Die langen Abende

Roman

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»Mir fehlt die Küste von Maine auch«, sagte Olive zu Jack. Und ab da war alles gut.

In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.


Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth
Originaltitel: Olive, Again
Originalverlag: Random House US
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19804-6
Erschienen am  16. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Was ist einer Kleinstadt so alles los ist...

Von: luckynelli

24.03.2020

Dieser Roman ist ein typischer Eilsabeth Strout Roman - schonungslos offen werden die Geschichten der Bewohner von Crosby (Maine) von der Protagonistin Olive Kitteridge erzählt. Die Geschichten sind geprägt von Trauer, Hoffnung, Wehmut und Zuversicht. So manches Mal hätte ich gerne gewusst, wie die Geschichte, z.B. der an Krebs erkrankten Frau, weitergeht. Gewöhnen musste ich mich an die Zeitsprünge, die von einem zum anderen Kapitel passieren. Olive Kitteridge ist aufgrund ihrer schrulligen, neugierigen Art sicherlich nicht die beliebteste Mitbewohnerin, doch durch ihre Tätigkeit als Mathelehrerin überall gut bekannt. Die Geschichten, die in dem Buch erzählt werden, gibt es sicherlich in der ein oder anderen Form in jedem Ort. Meist schaut man jedoch nicht hinter die Fassade der Mitbewohner. Ein sehr lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Mittelgutes Buch über eine Kleinstadt in Maine

Von: Stefanie Sprung

21.03.2020

Zum Inhalt: Das Buch ist in 13 Abschnitte eingeteilt, die alle ziemlich gleich lang sind. Es spielt in einer kleineren fiktiven Stadt in Maine (das liegt zwischen New York und Kanada) und jeder Abschnitt geht um eine andere Person. Der rote Faden ist Olive Kitterridge, die in jeder Erzählung mal mehr und mal weniger offensichtlich in Erscheinung tritt, circa jeder dritte Abschnitt handelt aus ihrer Perspektive. Die Leute in den Erzählungen sind meistens ziemlich alt, haben größere Kinder und auch meistens schon Enkel. Meistens haben sie Krankheiten oder müssen den Verlust eines lieben Menschen klar kommen, sie hatten meist Affären und irgendein traumatisches Erlebnis. Man begleitet Olive in einem Zeitraum von 8 - 10 Jahre, kurz nachdem ihr erster Mann gestorben ist, sie ihren zweiten Mann heiratet, der dann auch verstirbt und sie ins Heim kommt. Meine Meinung: Mich hat das Buch leider etwas genervt. Die Figuren waren alle ziemlich unsympatisch und man hat auch nicht so ganz verstanden, warum sie unsympatisch waren, was sie bewegt hat, was ihr Inneres ausgemacht hat, durch die kurzen Abschnitte wurde ihnen einfach zu wenig Raum gelassen und vielleicht wollte die Autorin auch immer zu viel erklären ohne wirklich etwas zu sagen. Besonders negativ ist mir die "Hauptdarstellerin" aufgefallen, die wahrscheinlich als allwissend und kühl/bedacht dargestellt werden sollte, aber von ihrer Außenwelt ständig als Biest beschrieben worden ist, das konnte ich nicht in Balance bringen. Allgemein sind mir die Frauenrollen ziemlich flach und unsympatisch rüber gekommen, auch streckenweise unrealistisch. Ich dachte mir, dafür, dass die Autorin weiblich ist und es keine Liebesschnulze ist, tut sie der Frauenliteratur echt einen Bärendienst. Besonders negativ ist mir eine Szene aufgestoßen, wo sich ein junges Mädchen vor einem älteren Mann intim anfasst, weil er sie anrührt. Das ist so patriachisches Bild, was alte Männern jungen Frauen einpflanzen und sie übernimmt das für diese Figur. Auch waren die kurzen Abschnitte teilweise mit so vielen Horrorstorys voll gestopft, denke, die Autorin wollte damit schocken, aber es funktioniert dann einfach auch nicht, man muss sich ja auch konzentrieren und fragen, spielt Person A aus Abschnitt 1 noch eine Rolle in einem späteren Abschnitt. Dazu war ich leider nicht in der Lage, weil die Figuren für mich größtenteils Namen geblieben sind. Auch schienen sie mir alle ziemlich konservativ und altmodisch zu sein. Fazit: Zwei Sterne gibt es, weil es sich ganz flüssig liest und weil die Idee und erzwungene Gleichmäßigkeit des Buches dann doch auch ganz nett war. Wegen der Figuren und dem ganzen Rest fehlen dann noch ein paar Sterne.

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Vita

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

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