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Die vatikanische Prinzessin Historischer Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17200-8

Erschienen: 15.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Glamourös und gefährlich – im 15. Jahrhundert, einer Ära voll blendenden Prunks und mörderischer Intrigen, steht die gewissenlose Familie Borgia auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Die wunderschöne Lucrezia Borgia, uneheliche Tochter Papst Alexanders VI., ist als skrupellose Verführerin bekannt. Doch ist sie in Wahrheit nur das Instrument ihrer grausamen, machthungrigen Familie, die sie nach Belieben zwangsverheiratet, das erste Mal schon mit dreizehn Jahren? Und wird es ihr gelingen, gegen ihr Blut und ihr Schicksal anzukämpfen?

»Ein farbenprächtiger und spannender historischer Roman.«

Die neue schöne Freizeit

Christopher W. Gortner (Autor)

Christopher W. Gortner hat die ersten sechs Jahre seines Lebens in Südspanien verbracht und wurde von seiner spanischen Mutter und seinem amerikanischen Vater zweisprachig erzogen. Bevor er selbst zum Schreiben kam, arbeitete er als Redakteur für Geschichtsfachzeitschriften und unterrichtete an der Universität. Mit seinen historischen Romanen feiert Gortner international große Erfolge. Heute lebt und arbeitet er in San Francisco, Kalifornien.

»Ein farbenprächtiger und spannender historischer Roman.«

Die neue schöne Freizeit

Aus dem Amerikanischen von Peter Pfaffinger
Originaltitel: Vatican Princess
Originalverlag: Ballantine Books, New York

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17200-8

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 15.08.2016

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Intrigen, Mord und Dramen bei den Borgias

Von: Frau Goethe Datum: 06.10.2016

https://www.facebook.com/fraugoetheliest

In den 39 Jahren ihres Lebens ging es turbulent zu. Den Papst als Vater, drei Brüder, drei Ehemänner, neun Kinder und noch mehr Affären bilden nur die Eckdaten ihres Curriculum Vitae. Bereits mit elf Jahren wurde sie das erste Mal verlobt. Mit dem Aufstieg des Vaters wurde allerdings nach passenderen Ehekandidaten geschaut. Zwei Jahre später wird sie mit Giovanni Sforza, dem Graf von Cotignola und Signore von Pesaro verheiratet. Der deutlich ältere Aristokrat ist unter politischen Gesichtspunkten eine gute Partie für die Familie Borgia. Doch Lucrezias Ehe soll nicht lange halten.

Über den weiteren Verlauf ihres Lebens bestehen noch heute Gerüchte, die sie des Inzests, des Giftmischens und immer wieder der Untreue bezichtigen. Einiges ist vermutlich die Wahrheit, anderes kann auch nach 500 Jahren noch nicht eindeutig belegt werden. Christopher Gortner, der sich bereits mehrfach in seinen historischen Romanen mit der italienischen und spanischen Renaissance auseinander gesetzt hat, zeichnet hier ein glaubhaftes Bild der vatikanischen Prinzessin. Sie war ihrem Bruder Cesare und ihrem Vater sehr verbunden, wie es für ein junges Mädchen nicht ungewöhnlich ist. Sie fand sich ebenfalls damit ab, dass ihr Vater sie wie eine Schachfigur über das Spielfeld der Macht führte. Ende des 16. Jahrhunderts war das ein übliches Vorgehen, wobei Lucrezia mit ihrem zweiten Ehemann Alfonso d'Aragona, dem Herzog von Bisceglie, auch eine kurze Zeit des Glücks erlebte. Es hielt so lange, wie es den Borgias genehm war.

Um der Fürstin eine sichere Zukunft zu arrangieren, wird die Zweckehe mit Alfonso d'Este geschlossen. Der Sohn und Erbe des Herzogs von Ferrara ist bis zu ihrem Tod ihr Ehemann und Vater von acht ihrer Kinder. Der letzte Teil der Lebensgeschichte klingt fast ein wenig nach Happyend, was man der blonden Frau auch gönnen würde. Ihr Leben war angefüllt mit Intrigen, Mord und Dramen, wie es sich kein Dichter besser hätte ausdenken können. Es werden Vertraute ermordet, Rufmord betrieben und vergiftetes Essen serviert. Gortner verleiht der Tochter von Papst Alexander VI. mit seinem Erzählstil eine Stimme und lässt sie ihre Sicht der Dinge schildern. Als Leser ist man hier sehr nah an dem Charakter dran und kann schnell Empathie aufbauen. Während des Lesens war ich entsetzt, wütend und auch traurig. Die Geschehnisse der vergangenen Zeit werden durch die Zeilen lebendig und sind immer noch ergreifend. Was an den Gerüchten der Wahrheit entspricht, wird vielleicht nie ganz geklärt werden. Der Roman hat jedenfalls eine plausible Möglichkeit gewählt und ist eine Leseempfehlung für historisch Interessierte.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die vatikanische Prinzessin

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 28.09.2016

www.erdhaftigschmoekert.wordpress.com

Christopher Gortner gibt die Geschichte der Lucrezia Borgia wider, die uneheliche Tochter des Papstes Alexanders VI.. Sie wurde nur 39 Jahre alt und bereits mit 13 Jahren zwangsverheiratet. Obwohl mir ihre Geschichte bereits bekannt was, fand ich den Roman nicht langweilig. Denn der Autor erzählt aus anderen Blickwinkeln, erzählt das Leben der Borgias und den Charakteren von denen diese Familie umgeben ist. Typen bleiben wie sie sind, Charaktere wandeln sich in Romanen mit der Zeit und Gortner schürft so lange, bis die charakterlichen Eigenarten seiner Romanfiguren deutlich werden. Manche sind anfänglich total unsymphatisch, aber man versteht ihre Handlungen und ihre Denkweise im Laufe der Geschichte, so dass sie dem Leser symphatisch werden.

Es ist ein glänzend recherchierter Roman, mit Verve geschrieben, der das Leben der Lucrezia so anschaulich macht, dass man im Roman versinkt.

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