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Die verbotene Zeit Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15962-7

Erschienen: 14.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, Taschenbuch

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1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld ...

Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ...

"Mit ihren Romanen gelingt Claire Winter so gute Unterhaltung wie sonst nur noch einer Lucinda Riley. Während der Lektüre von 'Die verbotene Zeit' bekommt man heftiges Herzklopfen."

www.literaturmarkt.info (11.05.2015)

Claire Winter (Autorin)

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, und hat schon immer eine Schwäche für die mystischen Landschaften Englands und Schottlands gehabt. Nach Die Schwestern von Sherwood ist Die verbotene Zeit ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt heute in Berlin.

"Mit ihren Romanen gelingt Claire Winter so gute Unterhaltung wie sonst nur noch einer Lucinda Riley. Während der Lektüre von 'Die verbotene Zeit' bekommt man heftiges Herzklopfen."

www.literaturmarkt.info (11.05.2015)

„Spannend geschrieben, das anfangs gemächliche Tempo steigert sich rasant, die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig – und eine Prise Romantik fehlt auch nicht. Bester Urlaubslesestoff!“

Westfälische Nachrichten (Münster) (19.06.2015)

„Romane, die sich der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und dem zunehmenden Machteinfluss der Nazis widmen, gibt es viele. Wenige vermögen es aber, die Situation so klar aufzuzeigen, wie die Autorin Claire Winter. (...) So knüpft die Autorin Claire Winter mit 'Die verbotene Zeit' als einem rundum gelungenen Roman an ihren Debüterfolg an.“

www.histo-couch.de

„Claire Winter gelingt es, ein Stück von Deutschlands dunkelster Zeitgeschichte (…) in einen Roman zu verpacken, der unter die Haut geht.“

Magazin SCHWEIZER FAMILIE (CH) (16.07.2015)

"Spannend, gut geschrieben, ein Buch wie gemacht für den Sommerurlaub..."

Radio NDR Info (18.08.2015)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15962-7

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 14.04.2015

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Deutsche Geschichte zum Nachfühlen

Von: Frau Goethe Datum: 14.04.2015

https://www.facebook.com/fraugoetheliest

1975 hat Carla Whiteman in London einen Unfall. Die Folge davon ist eine Amnesie. Sie kann sich an die Ereignisse der letzten Monate nicht mehr erinnern. Der jungen Frau fällt es schwer, ihrem Umfeld bedingungslos zu vertrauen. Zu viele Dinge passen nicht zueinander. Ihr Ehmann Tom scheint etwas vor ihr zu verbergen. Ebenso ihr Vater sagt ihr nicht die ganze Wahrheit. Die Mutter ist in Cornwall in einem Heim für psychisch Kranke untergebracht. Sie hatte das Verschwinden ihrer älteren Tochter Anastasia offenbar nie ganz verwunden. Lediglich durch David, einem Journalisten, erhält Carla Hinweise, mit welchen Themen sie sich bis zu ihrem Unfall beschäftigt hat. Je mehr sie forscht, desto mehr breitet sich eine unglaubliche Familiengeschichte vor ihr aus, die ihre Anfänge in der Weimarer Republik in Berlin hat.

Der zweite Handlungsstrang beginnt 1922. Dora und ihre Mutter leben im Haus einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie in Berlin. Deren Tochter Edith ist seit frühester Kindheit Doras beste Freundin. Ihr Leben scheint relativ sorglos zu verlaufen. Ediths Vater versucht sich aus den Wirren der Politik weitgehend herauszuhalten. Als die seinerzeit häufig wechselnden Regierungen durch die Nationalsozialisten abgelöst wurden, hoffte man im Hause Theußenberg auf ein schnelles Ende dieser Zeit. 1934 lernen die beiden Frauen ihre späteren Ehemänner kennen. Dora plant ein gemeinsames Leben mit dem Steuerberater und ehemaligen Olympioniken Paul und Edith bekommt von dem adeligen Maximilian einen Heiratsantrag.

Die Geschichte des Zweiten Weltkriegs wird nun aus der Perspektive der beiden Frauen erzählt. Beide halten sich aus den Machenschaften der braunen Partei heraus und werden doch so davon beeinflusst. Sie stehen den Veränderungen ohnmächtig gegenüber. Befreundete Juden bekommen plötzlich Auflagen und dürfen sich nicht mehr frei bewegen. Es entsteht ein immer größer werdender Druck von der Partei, die immer brutaler gegenüber den Schwächeren vorgeht. Immer wieder zeigt Dora allerdings Zivilcourage und verhilft dadurch eben diesen Juden zu einer Möglichkeit zur Flucht. Auch Edith bekommt durch ihren Freund Jules Einblick in die Leiden der jüdischen Familien. Sie schließt sich einer Widerstandsbewegung an. Nun ist natürlich Vorsicht geboten, dass sie nicht von anderen entdeckt wird und als Volksverräterin bestraft wird.

Edith wird seit jeher von Heinrich verehrt. Dieser junge Mann schließt sich schon früh der Partei an und erfährt im Verlauf der Geschichte einen verheerenden Gesinnungswandel. So brutal wie sich diese Figur verhalten darf, verdeutlicht sie gleichzeitig, wie fremdbestimmt und vor allem hörig das Militär damals agierte. Die latent vorhandene Wut über die Ungerechtigkeit des Versailler Vertrags schwillt an und entlädt sich im Umgang mit dem vermeintlichen Feind im eigenen Land. Nur wenige schafften es, sich nicht gänzlich unterdrücken zu lassen und fanden Möglichkeiten, auch anderen zu helfen. Dabei stand immer die Gefahr des eigenen Todes im Hintergrund. Beim Leser breitet sich das Entsetzen über diese Grausamkeiten aus, ohne dass es explizit benannt werden muss.

Claire Winter beweist auch in ihrem zweiten Roman, dass sie spannende Familiengeschichten auf zwei Zeitebenen verteilen kann und dabei den Spannungsbogen über die gesamte Seitenzahl ziehen kann. Die geschichtlich gut recherchierte Kulisse bietet den Figuren ein plausibles Handeln. Die Charaktere erhalten dabei reichlich Facetten, sodass sie immer wieder überraschen können, aber sich selber auch treu bleiben. Schnell stellen sich ein paar Fragen, die die Neugier des Lesers wecken. Man möchte einfach wissen, wie sich die Geschichte entwickelt hat, wenn man das Heute kennt und die Anfänge als Rückblick kurz vorgestellt bekommen hat. Der Schreibstil kommt dabei ohne große Paukenschläge aus. Der Ablauf wirkt eher wie ein Fluss, der stetig schneller strömt und unaufhaltsam in einen Strudel mündet. Genau so soll es sein und erhält von mir auch volle Punktzahl.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine spannende und berührende Geschichte über das Schicksal zweier Frauen

Von: Kopfkino-Blog Datum: 20.08.2016

kopfkino-blog.blogspot.de/

"Die verbotene Zeit" war mein erstes Buch von Claire Winter und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, weitere Bücher von ihr zu lesen. Das Buch packt von der ersten Seite an. Eine Frau verliert 1975 ihr Gedächtnis und findet auf der Suche nach ihren Erinnerungen noch viel mehr als diese. Der zweite Handlungsstrang, der im Jahr 1922 beginnt, erzählt die Geschichte zwei Freundinnen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Leser begleitet sie als Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Des Weiteren spielt die deutsche Geschichte zu dieser Zeit eine große Rolle. Die beiden Handlungsstränge werden im Laufe der Geschichte immer weiter verknüpft, bis es zum Schluss ein "großes Ganzes" ergibt.

Der Schreibstil von Claire Winter ist sehr eindringlich und emotinal. Auch die bildhafte Beschreibung der Charaktere und Handlungsorte machte das Lesen zu einem wahren Genuss. Die Charaktere, insbesondere Edith und Dora, konnte ich genaustens vor mir sehen. Gekonnt schafft es Claire Winter nicht nur mit der spannenden Handlung sondern auch mit Worten und Andeutungen Spannung zu schaffen.

Die Charaktere schloss ich schnell ins Herz. Auch wenn ich hier von keinem "Lieblingsstrang" sprechen kann, da mir beide Stänge sehr gut gefallen haben, empfand ich die Charaktere aus dem Jahre 1922 als noch authentischer und liebenswerter. Insbesondere die Entwicklung die Dora und Edith während des Buches durchmachten hat mir sehr gut gefallen.

Die Handlung selbst ist an Spannung kaum zu überbieten. Während des Lesens stellte ich mir tausende Fragen, die letztendlich zum Glück alle geklärt wurden. Dies machte es sehr schwer dieses tolle Buch aus der Hand zu legen. In jedem Kapitel wird eine neue Antwort gegeben, zwei Ereignisse zusammen geführt aber auch eine neue Frage aufgeworfen. Was mir zudem sehr gut gefallen hat, war die Recherche, die Claire Winter betrieb. Romane über diese Zeit gibt es unzählige. Doch selten hat es eine Autorin geschafft mich mit so viel Neuem zu schockieren. Einige Dinge wusste ich wirklich noch nicht. Zudem spürte ich die Verzweiflung und das Grauen beim Lesen geradezu, ohne das Claire Winter mit dem Holzhammer hantieren musste.

Fazit: Eine packende und spannende Geschichte über das Schicksal zweier Frauen und deren Angehörige. Eine emotionale und berührende Geschichte voller Authentizität. Unbedingt lesen!

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