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Drei Meter unter Null Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20610-9

Erschienen:  06.03.2017
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Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

»Psychologisch hübsch abgründiger Schauerroman.«

LiteraturSpiegel (25.02.2017)

Marina Heib (Autorin)

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.

»Psychologisch hübsch abgründiger Schauerroman.«

LiteraturSpiegel (25.02.2017)

»"Stilistisch begeistert die tolle Schreibe der Autorin, die mich von der ersten Seite an packt ... Das ist nicht auf den Punkt, das ist mitten in die Fresse…"«

WDR 2 Lesen

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20610-9

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Encore

Erschienen:  06.03.2017

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Drei Meter unter Null

Von: Thrillertante Datum: 29.03.2017

www.thrillertante.blogspot.de

Heute gibt es mal eine etwas andere Rezension von mir. Der Klappentext reicht zur Story vollkommen aus und auch sonst werde ich zur Story nur wenig verraten.

Ich vermeide immer andere Rezensionen und Meinungen zu einem Buch zu lesen, das ich selbst noch nicht gelesen habe und rezensieren möchte. So auch bei "Drei Meter unter Null". Eine sehr gute Entscheidung. Ich hatte nur den Klappentext gelesen. Hatte eine ähnliche Story wie bei der "Spiel-Trilogie" von Jeff Menapace erwartet, vielleicht auch ähnlich zur Totenfrau-Trilogie von Bernhard Aichner. Was ich dann zu lesen bekam war allerdings unvergleichlich zu irgendeinem anderen Thriller.

Wir haben es hier mit einem Thriller zu tun, der anders ist, was schon auf den ersten Seiten vollkommen klar wird. Ich weiß nicht, mit welchem Buch ich den Schreibstil vergleichen könnte, denn mir fällt da kein Thriller ein. Den Schreibstil extra in einer Rezension zu erwähnen halte ich eigentlich für unnötig und ich mache das auch nicht gerne aber bei diesem Buch muss das unbedingt gesagt werden, denn die Autorin ist wortgewandt, wie ich es selten in Thrillern erlebt habe. Phänomenal!

"Drei Meter unter Null" behandelt ein Thema, das für mich sehr schwer zu ertragen war. Natürlich kommen Morde in der Story wahrlich nicht zu kurz, allerdings ist das nicht das Erschreckende, denn das gehört einfach zu einem Thriller. Das grausame ist das Warum. Gibt es einen "guten Grund" zu töten? Nein, eigentlich niemals. Eigentlich.... In "Drei Meter unter Null" ist Vieles "eigentlich" aber eigentlich habe ich die Hauptperson sehr gut verstehen können.

Die Hauptperson war schon immer anders. Es fällt ihr schwer "normal" zu sein. Als Kind wollte sie Pipi Langstrumpf werden oder Winnetou. Sie wächst behütet auf, mit liebevollen und verständnisvollen Eltern. Vor allem ihr Vater unterstützt seine Tochter immer, steht immer hinter ihr und die Liebe, die er für seine Tochter empfindet ist in dem Buch allgegenwärtig. Trotzdem hat sie Anpassungsschwierigkeiten. Sie nimmt sich zusammen, ist sehr gut in der Schule, hat demzufolge später einen guten Job, ist erfolgreich. Dann nimmt sie ein Sabbatjahr. Nicht zur Selbstfindung oder doch? Sie will töten. Rache.Sie ist die Wölfin.

Man erfährt viel von der Kindheit der namenlosen Protagonistin, bis Marina heib gnadenlos zuschlägt und plötzlich hatte ich eine Gänsehaut, die ich gar nicht mehr wegbekommen habe. Selbst jetzt, beim Schreiben meiner Rezi, überzieht eine Gänsehaut meinen Rücken und meine Arme.

Es kommt so gut wie nie vor, dass ich Taschentücher beim Lesen eines Thrillers brauche, ich gebe aber zu, dass ich das Buch immer wieder für ein paar Minuten weglegen musste um das Gelesene zu verarbeiten, wobei einige Tränen geflossen sind.

"Drei Meter unter Null" ist für mich ein Highlight, einer der grausamsten Thriller, die ich jemals gelesen habe und die Story werde ich wahrscheinlich niemals mehr vergessen.

Hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen? Nein. Ich habe mich gequält, was allerdings überhaupt nicht an dem Buch selbst lag. Ich hatte einfach Angst, wieviel ich von der Protagonistin noch erfahren muss, ob es noch schrecklicher kommen wird und es kam schlimmer, viel schlimmer.

Ich gebe eine absolute Leseempfehlung mit Einschränkungen. Ich denke, man sollte einigermaßen gefestigt und nicht zu sensibel sein um "Drei Meter unter Null" zu lesen. Dann ist der Thriller allerdings ein Must-Read. Unbedingt! Ein echtes Highlight!

Großes Kompliment, Marina Heib! Brilliant!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Marina Heib: Drei Meter unter Null

Von: About Syringa1001 Datum: 02.12.2017

https://aboutsyringa1001.blogspot.de/

ISBN: 978-3-453-27111-1
Preis: 19,99 Euro [D], 20,60 [AT]
Seitenanzahl: 249

Inhalt

Eine junge Frau beobachtet ihre Opfer und plant ihre Morde. Dabei war sie früher ganz normal, bis zu einem Donnerstag im November. Denn da wird sie zur Mörderin. Vernichtet ihre Dämonen. Und will Rache.

Bewertung

Ich bin durch eine Leseprobe auf das Buch aufmerksam geworden und ich möchte behaupten, dass mich diese auf den Weg des Thriller-Lesens gebracht hat. Denn um ehrlich zu sein, bin ich nie an Thrillern, Horrorbüchern oder Krimis interessiert gewesen. Eben bis zu diesem Buch. Das Cover mutet geheimnisvoll an und deutet mitsamt dem Titel "Drei Meter unter Null" an, dass sich hinter dem Morden der jungen Frau, die erst am Ende mit ihrem Namen genannt wird, etwas Tieferes und Abgründiges befinden muss. Ich liebe es, wenn Cover und Titel tatsächlich etwas mit dem Inhalt zu tun haben und nicht nur wahllos gesetzt sind. Ich bin zudem sehr gut in die Geschichte reingekommen und wurde sogleich mitgerissen. Die Sprache ist einfach und gut gewählt, die Rückblicke in die prägende Vergangenheit sind stets gut gesetzt. Am spannendsten fand ich, dass sich die Protagonistin ihre Dämonen nicht erklären kann. Denn ihre Problematik ist weder in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, bei ihrer Erziehung, bei Mobbing oder ähnlichem anzusiedeln und sprengt somit die ersten Vermutungen des Lesers. Im Gegenteil hatte sie immer eine liebende und unterstützende Familie und eine glückliche Kindheit mit den ein oder anderen "normalen" Schwierigkeiten, wie Liebeskummer, Wohnortswechsel, etc. Dabei ist das sogenannte "Normal-Sein" eine Thematik, die in dem Thriller häufiger aufgegriffen wird. Ein Konstrukt, gegen den sich die Protagonistin einerseits oft aufbäumt, es aber häufig auch als erstrebenswert ansieht. Denn gerade die Normalität wiegt sie in Sicherheit und lässt sie ihre Dämonen zähmen. An dieser Stelle fragt man sich natürlich auch, was normal ist. Und wie in jedem guten Thriller, von denen ich mittlerweile nun schon einige gelesen habe, kommt man hinter die Abgründe des Protagonisten und kann sie manchmal sogar nachvollziehen. Enttäuscht hat mich aber leider die Aufdeckung des Geheimnisses, warum sie zur Mörderin wurde. Auch wenn man es sich ansatzweise vorstellen konnte, war die direkte Ursache aber doch etwas an den Haaren herbei gezogen. Es ließ mich weiterlesen, weil ich hoffte, dass doch noch ein größerer Sinn dahinter stehe. Und tatsächlich wurde es mit der Zeit plausibler und ließ die Handlungen der Protagonistin nachvollziehen. Auf jeden Fall ist es eine innovative und immer noch aktuelle Thematik. Nur mit dem Schluss war ich nicht richtig zufrieden. Einerseits ließ er Fragen offen, fand aber auch einen guten Abschluss.

Fazit

Insgesamt kann man sagen, dass man das Buch in einem Rutsch durchliest, was eindeutig für die Geschichte spricht. Es ergibt auf seinen kurzen 249 Seiten Sinn, baut Spannung auf, lässt den Leser rätseln und ist kurz gesagt eine Empfehlung, auch wenn es mich in der Mitte und am Ende etwas enttäuscht hat. Auf jeden Fall lässt es einen Tage später immer noch nicht los!

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Encore Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: aus Schleswig Datum: 20.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Schröder

Leicht zu lesen, Personenzahl überschaubar, Gegenwart und Vergangenheit verständlich gemischt. Tagebuchform und –stil nimmt jedoch Schwung und Spannung. Romanentwicklung teils vorhersehbar – allerdings ist die Psyche des Vaters weiterhin für mich unverständlich: Drei Jahre nichts und plötzlich liebender Vater?

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 23.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

WOW, was für ein Buch! Tolle Sprache, Spannend, ungewöhnlich, eine verletzliche Protagonistin mit psychopathischen Zügen, ein Rachefeldzug, der sich überraschend auflöst, endlich mal ein ganz anderer Krimi!

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