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Die zehn besten Tage meines Lebens Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-02431-4

Erschienen: 11.03.2009
Dieser Titel ist lieferbar.

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Zum Lachen – zum Weinen: Adena Halpern trifft mitten ins Herz

Noch keine dreißig Jahre alt, wird Alex mit ihrem Pocket Beagle in L.A. überfahren. Überraschend findet sie sich im Siebten Himmel wieder. Dort gehören begehbare Schuhschränke genauso zum Alltag wie das bewegende Wiedersehen mit ihren verstorbenen Großeltern. Doch Schutzengel Deborah funkt dazwischen. Mit einem Aufsatz über die zehn besten Tage ihres Lebens muss Alex erst beweisen, dass sie den Siebten Himmel verdient hat und ihr Leben nicht nur mit der sinnlosen Jagd nach dem neuesten Designerfummel zugebracht hat. Aber trifft nicht genau das zu?

Ein ganz neuer Ton in der Frauenunterhaltung: rührend, stylish, turbulent, charmant.

Adena Halpern (Autorin)

Adena Halpern, geboren in Philadelphia, studierte Dramatic Writing an der New York City University und Screenwriting am American Film Institute. Sie arbeitet als Journalistin und Kolumnistin und schrieb unter anderem für Marie Claire und die "New York Times". Adena Halpern lebt mit ihrem Ehemann in Los Angeles, wo sie an ihrem nächsten Roman arbeitet.

Aus dem Englischen von Ursula C. Sturm
Originaltitel: The Ten Best Days of my life
Originalverlag: Dutton

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-02431-4

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.03.2009

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Die zehn besten Tage meines Lebens

Von: nef Datum: 19.08.2015

www.buchjunkies-blog.de

Inhalt:
Alexandra Joan Dorenfield, kurz Alex, ist jung, erfolgreich - und tot. Sie wurde gerade von einem Auto überfahren, als sie mit ihrem Hund Gassi ging. Und als wenn das noch nicht ausreichend deprimierend genug wäre, ist es auch noch ein Mini Cooper, der ihr die Lichter auslöscht.

Kurz darauf befindet sie sich, samt ihrem geliebten Vierbeiner Peaches, im Himmel wieder und steht mit vielen anderen Verstorbenen in einer langen Warteschlange. Um sich die Zeit zu verkürzen beginnt sie mit den Mitwartenden Gespräche und erfährt so, wie die einzelnen Menschen gestorben waren. Da entdeckt sie weiter hinten in der Schlange einen unglaublich gut aussehenden Mann. Obwohl sie einige Menschen trennen, beginnen sie einen kleinen Flirt und ehe Alex sich versieht, hat sie sich in Adam, so heißt der süße Typ, verknallt.
Doch es gibt wichtigeres im Moment als den Traummann an der Himmelspforte. Nachdem sie den Check-In hinter sich hat, glaubt sie ziemlich einsam hier oben zu sein - doch weit gefehlt. Hinter der nächsten Tür warten schon ihre heißgeliebte Grandma und ihr Grandpa auf sie, dicht gefolgt von ihrem Onkel Morris. Sie ist überglücklich und glaubt sich im siebten Himmel. Wie recht sie damit hat, erfährt sie erst als sie ihr neues Domizil betritt.
Wer nach seinem Ableben hier oben ankommt, bekommt jeden Wunsch umgehend erfüllt. So ist es nicht verwunderlich, dass Alex zukünftig in ihrem Traumhaus mit zwei Schlafzimmern, einem begehbaren Kleiderschrank voller Designerklamotten und einem Whirlpool mit sagenhaften neun Düsen residieren wird. Um ihr Glück perfekt zu machen, ist man im Himmel immer frisch gestylt, hat keine gesundheitlichen Einschränkungen, kann essen was man will ohne davon dick zu werden und das Beste - alles ist selbstreinigend.
Als dann auch noch Adam im Haus nebenan einzieht scheint sie vor Freude zu platzen. Doch wie alles im Leben, gibt es auch im Tod nichts umsonst. Am nächsten Tag sitzt in ihrer Küche ihr Schutzengel Deborah, die sie ihr ganzes Leben lang vor Gefahren geschützt hat. Nur am Tag ihres Ablebens war sie damit nicht sehr erfolgreich. Sie erklärt der verdutzten Alex, dass es in ihrem Lebenslauf einige Unklarheiten gibt im Bezug auf ihre getroffenen Entscheidungen und das sie 14 Tage Zeit hat um einen Aufsatz zu schreiben, in dem sie die zehn besten Tage ihres Lebens niederschreibt und erklärt, wieso es dazu gekommen ist.

Alex ist außer sich vor Angst. Wenn ihr Aufsatz nicht gut genug erklärt, wieso sie reagiert und entschieden hat, wie sie es nun einmal getan hat, wird sie eventuell in einen anderen Himmel degradiert. Dort müsste sie in einer Wohnung in einem Wohnblock leben, sich ihr Essen selber zubereiten und sich auch sonst um alles selbstkümmern. Ihre heiß und innig geliebten Klamotten würden gegen ältere Saisonware ausgetauscht werden und auch Adam und Peaches würde sie dort unten nicht um sich haben. Denn Hunde landen immer im siebten Himmel und Adam müsste sich dann eine neue Frau an seiner Seite suchen. Nachdem alles jammern nichts bringt setzt sich Alex hin und beginnt mit ihrem Aufsatz. Sie beginnt sich mit ihrem, wenn auch kurzen, Leben auseinander zu setzen und lernt dabei verblüffende Sachen über sich. Aber wird es reichen? War ihr Leben erfüllend genug?

Meinung:
Adena Halpern hat eine sehr angenehme und leichte Art zu Schreiben. Man findet sich schnell in die junge Alex hinein und kann viele ihrer Gefühle gut nachvollziehen. Das Buch ist amüsant geschrieben und somit etwas, was sich gut in einem Rutsch durchlesen lässt. Man erlebt durch die 10 Tage Alex Leben mit und lernt sie und ihre Mitmenschen dadurch besser kennen. Ich habe das Gefühl, dass dieses Buch dem Leser vermitteln möchte, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen sollte und sich nicht an das zu halten, was andere von einem Verlangen. Schlussendlich muss man schließlich selbst mit sich im Reinen sein. Ich kann das natürlich nur als Vermutung aufstellen, aber ich denke, dem einen oder anderen Leser wird es hier ebenso ergehen.

Nun ist natürlich die Frage, warum habe ich dem Buch nur 4 Sterne gegeben?
Mich haben ehrlich gesagt die vielen Wiederholungen genervt. Es wird mir am Anfang eindeutig zu oft darauf hingewiesen was sie jetzt trägt, von wem welches Kleid designt wurde, wer jene Tasche entworfen hat und wie sich das Geschirr jetzt schimpft. Das sind Sachen, die einem sicherlich gut veranschaulichen wie materiell Alex eingestellt ist, aber für mich war es für die Handlung völlig überflüssig. Und auch die Betitelung ihrer Person, während sie über ihr Leben berichtet. Ich will jetzt nicht verraten welche dies ist, denn das nimmt einiges vorweg, aber ich glaube, es wird einem schnell klar, wenn man das Buch dann selbst liest.

"Die zehn besten Tage meines Lebens" von Adena Halpern

Von: Nelly Datum: 25.06.2015

nellysleseecke.blogspot.de/

Inhalt
Noch keine dreißig Jahre alt, wird Alex mit ihrem Pocket Beagle in L.A. überfahren. Überraschend findet sie sich im Siebten Himmel wieder. Dort gehören begehbare Schuhschränke genauso zum Alltag wie das bewegende Wiedersehen mit ihren verstorbenen Großeltern. Doch Schutzengel Deborah funkt dazwischen. Mit einem Aufsatz über die zehn besten Tage ihres Lebens muss Alex erst beweisen, dass sie den Siebten Himmel verdient hat und ihr Leben nicht nur mit der sinnlosen Jagd nach dem neuesten Designerfummel zugebracht hat. Aber trifft nicht genau das zu?
[ Inhalt nach Heyne ]

Meine Meinung
Nachdem mich Adena Halpern erst vor kurzem mit "Träum ich?" wirklich gut unterhalten konnte, habe ich gleich ein zweites Buch von ihr hinterher geschoben. Und als ich die Inhaltsangabe zu diesem Buch gelesen hatte, war ich schon Feuer und Flamme. Auch dieses Mal wieder verbindet die Autorin wieder fantastische Elemente mit einer ganz wunderbaren Geschichte.

Alex stirbt mit nur 29 Jahren, weil sie von einem Mini Cooper übersehen wird. Gemeinsam mit ihrem Beagle Peaches kommt sie in den Himmel, wo sie nicht nur ihre Großeltern wieder sieht, sondern auch alle Wünsche sich zu erfüllen scheinen, die sie je hatte. Doch im siebten Himmel angekommen stellt sich raus, dass Alex nur dann weiterhin in ebendiesem siebten Himmel bleiben darf, wenn sie beweisen kann, dass sie ein erfülltes Leben geführt hätte, wenn sie nicht so jung hätte sterben müssen. Andernfalls würde man sie in den vierten oder, noch schlimmer, in den dritten Himmel versetzen.

Der Einstieg in das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Man ist direkt drin in der Geschichte, weil ohe großes Bla Bla direkt die Story beginnt. Von der ersten Seite an konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das liegt vor allem an Adena Halperns Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Alex erzählt und sie erzählt ihre Lebensgeschichte eben so, wie sie sie auch einer Freundin erzählen würde, ohne ein Blatt vor dem Mund und gerade heraus. Das hat zur Folge, dass die Sprache zwar eine einfache ist, aber den Leser total abholt. Ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, Alex Stimme im Ohr zu haben.

Das Buch beginnt mit der Geschichte, wie Alex zu Tode kommt und anschließend im Himmel landet. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen, weil er etwas beschreibt, was wir Menschen wohl nie zu Gesicht bekommen. Frau Halpern hat eine wunderschöne und bildhafte Version des Himmels gezeichnet, von dem ich gar nicht genug bekommen konnte. Und weil dieser siebte Himmel eben so traumhaft ist, wird da wohl auch aussortiert, weswegen Alex beweisen muss, dass sie es sich verdient hat, dort zu bleiben. Daher besteht das Buch zum größten Teil aus dem Aufsatz, den Alex schreiben soll, der das Thema hat: "Die zehn besten Tage meines Lebens". Bei manchen Tagen ist für den Leser nicht sofort ersichtlich, warum Alex sich gerade diesen Tag ausgesucht hat. An manchen Tagen war ich sogar der Ansicht, dass ein solcher Tag niemals auch nur gut sein kann. Doch dann nimmt die Geschichte eine Wendung, die man als Leser selten vorhersieht. Durch ihre Aufsätze erzählt Alex also ihre Lebensgeschichte. Für mich eine ganz außergewöhnliche Art, die Story zu erzählen. Mir persönlich hat das wirklich gut gefallen.

Obwohl die Geschichte an sich keinen großen Verlauf hat, fand ich sie durchweg kurzweilig und niemals langweilig. Die Handlung umfasst eigentlich das komplette Leben von Alex, von ihrer Kindheit an bis zu dem Tag, an dem sie stirbt. Dadurch wird ihr Charakter gut beschrieben und sie wird dem Leser nahe gebracht. Anfangs dachte ich, dass es sich bei ihr um ein kleines verwöhntes Mädchen handelt, weil sie in einem reichen Elternhaus aufgezogen wurde und von ihren Eltern als biologisches Wunder angesehen wurde. Doch nach und nach offenbaren sich Episoden in Alex Leben, die zeigen, dass sie sehr wohl in der Lage ist, ihr Leben in eigenen Händen zu halten. Und obwohl Alex nur einige wenige Tage ihres Lebens erzählt, kann man doch ihren Wandel und ihr Erwachsenwerden mitverfolgen. Sie stellt eindeutig den zentralen Charakter des Buches dar. Alle anderen Handelnden, ihre Großeltern, Adam, ihr Himmels-Nachbar, ihre Eltern und ihre ihre beste Freundin, spielen zwar lediglich eine Randrolle, sind aber trotzdem unglaublich wichtig.

Mit der Zeit hatte ich wirklich das Gefühl, jeden einzelnen von ihnen zu kennen. Ich konnte ihr Gedanken und Gefühle nachvollziehen und was ich ganz toll fand: Adena Halpern malte nicht nur in schwarz und weiß, sondern zeigte auf, dass jeder Mensch böse und gut sein kann, selbstlos und egoistisch, nervig oder liebevoll. Obwohl es sich bei "Die zehn besten Tage meines Lebens" um eine eher unterhaltsame, seichte Lektüre handelt, werden doch einigermaßen ernste Themen angesprochen und thematisiert. Die Autorin hat es verstanden, ein wenig Fantasy mit einem ernsten Thema in eine zauberhafte Geschichte zu verwandeln.

Der einzige klitzekleine Kritikpunkt ist der Umstand, dass die Liebesgeschichte zwischen Alex und Adam ein wenig zu kurz kam, die großen Gefühle nicht so rüberkamen und sie mir auch zu schnell ging. Da hätte ich mir ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht.

Mein Fazit
"Die zehn besten Tage meines Lebens" ist ein wunderschönes Buch darüber, wie sich ein Mensch im Laufe seines Lebens verändern kann und darüber, dass ein Leben auch dann erfüllt sein kann, wenn man es selbst gar nicht sieht. Die Geschichte ist kurzweilig und perfekt für einen regnerischen Tag auf dem Sofa. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und kann nur ein wenig an der Liebesgeschichte rummeckern. Da diese allerdings nicht im Vordergrund steht, konnte ich darüber ganz gut hinweg sehen.

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