Die langen Abende

Roman

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»Mir fehlt die Küste von Maine auch«, sagte Olive zu Jack. Und ab da war alles gut.

In Crosby, einer kleinen Stadt an der Küste von Maine, ist nicht viel los. Und doch enthalten die Geschichten über das Leben der Menschen dort die ganze Welt. Da ist Olive Kitteridge, pensionierte Lehrerin, die sich auch mit siebzig noch in alles einmischt, so barsch wie eh und je. Da ist Jack Kennison, einst Harvardprofessor, der ihre Nähe sucht. Beide vermissen ihre Kinder, die ihnen fremd geworden sind, woran Olive und Jack selbst nicht gerade unschuldig sind … Ein bewegender Roman, der von Liebe und Verlust erzählt, vom Altern und der Einsamkeit, von Momenten des Glücks und des Staunens.

»Strout stößt tief in die verworrenen Gefühle der Menschen vor, bis zur ›Einsamkeit am Grund eines jeden Lebens‹«

Ariane Heimbach / Brigitte Woman (31. März 2020)

Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth
Originaltitel: Olive, Again
Originalverlag: Random House US
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19804-6
Erschienen am  16. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Aufwühlendes Buch

Von: Rita Jörs

21.04.2020

Das Buch hat mich schwanken lassen, zwischen Freude, Mitleid und Hochachtung vor der Hauptperson des Romanes. Olive ist stark und schwach zugleich, mischt sich gern in alles ein, reagiert oft harsch aber versucht auch über Ihre Einsamkeit hinweg zu täuschen. Ein Roman, der einen mitfühlen lässt und oft an die Wirklichkeit erinnert.

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Was ist einer Kleinstadt so alles los ist...

Von: luckynelli

24.03.2020

Dieser Roman ist ein typischer Eilsabeth Strout Roman - schonungslos offen werden die Geschichten der Bewohner von Crosby (Maine) von der Protagonistin Olive Kitteridge erzählt. Die Geschichten sind geprägt von Trauer, Hoffnung, Wehmut und Zuversicht. So manches Mal hätte ich gerne gewusst, wie die Geschichte, z.B. der an Krebs erkrankten Frau, weitergeht. Gewöhnen musste ich mich an die Zeitsprünge, die von einem zum anderen Kapitel passieren. Olive Kitteridge ist aufgrund ihrer schrulligen, neugierigen Art sicherlich nicht die beliebteste Mitbewohnerin, doch durch ihre Tätigkeit als Mathelehrerin überall gut bekannt. Die Geschichten, die in dem Buch erzählt werden, gibt es sicherlich in der ein oder anderen Form in jedem Ort. Meist schaut man jedoch nicht hinter die Fassade der Mitbewohner. Ein sehr lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Vita

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten. Die Übersetzungsrechte ihres neuen Romans wurden in bisher 17 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

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Pressestimmen

»Ein wunderbar versöhnlicher Blick auf Menschen, das Miteinander und Älterwerden.«

Donna (04. März 2020)

»Elizabeth Strout ist eine behutsame Erzählerin, die sich ihren Figuren mit Respekt und Zuneigung nähert.«

Petra Pluwatsch / Kölner Stadt-Anzeiger (03. April 2020)

»Das neue Buch, ein Meisterwerk so wie der erste Olive-Kitteridge-Roman, hat wie der Vorgänger keinen durchgängigen Plot, sondern viele Geschichten.«

Franziska Wolffheim / Der Tagesspiegel (15. März 2020)

»Ein bewegender Roman, bei dem man weinen, aber auch herzhaft lachen muss.«

Grazia (25. Juni 2020)

»Großartige, tiefsinnige, menschenkennende Kleinstadtprosa - mit einem ganzen Ensemble von Helden des Alltags.«

Thomas Andre / Hamburger Abendblatt (27. März 2020)

»Auch dieser Roman Elizabeth Strouts ist geradezu penibel alltäglich und realistisch - und gerade darum durchzogen von Tragik und Bitternis.«

Sylvia Staude / Frankfurter Rundschau (16. April 2020)

»Ein wunderbares Buch für lange Abende.«

Franziska Trost / Kronen Zeitung (04. April 2020)

»Ein elegant geschriebener Roman über Kleinstadtleben und Wandel, menschliche Eigenheiten und Hoffnungen.«

Für Sie (01. April 2020)

»Berührend und tröstlich, unterhaltsam und traurig zugleich.«

Silke Hellwig / Weser Kurier (09. April 2020)