Die vergessene Heimat

Roman nach einer wahren Geschichte

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Die Geschichte von der Flucht ihrer Eltern aus der DDR kennt Britta Hofmeister seit Kindesbeinen. Sie selbst kam in der Bundesrepublik zur Welt, wuchs mit ihren Geschwistern behütet auf und hatte nie Grund, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Bis ihr Vater an Demenz erkrankt. Zunehmend verwirrt, beginnt er, von früher zu erzählen. Und bald wird klar: Was bei der Flucht 1961 wirklich geschah, hat er jahrzehntelang verschwiegen. Nun kommt die dramatische Wahrheit ans Licht und stellt die Familie vor eine Zerreißprobe …

»Eine sehr persönliche Geschichte (…) sehr spannend.«

Radio Salü (29. September 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26090-3
Erschienen am  21. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Absolut lesenswert, packende Geschichte

Von: S.Meng aus Nk

16.10.2020

Gerade habe ich das neue Buch von Deana Zinßmeister „Die vergessene Heimat“ zu Ende gelesen. Ein spannendes, gut erzähltes Buch nach einer wahren Geschichte. Die Autorin nimmt uns Leser mit auf die Flucht ihrer Eltern aus der DDR. Schon nach wenigen Zeiten konnte ich gedanklich in die Zeit des Mauerbaus eintauchen und verstand, warum viele den Weg in den Westen suchten und sich nach Freiheit und Demokratie sehnten. Wir begleiten die Familie der Autorin auf zwei Zeitachsen. Die Zeit der Flucht und die Zeit der Demenzerkrankung ihres Vaters, dessen unbeugsamer Wille mit dafür verantwortlich war, das die Flucht aus der DDR gelang. Durch die Krankheit des Vaters erfahren wir Stück für Stück, was es auch für Angehörige bedeutet, wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt und sich immer mehr verliert. Und dennoch bleibt vieles bestehen, Erinnerungen, die Jahrzehnte im Alltag begraben waren, kommen ans Licht und entfalten neue Augenblicke. Die Familie steht in schweren Zeiten zusammen und wächst mit der Krankheit. „Die vergessene Heimat“ ist ein besonderes Geschichtsbuch, eine spannende Biografie, ein Buch der Hoffnung und Zuversicht!

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Ein Roman zwei Schicksale

Von: Rebecca K./ Meine Leseecke

29.09.2020

Britta Hofmeister kennt seit ihrer Kindheit die Geschichte wie ihre Eltern aus der DDR geflüchtet sind. So richtig hat sie sich aber genauso wie ihre Geschwister nie mit der Flucht beschäftigt da sie alle in der Bundesrepublik zur Welt gekommen sind. Als aber ihr Vater Ernst an Demenz erkrankt beginnt er die Flucht genau zu planen und so erfahren die Geschwister wie es 1961 zur Flucht kam und was dabei passiert ist. Von Deana Zinßmeister kenne ich bis jetzt nur die Historischen Romane. Dieser Roman hie aht mich aus zwei Grünen angesprochen da wir selbst Demenzfälle in der Familie und auch in der Nachbarschaft und der zweite Aspekt war ich bin neugierig geworden wie man es schaffen konnte unbemerkt in den Westen zu fliehen. Zu Beginn des Romans kam ich etwas schwer in die Handlung rein, aber als ich mich völlig in die Erzählung eingefunden hatte ist es mir sehr schwer gefallen das Buch wieder aus der Hand zu legen. In der Gegenwart wird alles aus der Sicht von Britta erzählt, da aber alle Figuren oft zu Wort kamen ergab alles zusammen hier ein völlig rundes Bild. In der Vergangenheit gab es zwei Handlungsstränge einmal der von Leni und dann noch Ernst, so konnte man die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren sehr gut nachvollziehen. Das Leben in der DDR war nicht leicht und als der Mauerbau beginnt, fangen sie an ihre Flucht zu planen. In der Gegenwart ist die Demenz das große Thema was ich mir aber auch so gedacht hatte. Ja, diese Krankheit ist nicht einfach und jeder der seien Angehörigen zuhause pflegt mit dieser Erkrankung hat meinen Respekt. Hier weiß ich wovon ich spreche wir haben sowohl meinen Opa als auch meine Oma zuhause gepflegt nur meine Oma musste nach dem letzten Klinikaufenthalt in die Kurzzeitpflege aber beide hatten keine Demenz. Etwas erschüttert war ich wie die Kinder lange Zeit den Kopf in den Sand gesteckt haben bevor sie die Erkrankung ihres Vaters angenommen hatten, wobei ich es aber auch verstehen kann wer will ein Elternteil so hilflos sehen. Als Leserin fällt es einem leicht das eine oder andere mit einem Lachen zu nehmen obwohl es für die Angehörigen nicht leicht ist. Aber wenigstens hat hier niemand versucht die Krankheit zu vertuschen, so dass die Kinder nichts davon wissen bis es zu Spät ist wie bei unseren Nachbar. Beiden Handlungsverläufen konnte ich immer sehr gut folgen und alle Entscheidungen die 1961 oder in der Gegenwart getroffen wurden waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Auch die Spannungsbögen waren bis zum Schluss gespannt und nicht alles hätte ich auch so erwartet was ja nichts schlechtes heißt, das Leben ist eben nicht vorhersehbar. Die Handlungsorte damals wie heute konnte man sich völlig problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen. Man merkt, dass es Frau Zinßmeister nicht leicht gefallen ist zwei Schicksale ihrer Familie zu erzählen, aber ich denke sie spricht gerade bei der Demenz vielen betroffenen Angehörigen aus dem Herzen diese nicht lustige Seite der Krankheit zu zeigen. Mir persönlich hat der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich denke dieses Buch werde ich noch das eine oder andere Mal verschenken. Für diesen bewegenden Roman der mich sehr nachdenklich zurück gelassen hat vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Vita

Deana Zinßmeister widmet sich seit einigen Jahren ganz dem Schreiben historischer Romane. Bei ihren Recherchen wird sie von führenden Fachleuten unterstützt, und für ihren Bestseller »Das Hexenmal« ist sie sogar den Fluchtweg ihrer Protagonisten selbst abgewandert. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.

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Events

13. Nov. 2020

Lesung Deana Zinßmeister

20:00 Uhr | Dillingen | Lesungen
Deana Zinßmeister
Die vergessene Heimat