Eine Frau in New York

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Stadtluft macht Frauen frei!

Wir finden zu uns, indem wir anderen begegnen. Vivian Gornick ist eine Suchende, und nichts beruhigt ihr fragendes Herz mehr als ein Fußmarsch durch die schwindelerregenden Straßenschluchten New Yorks. Auf der Suche ist sie nach sich selbst, nach der Frau, die sie sein möchte. Und so sind die alltäglichen Begegnungen ihr Elixier: Aus den Gesprächen auf der Straße erfährt sie von den Schicksalen der anderen und lernt aus deren Überlebenstechniken, sie liebt den Geschmack von Welt auf der Zunge, die Streitbarkeit der Vielfalt und genießt die Wahlfreiheit, die sie als ungebundene Frau in der Stadt hat.

»Eine Frau in New York« ist das zutiefst ehrliche Bekenntnis Vivian Gornicks, der Grande Dame der amerikanischen Frauenbewegung, zu einem selbstbestimmten, unkonventionellen Leben, eine mutige Annäherung an das Fremde, eine Ode an wahre Verbundenheit und eine Liebeserklärung an diese kräftezehrende und zugleich so vitalisierende Stadt: New York.

»Witzig, elegisch und der Wahrheit verpflichtet - ein schmales Buch, das lange nachhält.«

The New York Times (03. Juli 2019)

Aus dem Englischen von pociao
Originaltitel: The Odd Woman and the City
Originalverlag: Farrar, Straus and Giroux
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23987-9
Erschienen am  15. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

...eine bunte Selbstfindungsreise

Von: Gedankenlabor

27.06.2020

>>Wir finden uns, indem wir anderen begegnen.<< ...und so begegnen wir in „Eine Frau in New York“ von Vivian Gornick eben dieser Frau – Vivian Gornick und erleben hier, wie ich finde eine sehr bunte Selbstfindungsreise aber eben auch eine Reise durch New York mit so so vielen Facetten! Mir persönlich konnte Vivian Gornick hier das Lebensgefühl New Yorks näher bringen und ließ für mich viele Bilder entstehen, die mich in ihren Bann gezogen haben. Der Schreibstil hatte für mich irgendwie etwas rohes, etwas authentisches und doch steckte das Buch auch voller Energie, einem Hauch Melancholie und dem gewissen Gefühl der Einsamkeit, welches in einer Stadt wie New York kaum vorstellbar aber dennoch absolut präsent ist. Die Autorin erzählt von Freundschaft, Liebe, Lust. Sie erzählt von dem Alleinsein zwischen all den Menschen und Wolkenkratzern und vor allem zeigt sie durch viele weitere Persönlichkeiten und Situationen mit eben diesen, wie bunt das Leben und die Stadt, die niemals schläft sind. Wenn es nach mir gegangen wäre, dann hätte das Buch ruhig nochmal um 160 Seiten erweitert werden dürfen. Zu gern hätte ich noch ein bisschen länger aus Vivians Leben, ihren Erfahrungen und New York erfahren. Fazit: Wer New York liebt und starke Frauen, die auf beiden Beinen im leben stehen und ihren ganz eigenen Weg gehen, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Wie ein langer Spaziergang mit einer guten Freundin!

Von: librovore

26.06.2020

Meinung Wie sehr ich mich gefreut habe, als ich las, dass ein weiteres Buch von Vivian Gornick auf Deutsch erscheint! Nach „Ich und meine Mutter“ war - und bin ich immer noch - ein großer Fan von der Feministin und Autorin. Dem Leser sollte von Anfang an klar sein, dass es sich hier nicht um einen Roman handelt. Es ist mehr eine schriftliche Collage, die die Autorin aus ihren eigenen Erfahrungen, Begegnungen und Gedanken festgehalten hat. Einen roten Faden gibt es nicht. Eher hangelt sich der Leser an den inneren Monolog gleichenden Texten und begibt sich mit Vivian Gornick auf die Straßen New Yorks. Wie sehr ich es genossen habe! Wenn Vivian Gornick über ihre Erlebnisse und Begegnungen, ihre Freundschaften, ihren Sex und über ihre Liebhaber schreibt, dann fühlt es sich an, als würde ich mit einer guten Freundin durch New York laufen. Sie erzählt mir ihre Geschichte bei einem langen Spaziergang durch die Straßenschluchten. Dabei erzählt Vivian Gornick sehr scharfsinnig. Ich liebe ihre Ausführungen, ihre Details, die sie preisgibt. Das macht sie offen und schonungslos, geht dabei hart mit sich und anderen ins Gericht. Die Autorin hat einen ausgeprägten Beobachtungssinn, ist aber auch immer sehr selbstreflektiert. Mir machte es unglaublich viel Spaß mit Vivian Gornick durch die Straßen von New York zu laufen. Sie begegnet vielen interessanten Menschen und sieht in fast jeder eine Bedeutung. Diese Frau fasziniert mich! „Eine Frau in New York“ liest aber auch wie eine Liebeserklärung an die Stadt, an die Stadt Vivian Gornicks. Es ist eine Liebeserklärung an die Straßen, die Boulevards, die Avenues, an die Menschen, die in dieser Stadt leben und an die Stimmen der Menschen. Die Autorin nimmt uns mit in eine Stadt, in der sie aufgewachsen ist, die sich ständig wandelt und verändert. Eine Stadt, die immer härter, schmutziger, brutaler, aber auch ehrlicher und realer wird. Fazit „Eine Frau in New York“ ist eine Collage, es sind autobiografische Memoiren und eine Liebeserklärung an die große Stadt. Auf dieses Buch muss man sich einlassen (können). Mir hat es unglaublich viel Freude bereitet und spreche daher eine Leseempfehlung aus.

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Vita

Vivian Gornick, 1935 als Tochter einfacher jüdischer Einwanderer in der Bronx geboren, ist Autorin, Journalistin, Literaturkritikerin und bekennende Feministin. Sie begann ihre Karriere bei der New Yorker Wochenzeitung The Village Voice und schreibt seither für zahlreiche renommierte Medien, darunter The New York Times und Atlantic Monthly. Gornick veröffentlichte bisher elf Sachbücher mit oft autobiografischem Hintergrund. Mit »Ich und meine Mutter«, diesem modernen Klassiker der amerikanischen Frauenbewegung, ist nun erstmals eines ihrer Werke auf Deutsch erhältlich. 2019 wurde »Ich und meine Mutter« von der New York Times zum besten Memoir der vergangenen fünfzig Jahre gewählt.

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pociao

Pociao studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don DeLillo-Übersetzungswettbewerb.

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Pressestimmen

»Ein unglaubliches, aufwühlendes Memoir.«

The Los Angeles Times (03. Juli 2019)

»Die besten Bücher wie die besten Freundinnen und Freunde, wie die intimsten Gespräche geben uns das Gefühl, verstanden zu werden. Sie rufen in uns auch das Gefühl hervor, dass das Zuhause wirklich unser Zuhause ist. ›Eine Frau in New York‹ kann wie ein Überlebens-Ratgeber gelesen werden.«

The New York Times Book Review (03. Juli 2019)

»Eine Reihe genau beobachteter Vignetten.«

The New Yorker (03. Juli 2019)

»In Zeiten von sinnloser Bekenntnisliteratur ist und bleibt Gornick eine Meisterin des sinnhaften autobiografischen Schreibens.«

Entertainment Weekly (03. Juli 2019)

»Gornick zu lesen ist eine aufregende, belebende und herausfordernde Erfahrung.«

The Boston Sunday Globe (03. Juli 2019)

»Ein großartiges Buch für New-York-Liebhaber!«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (29. Juni 2020)

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