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Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Kundenrezensionen (12)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09323-5

Erschienen: 03.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Als Clay Jannon seinen Job als Webdesigner verliert, meldet er sich auf eine Stellenanzeige hin bei Mr. Penumbra, der in San Francisco eine alte, verstaubte Buchhandlung betreibt, die rund um die Uhr geöffnet ist. Clay übernimmt die Nachtschicht, und bald ist ihm klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt: Die Kunden kaufen nichts, sondern leihen die Bücher nur aus, drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten, die keine Texte beinhalten, sondern nur ellenlange Reihen aus Buchstaben. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit der Unterstützung seiner Freundin Kat und seines ältesten Kumpels Neel, sowie der Weisheit von Mr. Penumbra, macht sich Clay daran, dieses Geheimnis zu lüften. Ein Geheimnis, das bis in die Anfangszeiten des Buchdrucks zurückreicht.

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra ist ein spannendes literarisches Rätsel und ein inspirierendes und philosophisches Buch voller einzigartiger Charaktere und visionärer Ideen.

"Eine gewiefte Parodie auf Fantasy-Abenteuer, eine amüsante Reportage aus der Welt der kalifornischen Tekkies, eine spitze Satire der Allmachtsphantasien von Google."

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung (20.03.2014)

Robin Sloan (Autor)

Robin Sloan wurde 1979 in der Nähe von Detroit geboren und hat an der Michigan State University Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet und schreibt gerade an einem neuen Roman. Er lebt in San Francisco.

www.robinsloan.com

"Eine gewiefte Parodie auf Fantasy-Abenteuer, eine amüsante Reportage aus der Welt der kalifornischen Tekkies, eine spitze Satire der Allmachtsphantasien von Google."

Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung (20.03.2014)

"Robin Sloan hat einen Roman mit Sogwirkung geschrieben. Herrlich kurios."

Cosmopolitan (17.03.2014)

„Mit seinem Debütroman Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra hat Robin Sloan das cleverste Lesevergnügen dieses Frühlings geschrieben – so amüsant wie eine Unterhaltung zwischen Steve Jobs und Umberto Eco.“

Nikolaus Prokop, Libro Journal (01.03.2014)

"Der Roman des in San Francisco lebenden Autors ist singulär: originell, charmant, eine Schnitzeljagd mit Anspruch."

Ingeborg Sperl, Der Standard (15.03.2014)

"... das allzu Offensichtliche ist dann doch noch nicht das Ende der Geschichte. Mit viel Humor und gefällig geschrieben, hat Sloan einen echten Erstlingserfolg gelandet."

Solveig Bach, n-tv.de (18.08.2014)

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Aus dem Amerikanischen von Ruth Keen
Originaltitel: Mr. Penumbra's 24-Hour Bookstore

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-09323-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blessing

Erschienen: 03.03.2014

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Anders als erwartet

Von: Nicole Datum: 31.05.2015

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Der Webdesigner Clay Jannon ist momentan arbeitslos. Einen neuen Job findet er schließlich in der durchgehend geöffneten Buchhandlung Penumbra. Schnell merkt Clay, der von nun an die Nachtschicht übernimmt, das dieses keine gewöhnliche Buchhandlung ist: Im hinteren Teil des Ladens ragen die Regale meterweit in der Höhe und die Bücher, die dort lagern findet man auf keiner Bestseller-Liste. Auch sind die Kunden sehr speziell, viele suchen nachts die Buchhandlung auf und kaufen keine Bücher, sondern leihen sie. Bald findet er heraus, dass diese zusammen mit Mr. Penumbra einem mysteriösen Geheimnis auf der Spur sind. Das lässt Clay keine Ruhe und so versucht er mithilfe von Freunden und den Einsatz moderner Technik das Geheimnis selbst zu lüften. Nur was geschieht, wenn das Rätsel tatsächlich entschlüsselt werden kann?

Eine interessante Geschichte über eine etwas andere Buchhandlung, die einige Geheimnisse verbirgt. Aus Sicht von Clay Jannon geschrieben, lässt sich der Roman flüssig lesen. Dennoch habe ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet. Anfangs fand ich das Buch sehr spannend; die Beschreibungen der geheimnisvollen Buchhandlung des Mr. Penumbra und dessen Kunden. Doch danach konnte es mich nicht mehr so fesseln. Die Figuren verblassen etwas. Zudem fand ich es zu google-lastig und die technischen Details waren zu viel. Schade, leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen, obwohl der Ansatz der Geschichte sehr gut ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Sonderbare Buchhandlung

Von: Nicole Plath Datum: 07.05.2017

www.nicole-plath.de

Der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon bekommt in der Buchhandlung von Mr. Penumbra einen Aushilfsjob. Er soll dort die Nachtschichten übernehmen, hat aber sehr merkwürdige Auflagen von seinem neuen Chef erhalten. So darf er beispielsweise nicht in den Büchern lesen. Genauso seltsam sind die Stammkunden. Sie leihen nur Bücher aus, welche im hinteren Raum in riesigen Regalen stehen.

Doch eines Tages überkommt Clay die Neugier und er schaut in eines der Bücher. Doch er wird enttäuscht. Statt Wörter befindet sich nur eine Art Code auf den Buchseiten. Buchstabe an Buchstabe ohne ein erkennbares Muster. Zusammen mit seiner Freundin Kat – die bei einer sehr bekannten Firma arbeitet – und seinem Kumpel Neel, Nerd und Inhaber einer Software-Firma, versucht Clay das Geheimnis der Buchhandlung zu lösen.

Ein Roman, der in einer Buchhandlung spielt und sich um Bücher dreht? Leserherz, was willst du mehr… Naja, vielleicht mit weniger hohen Erwartungen an diese Geschichte starten. Denn hier prallen zwei Welten aufeinander. Alte, gebundene Bücher treffen auf eBook-Reader und Suchmaschinen.

Je mehr Clay und seine Freunde herausfinden, was in der Bibliothek vor sich geht, desto mehr Rätsel ergeben sich. Wer ist Mr. Penumbra, und wer sind seine Stammkunden? Eine aussterbende Spezies für Geschichten in Papierform? Kat, Mitarbeiterin bei einer bekannten Suchmaschinen-Firma, lässt jedenfalls keine Gelegenheit aus, die Vorteile digitaler Bücher und überhaupt des ganzen digitalen Lebens anzupreisen.

Das Buch ist in mehrere Teile mit angenehm kurzen Kapiteln aufgeteilt. Stück für Stück enthüllt sich das Geheimnis, leider ohne besondere Spannungsmomente. Die Bibliothek ist auch nicht der Schwerpunkt in dieser Geschichte, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.

Die Charaktere sind gut dargestellt. Kat, deren Arbeitgeber in diesem Buch gefühlte 1.000 plus X-mal genannt wird, ist von der Leistungsfähigkeit der heutigen Technik restlos begeistert. Clay, der die Geschichte aus der „Ich-Perspektive“ erzählt, ist ein sympathischer Mann, der sich auf seine Freunde verlassen kann. Neue Erkenntnisse nimmt er mit Gelassenheit hin und löst einfach das Rätsel um die Bibliothek weiter.

Das Buch ist nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht richtig fesseln. Der Funke ist nicht übergesprungen. Vielleicht ist er aber auch jedes Mal, wenn eine „Lobeshymne“ auf die tollen Arbeitsbedingungen von Kat eingegangen wird, wieder erloschen. Ich habe wirklich kein Interesse daran gehabt, zu erfahren, wie man sich in dieser Firma für sein Essen in der Kantine anstellen muss.

Leider verläuft sich die Geschichte so immer wieder mal. Auch die anschließende Kurzgeschichte, wie Mr. Penumbra zu seiner Bibliothek gekommen ist, war nicht berauschend. Wort für Wort hat sich aneinander gereiht, und irgendwann war sie dann zu Ende. Nett gedacht, aber nicht notwendig gewesen.

Als lockerer Lesestoff ohne große Ansprüche ist das Buch geeignet. Buchfreunden sei allerdings gesagt, die Bibliothek ist wirklich nur der Handlungsort der Geschichte. Ein echtes Geheimnis, welches sich in den Büchern versteckt – à la Unendliche Geschichte und Co – gibt es in diesem Buch nicht.

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