Du sollst nicht töten

Mein Traum vom Frieden

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Jürgen Todenhöfer mit einem sehr persönlichen Plädoyer für den Frieden

»Wieso darf man Kinder töten?« Auf diese Frage bekommt Jürgen Todenhöfer schon als Kind nach dem Bombenangriff auf Hanau 1945 keine Antwort. Heute, nachdem er viele Jahre damit verbracht hat, Kriegsgebiete zu bereisen, Menschen dort zu erkennen, wo andere nur Feinde sehen wollen, erinnert er sich und stellt wieder die alles entscheidende Frage: »Wie kann, was im eigenen Land als schändliches Verbrechen gilt, außerhalb der Grenzen eine Heldentat sein?«

Sein Buch, das sich vornehmlich aus seinen dramatischen Erlebnissen während des Arabischen Frühlings speist, legt Zeugnis ab von Hass, Demütigung und Vernichtung – gestern und heute. Immer wieder fragt er sich, warum Menschen moralische Grenzen überschreiten. Nicht nur jene, die vergewaltigen, foltern und töten, sondern auch jene, die am Schreibtisch andere aussenden »zur Verteidigung« von Freiheit und Frieden. Immer wieder konfrontiert Jürgen Todenhöfer das Bild, das öffentlich von Kriegen gezeichnet wird, mit der Realität vor Ort. Er gibt den Namenlosen ein Gesicht und zeigt uns unsere beschämenden Feindbilder.

„Ein Plädoyer gegen den Irrsinn des Kriegs und eine Kritik an der westlichen Kriegspolitik im Nahen Osten.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung (06. September 2013)

eBook epub (epub)
4 farbige Bildteile à 8 Seiten
ISBN: 978-3-641-12036-8
Erschienen am  02. September 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

ein Buch das wachrüttelt

Von: binesbuecher

26.07.2015

Das Buch ist erschreckend und spannend zugleich. Ich will nicht die Einstellung des Autors Jürgen Todenhöfer (JT) ins Visier nehmen. Das steht mir auch nicht zu. JT polarisiert, das ist klar. Für ihn sind die westlichen Staaten, allen voran die USA, schuldig. Er, sein Sohn und ein Begleiter waren 10 Tage im Islamischen Staat. Todenhöfer schildert die langen Vorbereitungen. Lange vor dem Besuch wurden Interviews per Skype geführt. Letztendlich verließ sich die Gruppe auf die Zusage des Kalifen, dass sie wieder lebend heim kämen. Mutig sind die 3 Männer dann in den Islamischen Staat gereist. Sie sind wieder zurück gekommen, haben für ihre Sache Todesängste ausgestanden und Torturen auf sich genommen. JT ist es aber wichtig aufzuklären, auch gerade junge Menschen, die in den IS wollen in guter Absicht, will er aufrütteln was dahinter steckt. Dieser Staat, der, mit im Verhältnis wenigen Kämpfern, grosse Landstriche seiner Herrschaft unterworfen hat. Mit Kämpfern für die ein Menschenleben nichts wert ist. Schonungslos schildert JT wie diese Männer vorgehen. Oft sind die treibenden Kräfte Europäer. Mit einem der bekanntesten IS-Kämpfer, der aus Solingen stammt, hat Jürgen Todenhöfer ein langes Interview geführt. Wenn man diesen Teil des Buches liest, kann es einem schlecht werden. Ein junger Mann, der anbietet auch mal so nebenbei zur Demonstration seiner Macht einen Menschen umzubringen.c2efb36825394cb89994e8b2c8ecd4ab Nach aussen erlebt die Gruppe natürlich, dass man ihnen den Islamischen Staat als rechtlich einwandfreien Staat präsentiert. Man hat dort eine Gesundheitsfürsorge, Kranke werden versorgt, Polizei, etc. alles ist da. Die Gräueltaten werden oft verschwiegen oder aber herausgestellt als Taten im Sinne von Allah. Der Koran wird vorgeschoben, obwohl dieser im eigentlichen Sinne Frieden predigt. Das große Anliegen des Autors ist die Tatsache, dass der Koran und der Islam mit diesem Islamischen Staat und seinen Machenschaften nichts zu tuen hat. Mein Fazit: ein lesenswertes Buch. Beim Thema bleibt es nicht aus, dass es stellenweise grausam ist. Dieses Buch bringt die Wahrheit über den IS dem Leser schonungslos nahe.

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Vita

Jürgen Todenhöfer, geboren 1940, war bis 2008 Manager eines europäischen Medienunternehmens, davor 18 Jahre lang Bundestagsabgeordneter und Sprecher der Unionsparteien für Entwicklungshilfe und Rüstungskontrolle. Er schrieb die Bestseller "Wer weint schon um Abdul und Tanaya?", "Andy und Marwa – zwei Kinder und der Krieg", "Warum tötest du, Zaid?" und "Teile dein Glück". Mit seinen Buchhonoraren hat er u.a. ein Kinderheim in Afghanistan und ein Kinderkrankenhaus im Kongo gebaut sowie ein israelisch-palästinensisches Versöhnungsprojekt finanziert.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Ein Buch sei empfohlen. Es heißt Du sollst nicht töten. Geschrieben hat es ein Christdemokrat. (...) Dieser Autor ist ein Sisyphos des Friedens."

Die Zeit (26. September 2013)

"Sein flammendes Plädoyer gegen die zynische Realpolitik, in der Schreibtischstrategen ausblenden, dass Krieg von Tod und Zerstörung nicht zu trennen ist, ist so packend geschrieben, dass man es ungern aus der Hand legt."

Kölner Stadt-Anzeiger (02. September 2013)

"Jürgen Todenhöfer scharfes Plädoyer gegen die Lüge als Vater aller Kriege hat mich überzeugt (...)."

Denis Scheck, ARD "Druckfrisch" (29. September 2013)

„Wer nach Werten sucht, der findet sie hier. Das wird viele Leser ansprechen und berühren.“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (21. November 2010)

"Seine mitreißenden Reportagen bürsten gegen den Mainstream und klagen die Verharmlosung der neuen Kriege an."

Neues Deutschland (10. Oktober 2013)

"'Du sollst nicht töten' ist ein höchst lesenswertes Buch."

Westdeutsche Zeitung (30. September 2013)

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