Die versteckte Lust der Frauen

Ein Forschungsbericht

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Mächtig, animalisch und unbändig: die weibliche Lust in der neuesten Forschung.

Gehirn und Vagina: Zwischen dem, was Frauen über ihre Lust berichten, und dem, was sich wissenschaftlich messen lässt, besteht ein gewaltiger Unterschied. Sind die Frauen gar nicht das „monogame Geschlecht“, dem die feste Bindung über alles geht?
In diesem provokativen, Schlagzeilen machenden Buch berichtet Daniel Bergner von der neuesten Forschung über die Lust der Frauen und stellt alles auf den Kopf, was wir über das weibliche Begehren zu wissen meinten.

Verkennen Frauen ihre eigene Lust? Sind Frauen gar nicht auf Familiengründung und Verbindlichkeit fixiert? Welche Auswirkungen haben Nähe und Bindung wirklich auf unser Verlangen? Wie stark ist der Wunsch, begehrt zu werden oder: Wie narzisstisch sind Frauen? Schadet der Feminismus („nein heißt nein“) der weiblichen Lust? Und sind wir reif für das Ende der Treue?
Daniel Bergner hat Sexualwissenschaftler weltweit besucht und berichtet von ihren bahnbrechenden Forschungsergebnissen über die Macht weiblicher Lust. Für die einen beunruhigend, für die anderen befreiend: "Die versteckte Lust der Frauen" ist das Buch, hinter das in der Geschlechterdebatte niemand mehr zurückkann.


Aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner
Originaltitel: What do Women want?
Originalverlag: Ecco
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-13333-7
Erschienen am  13. Januar 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das sollten Sie über Frauen-Lust wissen

Von: Thomas Schmidt aus Birkenau

09.05.2016

Sind Sie eine Frau? Dann lesen Sie dieses Buch! Es wird Ihnen die Augen öffnen und die Schamesröte ins Gesicht treiben. Das alles für einen guten Zweck: Um zu zeigen, was wahre Frauenlust ist. Diese sei nämlich versteckt, meint der amerikanische Journalist, der mit seinem Buch ein Tabuthema beim Schopfe packt. Frauen gelten seit jeher als das lustlose Geschlecht, ihnen wird pauschal unterstellt, sie hätten weniger Spaß am körperlichen Vergnügen als Männer. Erklärt wird das biologisch, evolutionstheoretisch, soziologisch und gesellschaftlich. Eigentlich, schreibt Bergner, muss alles herhalten, um weibliche Lustlosigkeit zu belegen. Dabei stimmt das gar nicht. Frauen haben viel mehr Lust auf und an Sex, als alle denken – allen voran die Frauen selbst. Die sind nämlich so erzogen, sozialisiert und biologisch geeicht, dass sie das eigene Begehren geschickt vor sich selbst verbergen. Sie verstecken ihre Gelüste – bis sie sie selbst nicht mehr (emp)finden. Das erläutert Bergner anhand aktueller Forschungsergebnisse. Einen beeindruckenden Beleg liefert etwa das Experiment mit dem Plethysmograph. Das ist ein Apparat, der eingeführt in die Vagina dort die Durchblutung und damit das Erregungsniveau misst. Eine kanadische Forscherin fand damit heraus, was Frauen wirklich anmacht: Egal, welche Sexpraktik, Homo- oder heterosexuell, brutal oder soft: Frauen wurden bei der Mehrzahl der sexuellen Bildchen erregt. Und das stand oft in völligem Widerspruch zu dem, was sie vorher angegeben hatten. Die Folgerung daraus: Frauen unterdrücken verstandesmäßig ihre sexuellen Gefühle, als dürften sie sich nicht eingestehen, dass die gezeigten Bilder sie scharf machen. Haben tun sie sie aber. Was lernen wir daraus? Dass es für Frauen noch viel Lustvolles zu entdecken gibt und das Gerücht von der asexuellen Frau in die Märchenwelt gehört.

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Vita

Daniel Bergner schreibt regelmäßig für das „New York Times Magazine“ und ist Autor mehrerer – vielfach ausgezeichneter – Bücher. Er lebt in New York.

Zur AUTORENSEITE

Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

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