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Drei Liter Tod Mein Leben im Krematorium

Kundenrezensionen (4)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16262-7

Erschienen: 31.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Der Tod ist ein grausiges Thema. Wahlweise wird er mit gruseligen Leichen oder der ungeliebten eigenen Vergänglichkeit assoziiert. In Film und Fernsehen sind täglich Tote zu sehen, aber der richtige, der echte Tod, der uns erwartet, den nehmen wir nicht wahr. Das Thema vermeiden wir. Darüber spricht man nicht.

Juliane Uhl sieht das anders und schaut ganz genau hin. Die Soziologin arbeitet in einem Krematorium und hat mehr Tote um sich, als jeder Bestatter. In ihrem Buch, "Drei Liter Tod. Mein Leben im Krematorium", beschreibt sie, was tot sein in Deutschland bedeutet. Ihre Erfahrungen sind spannend, informativ, sehr emotional und manchmal auch witzig. Selten hat jemand so lebendig und klar über den Tod geschrieben. Es macht Spaß, dieses unterhaltsame und fesselnde Buch über das Lebensende zu lesen, es ergreift den Leser und nimmt ihn mit. Und eigentlich geht es nur um eines: um das Leben.

Juliane Uhl (Autorin)

Juliane Uhl ist 34 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter. Die Soziologin lebt in Halle an der Saale und arbeitet in einem Krematorium. Für die Mitteldeutsche Zeitung schreibt Juliane Uhl „Die letzte Kolumne, eine Auseinandersetzung mit den Fragen, die man zum Tod haben kann“.

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Video "Mein Alltag im Krematorium"

10.03.2017 | Köthen

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31.03.2017 | 17:00 Uhr | Recklinghausen

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01.04.2017

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01.07.2017 | 17:00 Uhr | Pfaffenhofen

Hospiz- und Palliativtag Pfaffenhofen

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Türltorstraße 5
85276 Pfaffenhofen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16262-7

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 31.08.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Sehr zu empfehlen

Von: Casoubon ... Datum: 07.10.2016

casoubon.blogspot.de/

Gleicht zu Beginn muß ich mit meiner Hauptkritik an dem Buch starten - der Untertitel "Mein Leben im Krematorium" weckt in meinen Augen eine falsche Erwartungshaltung beim Leser des Buches. Über ihre (Verwaltungs-)Arbeit im Krematorium schreibt Juliane Uhl recht wenig. Zu Beginn definiert sie den sozialen, physischen, psychischen, biologischen und juristischen Tod, danach gibt sie interessante Einblicke in andere Berufsgruppen, die sich tagtäglich mit dem Tod auseinandersetzen - sei es Bestatter, Hospizmitarbeiter, Rechtsmediziner oder Amtsärzte. Sie belässt es dabei auch nicht "nur" beim Interview, sondern sie absolvierte - teilweise hochschwanger - Praktika in den jeweiligen Bereichen. Sie schreibt offen über ihre Erlebnisse, ihre Ängste und Befürchtungen und was diese Zeit mit ihr gemacht hat. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, es geht unter die Haut, es macht das Buch sehr authentisch, dass die Autorin nichts beschönigt oder verschweigt.

Ich habe das Buch als eine große Bereicherung empfunden, man bekommt einen guten und umfassenden Einblick in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche und erhält auch Anregungen, was alles möglich ist, wie man den Tod eines geliebten Menschen schön und würdevoll gestalten kann (Leider wird auch deutlich, wo es immer noch deutlichen Handlungsbedarf gibt.). Auch möchte die Autorin dazu ermutigen, dass man sich selber bereits zu Lebzeiten Gedanken macht, wie es nach dem eigenen Tod weitergehen soll - wenn man diese Gedanken auch seinen Angehörigen mitteilt, ist das im Trauerfall eine enorme Erleichterung für die Hinterbliebenen, weil diese sich nicht permanent hinterfragen müssen, was Oma Erna wollte. Das Buch ermutigt dazu, das Tabuthema "Tod" aufzugreifen und darüber zu reden.

Das was bleibt...

Von: Bine Datum: 03.08.2016

beautyglace.blogspot.co.at/

Der Tod gehört zum Leben dazu und sollte für jeden ein wichtiges Thema sein. Bei jeden kam erschon mal ins Haus und hat einen geliebten Menschen mit sich genommen.

In diesem Buch von Juliane Uhl, die in einem Krematorium arbeitet, gibt es mehrere unterschiedliche Kapitel.

Es fängt mit einem sehr persönlichen eigenen Todesfall in der Familie an. Ihre Schwiegermutter ist an Krebs erkrankt und die Familie begleitet sie die letzten Tage zusammen. Das ist mir ziemlich an die Nieren gegangen und ich habe eine Menge Taschentücher verschwendet.
Aber nicht immer wird es so persönlich traurig im Buch. Man erfährt ihre Einstellung zu Sterbehilfe (die ich absolut genaus teile!) und man differenzieren sollte ob jemand Sterbenskrank ist, Depressiv, oder einfach die Familie es für "besser" empfindet wenn bspw. die demente Mutter erlöst wird und in Würde gehen kann. "Würde" wird auch diskutiert. Was ist Würde, warum entscheiden die Würde andere Familienmitglieder für einen. Warum ist es okay wenn man sich als Kind in die Hose macht und das Hirn noch nicht so weit entwickelt ist, aber bei einem alten Menschen nicht?
Auch verschiedene Sterberiten werden behandelt. So kann man in Tibet bspw. die Menschen nicht in den zu harten Boden vergraben, Holz zum Verbrennen gibt es auch nicht, somit werden die Toten an die Geier verfüttert. Ich persönlich fand das Buch in keinster Weise morbid. Der Umgang mit dem Tod ist oft ein sachlicher (Arzt), monetärer (Leichenbestatter, Erbschaft) aber auch ein intimer und persönlicher!
Man setzt sich auch mit der eigenen Sterblichkeit auseinander und wiegt ab, will ich mal eingegraben oder verbrannt werden?
Das verstreuen der Asche oder vergraben der Urne hört sich nicht schlecht an, wenn man bedenkt, dass es kaum noch Angehörige zum Friedhof lockt, so ist der Gedanke schön im Garten im Kreise der Familie begraben zu werden. Kinderlachen oder einfach Leben in der Nähe zu haben....
Klar berührt einen das Buch, da jeder mit dem "Tod etwas anfangen kann". Er ist allgegenwärtig. Kaum ist man geboren, beginnt schon der Verfall - streng gesagt ;)...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und kann es jedem empfehlen, der sich mit diesem Thema befassen möchte.

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