Die nachhaltige Pflege von Holzböden

Roman

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Britischer Humor par excellence: sehr skurril, höchst originell

Oskar ist Komponist moderner Stücke, wie etwa seinen Variationen über Trambahnfahrpläne, und mit einer amerikanischen Kunsthändlerin verheiratet. Er lebt in einer osteuropäischen Hauptstadt mit seinen beiden Katzen, die er nach russischen Komponisten benannt hat. Aber eigentlich geht es in diesem Buch nicht um Oskar, denn der ist gerade in Kalifornien, um sich scheiden zu lassen. Deshalb beauftragt er einen alten Freund aus Studienzeiten, in seiner Abwesenheit auf die exquisit eingerichtete Wohnung aufzupassen, auf dass seine Katzen und besonders der kostbare Holzboden keinen Schaden nehmen. Aber natürlich geht schief, was schiefgehen kann, eine Katastrophe reiht sich an die nächste, und trotzdem geht die Geschichte dann am Ende gut aus.

"Genussvoll schildert der Brite Will Wiles in seinem Roman, wie aus dem Einhüten ein Albtraum wird. Eine Kette von Missgeschicken verwandelt die Vorzeigewohnung in ein Trümmerfeld. Herrlich komisch."

Stern (25. April 2013)

Aus dem Englischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Care of Wooden Floors
Originalverlag: HarperPress (HarperCollins) London, 2012
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-09030-2
Erschienen am  18. März 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einhüten

Von: wal.li

10.09.2015

Es beginnt mit einem angenehmen Flug von London in eine Stadt des ehemaligen Ostblocks. Dort soll er für ein paar Tage Oskars Wohnung und seine beiden Katzen hüten. Eine leichte Aufgabe, sollte man meinen, fast wie Urlaub. Gäbe es da nicht den wundervollen Parkettboden, auf den kein Kratzer kommen soll. Wie die Katzen mit ihren Samtpfoten versucht auch Oskars Freund, keine Spuren zu hinterlassen. Er scheitert jedoch schon am ersten Abend, ein kleiner Rand von einem Tropfen Wein, der am Glas herunter geronnen ist. Man kann sich das Entsetzen vorstellen, ein Fleck, wo man besonders achtgeben wollte. Wer braucht schon Freunde wie Oskar? Kaum jemand. Zettel hinterlassend mit Anweisungen und Anmerkungen, sind Unfälle doch schon vorprogrammiert. Auch Tiere in der Wohnung, so lieb und anhänglich sie sein können, prädestinieren für kleinere und größere Schäden. So bekommt der Freund, den man auch nicht als solchen haben möchte, eine fast unlösbare Aufgabe gestellt. Häufig betrunken, verschlimmert er selbst kleine Kratzer zu nie verschwindenden Scharten. Auf dem Flug durch das Buch sucht man die mit herzlichen Lachern kombinierte Schadenfreude, die der Aufdruck auf dem Cover verspricht. Man muss wohl besonderen Geistes sein, um sie zu finden. Aus einem kleinen Fleck wird ein großes Chaos, eine kleine Ursache mit unerträglichen Auswirkungen. Unsympathische Mitwirkende, die eigentlich kaum Freunde genannt werden können, eine zunächst anödende, dann anekelnde Handlung. Suffkopf und Pedant, sie passen nicht zueinander, sie passen sicher auch nicht zu jedem Leser. Vielleicht bedarf es einer gehörigen Portion britischen Humors, um hier lachen zu können.

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Vita

Will Wiles ist Journalist und Redakteur eines englischen Magazins. Er lebt in London, "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" ist sein erster Roman.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

„Der Autor Will Wiles hat die Eigenschaften des Humoristen. Das beweist sein Debutroman.(…) Bezaubernd an dem Roman ist, dass Wiles seinen Humor durchhält.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (28. Juni 2013)

"Ein witziger Roman über das vergebliche Streben nach Perfektion."

Hörzu (22. März 2013)

"Das Buch könnte eine rotweingeschwängerte Co-Produktion der britischen Kultautoren Tom Sharpe und Nick Hornby sein - Slapstick mit Tiefgang."

Bayern 5 Kultur (03. April 2013)

"Schöner Wohnen und noch mehr Lachen: Der Brite Will Wiles zaubert aus einer Männerfreundschaft und Pflegetipps für Holzböden den lustigsten Roman der Saison."

Für Sie (10. Juni 2013)

"Ein großer Lesespaß."

Laviva (01. Juni 2013)

"Das Buch ist ein echter Geheimtipp. Hinter den knapp 300 Seiten verbirgt sich wirklich eine literarische Überraschung, ja, man kann sagen, durchaus ein kleines Meisterwerk."

Westfalenpost (25. Juni 2013)

"Wiles brilliert mit intelligentem Wortwitz und liebevoller Schadenfreude - seine rasante Haushalts-Satire sorgt für großes Vergnügen."

Augsburger Allgemeine (18. Mai 2013)

"Ein Buch, bei dem man unweigerlich laut lachen muss."

Bunte (23. Mai 2013)

"Will Wiles mit Wortwitz und Hintersinn über die Kunst des Scheiterns."

zuhause wohnen (15. Juni 2013)

"Schwarzhumorig, hintergründig-süffisant, gelungen."

Buchkultur (01. Juli 2013)

"Schön schräg."

Madame (08. Juni 2013)

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