Ein halber Held

Mein Vater und das Vergessen

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Dies ist die Geschichte eines Lebens, das durch die Demenz aus der Spur geraten ist.

„Entschuldige mich bitte für meine Inhaltslosigkeit, aber ich bin nur noch ein halber Held.“ So beschreibt Horst Wenderoth seine Gedanken- und Gefühlswelt, die von einer Diagnose auf den Kopf gestellt wurde: vaskuläre Demenz. Es ist ein Satz, der den Sohn Andreas „in seiner klarsichtigen Poesie erschüttert“. Sein Leben lang war Horst Wenderoth ein Mann des Wortes. Seit drei Jahren aber wenden sich die Wörter von ihm ab und gegen ihn, sagen nicht mehr, was er denkt.

Ein halber Held ist die berührende, zuweilen aber auch absurd komische Liebeserklärung eines Sohnes an seinen Vater, der sich stets über den Geist definierte, und liefert einen einzigartigen Einblick in das Erleben eines Demenzkranken. Auf einfühlsame Weise werden dabei auch die kreativen Seiten der Krankheit geschildert, die sich von der herkömmlichen, rein pathologischen Wahrnehmung deutlich abheben.

Eine Vater-Sohn-Geschichte, die zeigt, dass nach der Diagnose Demenz das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist und bei allem Abschiedsschmerz auch Trost bleibt.

»Ein besonderes, sehr berührendes Buch.«

ZDF "Lanz" (20. Juni 2017)

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ISBN: 978-3-641-17134-6
Erschienen am  18. April 2016
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Vita

Andreas Wenderoth

Andreas Wenderoth, geboren 1965, studierte Politologie und Geographie an der FU Berlin, bevor er als freier Autor für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften wie GEO, SZ-Magazin, Die Zeit, Brigitte sowie DeutschlandRadio Kultur und WDR tätig war. Er ist Theodor-Wolff-Preisträger und wurde mehrfach für den Egon-Erwin-Kisch-, den Henri-Nannen- und den Deutschen Reporterpreis nominiert. Wenderoth lebt in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

"Ein wirklich tief bewegender Einblick in das Land des Vergessens."

"Ein sehr ehrliches, trauriges, aber vor allem so liebevolles Buch. Ein Buch über Hoffen und Bangen, absolut lesenswert. Ich empfehle es allen."

"Ein halber Held ... ist subtiler und poetischer und an vielen Stellen auch komischer als vieles, was bisher über die Krankheit geschrieben wurde."

"In der Bücherflut über Alzheimer Erkrankungen hebt sich das Buch von Andreas Wenderoth angenehm hervor: Leise, ohne Selbstmitleid oder Weltuntergangsgefühle, erzählt er vom Abschied des Vaters …"

Bild am Sonntag (24. April 2016)

"Andreas Wenderoth hat es geschafft, ein bewegendes, hoffnungsvolles und an vielen Stellen sogar heiteres Buch über das Vergessen, das Verschwinden und das Loslassen zu schreiben."

"Ein halber Held liefert einen einzigartigen Einblick in die Emotions- und Gedankenwelt eines Demenzkranken."

»Ein halber Held ist ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legt. Es berührt zutiefst, lädt aber immer wieder auch zum Schmunzeln ein.«

Susanna Saxl, Alzheimer Info 4/2016 (13. Dezember 2016)

"Das Leiden wird darin weder poetisch überhöht noch beschönigt, und Wenderoth schildert auch viel absurd Komisches."

GEO Österreich (23. Mai 2016)