Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt

Roman

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»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.« Nerd Daily

Mein Name ist Griz. Meine Kindheit war anders als deine. Ich hatte keine Freunde, einfach aus dem Grund, dass ich außer meiner Familie kaum jemanden kenne. Überhaupt bin ich in meinem ganzen Leben nur einer Handvoll Menschen begegnet. Zwar sagen meine Eltern, dass die Welt einst bevölkert war, doch jetzt gibt es nur noch uns. Aber wir sind nicht einsam auf unserer entlegenen Insel. Wir haben uns – und unsere Hunde. Aber dann kam der Dieb, und er stahl meinen Hund. Auch wenn es kein Gesetz mehr gibt, das Diebstahl bestraft, werde ich ihn mir zurückholen. Denn was bleibt von unserer Menschlichkeit übrig, wenn wir nicht für jene, die wir lieben, alles, wirklich ALLES tun …

»Ein moderner Klassiker wie die ›Schatzinsel‹ – ein Abenteuerroman, der für junge Leserinnen und Leser geschrieben wurde, aber auch für Erwachsene unglaublich spannend und aufregend ist.«

Wanja Mues in "Was wir lesen"/Die Zeit (12. November 2020)

Aus dem Englischen von Vanessa Lamatsch
Originaltitel: A Boy and his Dog at the End of the World
Originalverlag: Orbit, London 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24938-0
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Lustig, Herzerwärmend, Überraschend (Kurzrezension)

Von: unzensiert♡team

12.11.2020

Die Menschheit ist fast ausgestorben. Griz und seine Familie leben auf einer kleinen schottischen Insel. Eines Tages legt ein Fremder mit seinem Segelboot an. Doch statt Handel zu treiben, bricht er bei Nacht und Nebel wieder auf – und stiehlt Griz' Hündin Jess. Überstützt bricht Griz auf, um Jess zurückzuholen – und beginnt damit das größte Abenteuer seines Lebens ... "Ein Wort zu Spoilern: Es wäre freundlich gegenüber anderen Lesern – um nicht zu sagen gegenüber dem Autor –, wenn die Entdeckungen, die ihr mit Griz auf seiner Reise durch die Ruinen unserer Welt macht, unser Geheimnis bleiben ..." schreibt der Autor vor Beginn der Geschichte. Deshalb wollen wir auch nicht sonderlich viel über dieses Buch verraten und halten uns an dieser Stelle kurz. Wer hier ein gewaltiges On-the-Road-Abenteuer mit viel Pathos und Geschrei erwartet, hat zum falschen Buch gegriffen. Auf sanfte und einfühlsame Weise erzählt der Autor vom Leben nach der Katastrophe, von Griz und seiner Familie und allen, denen Griz auf der Suche nach seiner Hündin und deren Dieb begegnet. Es sind die leisen Töne, die dieses Buch besonders machen, die Liebe zwischen Menschen, Tieren und Dingen, die Erinnerungen an eine vergangene Zivilisation. Ob wir sie leiden konnten oder nicht, alle Personen sind uns im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen und die Überraschungen, welche der Autor für uns bereithielt, haben wir nicht kommen sehen. Wir könnten jetzt noch mehr sagen über die rückblickende Art, auf die das Buch geschrieben ist, die Landschaftsbeschreibungen, die Krankheiten, die Bedrohungen – aber all das würden wir lieber für uns behalten und euch diese sanfte Dys- oder Utopie einfach ohne weitere Rede ans Herz legen. 5 von 5 Sternen für eine ruhig erzählte Zukunftsvision, die anders ist, und deren Fokus auf den Dingen liegt, die wirklich zählen.

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Freundschaft, Treue, Mut, Familie……

Von: Andreas Hundeshagen

11.08.2020

Ich mag dystopische Literatur und habe auch schon das ein oder andere Buch rezensiert. Vor ein paar Wochen habe ich in unserem Urlaubsort dieses Buch im Regal eines Buchladens gesehen. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Es geht dabei um wesentlich mehr als nur "Zombies", "Verschwörungstheorien" oder "wilde Kämpfe" um knapp werdende Ressourcen. Mir ist zuerst die Erzählweise aufgefallen. Sie kommt einem Tagebuch sehr nahe, nur das hier keine Zeitangaben eingebunden sind. Oftmals fühlte ich mich als Leser direkt angesprochen und ins Geschehen eingebunden, was wohl auch an der Ich-Perspektive der Erzählweise liegt. Generell kann man nur erahnen, wann die Geschichte spielt. Es ist eine erschreckende Zukunftsvision und niemand weiß mehr genau, was vor gut 100 Jahren geschehen ist. Klar ist jedoch, dass sich die Menschheit nicht mehr fortpflanzen kann und somit langsam ausstirbt. Es gibt auf der ganzen Welt nur noch eine "Handvoll" zeugungsfähige Menschen, die sich aber zurückgezogen haben und den Kontakt zu ihresgleichen scheuen. Der Protagonist lebt mit seinen Eltern, Geschwistern und deren treuen Hunden, welche ihnen gute und treue Gefährten sind, auf einer kleinen Insel der Äußeren Hebriden im nördlichen Atlantik. Die moderne Technik ist Vergangenheit und so fährt die Familie oftmals mit Segelbooten auf naheliegende Inseln oder das Festland, um "Ersatzteile" oder andere nützliche Sachen zu finden, oder wie es im Buch so schön heißt "zu wickingern". Obwohl er noch recht jung ist musste er schon schnell "Erwachsenen" werden. Sein Vater lehrt seinen Kindern zu "Über"-Leben und vermittelt ihnen praktische Fähigkeiten. Griz mag und liest aber auch gerne Bücher, die sich mit dem Leben vor der Katastrophe beschäftigen. Kontakt hat die Familie nur mit Nachbarn auf einer etwas weiter entfernten Inseln. Eines Tages bekommen sie jedoch Besuch von einem Unbekannten. Anfangs freundlich und entgegenkommend, entpuppt der Fremde sich Dieb stiehlt unter anderen einen von Griz Hunden und verschwindet mit seinem Segelboot. Griz nimmt sofort die Verfolgung auf. Auf der Suche nach seinem Hund zieht Griz durch ein ihm "fremdes" Land. Ein Land, welches er nur aus Erzählungen und Büchern kennt. Hier hat jedoch die Natur wieder die Oberhand zurückgewonnen. Hin und wieder findet er auch seinen Weg noch Überreste der Zivilisation. Und gerade hier macht Griz interessante Entdeckungen. Er kommt bei seiner unwirklichen Reise in Kontakt mit Kunst, Literatur und Musik. Seine Berührung mit diesen Elementen ist einfühlsam und rührend umschrieben. Er trifft auch auf einen Weggefährten und muss lernen, sich mit diesem zu verständigen, ihm zu vertrauen und sich mit ihm den Gefahren zu stellen, die die neue Welt mit sich bringt. Treu und ergeben steht ihm sein verbliebener Hund Jip zur Seite. Der Autor lebt in Schottland und beschreibt eine Welt, in der er selber lebt aus einer ganz anderen Perspektive. Die Erzählweise ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Neben spannungsreichen Szenen ziehen sich auch manche Abschnitte ein wenig in die Länge. Wie soll er aber sonst dem Leser die veränderte Welt näherbringen und dadurch die passende Atmosphäre schaffen? Ein schwieriger Spagat, welcher dem Autor doch recht gut gelingt. Er stellt eindrucksvoll da, was bleibt übrig, wenn der Mensch "die Bühne verlässt" und die Natur wieder die Oberhand übernimmt. Die moderne Technik bleibt dabei ganz klar auf der Strecke. Stattdessen schaffen es Kunstwerke, Bücher und sogar die Musik die Zeiten zu überstehen. Und genau das Einbinden dieser Begegnung mit der Kunst und dessen Schönheit hat mich besonders angesprochen. Wenn man nicht mehr in Luxus lebt und diese Dinge nicht mehr alltäglich sind bekommen diese einen neuen völlig neuen Stellenwert. Genauso wird auch der Stellenwert der Familie, der Freundschaft und den treuen Hunden herausgearbeitet. Ich möchte jetzt nicht mehr vom Inhalt verraten. Der Autor versteht es aber zum Ende einen Spannungsbogen aufzubauen und der Geschichte noch eine interessante Wendung zugeben. Die Erzählweise und die einfühlsamen Worte des Autors haben es mir besonders angetan und geben der Geschichte das gewisse Etwas!

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Vita

C. A. Fletcher lebt in Schottland, zusammen mit seinen Kindern und seinen Hunden. Sein Roman »Ein Junge, sein Hund und das Ende der Welt« erschien zuerst in England und berührte mit seiner bewegenden Geschichte über Mut, Hoffnung und Überleben in einer den Menschen fremd gewordenen Welt unzählige Leser.

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Pressestimmen

»Das Buch ist voller Cliffhanger, fast wie eine Serie, es ist so spannend, man muss einfach weiterlesen (…).«

WAS WIR LESEN (Literaturcommunity der ZEIT) (12. November 2020)

»Ein verblüffende Geschichte, die zeigt, wie erlösend die Kraft des Erzählens ist.«

Brigitte (19. Juni 2020)

»Eine großartige Erzählung, die auch lange nach dem Lesen noch unser Herz bewegt.«

buchmesse.de (25. September 2020)

»Es sind die berührenden Momente, die den Roman adeln.«

derstandard.de (25. September 2020)

»Ein unterhaltsames Stück Abenteuerliteratur, das langsam beginnt und in dem sich gegen Ende die Ereignisse regelrecht überschlagen. Wer Hunde liebt, kommt sowieso nicht daran vorbei.«

fantasyguide.de (25. September 2020)

»Es sind Momente der Erkenntnis, die diese Story zum besonderen Erlebnis machen. Was bleibt, ist ein grandioser Roman.«

literaturradiohoerbahn.com (25. September 2020)

»Diese Geschichte ist so herzerwärmend wie niederschmetternd.«

Fantasy Hive (06. Juni 2019)

»Wenn du dieses Jahr nur ein einziges Buch liest, muss es dieses sein. Es wird dein Herz brechen.«

Nerd Daily (06. Juni 2019)

»Außergewöhnlich und großartig.«

Starburst (06. Juni 2019)

»Ein spannendes und atmosphärisches Abenteuer. Es spielt in der nahen Zukunft und in unserer Welt, die niemand wiedererkennen wird. Das Ende ist zum Niederknien.«

Entertainment Weekly (06. Juni 2019)

»Episch, packend und voll menschlicher Wärme.«

M. R. Carey, Autor von »Die Berufene« (06. Juni 2019)