Die vergessene Burg

Roman

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Eine Reise an den Rhein führt zu einem dunklen Geheimnis

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

»Ein fesselnder Histo-Roman, der einen packt und nicht wieder loslässt!«

www.lovelybooks.de, Liste 'Neue Bücher - Die beliebtesten Historischen Romane 2018' (01. September 2018)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21830-0
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Wahrheit über den Vater

Von: Eliza

03.02.2019

Ich bin schon lange Fan von Susanne Gogas Büchern. Als ich dann las, dass das neue Buch größtenteils in Bonn spielen würde, in der Stadt, in der ich vier Jahr studiert habe, stand für mich fest, dieses Buch ist ein Muss-Buch. Susanne Goga hat mich nicht enttäuscht und meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Das Cover ist sehnsuchtsvoll, eine Frau blick auf einen breiten Strom, eine Burgruine ist zu erkennen. Dies passt perfekt zum Setting des Buches. Die Hauptfigur, Paula Cooper, begibt sich auf eine Reise den Rhein entlang, um die Wahrheit über ihren Vater herauszubekommen. Der Klappentext verrät genau dies und fasst andere wichtige Dinge zusammen, ohne zu viel zu verraten. Besonders gut hat mir die Detektiv-Geschichte gepaart, mit dem Familiengeheimnis gefallen. Es geht um Liebe, Freundschaft, Vergessen, aber auch um Verantwortung und das Recht zur eigenen Gestaltung des Lebens. Paula ist die zentrale Figur des Romans, ihr männlicher Gegenpart ist Benjamin Trevor, ein Fotograf der sie zunächst verärgert, aber dann doch ihr Herz gewinnt. Als wichtige Nebenfiguren treten Paulas Mutter und ihr Onkel Rudy, ein Bruder ihres verstorbenen Vaters auf. Sie bilden die Pole zwischen denen Paula steht, ihre Mutter will unbedingt die Vergangenheit ruhen lassen, ihr Onkel möchte endlich die Wahrheit erfahren und Paula muss selber entscheiden, was sie will. Die Spannung zieht der Roman aus den Nachforschungen von Paula und Benjamin, Stück für Stück setzt sich immer mehr ein Bild zusammen, aber es gibt auch Widersprüche und Schwierigkeiten, die die beiden gemeinsam überwinden müssen, um die Wahrheit ans Licht bringen zu können. Meiner Meinung nach ist der Roman in sich logisch und lüftet gekonnt das Geheimnis um Paulas Vater. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl der Autorin und ihrer Geschichte nicht folgen zu können. Stilistisch wartet der Roman neben der Haupterzählung auch mit Briefen und Rückblenden auf. Auch bedient sich die Autorin des Elements der Zeitraffung bzw. Zeitsprüngen, um so die Spannung des Romans hoch zu halten. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und hat mir sehr viel Freude bereitet, sodass ich innerhalb weniger Tage dieses Buch ausgelesen hatte. Zielgruppe dieses Romans sind in erster Linie Frauen, da Paula eine starke Identifikationsfigur ist. Aber sicherlich können auch Männer an diesem Roman gefallen finden, da die Landschaftsbeschreibungen der historischen Städte ebenfalls ihren Reiz haben, sowie Benjamin Trevor im Laufe des Romans immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dennoch sollte man nicht außer Acht lassen, dass der Roman aus der Sicht von Paula erzählt wird. Ein guter Roman über das historische Bonn und seine Umgebung sowie den Rhein mit seinen Mythen und Sagen. Eine klare Lese- und Kaufempfehlung für Fans historischer Familienromane. Ich bedanke mich beim Diana Verlag und der Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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Eher durchschnittliche Geschichte mit interessanter Ausgangslage

Von: Ponine T.

30.01.2019

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen? Da ich vor etwa zwei Jahren Susanne Gogas Erstlingswerk gelesen und durchaus genossen hatte, war ich ziemlich gespannt, als ich mich für ein weiteres Buch von ihr als Rezensionsexemplar gemeldet habe. In den letzten Tagen habe ich diesen historischen Familiengeheimnisromam dann gelesen und bin ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Mit gutem Willen habe ich ein oder zwei recht nette Dinge darin entdeckt. Zum einen gefiel mir das historische Setting der Briten am Rhein, das wirklich neu war und überraschend interessant für mich. Zum anderen gefiel es mir, dass am Ende des Buchs tatsächlich einige Farbfotos die im Buch auftauchenden Schauplätze illustrieren. Auch das im Nachwort erwähnte youtube-Video mit einem Drohnenflug durch eine der Burgruinen ist wirklich schick und rückt die Geschichte nahe an den Leser heran. Insgesamt sind die Landschaftsbeschreibungen so eindrücklich, dass ich das spontane Bedürfnis entwickelt habe, eine Rheinkreuzfahrt zu unternehmen, um das alles selbst zu sehen. Aber ach, leider ist der Rest des Buchs nicht so versprechend. Da sind zum einen die Figuren, die alle durch die Bank weg völlig blass sind. Paula hat mir als potentielle Identifikationsfigur nichts zu bieten, ihr Onkel war für mich bereits in der ersten Szene "enttarnt", der gute Benjamin ist als love interest die wohl uninteressanteste Gestalt, der ich in einem solchen Umfeld begegnet bin. Die Geschichte rund um das Verschwinden von Paulas Vater wäre wirklich vielversprechend, würde ich sie direkt miterleben, statt sie immer nur indirekt erzählt zu bekommen. Mensch, nur ein einziges Mal diesen Romantiker erleben, das wäre so ein toller Moment - stattdessen bleibt es streckenweise einfach nur langatmig, bleiben mir die Motive der Personen seltsam unerklärlich. Vor allem die Auflösung wirkt dann dementsprechend sehr schnell und irgendwie unglaubwürdig, auch da wäre ich gerne sehr viel länger in den Köpfen des Täters gewesen als mit nur ein paar wenigen Sätzen. Alles in allem war das ein Buch, das halt okay war. Eine nette Werbemaßnahme für den Rhein auf jeden Fall, angenehm schnell zu lesen, aber ohne großen Gedächtniswert.

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Vita

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie wurde mit dem DELIA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

www.susannegoga.de

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Pressestimmen

»Die Mönchengladbacher Autorin Susanne Goga hat wieder einmal ein absolut lesenswertes, spannendes Buch geschrieben.«

Rheinische Post / Mönchengladbach (19. September 2018)

»Mitreißend.«

INSIDE Magazin, im Special zur Buchmesse (14. September 2018)

»Die detaillierte Recherchearbeit der Autorin macht den Roman besonders authentisch.«

General-Anzeiger, Bonn (02. Februar 2019)

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