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Dönerröschen

Ab 13 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-08754-8

Erschienen: 22.04.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Klasse Braut, krasse Familie!

Als der sechzehnjährige Jonas mit seinen Eltern und dem Schoßhund der Familie, Napoleon, vom beschaulichen Oberhaching ins Münchner »Ghetto« nach Neuperlach zieht und sich in die süße Türkin Sibel verknallt, bekommt er es ganz schön mit der Angst zu tun. Man hört ja immer wieder von Ehrenmorden, Zwangsheiraten und noch viel Schlimmerem. Bis er merkt, dass Sibels Vater ihm gar nicht den Schniedel absäbeln will und auch die Angst einflößende anatolische Oma nicht vorhat, ihn zum Blutopfer zu machen, hat sich der Leser schon halb totgelacht.

"Jaromir Konecny nimmt in Dönerröschen Vorurteile und kulturelle Missverständnisse zwischen Deutschen und Türken so witzig auf die Schippe, dass kein Auge trocken bleibt!"

Münchner Merkur (15.06.2013)

Jaromir Konecny (Autor)

"Konecny entdeckt im Alltag das groteske Abenteuer mit Mr. Beanschen Ausmaßen", schrieb der Kölner Stadt-Anzeiger, "und verfügt über die frappante Fähigkeit, den Kalauer als Literatur zu adeln." Seine Fans danken es ihm: Seit Jahren begeistert der in Prag geborene promovierte Chemiker mit seinen Geschichten und seinem "behmisch"-bayerischen Akzent das Publikum bei Poetry Slams, aber auch bei traditionellen Lesungen. Jaromir Konecny, der 1982 in die Bundesrepublik übergesiedelt ist und mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in München wohnt, hat über sechzig Slam-Wettbewerbe und weitere Literaturpreise gewonnen und wurde zweimal Vizemeister des gesamtdeutschen Poetry Slams.

"Jaromir Konecny nimmt in Dönerröschen Vorurteile und kulturelle Missverständnisse zwischen Deutschen und Türken so witzig auf die Schippe, dass kein Auge trocken bleibt!"

Münchner Merkur (15.06.2013)

"Superwitzig!"

Mädchen (22.05.2013)

"Das Kammerspiel mit Neuperlach samt Einkaufszentrum Pep als Kulisse bietet jene Komik, die einen Inspektor Clouseau zum Publikumsliebling machte."

Eselsohr - Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien (02.09.2013)

"Jaromir Konecny haut in dieser deutsch-türkischen Liebesgeschichte wieder einmal kräftig auf den Putz, und der Leser kugelt vor Lachen unter den Tisch."

buchjournal (18.06.2012)

"Liebenswerte Charaktere und rasend komische kulturelle Missverständnisse."

Buch-Magazin (01.06.2013)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-08754-8

€ 5,99 [D] | CHF 7,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 22.04.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Superwitzig und dabei doch irgendwie weise

Von: Mikka Liest Datum: 10.03.2015

mikkaliest.blogspot.de

Pro:
Lederhosen, Fußball, Gartenzwerg - und das in Verbindung mit dem Titel "Dönerröschen" und dem roten Halbmond? Das Cover passt perfekt zum Buch, denn genau darum geht es: deutsche und türkische Kultur begegnen sich... Und der Leser lacht sich dabei tatsächlich halb schlapp, da verspricht der Klappentext nicht zu viel!

Ganz am Anfang rief das Buch bei mir eher gemischte Gefühle hervor, da ich mir manchmal nicht sicher war: werden hier Vorurteile bestätigt, oder einfach nur durch den Kakao gezogen? Aber es dauerte nicht lange, bis ich mir sicher war: der Autor spielt mit den Vorurteilen, die vielleicht auch der Leser heimlich hegt, überzieht sie bis ins Lächerliche und lässt uns dabei gnadenlos mit unseren Klischees gegen die Wand laufen. Und das ist großartig! Es gibt sicher viele Jugendbücher, in denen es um die Begegnung von Kulturen, um Vorurteile und Rassismus geht, aber hier wird das Thema originell, frisch und zum Schreien komisch angepackt.

Jonas ist ein fantastischer Held mit Ecken und Kanten und liebenswerten Macken. Er hat das Herz am rechten Fleck, aber er begegnet seiner neuen Wohngegend und den Türken, die jetzt seine Nachbarn sind, manchmal mit Vorurteilen und sogar Angst. Aber er geht dennoch mutig auf sie zu und muss bald schon feststellen, dass die Welt nicht schwarz-weiß ist und man Menschen nicht in Schubladen stecken kann.

Er ist derjenige, der uns die Geschichte erzählt, und dabei gelingt es dem Autor, ihn wirklich authentisch klingen zu lassen wie einen 16-jährigen. Mal strotzt der Schreibstil übelst krass vor Jugendsprache, dann gibt es wieder kurze Passagen, in denen Jonas etwas steif und förmlich klingt - was erstaunlicherweise passt, als wäre ihm gerade wieder eingefallen, dass er ja ein Buch schreibt! Und ab und an schwingt er sich sogar zu richtig poetischen Formulierungen auf, wobei es nie unglaubwürdig wird.

Auch die anderen Charaktere sind fantastisch. Manchmal habe ich mich neidvoll gefragt: wo nimmt der Autor das her? Ob das jetzt Jonas etwas neurotische Mutter ist, die all paar Seiten in Ohnmacht fällt, sein schrulliger Vater, der mit Begeisterung Dinge kaputtmacht, oder sein Hund Napoleon, der Fleisch eklig findet und nur Kuchen frisst, sie sind alle lustig und knallbunt und scheinbar direkt aus dem Leben gegriffen.

Die Liebesgeschichte ist richtig süß - manchmal hätte ich Jonas am liebsten geknuddelt, so goldig war er in seiner Verknalltheit.

Kontra:
In den ersten Kapiteln waren mir die geballten Vorurteile etwas zu viel, durch den Kakao gezogen oder nicht, aber das gab sich schnell. Wer sich also am Anfang denkt: nein, das ist mir einfach zu überzogen, der sollte dem Buch eine Chance geben und erstmal weiterlesen!

Am Ende des Buches lösen sich ein paar Konflikte für meinen Geschmack etwas ZU glatt und problemlos auf, aber andererseits ist es ein schönes, passendes Ende für ein Jugendbuch.

Zusammenfassung:
Hier werden Vorurteile angeprangert - aber nicht durch Tragik und Betroffenheit, sondern durch gnadenlos überzogenen Humor. Mir hat das sehr gut gefallen, und ich habe mich ratzfatz durch das Buch gelesen und mich dabei schippelig gelacht.

Dönerröschen

Von: Niklas' Leseblog Datum: 03.03.2015

niklas-leseblog.jimdo.com

Der 16-jährige Jonas zieht mit seinen Eltern und Napoleon, dem Familienhund, vom ruhigen Oberhaching ins Münchner "Ghetto" Neuperlach. Neben vielen ungewohnten kulturellen Missverständnissen verknallt er sich in dei Türkin Sibel. Doch dann bekommt er es mit der Angst zu tun: Immer wieder hört man doch von Ehrenmorden, Zwangsheiraten und noch viel Schlimmerem - oder etwas doch nicht?!...

Jaromir Konecny hatte für seinen Roman wieder mal eine urkomische Idee, die er dann glücklicherweise genauso lustig umgesetzt hat: In der Story von Dönerröschen. Allein das Cover lässt den Leser schließen, dass im Laufe der Lektüre nicht nur ein Vorturteil vom Tisch geräumt wird.

Das Buch hilft auf witzige Weise Vorurteile von beiden Seiten aufzuräumen.

Viel dazu sagen kann man nicht: Lustig, amüssant, typisch Jaromir Konecny. Doch es liegt bestimmt nicht jedem. Allein die, in meinen Augen, geniale Erzählweise wird sicherlich bei anderen ein großer Kritikpunkt sein. Bei mir bekommen die "türkisch-deutschen" Dialoge jedoch Pluspunkte gutgeschrieben.
Zwei völlig verschiedene Kulturen lernen sich dank dieses Romans kennen - und lieben.
Abgezogen von der Gesamtpunktzahl wird jediglich ein Punkt: Denn die Charaktere hätten etwas besser/mehr ausgearbeitet sein können!

Fazit: Ein typisches Konecny-Buch, diesesmal voller einfacher, aber liebenswerter Charaktere und rasend komischen kulturellen Missverständnissen!

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