Ein Hummer macht noch keinen Sommer

Roman

(6)
Ein Hummer macht noch keinen Sommer
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Einsame Herzen, heimliche Hauptstadthelden und ein Hummer namens „Howard“

Natalie Schilling ist knapp über vierzig, Moderatorin einer Büchersendung, Kochkolumnistin, Single – und in der Sinnkrise. Jetzt kann nur noch der Psychiater helfen. Doch wie es das Schicksal will, verliebt sich die Unglückliche prompt in ihren schwulen Therapeuten Theodor. Und der gehört eigentlich selbst auf die Couch: Seine Patienten nerven ihn, und sein Lebensgefährte – ein Maler in der „Hummerphase“ – will die Trennung. Verständlich, dass es ihm schwerfällt, sich auf die Sorgen anderer zu konzentrieren. Macht nichts, denn schließlich hat Natalie die Erkenntnis: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und das Glück wiederum kommt in den seltsamsten Formen. Manchmal auch in der eines Apothekers oder eines kleinen Mopses.

„Sinnkrisen und Witz – richtig gemischt sind sie unschlagbar, wie diese federleichte Sommerkomödie beweist.“

Für Sie (10. Juni 2013)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-09965-7
Erschienen am  17. Juni 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Märchenhafter Sommerlesespaß inkl. Stadtführung ;-)

Von: Buecher und die Welt

23.03.2015

Autorin: Tanja Wekwerth, geboren 1966 in Berlin, ist ein absolutes Multi-Talent. Obwohl sie schon immer schreiben wollte, studierte sie zunächst Sprachen in Paris, wo sie auch eine ganze Zeit lang als Übersetzerin und Model arbeitete und sich in die Stadt Paris verliebte. Später war sie dann als Stewardess tätig, was ihr nach Beendigung dieser Tätigkeit ausreichend Stoff für ihren ersten Roman “Emma über den Wolken” (erschienen 2001) lieferte. Weitere Romane von ihr sind: “Das Haus der Hebamme” (2004), “Esthers Garten” (2006) und “Mitternachtsmädchen” (2008). Sie gründete eine Familie und schrieb über das turbulente Familienleben mit Mann und drei Kindern 10 Jahre lang eine Kolumne für die Frauenzeitschrift “Laura”, die ebenfalls in Buchform – auf 6 Bände verteilt – erschienen ist. Nicht nur als Autorin beweist sie großes künstlerisches Talent, sondern ebenso als Fotografin und Malerin. Auf lettra.tv über youtube.de sind interessante Buchbesprechungen von ihr zu finden. Handlung: Sommer 2010 in Berlin: Es kreuzen sich die Wege von Natalie Schilling, Anfang 40, Single, ist unzufrieden mit ihrem Job als Buchkritikerin im TV und Koch-Kolumnistin, die den schwulen Psychotherapeuten Theodor Silberstadt aufsucht und sich prompt unglücklicherweise in ihn verliebt. Aber auch Theodor ist unglücklich: Auch sein Job bereitet ihm längst keine Freude mehr, Zynismus beherrscht ihn und dann trennt sich nach 25 Jahren auch noch sein Lebensgefährte, der erfolglose und ebenfalls nicht sonderlich glückliche Maler David, von ihm. Auch Theodor’s Mutter Hertha hatte andere Vorstellungen von ihrem Leben, hat sich aber mit Herz und Berliner Schnauze mit ihrem Leben arrangiert. Zu all diesen unzufriedenen Menschen gesellen sich zufällig der Apotheker und Möchtegern-Galerist Rudolf Euter mit seiner Tochter Rosie und dem Mops Feivel und das Leben bekommt für alle Beteiligten in jenem Berliner Sommer noch mal ganz neuen Drive mit glücklichen Wendungen … Fazit: Die Cover-Gestaltung hätte für mich persönlich nicht perfekter sein können: pink, Berliner Skyline und ein Mops – besser geht es gar nicht – das würde ich mir sogar im Großformat an die Wand hängen – einfach toll und passend ausgewählt – ich liebe es :-) Das Buch ist nicht in Kapitel unterteilt, lässt sich aber mit seinen 285 Seiten doch gut weglesen – ideale Sommerlektüre eben, für Strand, Flieger oder einen relaxten Urlaubstag. Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn des Buches etwas schwer tat, mit den ganzen unzufriedenen und unglücklichen Protagonisten “warm zu werden” – das wollte mir erst nicht so recht gelingen. Manche Reaktionen von Natalie Schilling – z. B. im Hinblick auf ihre Ängste – fand ich sogar ein wenig überzogen. Ich bin jedoch unendlich froh, dass ich mir den Lesespaß, der im weiteren Verlauf des Buches feuerwerksmäßig gesteigert wird, nicht habe vermiesen lassen durch den Anfang. Mit dem Auftauchen der weiteren Protagonisten: Rudolf Euter, seiner Tochter Rosie und dem Mops Feivel geht ein Ruck durch das Buch und die Geschichte macht so richtig glücklich beim Lesen. Klar, ein Mops – egal, ob in Natura oder auf dem Papier – macht mich persönlich ja sowieso schon immer glücklich ;-). Ebenso kehrt das Glück in die Leben der mitwirkenden Charaktere zurück und führt zu einem Happy End für alle Beteiligte, von denen der ein oder andere auf dem Weg dorthin jedoch noch so manches Fettnäpfchen beschreiten muss. Das Ende hat etwas märchenhaftes. Das Buch ist ein wunderbarer Sommer-Roman, locker und leicht zu lesen, der einfach glücklich macht. Ganz toll ist auch Idee der Beschreibung von Locations und Sehenswürdigkeiten im Buch, das immer mal wieder einen kleinen Stadtführung (durch meine künftige Heimat) gleicht. Und wer nicht genug davon bekommen kann und sich selbst von den Örtlichkeiten überzeugen will, findet im Anhang zu dieser tollen Story nochmal fast alle Lokale und Läden mit Adressen und Beschreibung aufgelistet. Danke an Tanja Wekwerth für diesen Lesespaß – 5 Punkte mit Sternchen und absoluter Leseempfehlung gibt es dafür von mir!!! Hoffentlich folgen weitere tolle Bücher in dieser Art :-)

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Lacher ohne Ende!

Von: Rebecca aus Berlin

08.09.2013

Cover: Ein Mops, ein Hummer und die Silhouette Berliner Wahrzeichen. Dazu noch ein tolles knalliges Pink - ein wirklich gelungenes Cover! Meinung: Ich hatte dieses Buch ja bei einem Blog-Gewinnspiel gewonnen und bin ganz unbedarft an diesen Roman rangegangen. Von der ersten Seite an hatte ich wahnsinnigen Spaß beim Lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen - eine Mischung aus locker leichtem Humor und unterschwelligen Sinnfragen. Die Protagonisten sind so schön verrückt, neurotisch und trotzdem liebenswert dargestellt. Es ist als kenne man sie schon ewig. Besonders Theodors Mutter Hertha hatte es mir angetan. Nicht nur weil sie wie meine Oma heißt (die auch ein Berliner Urgestein war), sondern wegen ihrer trockenen Sprüche und ihrer lockeren Art. Herrlich!!! Mehr als einmal musste ich laut lachen, so dass mir die Tränen in die Augen schossen. Im Grunde geht es in diesem Roman um Freunde, die so wichtig sind, auch wenn sie manchmal durchgeknallt sind. Je bunter und verrückter, desto interessanter. =) Fazit: Ein wirklich wunderbarer Roman, lustig und kurzweilig. Als Berlinerin bin ich natürlich was den Schauplatz angeht voreingenommen, aber auch für alle anderen ganz sicher ein toller Lesespaß! Klare Leseempfehlung!

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Vita

Tanja Wekwerth wollte eigentlich schon immer schreiben. Ihr Lebensweg führte sie aber zunächst nach Paris, wo sie mehrere Jahre lebte und als Model und Übersetzerin arbeitete. Zurück in Berlin flog sie als Stewardess für Lufthansa - ein Beruf, der sie zu ihrem ersten Roman inspirierte – und schrieb 12 Jahre lang ihre Kolumne "Tanjas Welt" für die Zeitschrift Laura.

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Pressestimmen

"Ohne bissig zu werden, sondern mit einem freundschaftlichen Augenzwinkern, witzigen Dialogen und viel Liebe zum Detail behandelt Tanja Wekwerth die alltäglichen Probleme der Großstadtmenschen."

Neue Osnabrücker Zeitung (18. Dezember 2013)

»Tanja Wekwerth schreibt lebendig, bildreich und detailversessen.«

Märkische Allgemeine

"Ein herrliches Buch, fantasiereich und verträumt, einfühlsam und gefühlsbetont, melancholisch und heiter, besinnlich und frech — einfach perfekt."

Alliteratus, Astrid van Nahl (01. Juni 2013)

"Ein Buch über Liebe, Vertrauen, Einsamkeit, aber auch Hoffnung. Das Buch ist gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor und Situationskomik. Es lässt den Leser die Gegenwart ausschalten und verschafft ihm damit vergnügliche Lesestunden."

Leserstimme auf Mayersche.de (05. November 2013)