Eine Handvoll Asche

Roman

(4)
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Kalkutta 1921. Der Besuch einer Opiumhöhle nimmt für den britischen Ermittler Sam Wyndham ein unerwartetes Ende, als er im Rausch von einer Razzia überrascht wird und nun unerkannt vor seinen eigenen Leuten fliehen muss. Noch benommen vom süßlichen Rauch will er über das Dach des Hauses flüchten - und stößt auf eine Leiche. Mit zwei Stichen niedergestreckt, die Augen gewaltsam entfernt. Doch Wyndham hat keine Zeit, den Schauplatz genauer zu untersuchen. In letzter Sekunde bringt er sich selbst in Sicherheit.

Aber der grausame Fund ist erst der Auftakt einer Reihe blutiger Ritualmorde, die das politisch immer unruhiger werdende Kalkutta in Angst und Schrecken versetzen.

»Ein genialer Krimi. Sein bisher bestes Buch.«

C. J. Sansom

Aus dem Englischen von Jens Plassmann
Originaltitel: Smoke and Ashes (Sam Wyndham 3)
Originalverlag: Harvill Secker
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24516-0
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr überzeugend!

Von: Fynn Peters

10.07.2019

Die Sam Wyndham Serie geht weiter! Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut! Ich verfolge die Sam Wyndham Serie seit dem ersten Band und die ersten beiden Bände konnten mich einfach nur begeistern. Nun kam auch endlich der neue Band "Eine Handvolle Asche" in Deutschland raus. Von der Thematik her klingt dieser Band besonders spannend. Die Geschichte spielt im Jahr 1921 in Indien und der Protagonist Sam Wyndham hat immer noch einen großen Laster: Opium. Dieser Laster wird ihm nun zum Verhängnis. Bei einer Razzia wird er überrascht und auf der Flucht findet der Ermittler eine Leiche, die allen Anscheines nach erstochen wurde. Das Problem ist nur, dass er keinem von dieser Beobachtung berichten kann, weil sonst auch seine Opium Sucht zutage kommt. Abir Mukherjee ist mit diesem Buch auf jeden Fall wieder ein einzigartiges Buch gelungen und wenn du gerne klassische Kriminalromane liest, musst du dieses Buch lesen! Der Schreibstil und die Zeit, in der der Roman spielt, erinnern nämlich stark an die Bücher von Agatha Christie. Aber auch die Liebe zu Indien macht diese Serie einzigartig. Der Autor (der übrigens indische Wurzeln hat) geht auf eine ganz besondere Weise auf die Geschichte Indiens ein. 1921 war hierbei ein ganz besonderes Jahr in der Geschichte Indiens, weil die Inder die Unabhängigkeit von den Briten forderte. Für den britischen Ermittler Sam Wyndham waren dies also nicht die besten Jahre. Ansonsten kann ich eigentlich nur sagen, dass man dieses Buch (und diese Serie) auf jeden Fall lesen muss! Die Liebe zu jedem Charakter und der unglaublich packende Schreibstil macht diese Serie einfach einzigartig und ich würde sogar sagen, dass "Eine Handvoll Asche" der bis jetzt beste Band der Serie ist!!! Übrigens kann man mit jedem Band der Serie anfangen zu lesen, weil die Story in sich geschlossen ist. Ich würde es jedoch empfehlen, wenn man mit dem ersten Band beginnt, weil man so viel besser die Entwicklung der Charaktere verfolgen kann. Die Sam Wyndham Serie auf einen Blick: Band 1: Ein angesehener Mann (Rezension) Band 2: Ein notwendiges Übel Band 3: Eine Handvoll Asche Die gute Nachricht für alle Sam Wyndhams Fans: Der vierte Band der Serie ("Death in the East") erscheint im englischem am 14. November 2019. Es wird also nicht mehr lange dauern, dass wir ihn auch in Deutschland lesen können!

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Pipe Dream

Von: hasirasi2

08.06.2019

Kalkutta, Weihnachten 1921: Für einen Pipe Dream – ein Hirngespinst – hält der britische Ermittler Sam Wyndham zuerst die grausam zugerichtete Leiche, über die er nachts stolpert, als er wegen einer Razzia aus einer Opiumhöhle flieht. Aber sie ist sehr real und seine Kleidung voller Blut. Als er am nächsten Tag noch einmal dort nachsieht, findet er allerdings keine Spur von dem Toten. Sollte er ihn sich doch nur eingebildet haben? Eigentlich haben Wyndham und sein indischer Sergeant Surrender-not Banerjee auch genug andere Sorgen. Der Besuch von Prince Edward of Wales steht unmittelbar bevor und sie sollen Chitta-Rajan Das, einen brillanten Anwalt und Gandhis rechte Hand, dazu bringen, dass dieser die geplanten Demonstrationen zu Edwards Besuch absagt. Dies bringt Surrender-not in eine Zwickmühle. Seine Familie ist mit Chitta-Rajan befreundet und auch er achtet ihn sehr, außerdem kann er seinen Standpunkt verstehen (und denkt insgeheim genau so). Wie soll er sich verhalten? Abir Mukherjee hat es wieder geschafft, ein mir bis dato völlig unbekanntes Stück indische Geschichte mit einem spanenden Kriminalfall zu verbinden. Vor dem Hintergrund der „Kampagne der Nichtkooperation“, bei der die Inder u.a. westliche Kleidung verbrennen, bis nur noch „eine Handvoll Asche“ übrig ist, versuchen Wyndham und Surrender-not nicht nur die angekündigte Großdemonstration zu verhindern, sondern auch weitere Morde - denn bei dem einen Toten bleibt es nicht ... Im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern („Ein angesehener Mann“ und „Ein notwendiges Übel“) überwiegt diesmal der Romananteil. Der Kriminalfall ist in reale historische Ereignisse eingebettet und nimmt erst am Ende Fahrt auf. Dann überschlagen sich allerdings die Ereignisse und Sam Wyndham zeigt, dass er trotz seines Drogenkonsums ein exzellenter Ermittler ist. Und Surrender-not ergänzt ihn perfekt. Wyndham ist sehr pragmatisch und analytisch. Ihm ist klar, dass er seine Opiumsucht dringend in den Griff bekommen muss und dass seine Tage (und die der Kolonialzeit) in Indien gezählt sind, wenn die Inder ihre Ziele erreichen. „Wir würden den Kampf, in den wir hier verstrickt waren, dieses verzweifelte Ringen um ein Indien unter britischer Herrschaft, zwangsläufig verlieren.“ (S. 226) Surrender-not hat es ebenfalls nicht leicht. Da er weiterhin für die Engländer arbeitet anstatt zu streiken, gilt er als schwarzes Schaf der Familie und hat seit einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihr. „Eine Handvoll Asche“ gibt wieder spannende neue Einblicke in das damalige Leben in Kalkutta, die Verwaltung des riesigen Landes und die Unterschiede zwischen arm und reich, Engländern und Indern. Das besondere Augenmerk liegt diesmal in deren fortschreitendem Kampf um ihre Unabhängigkeit vor einer sehr exotischen Kulisse.

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Vita

Abir Mukherjee

Abir Mukherjee ist Brite mir indischen Wurzeln: Seine Eltern wanderten in den Sechzigerjahren nach England aus. Sein Debütroman Ein angesehener Mann schaffte auf Anhieb den Sprung auf die britischen Bestsellerlisten. Mukherjee lebt mit seiner Familie in London.

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Pressestimmen

»Der Autor beweist erneut sein großes Talent für Kriminalromane.«

Bücher magazin (18. Mai 2019)

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