Die vergessene Burg

Roman

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Eine Reise an den Rhein führt zu einem dunklen Geheimnis

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

»Mit diesem Buch und einer Tasse Tee gehe ich auf Zeitreise.«

Rebecca Gablé in FREUNDIN (26. Juni 2019)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21830-0
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine spannende Suche nach dem Vater

Von: friederickes bücherblog

20.02.2019

Das Cover Das Cover passt sehr gut zu den Inhalten des Buches. Zu sehen ist der Rhein, eine Burg und eine junge Frau in der Kleidung rund um 1868.Der Klappentext ist aussagekräftig. Die Buchpräsentation ist daher in sich stimmig und lädt dazu ein, das Buch lesen zu wollen. Die Geschichte (Achtung Spoiler!) Paula ist seit Jahren als Gesellschafterin bei ihrer kränkelnden Verwandten Harriet Farley beschäftigt. Diese gönnt ihr fast nichts außerhalb ihres Hauses. Und so ist Paula mittlerweile sehr isoliert und eine junge Frau, die mit Anfang Dreißig kaum eine Chance hat, diesem eintönigen Leben zu entrinnen. Durch Zufall erfährt sie von einem Postboten, dass zuvor ein Brief für sie angekommen ist. Harriet hatte ihr diesen nicht gegeben und so ahnte sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass in Bonn ein Bruder ihres Vaters lebt, dieser ernsthaft erkrankt ist und sie eingeladen hat, an den Rhein zu kommen. Endlich löst sie sich von ihrer Familie und tritt mutig die Reise nach Bonn an. Dort bestaunt sie fasziniert die wunderschöne Landschaft, wirkt geradezu befreit und findet einen aufgeschlossenen Onkel vor, der zwar sehr krank ist, sie aber in all ihren Dingen unterstützt. Und dennoch gibt es Familiengeheimnisse und einige Informationen über ihren Vater, den sie nie gesehen hat. Der Wunsch mehr zu erfahren wird immer größer. Und so macht sich Paula auf die Suche nach der Vergangenheit und den dunklen Wahrheiten. Meine Meinung Ich habe mich sehr gefreut, als ich das neue Buch von Susanne Goga gesehen habe, war ich doch von ihrem Buch „Das Haus in der Nebelgasse“ total begeistert. Die Autorin schreibt in flüssiger, leicht verständlicher Sprache. Die Zeitgeschichte ist sehr feinfühlig in die Geschichte eingefügt und vor allen Dingen ist sie sehr gut recherchiert. Der Spannungsbogen ist bei diesem Buch nicht ganz so hoch, wie bei der Nebelgasse, weil diese Geschichte über ein Drittel des Buches anfänglich etwas langsamer voranschreitet. Es tat aber der guten Unterhaltung keinen Abbruch, wurde ich doch im Detail am Rhein entlanggeführt, mit all seinen Sehenswürdigkeiten, Burgen, Schlössern und Sagen, die heute noch genauso starke Anziehungskraft ausüben wie 1868 bei den englischen Reisenden. Die Protagonisten sind wieder wunderbar ausgearbeitet, ihre Charaktere sind authentisch und glaubhaft. Die Sprache und ihre Dialoge sind der damaligen Zeit angepasst. Paula mochte ich sehr, sie war in dieser Zeit sehr mutig. Auch hatte sie viele Hürden zu bewältigen. Insgesamt ein sehr schönes Buch der Zeitgeschichte, das mich eintauchen ließ in das Leben von Paula, die sich immer weiter entwickelt hat und in ihre Geschichte im Jahr 1868. Das Buch bekommt eine Leseempfehlung. friedericke von "friederickes bücherblog"

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Eher durchschnittliche Geschichte mit interessanter Ausgangslage

Von: Ponine T.

30.01.2019

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen? Da ich vor etwa zwei Jahren Susanne Gogas Erstlingswerk gelesen und durchaus genossen hatte, war ich ziemlich gespannt, als ich mich für ein weiteres Buch von ihr als Rezensionsexemplar gemeldet habe. In den letzten Tagen habe ich diesen historischen Familiengeheimnisromam dann gelesen und bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Mit gutem Willen habe ich ein oder zwei recht nette Dinge darin entdeckt. Zum einen gefiel mir das historische Setting der Briten am Rhein, das wirklich neu war und überraschend interessant für mich. Zum anderen gefiel es mir, dass am Ende des Buchs tatsächlich einige Farbfotos die im Buch auftauchenden Schauplätze illustrieren. Auch das im Nachwort erwähnte youtube-Video mit einem Drohnenflug durch eine der Burgruinen ist wirklich schick und rückt die Geschichte nahe an den Leser heran. Insgesamt sind die Landschaftsbeschreibungen so eindrücklich, dass ich das spontane Bedürfnis entwickelt habe, eine Rheinkreuzfahrt zu unternehmen, um das alles selbst zu sehen. Aber ach, leider ist der Rest des Buchs nicht so versprechend. Da sind zum einen die Figuren, die alle durch die Bank weg völlig blass sind. Paula hat mir als potentielle Identifikationsfigur nichts zu bieten, ihr Onkel war für mich bereits in der ersten Szene "enttarnt", der gute Benjamin ist als love interest die wohl uninteressanteste Gestalt, der ich in einem solchen Umfeld begegnet bin. Die Geschichte rund um das Verschwinden von Paulas Vater wäre wirklich vielversprechend, würde ich sie direkt miterleben, statt sie immer nur indirekt erzählt zu bekommen. Mensch, nur ein einziges Mal diesen Romantiker erleben, das wäre so ein toller Moment - stattdessen bleibt es streckenweise einfach nur langatmig, bleiben mir die Motive der Personen seltsam unerklärlich. Vor allem die Auflösung wirkt dann dementsprechend sehr schnell und irgendwie unglaubwürdig, auch da wäre ich gerne sehr viel länger in den Köpfen des Täters gewesen als mit nur ein paar wenigen Sätzen. Alles in allem war das ein Buch, das halt okay war. Eine nette Werbemaßnahme für den Rhein auf jeden Fall, angenehm schnell zu lesen, aber ohne großen Gedächtniswert.

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Vita

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie wurde mit dem DELIA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

www.susannegoga.de

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Pressestimmen

»Ein fesselnder Histo-Roman, der einen packt und nicht wieder loslässt!«

www.lovelybooks.de, Liste 'Neue Bücher - Die beliebtesten Historischen Romane 2018' (01. September 2018)

»Die Mönchengladbacher Autorin Susanne Goga hat wieder einmal ein absolut lesenswertes, spannendes Buch geschrieben.«

Rheinische Post / Mönchengladbach (19. September 2018)

»Besonders mag ich an Susanne Gogas Romanen ihre unverschnörkelte Erzählweise und die Lebendigkeit ihrer Figuren, die mich auch in dieser Geschichte wieder gefesselt haben, gerade weil die Autorin bei aller Romantik völlig ohne Kitsch auskommt.«

Rebecca Gablé in FREUNDIN (26. Juni 2019)

»Mitreißend.«

INSIDE Magazin, im Special zur Buchmesse (14. September 2018)

»Die detaillierte Recherchearbeit der Autorin macht den Roman besonders authentisch.«

General-Anzeiger, Bonn (02. Februar 2019)

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