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Eine kurze Geschichte der Menschheit

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-10498-6

Erschienen: 02.09.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Krone der Schöpfung?

Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen.

Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.

Nominierung für den "get abstract" Award für Yuval Noah Harari Video ansehen

Zur deutschsprachigen Website von Yuval Noah Harari www.ynharari.com/de

'Wir werden gewaltige Ungleichheiten erleben" - Interview mit Yuval Harari auf sueddeutsche.de

"What explains the rise of humans?" TED Talk mit Yuval Noah Harari Zum Video

"Terrorismus ist die Strategie der Schwachen" - Interview mit Yuval Noah Harari auf spiegel.de

Yuval Noah Harari im Interview auf srf.ch

»Yuval Noah Harari schreibt präzise, klug – und vor allem so, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Dieses Buch lässt Hirne wachsen.«

ZEIT WISSEN (13.08.2013)

Yuval Noah Harari (Autor)

Yuval Noah Harari, geboren 1976, wurde 2002 in Oxford promoviert und ist Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Universalgeschichte; 2012 wurde Harari mit 25 weiteren Nachwuchswissenschaftlern in die neugegründete Junge israelische Akademie der Wissenschaften gewählt. Sein Kultbuch »Eine kurze Geschichte der Menschheit« wurde in knapp 40 Sprachen übersetzt und weltweit zu einem Bestseller, ebenso wie seine Zukunftsvision »Homo Deus«.

»Yuval Noah Harari schreibt präzise, klug – und vor allem so, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Dieses Buch lässt Hirne wachsen.«

ZEIT WISSEN (13.08.2013)

»Aus luftiger Vogelperspektive bietet [Harari] viel: spektakuläre Panoramen, plötzliche Sturzflüge in Details [und] unkonventionelle Interpretationen. […] Der unwiderstehliche Reiz liegt in der Coolness des Universalhistorikers.«

Deutschlandradio - Kultur, 07.09.2013

"Ich habe gerade Yuval Noah Hararis geniale ‚Geschichte der Menschheit‘ gelesen. Dass wohl beste Buch zum Thema, das je geschrieben wurde – und ich habe jede Menge dazu gelesen."

Henning Mankell

»Kenntnisreich und witzig erzählt.«

Focus, 07.10.2013

»Geradezu meisterhaft versteht es Harari, grosse historische Ereignisse mit der Macht von Ideen zu verknüpfen.«

Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27.10.2013

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Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: A Brief History of Humankind

eBook (epub)
zahlreiche s/w-Abbildungen

ISBN: 978-3-641-10498-6

€ 12,99 [D] | CHF 16,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Sachbuch

Erschienen: 02.09.2013

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Was macht den Mensch zum Menschen?

Von: Silke Elzner Datum: 23.03.2015

Eine Geschichte der Menschheit kann schon aus praktischen Gründen kaum kurz sein, will man gründlich sein. Doch das ist kein Problem in Hararis unterhaltsamen und kurzweiligen Aufriss über die Entstehung der Menschheit von den ersten Höhlenbewohnern bis zum technikbesessenen Kapitalisten der Neuzeit.

Dabei werden etliche Fragen aufgewogen und teilweise auch geklärt, zum Beispiel: Was macht uns zum Menschen? Warum sind wir die einzig überlebende Menschenart, und was wäre gewesen, wenn alles anders gekommen wäre? Auch historische und entwicklungsgeschichtliche Themen werden näher in Hararis Buch erläutert, unter anderem die landwirtschaftliche Revolution und ihre Konsequenzen sowie die Einführung eines allgemeingültigen Zeitsystems.

Dabei werden die verschiedensten Ansätze und Theorien zusammengetragen und näher analysiert, vor allem aus den Bereichen der Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft und Anthropologie. Das mag jetzt furchtbar trocken klingen, ist es aber nicht. Wer schon immer einmal wissen wollte, was uns Mensch zum Menschen macht und ob wirklich alles Gold ist, was glänzt, der sollte einen genaueren Blick auf “Eine kurze Geschichte der Menschheit” werfen. Es kommt nicht häufig vor, dass ich meinem Mann Stellen aus einem Buch vorlese, die ich interessant genug finde, um sie mit ihm zu teilen, aber hier ist dies so einige Male vorgekommen.

Was ich besonders spannend finde, ist nicht nur die Nacherzählung dessen, was bereits passiert ist. Harari nimmt sich auch die Zeit zu ergründen, was hätte passieren können, wären nur kleine Weichen der Menschheitsgeschichte anders gestellt worden – eine durchaus spannende Idee. Was wäre zum Beispiel gewesen, wenn der Neandertaler nicht ausgestorben wäre?

Andererseits spinnt der Autor die Geschichte auch weiter und blickt dabei mutig in die Zukunft. Mit Schreckensszenarien wie Globaler Erwärmung, genetischen Manipulationen und immer heftigeren Kulturkämpfen, die immer wieder in den Nachrichten Erwähnung finden, was ist der Weg der Menschheit? Werden wir uns eines Tages selbst zerstören? Oder besteht noch Hoffnung, dass wir die Kurve kriegen bevor wir unsere Umwelt komplett zerstört haben? Kriegen wir die drohende Überbevölkerung in den Griff?

Harari ist mit diesem Buch ein fantastisches Werk gelungen, das zum Denken anregt und herrliche Diskussionsgrundlage werden kann. Er ist Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem. Glückwunsch auch an Übersetzer Jürgen Neubauer für seine erstklassige Arbeit, die sehr zum Lesergenuss beiträgt. Absolut empfehlenswert für Sapiens, die schon immer alles wissen wollten!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Seine, meine oder Eine kurze Geschichte der Menschheit

Von: Michael Bernhard Datum: 19.10.2017

https://www.fuehlenunddenken.de/

Ich muss schon sagen Emma, wenn ich höre, wie du deinen eigenen Verstand mißbrauchst, bin ich fast geneigt dir zuzustimmen. Lieber gar keinen Verstand haben, als ihn so falsch anzuwenden wie du. (Jane Austen)

Reizvoll finde ich bei der kurzen Geschichte eines solch riesenhaften Themas, entscheidende und wesentliche Entwicklungen zeigen zu wollen und begreiflich zu machen. Dass es sie mehr oder weniger wesentlich und sinnvoll gegeben hat und dass sie als solche reflektiert und formuliert werden können, erscheint verlockend, allerdings auch gerade für den Teil unseres Menschseins und der Menschheit, welche sich zu einer ungeheuerlichen Anmaßung und Selbstermächtigung über andere Teile und alles andere Leben haben hinreißen lassen. Auf was es dem entgegengesetzt wirklich ankommt, ist Bereitschaft und Fähigkeit zum Diskurs oder Dialog und eine engagierte und auch (selbst)konfrontative Auseinandersetzung mit Geschichte: Menschen sind soziale Wesen durch und durch, die Evolution ihrer besonderen Intelligenz und von Zivilisation, ist im wesentlichen Kooperation und zwischenmenschliche Interaktion.[2] Auch in dieser kurzen Geschichte wird das gleich im Buchdeckel hervorgehoben und ist wiederkehrendes Thema vieler Kapitel. Was sicher zum wichtigsten Grund für unsere Intelligenz wurde, ist allerdings auch zum dunkelsten und zerstörerischsten Teil unserer Geschichte geworden: Nach einer These die sich immer mehr durchsetzt und auch von H. überzeugend vertreten wird, hat der Homo sapiens als Jäger und Sammler durch raffinierte Kooperation anfangs noch kleiner Gruppen überall wo er auftauchte, den größten Teil der Megafauna ausgerottet und nach der gleichen Methode alle weiteren Menschengattungen, wie z. B. den Neandertaler (S. 88)[3]. Ausdifferenzierung, Vielfalt, Vitalität und Komplexität, ist zweifellos wesentliche Grundlage von dem, was wir (Selbst)Reflexionsfähigkeit und Intelligenz nennen können. Schon in Zeiträumen, die gern „Vorgeschichte“ genannt werden, hat der Homo sapiens seine Weisheit negiert und umgekehrt; zur negativen Intelligenz gemacht und gegen sich selbst und ihre Grundlagen gerichtet. Wir sollten uns meine ich viel mehr in Forschung und Theorie die Frage stellen, wie ursächlich und wesentlich dies zu Militarismus, Rassismus, Nationalismus und Sexismus geführt hat. In meiner Rezension soll es darum gehen, die wackeligen und unklaren Thesen und Behauptungen dieser kurzen Einleitung zu erläutern und zu begründen.
...
"Götter, Geld, Menschenrechte und Gesetze gibt es gar nicht – sie existieren nur in unserer kollektiven Vorstellungswelt. Dass „primitive Menschen“ ihre Gesellschaft zusammenhalten, indem sie an Geister glauben und bei Vollmond um ein Feuer herumtanzen, verstehen wir sofort. … Im Grunde sind Unternehmer und Anwälte (allerdings) gar nichts anderes als mächtige Zauberer. Die Geschichten die sich moderne Juristen erzählen, sind sogar noch viel sonderbarer als die der alten Schamanen." (S. 41)
...
Aber kann etwas, das so weitreichende Folgen und Wirkungen hat, irgendwie und eigentlich gar nicht sein? Seine Formulierung scheint mir an diese Stelle bestenfalls misslungen zu sein. Mal auf die Gefahr hin als humanistischer Träumer und Idealist dazustehen; aber ist es wirklich so unmöglich, dass sich Menschenrechte vielleicht doch etwa selbst als Teil der realen Biologie begründen und ableiten lassen? Bzw. als Teil von Natur, Leben und Intelligenz? Würde es nicht doch der Mühe lohnen, ehe man Menschenrechte wie nebenbei mitsamt Göttern und Geld als „erfundene Ordnung“ (S. 131) über den Haufen wirft?
Weiterlesen: https://www.fuehlenunddenken.de/2017/04/02/seine-meine-oder-eine-kurze-geschichte-der-menschheit/

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