Ein Streuner kehrt heim

Roman

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Liebe ist die beste Medizin.

Nie wieder wollte Dr. Cyrus Mills in den kleinen Ort Eden Falls in Vermont zurückkehren. Und als er die dortige Tierarztpraxis seines Vaters erbt, möchte er diese so schnell wie möglich verkaufen. Geldsorgen zwingen ihn jedoch, die Praxis zu übernehmen, bis ein Käufer gefunden ist. Widerwillig tritt Cyrus, der zwar Veterinärmedizin studiert, aber noch nie als Tierarzt praktiziert hat, seinen Dienst an. Doch dann stürmt sein erster Patient, ein Golden Retriever namens Frieda Fuzzypaws, schwanzwedelnd durch die Tür, und um Cyrus ist es geschehen. Dank Frieda, dem schwarzen Labrador Puck, der Perserkatze Chelsea und den anderen liebevollen - zwei- und vierbeinigen - Einwohnern findet Cyrus in Eden Falls bald wieder ein Zuhause. Und dann ist da noch Amy, die ebenso temperamentvolle wie hübsche Bedienung des einzigen Lokals am Ort ...


Aus dem Amerikanischen von Christine Heinzius
Originaltitel: The Patron Saint of Lost Dogs
Originalverlag: Hyperion
eBook epub (epub), 7 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-12607-0
Erschienen am  21. April 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

[Rezension] „Ein Streuner kehrt heim“

Von: Ninespo

18.03.2016

Das Buch in drei Worten? Tierisch, unterhaltsam, angenehm. Das Cover? Das Cover zu „Ein Streuner kehrt heim“ ist unglaublich süß! Ich persönlich bin ja ein absoluter Hundemensch und habe mich spontan und sofort in den kleinen Golden Retriver verliebt, der auf dem Cover vor der Tür sitzt. Passend ist es ja, auch wenn es in der Geschichte nicht um einen Welpen geht. Auch die etwas „zugewuchert“ aussehende Tür passt perfekt zur Tierarztpraxis. Ein hübsches Cover. Die Handlung/Das Setting? Die Geschichte um den Tierarzt Dr. Cyrus Mills hat mir größtenteils wirklich gut gefallen. Ich liebe Geschichten, in denen der Protagonist nach einem Zwischenfall und langer Abwesenheit wieder nach Hause zurückkehrt. Und genau das habe ich hier bekommen. Cyrus muss sich nicht nur einer neuen Arbeit stellen, sondern auch seiner Vergangenheit, worüber ich ja sehr gerne lese, weil es in der Regel ein Charakterwachstum verspricht. Hier hatte ich eine ausgewogene Selbstfindung mit ordentlich Humor und Ironie. Ich mag solche Bücher sehr gerne. Der Schreibstil? Nick Trout schreibt sehr angenehm. Er hat ein angemessenes Maß zwischen Sachlichkeit und Unterhaltung gefunden. Dabei will er nicht wissenschaftlich korrekt sein, obwohl es stark danach klingt. Auch Wortwahl, Satz- und Kapitellänge haben meinen Geschmack genau getroffen. Die Figuren? Cyrus Mills ist ein eigenbrötlerischer Mensch, dem es aufgrund seiner Vergangenheit schwer fällt, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Zugegeben, die Menschen in seiner Heimatstadt sind teilweise ein wenig merkwürdig, aber zu abgekapselt und isoliert sollte der Mensch nicht leben. Dementsprechend gefreut habe ich mich, als Cyrus anfing, sich weiterzuentwickeln. Er wird nicht von heute auf morgen spontaner oder menschenoffener, sondern in einem vertretbaren Rahmen. Ein wenig mehr erzählte Zeit hätte mir gut gefallen, um seine Veränderung ein wenig glaubwürdiger zu gestalten, spielt das Buch doch innerhalb einer Woche. Die Nebenfiguren, allen voran Dr. Lewis, ein sehr emotionaler und liebevoller älterer Doktor, konnten mich überzeugen. Der Rest der Figuren war ein wenig blasser gezeichnet, was angesichts ihrer Rolle im Buch nicht weiter tragisch war. Positives? Mir hat gefallen, dass das Buch mich unterhalten konnte. Es hat genau einen Nerv getroffen, was Charakterentwicklung, Setting und Figuren angeht. Auch die Geschichte rund um Frieda fand ich sehr unterhaltsam. Vor allem unter dem Aspekt der Unterhaltung ist das Buch für mich überaus lesenwert. Negatives? Ich hatte ja erwähnt, dass ich dem Buch einen größeren Erzählzeitraum gewünscht hätte. Eine Woche war wirklich sehr knapp bemessen, eine solche Entwicklung anzustoßen. Außerdem hätte ich gerne erfahren, wie es mit Cyrus weitergeht. Ein kleiner Epilog hätte den Roman für mich abgerundet. Empfehlungen? Ich kann das Buch allen Tierliebhabern empfehlen. Der Autor stellt dabei jedoch keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, was ich sehr erwähnenswert finde. Wer einen unterhaltsamen und humoristischen Roman mit Charakterentwicklung, sollte sich „Ein Streuner kehrt heim“ näher ansehen. Ein herzliches Dankeschön an den Page&Turner Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars zu „Ein Streuner kehrt heim“.

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Eine langatmige Geschichte, die erst gegen Ende an Fahrt aufnimmt

Von: Jana

21.03.2015

Der Roman beginnt am Montagmorgen, der erste Tag an dem Dr. Cyrus Mills als "richtiger" Tierarzt praktiziert. Denn vorher war er Veterinärpathologe und hatte nichts mit den lebenden Tieren und ihren mehr oder weniger anstregenden und sorgenvollen Besitzern zu tun. Doch nun muss er Geld verdienen, bis ein Käufer für die Tierarztpraxis seines Vaters gefunden ist und wird sogleich ins kalte Wasser geschmissen. Die gesamte Handlung dreht sich um den Zeitraum von Montag bis Samstag, denn noch am selben Tag taucht ein Bankmitarbeiter auf, der ihm eine Gnadenfrist setzt. Wenn bis Ende der Woche nicht eine bestimmte Summe Geld aufgetrieben wird, gehe die Praxis und das gesamte Haus in den Besitz der Bank über. Leider hatte ich große Probleme in die Geschichte hinein zu kommen. Dies lag vor allem an der Handlung, denn diese zog sich auf den ersten Hundert Seiten ewig hin und waren schlichtweg langweilig. Teilweise konnte ich mühelos Abschnitte überspringen, ohne den Faden zu verlieren. Erst gegen Ende konnte ich mich etwas besser mit der Geschichte anfreunden und die letzten Seiten ließen sich dann doch recht zügig lesen. Die Charaktere blieben eigentlich den gesamten Roman über sehr blass. Doris, die Sekretärin war mir von Anfang an sehr unsympathisch und auch Lewis fand ich ziemlich seltsam. Auch wenn dieser der einzige war, mit dem ich am Ende doch etwas mehr Sympathie empfand. Cyrus selbst bleibt lieber für sich allein, weswegen er sich in einer richtigen Tierarztpraxis nicht sonderlich wohl fühlt. Obwohl er über das theoretische Wissen verfügt, hat er doch kleine Probleme dieses in die Praxis umzusetzen - und ich muss zugeben: dabei stellt er sich gar nicht so schlecht an. Zudem bringt er auch noch ein gravierendes Geheimnis nach Eden Falls, dessen Grund aber kurioser Weise nicht mal geklärt wird. Leider hatte ich zu keinem der Charaktere ein Bild und deren Hintergrundgeschichte hat mich auch nicht sonderlich interessiert. Lediglich einige Patienten, wie zum Beispiel die Katze Tina mit ihrer schwangeren Besitzerin Denise oder der Mischling Clint mit seinem Herrchen Harry (wobei auch Clints Vorgänger alle den selben Namen trugen) konnte ich ins Herz schließen. Ich war wirklich mit mir am hadern, ob ich den Roman abbreche. Aber erstens breche ich wirklich so gut wie nie ein Buch ab und zweitens währe das ja auch ein Fehler gewesen. Denn gegen Ende nimmt die Geschichte wirklich noch einmal an Fahrt auf, es kommen einige spannende Details ans Licht und Cyrus wächst über sich hinaus. Allein der Spannungsaufschwung gegen Ende hat die Bewertung noch um einen Punkt hochgerissen, das aber auch nur ganz knapp - ansonsten wäre es wohl bei zwei Eulen geblieben.

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Vita

Nick Trout

Nick Trout hat an der University of Cambridge Tiermedizin studiert und arbeitet als Chirurg am berühmten Angell Animal Medical Center in Boston. Er hat mehrere Bücher über seine Arbeit und sein Leben mit Tieren geschrieben, allesamt New-York-Times-Bestseller. Mit seiner Familie und seinen zwei Hunden lebt er in Massachusetts.

www.drnicktrout.com/

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