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Ein Ire in Paris Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20152-4

Erschienen:  23.04.2018
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Über die Kraft des Schreibens – Samuel Becketts Kriegsjahre

Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, hält sich der Schriftsteller in seinem Elternhaus in Irland auf. Die Mutter ist froh, sie möchte den Sohn immer in ihrer Nähe wissen. Trotzdem verlässt der junge Mann seine sichere Heimat und kehrt zum Künstlerkreis um James Joyce und Marcel Duchamp und zu seiner Geliebten nach Paris zurück. Als seine Freunde nach und nach verschwinden, schließt er sich der Résistance an. Jo Baker nähert sich dem rätselhaften Samuel Beckett über die dunklen Jahre seiner künstlerischen Anfänge und zeigt, wie die entbehrungsreichen Kriegsjahre und das endlose Warten auf ein Ende sein Werk prägten, das Jahrzehnte später weltbekannt wurde.

»Präzise und eindringlich geschrieben. Wer ‚Ein Ire in Paris‘ liest, versteht, dass diese prägenden Jahre den Erfolg des späteren Literaturnobelpreisträgers begründen.«

Gala (12.07.2018)

Jo Baker (Autorin)

Jo Baker wurde in Lancashire geboren und studierte an der Oxford University und der Queen’s University in Belfast, wo sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Seither veröffentlichte sie fünf Romane, die ihr in der Presse viel Lob einbrachten. Mit "Im Hause Longbourn" gelang ihr der internationale Durchbruch. Jo Baker lebt mit ihrer Familie in Lancaster.


Sabine Schwenk (Übersetzerin)

Sabine Schwenk, 1964 geboren, studierte Romanistik und Philosophie und übersetzt zeitgenössische Literatur aus dem Englischen und dem Französischen, darunter Bücher von Céline Curiol, Elizabeth Gilbert, Anne Tyler und Jeanette Winterson.

»Präzise und eindringlich geschrieben. Wer ‚Ein Ire in Paris‘ liest, versteht, dass diese prägenden Jahre den Erfolg des späteren Literaturnobelpreisträgers begründen.«

Gala (12.07.2018)

Aus dem Englischen von Sabine Schwenk
Originaltitel: A Country Road, A Tree
Originalverlag: Doubleday

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20152-4

€ 18,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  23.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein bedrückendes Stück Zeitgeschichte

Von: Monika Schulte Datum: 11.08.2018

monikaschulte.blogspot.de

Der Zweite Weltkrieg steht kurz vor dem Ausbruch. Samuel Beckett, der im Roman nie wirklich genannt wird, ist noch bei seiner Mutter Zuhause, doch hier kann er nicht schreiben. Ihm fehlt die Luft zum Atmen. Er fühlt sich eingeengt. So packt er seine Sachen und reist zurück nach Paris, zurück zu seiner Geliebten Suzanne, doch so einfach, wie Beckett sich das Leben in Paris in Kriegszeiten gedacht hat, ist es nun mal nicht.

Immer mehr Freunde verschwinden. Niemand kann sagen, was mit ihnen passiert ist. Schließlich entscheidet sich Beckett, der auch in Paris an seiner Schreibblockade leidet, sich der Résistance anzuschließen. Falsche Papiere müssen her. Die Gruppe wird verraten. Ein Leben nun im Untergrund, immer auf der Flucht, immer auf der Hut. Ein Leben von der Hand in den Mund. Hunger, Durst, Entbehrung, Erschöpfung.

Jo Baker schreibt so, dass die Düsternis fast greifbar ist. Sie beschreibt das Leben, die Landschaften bildhaft und einprägend, doch die Personen selbst sind mir irgendwie fremd geblieben. Der Schreibstil ist ungewohnt, ungewöhnlich, nicht so ganz meins. Trotzdem ist ein lesenswertes Buch, eine Romanbiografie, die die dunkelste Zeit in Samuel Becketts Leben betrachtet.

bewegender Roman

Von: seitenleben Datum: 10.07.2018

https://www.instagram.com/seitenleben/

Schon mit ihrem ersten Roman „im Hause Longbourn“ konnte mich Jo Baker verzaubern. Mit „ein Ire in Paris“ ist das schon allein aufgrund der düsteren Thematik um ein vielfaches schwieriger, aber auch dieses Buch hat mich hat mich begeistert. Wenn auch auf eine andere Art.

Das Buch handelt von dem damals eher erfolglosen Schriftsteller Samuel Beckett, mittlerweile jedoch Nobelpreisträger. Er verlässt seine Mutter in Irland, um in Paris Fuß zu fassen. Samuel glaubt nur dort frei genug zu sein, um endlich schreiben zu können. Doch der 2. Weltkrieg treibt den jungen Mann und seine Freundin Suzanne an die Grenze des Ertragbaren. Die beiden müssen aus der Stadt fliehen. Samuel opfert Einiges um seinen Freunden zu helfen. Frankreich zu retten.

Die Geschichte liest sich unheimlich intensiv. Die kurzen Sätze, eine sehr bildhafte Sprache - beides lässt den Leser ganz nah an die Protagonisten heran, obwohl der Stil an sich eher distanziert wirkt, und man spürt ihre Verzweiflung, die ständige Angst und Rastlosigkeit auf ihrer Flucht. Der Krieg zerrt nicht nur an ihren Körpern, sondern droht auch die Beziehung zu zerbrechen. Anschaulich beschreibt die Autorin, wie sich die Charaktere durch die Not verändern.
Sowohl Schreibstil, als auch die Handlung haben mich wirklich beeindruckt, bewegt und noch lange nachdenklich zurückgelassen.

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