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Eine Liebe, in Gedanken Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19829-9

Erschienen:  12.03.2018
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"Eine Liebe, in Gedanken" erzählt von Liebe und Lebenslügen, von den Hoffnungen und Träumen der im Krieg geborenen Generation, vom Gefühl des Aufbruchs und Umbruchs der Sechziger Jahre. Kristine Bilkau hält uns einen Spiegel vor: Wie viel Intensität, Risiko und Schmerz lassen wir zu, wenn es um unsere Gefühle und Beziehungen geht?

Hamburg, 1964. Antonia und Edgar scheinen wie füreinander gemacht. Sie teilen den Traum von einer Zukunft fern von ihrer Herkunft. Im Krieg geboren und mit Härte und Verdrängung aufgewachsen, wollen die Welt kennenlernen, anders leben und lieben als ihre Eltern. Edgar ergreift die Chance, für eine Außenhandelsfirma ein Büro in Hongkong aufzubauen. Toni soll folgen, sobald er Fuß gefasst hat. Nach einem Jahr der Vertröstungen löst Toni die Verlobung. Sie will nicht mehr warten und hoffen, sondern endlich weiterleben.

Tonis und Edgars Leben entwickeln sich auseinander, doch der Trennungsschmerz zieht sich wie ein roter Faden durch beide Biographien. Toni lebt in dem Konflikt zwischen ihren Idealen von Freiheit und Unabhängigkeit und dem Wunsch, sich zu binden, um Edgar zu vergessen. Fünfzig Jahre später, nach dem Tod ihrer Mutter fragt sich Tonis Tochter: War ihre Mutter gescheitert oder lebte sie, wie sie es sich gewünscht hat: selbstbestimmt und frei? Wer war dieser Mann, den sie nie vergessen konnte? Die Tochter will ihm begegnen, ein einziges Mal.

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NDR -"Kulturjournal" zu "Eine Liebe, in Gedanken", NDR Buch des Monats April Zum Beitrag

Kristine Bilkau auf der Leipziger Buchmesse 2018 Zum Video

»Ein glänzendes, bewegendes Buch, das ohne laute Töne auskommt.«

Rainer Moritz / MDR Kultur (22.05.2018)

Kristine Bilkau (Autorin)

Kristine Bilkau, 1974 geboren, studierte Geschichte und Amerikanistik. Ihr erster Roman „Die Glücklichen“ fand ein begeistertes Medienecho, wurde mit dem Franz-Tumler-Preis, dem Klaus-Michael-Kühne-Preis und dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

»Ein glänzendes, bewegendes Buch, das ohne laute Töne auskommt.«

Rainer Moritz / MDR Kultur (22.05.2018)

»Der Roman ist eine Feier der gedanklichen Emanzipation von den Zumutungen des erlebten Lebens.«

Carsten Otte / SWR 2 (03.06.2018)

»Eindringlich und berührend.«

Meike Schnitzler / BRIGITTE (25.04.2018)

»Unangestrengt poetisch kommt er daher, dieser kostbare, tröstliche Liebesroman.«

Oliver Jungen / DIE ZEIT (05.04.2018)

»Ein wunderbarer Roman - unkitschig, warmherzig und vor allem eine Anregung dazu, mit den eigenen Eltern mal wieder ins Gespräch zu kommen.«

Natascha Geier / NDR Fernsehen (17.04.2018)

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01.09.2018 | 19:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch
im Rahmen der Langen Nacht der Literatur 2018

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Bücherhalle Barmbek
Poppenhusenstraße 12
22305 Hamburg

Weitere Informationen:
Literaturhaus e.V.
22087 Hamburg

05.09.2018 | 20:00 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch

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Planten un Blomen, Musikpavillon
Marseillerstr. 7
20355 Hamburg

12.09.2018 | 20:00 Uhr | Bad Segeberg

Lesung und Gespräch

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Das Druckwerk
Kurhausstraße 4
23795 Bad Segeberg

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19829-9

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  12.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Geschichte einer modernen Frau

Von: Niamh O'Connor Datum: 21.06.2018

chicklitscout.wordpress.com

„Du musst dir keine Sorgen machen“, hatte Antonia Weber zu ihrer Tochter gesagt, als diese begann, sich vor dem Alter und vor dem Alleinsein zu fürchten. „Du wirst den Reichtum deiner Gedanken haben.“ (S. 241) Antonia wusste, wovon sie sprach. In den frühen 60er-Jahren hatte sie sich in Edgar verliebt, von einer gemeinsamen Zukunft mit ihm geträumt, sich sogar mit ihm verlobt. Toni hatte alles auf diese eine Karte gesetzt, und auch, nachdem die Beziehung zerbrochen war, hatte sie 50 Jahre lang nicht aufgehört, an Edgar zu denken und ihrer Tochter von der Zeit mit ihm zu erzählen. Gleichzeitig hatte sie auch nach der Trennung viele ihrer Träume gelebt, ein selbstbestimmtes Leben geführt, Reisen unternommen, zweimal geheiratet und ein Kind bekommen. Nach Antonias Tod, den Kristine Bilkau als Ausgangspunkt für ihren Roman Eine Liebe, in Gedanken wählt, findet die Tochter die alten Briefe und Fotos und beschließt, Edgar aufzusuchen. Noch vor dem Zusammentreffen mit dem Mittsiebziger trägt sie Details über die Geschichte dieser Liebe zusammen, die 1964 begann und 1967 endete.

Meine Meinung: Der Roman ist im März erschienen, und eigentlich wollte ich ihn noch im selben Monat lesen. Vor kurzem habe ich ihn dann endlich von meinem SuB gefischt, aber jetzt tut es mir fast leid, dass ich damit nicht bis zu den Sommerferien gewartet habe. Nicht, weil er ein seichtes Lesevergnügen für den Strand wäre, sondern damit die Bilder, die er zeichnet, genug Zeit zum Nachklingen haben und nicht sofort wieder im Alltagsstress versinken. Kristine Bilkau fängt die Stimmung einer Zeit der gesellschaftlichen Veränderungen ein. Antonia gehört der ersten Generation „moderner“ Frauen an: einer Generation, für die Berufstätigkeit eine Selbstverständlichkeit zu werden begann, die sich den einen oder anderen bescheidenen Luxus leisten konnte, die nicht mehr vollkommen in strikten Moralvorstellungen gefangen war, die Beziehungen eingehen, sich wieder trennen und ein Kind alleine großziehen konnte, ohne sofort und automatisch im gesellschaftlichen Abseits zu landen. Heute sind diese Frauen Großmütter und Urgroßmütter, und beim Lesen von Antonias Geschichte wurde mir bewusst, dass ihr Leben dem heutiger junger Frauen schon ähnlich war. Der Gedanke an diese heute alten Frauen hat es für mich umso reizvoller gemacht, einen Blick in Tonis Leben in den 1960er-Jahren zu werfen: eine junge Frau wie viele andere seither, nicht immer diszipliniert, aber ambitioniert, manchmal in ihre Träume versponnen, aber doch in der Lage, das Leben zu meistern. Der Autorin geht es laut eigener Aussage um die Frage, ob wir eigentlich wirklich wissen können, wer unsere Eltern gewesen sind. Ich bin nicht sicher, ob wir das wissen können oder überhaupt wissen sollten. In jedem Fall ist Toni aber bereit, über alles, was geschehen ist und was sie bewegt offen zu sprechen, und auch das ist schon eine sehr moderne Einstellung.

Das andere Thema des Romans ist für Kristine Bilkau die Frage, was eigentlich erfüllte Liebe ist. Für mich hat Antonias Liebe zu Edgar ein bisschen etwas von einer Romeo & Julia-Geschichte. Wir wissen von Anfang an, dass die Sache nicht gut ausgehen wird, aber trotzdem habe ich den beiden das Happy End bis zum letzten Kapitel gewünscht. Die Geschichte ist also auch sehr romantisch (und damit doch etwas für den Strand), kommt aber ohne Kitsch aus und überlässt es der Leserin, die Frage nach der erfüllten Liebe zu beantworten. Auch dafür sollte man sich Zeit nehmen, und das ruhige Tempo der Geschichte lädt dazu ein.

Ich danke dem Luchterhand Literaturverlag herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Liebe, Leben in sanftem Erzählton

Von: Lovely Mix Datum: 20.06.2018

www.lovelymix.de

Von Kristine Bilkau hatte ich bereits „Die Glücklichen“ gelesen. Ein Buch, das mich tief berührt und absolut begeistert hat und von mir immer wieder gerne empfohlen wird. Natürlich wollte ich daher unbedingt wissen, ob „Eine Liebe, in Gedanken“ da auch mithalten kann. So viel vor ab – nicht ganz, aber fast. Wir haben hier im Grunde zwei Erzählstränge, wobei der eine eher nebensächlicher ist. Hauptsächlich geht es um Antonia und Edgar.

Wir befinden uns in Hamburg im Jahr 1964. Beide sind wie füreinander gemacht und teilen sich den Traum einer Zukunft weit ab von ihrer Herkunft. Sie sind im Krieg geboren und damit gewohnt, von Härte und Verdrängung umgeben zu sein. Ein harte, spannende, rasante Zeit, in der es plötzlich möglich war, bis nach Hongkong in kurzer Zeit zu fliegen oder bis dorthin zu telefonieren. Toni und Edgar – sie wollen die Welt kennenlernen und anders leben und lieben als ihre Eltern.

Und so ergreift Edgar die Chance, als ihm seine Außenhandelsfirma anbietet, in Hongkong ein Büro aufzubauen. Er verspricht fest, dass Toni folgen soll, sobald er dort Fuß fasst. Doch er vertröstet sie immer und immer wieder, hat vielleicht Angst davor, dass das Abenteuer dann zu etwas Schlechtem wird, weil sie scheitern könnten. Bis Toni schließlich nicht mehr kann und die Verlobung nach rund einem Jahr löst, denn sie kann es nicht mehr, immer nur warten, bangen, hoffen. Es wird Zeit, wieder zu leben. Doch ob ihr das gelingt? Wie ihr Leben weitergeht, nachdem sie sich auseinanderlebten? Wie lange sie vom Trennungsschmerz noch verfolgt wird? Das zieht sich wie ein Faden durch das ganze Buch.

Eine Geschichte, die Tonis Konflikt zwischen Freiheit, Unabhängigkeit aber auch dem Wunsch nach Geborgenheit und fester Bindung authentisch und berührend verbindet. Wir entdecken die Geschichte von Toni und wie es ihr in den Jahren danach erging gemeinsam mit ihrer Tochter rund 50 Jahre später. Denn nach dem Tod ihrer Mutter frag sie sich, ob Toni je über Edgar hinweg kam, ob sie gescheitert ist oder doch ein gutes Leben lebte. Ob sie, wie sie immer wünschte, selbstbestimmt und frei bis zum Lebensende war? Trotz dieses jahrelangen Schmerzes, der sie bis ans Ende an Edgar band. Vieles erfährt sie dabei aus alten Briefen, die sich Edgar und Toni gegenseitig sendeten.

Ich mochte den Charakter von Toni sehr. Es fühlte sich sehr authentisch an. Man merkte den kleinen Zwiespalt zwischen dem Wunsch, doch irgendwie an Idealen festzuhalten. Der Erziehung und Tradition, die noch tief verwurzelt war und dem Wunsch eine unabhängig, eigenständige, selbstbestimmte Frau zu sein und sich eine Karriere und ein freies Leben aufzubauen. Wir erleben, wie Toni anfängt, auf eigenen Beinen zu stehen und das Leben für sich entdeckt und ich mochte ihre freche, leicht wilde Art und die Art, wie sie das Leben einfach am Schopf packt und sich nicht zu viele Gedanken über das morgen macht.

Edgar hingegen ging mir sowas von auf die Nerven. Zwar mochte ich einige Momente der beiden sehr. Aber Edgar war so ein ständiger Schwarzseher und Nörgler. Er konnte sich nie einfach mal frei machen, die positiven Dinge sehen und einfach Mal darauf vertrauen, dass Toni und er eine Chance verdient haben und das man auch gemeinsam die schlimmsten Hürden meistern könnte. Dennoch mochte ich die Geschichte und wie man gemeinsam mit der Tochter entdeckt, wer Toni war und wie sie wohl weiterlebte. Der Moment, in dem man merkt, dass man niemals die ganze Facette begreifen und wissen kann.

All das verpackte Kristine Bilkau auch wieder in dem so sanften, angenehmen und klaren Schreibstil. Sie schweift nie aus, schmückt nicht viel aus, schreibt fast etwas kühl und dennoch geht der Stil unter die Haut. Doch finde ich kratzt sie hier etwas an der Oberfläche. Sie geht in beiden Beziehungen nicht so richtig in die Tiefe und nervte mich mit Edgar einfach sehr, weshalb mir das Buch, insbesondere der Schreibstil, zwar gut gefiel, es aber nicht an diesen Zauber, den „Die Glücklichen“ ausstrahlte, und diesen Tiefgang herankommt. Dennoch ein empfehlenswertes Buch, für alle, die es ruhiger und sanfter mögen und Geschichten lesen möchten, bei denen jeder Satz wohlüberlegt gesetzt ist ohne viel Schnickschnack.

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