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Ein Jahr wie dieses Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-12324-6

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Die 14-jährige Viola musste ihren Vater tot in seinem Bett finden. Von diesem Moment an hat sie kein Wort mehr gesprochen, doch sie kann nicht aufhören, an das große Geheimnis zu denken, das ihr Vater mit ins Grab genommen hat. Mit einem zerfallenden Buch und einer alten Fotografie versucht das Mädchen die Lebensgeschichte ihres Vaters zu rekonstruieren. Gemeinsam mit ihrer Freundin Leslie taucht sie in das rauschende London der 1980er Jahre ein, in dem der junge Giacomo einst in eine große Liebesgeschichte verwickelt war.

Daniele Bresciani (Autor)

Daniele Bresciani arbeitet seit 1989 als Journalist. Er lebte und arbeitete im London der frühen 1990er Jahre und ist derzeit stellvertretender Direktor von Vanity Fair Italia. Er hat eine große Leidenschaft für antike Bücher.

Aus dem Italienischen von Bruno Genzler
Originaltitel: Ti volevo dire
Originalverlag: Mondadori

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-12324-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.11.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

[Rezension] Daniele Bresciani: Ein Jahr wie dieses

Von: Katja Datum: 12.07.2016

https://zwischendenseiten.wordpress.com/

Daniele Bresciani arbeitet seit 1989 als Journalist und lebte in den frühen 90er Jahren in London. Derzeit ist er stellvertretender Leiter der Vanity Fair Italia und hegt eine Leidenschaft für antike Bücher. „Ein Jahr wie dieses“ ist sein erster Roman und erschien 2013 in Italien.

Die Grundidee von Brescianis „Ein Jahr wie dieses“ verspricht eine gefühlvolle und bewegende Geschichte voller Drama und Herzschmerz, in der eine Tochter versucht mehr über die Vergangenheit ihres verstorbenen Vaters herauszufinden.

Bresciani bedient sich geschickt zweier Handlungsstränge. In der Gegenwart muss sich Viola zunächst gegenüber ihrem Stiefbruder behaupten, bis sie auf ein Internat gebracht wird. Doch auch dort hat es Viola nicht leicht und findet nur Zugang zu ihrer Zimmerpartnerin Leslie, die sich nicht an „der Stummen“ zu stören scheint.

Während dieses Internatsaufenthalts erfährt sie dank Briefen und Aufzeichnungen immer mehr vom Leben ihres Vaters, von dessen erster Liebe, die er nie vergessen hat. Gerade diese Kapitel machen den eigentlichen Pluspunkt des Romans aus und Giacomo läuft Viola recht schnell den Rang als Hauptperson ab.

Das mag daran liegen, dass Viola trotz aller Mühen des Autors immer recht farblos bleibt. Ja, der Tod ihres Vaters hat sie traumatisiert, jedoch blieben ihre inneren Beweggründe und Gedanken oft eher flach und nicht nachvollziehbar – und das obwohl Viola mit dem Leser auf eben jener gedanklichen Ebene kommuniziert, und nicht im Rahmen der wörtlichen Rede.

„Ein Jahr wie dieses“ könnte eine ganze Bandbreite an Emotionen abdecken, hat die Idee hinter dem Roman doch großes Potential. Leider gelingt es Bresciani nicht, die nötige Tiefe aufzubauen, die eine solche Geschichte unbedingt benötigt um restlos zu begeistern.

Alles in allem bleibt „Ein Jahr wie dieses“ von Anfang bis Ende eher oberflächlich. Ein guter Roman, der zwar nicht langweilig ist, dem aber das gewisse – emotionale – Etwas fehlt, und bei dem Viola der Rang als Hauptcharakter vom eigenen Vater abgelaufen wird. Schade. Man hätte so viel mehr aus dieser Geschichte machen können.

Eine Geschichte die unter die Haut geht

Von: Tines Bücherkiste Datum: 15.02.2016

tinesbuecherkiste.blogspot.de

Was für ein schönes Buch :-) Am Anfang dachte ich, es wäre ein Jugendbuch, weil es um ein 14jähriges Mädchen geht, aber es ist weit mehr...
Es ist eine Geschichte mit zwei Handlungssträngen: einmal spielt es im Jetzt mit der 14jährigen Viola, die über Nacht ihren Vater verliert und seit dem Moment kein Wort mehr spricht. Und der zweite Strang ist die Geschichte eben dieses Vaters und seiner großen Liebe Claire.

Dies ist eine Geschichte, die einem zeigt, dass man sich manchmal einfach trauen muss und selbst wenn es noch so schwer fällt, einfach den Mut aufbringen muss, weil man sich liebt.
Ein toll geschriebener Roman, der unter die Haut geht. Der Schreibstil ist leicht, manchmal sind die Sätze vielleicht etwas lang, aber das nimmt der Handlung nur wenig.

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