Die schwarze Schar

Roman

(4)
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Tam Hashford hat genug von ihrem langweiligen Dasein als Schankmaid in ihrem kleinen Dorf und von der fast schon erstickenden Fürsorge ihres alleinstehenden Vaters. Sie träumt von einem Leben voller Abenteuer und Gefahren, einem Leben wie es die Söldnertruppen führen. Als eines Tages Fable, die Truppe der legendären »blutigen« Rose, im Dorf Station macht, ergreift Tam ihre Chance: Sie heuert bei Fable als Bardin an und geht mit ihren großen Idolen auf Tour. Noch hat Tam keine Ahnung, dass Rose auf einer hochriskanten Mission in den Norden ist. Einer Mission, an deren Ende Ruhm und Ehre warten – oder der Tod ...


Aus dem Amerikanischen von Michael Siefener
Originaltitel: Bloody Rose
Originalverlag: Orbit
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25865-8
Erschienen am  13. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Könige der Finsternis

Leserstimmen

Bloody Rose

Von: Andersleser

23.05.2020

Schon lange freute ich mich auf die Fortsetzung, nun ist sie also endlich da und spielt 6 Jahre nach der Handlung des ersten Bandes, aus der Sicht einer ganz neuen und unbekannten Figur und rund um die Truppe von Rose. Schon der Klappentext klang nach einem tollen Buch und ich war unheimlich gespannt darauf, was alles passieren wird. Ja, ich konnte auch über den Titel hinweg sehen, der im Original mit "Bloody Rose" doch so viel passender und schöner klingt. Auch darüber, dass es im Deutschen nun immer blutige Rose heißt, so dass man versucht ist den Namen von Rose wie die Bezeichnung der Blume zu sprechen. Aber für mich kommt dieses Buch einfach nicht an den ersten Band ran. Es war viel Schwächer als der Vorgänger und durch all die Zeit die seit Band 1 verging, musste ich tatsächlich manchmal zu diesem greifen um mir klar zu werden, ob ich einen bestimmten Charakter schon kenne oder nicht. Bei manchen war ich sicher, bei anderen hingegen nicht. Wieder andere kannte ich zwar, wusste aber nicht mehr genau zu wem sie gehören. Solche Situationen kenne ich aus anderen Büchern ganz einfach nicht. Da bleibt sowas hängen, auch wenn es viele Figuren sind. Es war einfach störend, dass es nicht ganz klar war. Genauso muss ich leider sagen, dass das Buch auch von der Spannung und dem Geschehen her längen hat. So ist die Truppe zwar an vielen Orten gewesen, aber wirklich viel passierte auch wieder nicht, oder aber es wurde recht schnell abgehandelt um dann wieder weiter zu gehen. Es hatte einfach längen, die es nicht unbedingt hätte haben müssen. Wodurch es dem ersten Band aber ganz klar ähnelt, ist die Tatsache, dass es sehr viel länger und mehr zu sein scheint, als die bloße Anzahl an Seiten vermuten lässt. Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht um das Buch durchzubekommen und auch wenn es einige doch spannende Stellen gab, es witziges und auch schönes gab, Dinge, die diese Geschichte für den Moment wirklich richtig gut machten und mir das Buch immer wieder auch gefallen hat, ich bestimmte Figuren sehr mochte, so konnte es mir am Ende einfach nicht genug geben. Es war okay, vielleicht auch ganz gut, aber Begeistern und völlig von sich überzeugen konnte mich dieses Buch nicht. Und das finde ich wirklich schade. Für mich hätte es dieser Fortsetzung tatsächlich gar nicht zwingend gebraucht. Der erste Band stand sehr gut für sich allein und kann einzeln super überzeugen. Wie gesagt, auch dieser hier ist nicht schlecht, er hat schon seine guten Seiten - aber mehr konnte er mir eben auch nicht geben.

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Highlight des Jahres bisher!

Von: The. Chocbookholics

16.05.2020

Hallo allerseits! Ich mag Fantasy. Vor allem, wenn es dieses dreckige, graue, nicht immer faire Fantasy ist. Ich bin kein Freund von "Heile-Welt-Fantasy", sondern bei mir darf es ruhig mal ein bisschen härter zu gehen. Die Geschichte über eine junge Frau, die sich einer Söldnertruppe anschließt war da ganz nach meinem Geschmack. Noch eben die ersten zwei Kapitel als Leseprobe gelesen und -Zack!- hatte mich Nicholas Eames komplett in Beschlag genommen. Als dann die Zusage kam, dass ich tatsächlich ein Rezensionsexemplar bekommen würde, war meine Freude umso größer. Nicholas Eames hat einen unglaublich tollen Schreibstil. Er ist witzig, ohne albern zu sein und ernst, ohne den Moralapostel zu spielen. Ich war nicht in der Lage das Buch aus der Hand zu legen und wollte unbedingt wissen, wie es mit Tam, Rose, Freiwolk, Cura, Brune und Roderick weiter geht. Auch schafft er es, unglaubliche Geschöpfe so zu beschreiben, dass sie vor dem inneren Auge zum Leben erwachen. Klar bedient er sich auch bekannter Fabelwesen wie Zyklopen, Oger und Goblins, doch er erschafft auch Wesen, die absolut abenteuerlich sind (Zum Beispiel Druine, die wie Menschen mit Hasenohren sind, die abenteuerliche Fähigkeiten haben). Die Geschichte beginnt verträumt und man belächelt die junge Tam, die von Abenteuern träumt und die Söldner bewundert, wie heutzutage Schauspieler oder Rockstars bewundert werden. Doch recht schnell muss sie lernen, dass die schillernde Welt der Söldnertruppen, die in den Arenen gegen Monster kämpfen, recht wenig mit den Geschichten und Liedern zu tun hat, die Tam ihr ganzes Leben lang gehört hat. Die Entwicklung der naiven jungen Frau zu einer Überlebenden, einer Heldin, die in der Truppe eine Art Familie findet, ist zu jedem Zeitpunkt glaubhaft und nachvollziehbar. Und wie habe ich die restlichen Mitglieder der Truppe geliebt. Gerade Freiwolk und Brune haben es mir angetan und ich vermisse sie jetzt schon, obwohl ich das Buche gerade vor ein paar Stunden beendet habe. Ich kann schlicht und ergreifend keine Kritik äußern, da "Die schwarze Schar" eines der tollsten Fantasybücher war, die ich je gelesen habe. ich konnte komplett in der Geschichte abtauchen und habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Das nebenbei noch ernste Themen wie Rassismus, Traumata und Drogenmissbrauch angesprochen wurden, gab dem Ganzen noch einen schönen Bezug zur Realität. Und doch drängten sich diese Themen nicht in den Mittelpunkt, sondern blieben als subtile Gedanken im Hintergrund, die aber nachhaltig zum Nachdenken anregen. Also alles in allem eines meiner bisherigen Highlights für dieses Jahr!

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Vita

Nicholas Eames wurde in Wingham, Ontario geboren. Er besuchte das College für Theaterkünste, gab seine Schauspielkarriere aber auf, um Fantasy-Romane zu schreiben. »Könige der Finsternis« ist sein Debütroman. Er lebt in Ontario, Kanada.

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