Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

Roman

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»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.« Nerd Daily

Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun …

»Diesen Roman kann man nicht aus der Hand legen. Er hat alles, was man sich wünscht: eine originelle Welt, großartige Figuren, unglaubliche Spannung und natürlich die unbändige Liebe zu einem Hund.«

Kirkus Reviews (06. Juni 2019)

Aus dem Englischen von Vanessa Lamatsch
Originaltitel: A Boy and his Dog at the End of the World
Originalverlag: Orbit, London 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24938-0
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Grandioser Endzeitroman. Emotionales, spannendes Meisterwerk.

Von: Koreander.net

07.05.2020

Endzeitfantasien und (post)apokalyptische Szenarien haben nicht erst seit Corona eine neue Hochzeit. Dabei scheinen mir diese Subgenres weitestgehend auserzählt zu sein. Spätestens seit der 10jährigen Zombieschwemme, die wir mittlerweile ertragen müssen, beginnt das Thema eher zu nerven, denn zu begeistern. Zumal die Geschichten von Gewalt- und Militarismusfantasien vollkommen übersättigt sind. Und dann bricht der in Deutschland fast vollkommen unbekannte Autor Charlie Fletcher mit seinem Endzeitroman „Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt“ mit dem Zeitgeist und entwirft ein Szenario, dass an Cormac McCarthy „Die Straße“ erinnert. Die Menschheit ist nahezu ausgestorben, von einst fast 8 Milliarden Menschen leben vielleicht noch einige Tausend. Im Gegensatz zu den meisten Postapokalypsen ist der Untergang der Menschheit allerdings weder durch einen Atomkrieg, einen Meteor oder Zombies eingetreten, sondern schlichtweg durchs aussterben. Wodurch auch immer bedingt. Plötzlich gab es keine Kinder mehr. Niemand konnte mehr Nachwuchs zeugen. Und so starben nach und nach einfach fast alle Menschen aus. Bis auf ein Millionstel, das aus irgendwelchen unverstandenen Gründen überlebte. Herausfinden kann es auch niemand mehr, denn alle Wissenschaftler sind tot und die Strukturen vollkommen zusammengebrochen. Zum Zeitpunkt der Erzählung sind auch bereits mehrere Generationen vergangen. Die Zivilisation existiert nicht mehr. Die Natur hat sich die Stahl- und Betonwüsten zurückerobert. Die wenigen Menschen leben an den Rändern der Welt, möglichst auf kleinen Inseln. Auf den Kontinenten grassieren möglicherweise noch Viren oder vielleicht sogar Kampfstoffe, die sich die untergehende Menschheit im Wahn aufeinander geschleudert hat. Und dort wo die unsichtbare Gefahr nicht existiert, leben wilde Tiere. Oder sogar andere Überlebende? Wer weiß schon was bedrohlicher ist. C.A. Fletcher schreibt den Roman aus der Ich-Perspektive seines Erzählers. „Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde.“ Eines Tages erscheint ein Segel am Horizont und ein fahrender Händler erscheint. Doch es wird nicht gehandelt, sondern der Hund von Griz wird gestohlen. Ohne nachzudenken und blind vor Wut nimmt Griz, noch halb Kind, die Verfolgung auf. Ein „Roadtrip“ durch die Hölle der Einsamkeit, Unwissenheit und Furcht beginnt. Ein emotionaler Flächenbrand nimmt seinen Lauf. Wut und Hass. Liebe und Freude. Angst und Zuversicht. Misstrauen und Vertrauen. Leben und Tod. Was für ein Monster von einem Buch. Herausragend geschrieben, wenn auch mit dem etwas zu sehr ausgereizten Stil des Cliffhangers arbeitend, ohne Pause spannend und mit großartigen Ideen. Und wie bei jedem heroischen Roadtrip bleibt es nicht aus, dass man denkt: warum? Warum tust du das? Ein Phänomen, dass man bereits im Hobbit und beim Herrn der Ringe reichlich erleben durfte. Aber Fletcher löst dieses erzählerische Problem grandios. Psychologisch einfühlsam begleiten wir eben keinen Helden, sondern nur einen Jungen, der seinen besten Fellfreund nicht alleine lassen will, koste es was es wolle. Und mit dieser Kohlhaas’schen Energie geht Griz auch zu Werk. Und wenn es das Letzte ist, was er tut. „Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt“ ist einer jener seltenen Romane, bei denen man sich ärgert, dass das Buch nicht ein paar hundert Seiten länger ist. Was für eine geniale Geschichte. Was für ein erzählerisches Talent. Lest das! Unbedingt!

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Unerwartet (und) großartig

Von: Peter

13.04.2020

In dieser Erzählung kam die Apokalypse nicht in Hollywoodmanier mit hirnfressenden Zombies daher, es gab auch keinen Atomkatastrophe oder einen eskalierten bewaffneten Konflikt. Das Ende der Menschheit, jedenfalls des größten Teils, kam lautlos, unspektakulär, aber dann doch ziemlich schnell: die Menschen waren plötzlich unfruchtbar. Einige Generationen später lebt die Familie von Griz auf einer Insel der äußeren Hebriden in einer ansonsten ziemlich entvölkerten Welt. Doch eines Tages taucht ein charismatischer Fremder auf und am nächsten Tag ist Griz' Hund verschwunden. Voranschicken möchte ich, dass ich bisher um das Genre des Abenteuerromans einen großen Bogen gemacht habe, selbst um die Klassiker. Dementsprechend skeptisch war ich zu Beginn der Lektüre. Die ersten Seiten verliefen auch wie von mir erwartet bzw. befürchtet, doch dann hat mich das Buch mit voller Wucht gepackt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ja, dieses Buch ist ein klassischer Abenteuerroman, der ganz diesem Genre gerecht wird - und doch so viel mehr. Nicht nur der dystopische Ansatz (wenn es denn überhaupt einer ist) regen einen zum Nachdenken über bleibende Werte unserer Zvilisation und zur Reflexion über den Umgang mit der Natur und anderen Lebewesen an. Dieser Roman ist auch und gerade eins: ein flammendes Plädoyer für Bücher. Meine nächste Lektüre steht jedenfalls schon fest. Spannend bleibt die Handlung bis zum Schluss und doch ist das Buch dann viel zu schnell zuende. Ich hätte noch viele hundert Seite lang mit Griz 'wikingern' gehen und diese vertraute und doch entfremdete Welt entdecken können. Ich hatte auch großen Spaß daran auf einer Karte beschriebene Orte zu identifizieren und Griz' Route nachzuvollziehen. Der Sog dieses Buches hat mich noch mehrere Tage lang begleitet. Eine ganz klare Empfehlung und auf keinen Fall nur was für Freunde von Abenteuerromanen!

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Vita

C. A. Fletcher lebt in Schottland, zusammen mit seinen Kindern und seinen Hunden. Sein Roman »Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt« erschien zuerst in England und berührte mit seiner bewegenden Geschichte über Mut, Hoffnung und Überleben in einer den Menschen fremd gewordenen Welt unzählige Leser.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Eine ebenso verblüffende wie unvergessliche Geschichte, die Kraft und Hoffnung gibt.«

Angela Wittmann/ Brigitte Bücher (30. April 2020)

»Diese Geschichte ist so herzerwärmend wie niederschmetternd.«

Fantasy Hive (06. Juni 2019)

»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.«

Nerd Daily (06. Juni 2019)

»Außergewöhnlich und großartig.«

Starburst (06. Juni 2019)

»Ein spannendes und atmosphärisches Abenteuer. Es spielt in der nahen Zukunft und in unserer Welt, die niemand wiedererkennen wird. Das Ende ist zum Niederknien.«

Entertainment Weekly (06. Juni 2019)

»Episch, packend und voll menschlicher Wärme.«

M. R. Carey, Autor von »Die Berufene« (06. Juni 2019)