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Ein italienischer Sommer Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18453-7

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Erschienen: 17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert — die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...

»Liebe auf Umwegen«

IN Leute Lifestyle Leben (27.04.2017)

Francesca Barra (Autorin)

Francesca Barra wurde in Policoro, einem Ort in der Provinz Matera, geboren. Sie arbeitet als Drehbuchautorin und freie Journalistin für Film, Fernsehen und Radio sowie für diverse Printmedien. Ein italienischer Sommer ist ihr erster Roman auf Deutsch.

»Liebe auf Umwegen«

IN Leute Lifestyle Leben (27.04.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Italienischen von Esther Hansen
Originaltitel: Verrà Il Vento e Ti Parlerà Di Me
Originalverlag: Garzanti, Milano 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18453-7

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 17.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Geschichte ohne roten Faden

Von: Liebe dein Buch Datum: 22.05.2017

liebedeinbuch.blogspot.de/

Inhalt: Caterina kann es nicht erwarten, der Enge ihrer Heimatstadt Matera zu entkommen und endlich etwas von der Welt zu sehen. Ihre Reise führt sie nach Rom, wo sie Pietro kennenlernt, für den sie schon bald mehr als nur Freundschaft empfindet. Immer mit dabei ist das Rezeptbuch ihrer Großmutter, das Caterina keinen Moment unbeaufsichtigt lässt, denn es enthält alles, woran sie sich so gerne erinnert - die Düfte ihrer Kindheit, das Gefühl eines nie endenden Sommers, glückliche Stunden in der heimeligen Küche. Als ihre Großmutter überraschend stirbt und ihr ein altes Strandhaus hinterlässt, muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen ...

Cover: Das Cover konnte mich sofort für sich gewinnen. Es ist total sommerlich und ansprechend gestaltet. Bei dem Anblick bekomme ich direkt Appetit auf ein schönes großes Eis. Ein tolles Sommercover!

Lieblingszitate: "Wenn man jung ist, fühlt man sich unsterblich, doch früher oder später kommt der Moment, in dem du dich fragst, was einmal vom eigenen Leben übrig bleiben wird. Dann blickst du instinktiv begierig auf den Menschen, der dir am nächsten steht. Du wählst denjenigen aus, der deine Verlängerung sein wird, der dich am Leben erhalten wird." (Seite 170)

Meine Meinung: Leider hat mir der Schreib- und Erzählstil von Francesca Barra gar nicht gefallen. Er ist sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie unrund. Mir kam es passagenweise eher so vor, als würde ich einen sachlichen Tagebucheintrag lesen. Und auch wenn die Geschichte zeitlich nicht so weit zurückliegt, ist die Ausdrucksweise meiner Meinung nach sehr altertümlich. Was sich auch in den Verhaltensweisen der Charaktere und der Handlung widerspiegelt.
Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Nonna Teresa und ihrer Enkelin Catarina. Der Wechseln geschieht auch gleichzeitig mit Zeitsprüngen, die mich besonders am Anfang sehr irrirtiert haben. Für mich hätten diese deutlicher gekennzeichnet sein müssen.

Durch die sachliche Erzählform bleibt man auch sehr distanziert zu den Charakteren. Zumal ich deren Verhaltensweisen oft nicht nachvollziehen konnte. Also Emanzipation ist etwas anders! Und bei Catarina hätte ich ein emanzipierteres Verhalten erwartet. Es kommen nur sehr selten Emotionen rüber, wodurch man auch nicht wirklich mit den Charakteren und der Geschichte mitfühlt.

Für mich hat die Geschichte keinen wirklichen roten Faden gehabt. Ohne wirklichen Sinn ziehen sich die Erzählungen durch das Buch hin. Und ich musste mich ab und zu selber zwingen weiterzulesen. Zur wirklichen Handlung, die im Klappentext angepriesen wird, nämlich dass Caterina eine "folgenschwere Entscheidung" treffen muss, kommt es erst auf den allerletzten Seiten. Und dort wird es tatsächlich auch ein bisschen spannender und emotionsvoller, aber das konnte es für mich leider nicht mehr rumreißen. Der Klappentext spiegelt hier leider nicht wirklich die Handlung des Buches wider.
Das einzige, was ich ziemlich cool und authentisch fand, waren die Rezepte am Ende jedes Kapitels von Caterina. Außerdem wurde oft (nicht immer) in dem nachfolgendem Kapitel Bezug auf dieses Rezept genommen. Man hat hier wirklich gemerkt, dass jemand Ahnung hat, von dem was er beschreibt.

Fazit: Leider war das Buch gar nichts für mich. Mit dem Schreibstil und der Geschichte allgemein bin ich einfach bis zum Ende hin leider nicht warm geworden. Ich hatte mir eine schöne Sommerlektüre erwartet und wurde ziemlich enttäuscht. Von mir gibt es gut gemeinte Sterne.

Eine warmherzige Familiengeschichte im schönen Italien

Von: Tessa Jones Datum: 08.05.2017

tessa-jones.blogspot.de/

Inhalt

Die junge Caterina möchte der Enge ihres Heimatdorfes Matera und den dort üblichen Traditionen entkommen und geht zum Studium nach Rom. Dort lernt sie Pietro kennen und schon nach kurzer Zeit wird Caterina klar, dass sie mehr für Pietro empfindet als Freundschaft. Doch er ist anders als sie aufgewachsen und lebt deshalb moderner. Caterina stellt die Beziehung deshalb immer wieder in Frage. Plötzlich stirbt ihre Großmutter Teresa und sie eilt nach Matera zurück, ohne Pietro Bescheid zu sagen. Mit im Gepäck ist das Rezeptebuch ihrer Großmutter, denn das verband die beiden Frauen aus unterschiedlichen Generationen schon immer: Die Liebe für das Kochen. Wieder in der Heimat muss Caterina eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Eigene Meinung

Als ich das Cover und den Titel gesehen hatte, habe ich ein ganz anderes Buch erwartet. Eine leichte Sommerlektüre, eine Liebesgeschichte für Zwischendurch. Aber "Ein italienischer Sommer" ist so viel mehr! In diesem Buch steckt eine Familiengeschichte, in der Traditionen und der Familienzusammenhalt noch groß geschrieben werden. Am Ende habe ich es mit einem ganz warmen Gefühl um mein Herz beiseite gelegt.

Der Originaltitel "Verrà Il Vento e Ti Parlerà Di Me" heißt übersetzt: "Der Wind wird kommen und mit dir über mich reden", und das ist etwas, was im Buch beschrieben wird.

Die Kapitel werden abwechselnd von Teresa, der Großmutter, und Caterina erzählt. So erhält man Einblick in das Leben von beiden, Teresa erzählt in einigen Kapiteln auch aus ihren ganz jungen Jahren. So baut sich nach und nach eine schöne Familiensaga auf. Am Ende jedes 2. Kapitels gibt es dann eines der Rezepte von ihr zu lesen, und einige davon klingen so gut, dass ich vorhabe, mal etwas davon nachzukochen. Natürlich in vollem Bewusstsein, nicht mal annähernd so gut wie diese zwei italienischen Frauen kochen zu können. Schön ist auch, dass manchmal eines der vorgestellten Rezepte dann im nachfolgenden Kapitel vorkommt.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet worden, man lernt sie nach und nach besser kennen und schließt vor allem die beiden Protagonistinnen ins Herz.

Zu Beginn des Buches starten wir in Sassi di Matera, den Höhlenhäusern, was ich sehr besonders fand. Ich habe mich gefreut, darüber in einem Buch zu lesen.

Hier noch ein Buchzitat, welches auf Seite 226 steht:

"Was ist so abschreckend an der Vertrautheit, am Alltäglichen? Warum sind Menschen von Gewohnheiten so schnell gelangweilt, antatt sich von ihnen beschützt zu fühlen?"

Fazit

Diese Familiengeschichte hat mich wirklich berührt. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung dafür. Einen halben Punkt Abzug gibt es nur deshalb, weil ich durch die Perspektiven- und Zeitenwechsel kurz gebraucht hatte, in die Geschichte einzufinden.

Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse und dem Bloggerportal für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares.

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