Eiswelt

Roman

(6)
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In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …


Aus dem Englischen von Kirsten Borchardt
Originaltitel: Early Riser
Originalverlag: Hodder & Stoughton
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-23357-0
Erschienen am  12. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Hier herrschte Eiszeit

Von: gackelchensbooks

08.01.2019

Worum es geht: Der Winterschlaf beherrscht die Menschheit. In einer Welt mit Eiszeit, sieht sich der Mensch gezwungen den Winter zu verschlafen um zu überleben. Ausser der Winterkonsuln. Ein paar wenige Menschen, die über die schlafenden Wachen und beschützen vor all den Ungeheuern die im Eis lauern. Hier kommt der waliser Charlie ins Spiel. Dank seines tadellosen Gedächnisses darf er sein erstes Jahr wach antreten. Doch seine Arbeit entwickelt sich zusehends zum Alptraum, und das wo er doch wach bleiben muss, und das um jeden Preis. Meine Meinung: Mit Jasper und mir ist das so eine Sache. Ich habe alle Thursday Next Bücher, wobei nur den ersten gelesen. Ich hab das Grau Buch von ihm verschlungen und geliebt, alle meine Freunde lieben ihn, also muss ich das ja wohl auch. Den neuen Roman habe ich mit ungeduld erwartet und konnte mein Glück kaum fassen, als ich es auch noch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich weiss theoretisch, dass Eiswelt gut ist. Ich weiss dass, weil die Gesellschaftskritik intelligent eingearbeitet ist. Weil die Dialoge herrlich bissig sind. Weil die Welt bis ins kleinste Detail aufgebaut und jede noch so kleine Nebenfigur Leben eingehaucht bekommt. Fforde lebt seine Bücher udn lässt den Leser daran teilhaben. Herrlich skurril kommt ein Täuschungsmanöver nach dem anderen. Desweiteren liebe ich, dass er nicht zimperlich mit seinen Figuren umgeht. Niemand ist sicher, egal wie wichtig. Neben den Monstern und den natürlichen Sterbemöglichkeiten ( Ohne genügend Kalorien, schafft man halt keine 4 Monate ), geht es jedoch noch um mehr. Charlie wird verwickelt in so manch Intrigue die ihn wünschen lässt, doch wieder zu überwintern. Hibertech gegen die normalen Schläfer und wie sicher ist eigentlich die Droge Morphenox? Es hat bei mir echt wahnsinnig lange gedauerd bis ich wusste, was denn nun eigentlich die Handlung ist. Durch den langen und sehr detailierten Weltaufbau braucht man locker mal bis zur Hälfte des Buches bis irgendwas ins Rollen kommt. Dies kann man natürlich auch positiv sehen, für Leser die interessiert daran sind in eine Welt abzutauchen. Der Autor lässt nichts offen und man kann herrlich versinken in dieser neuen Welt. Nachdem ich das alles theoretisch weiss, muss ich aber leider sagen, dass es praktisch für mich nicht funktioniert hat. Schwerer Einstieg, zu viele Längen und ein Übermass an Details haben es recht trocken werden lassen. Ich hab es ohne auch nur den leisesten Anflug von Gefühl gelesen, ausser Ungeduld vielleicht. Kein Stirnrunzeln, kein Augenrollen, kein Herzrasen. Es wurde runtergelesen wie eine Menükarte im Restaurant. Wobei, schlechtes Beispiel... da rutsch ich vor Freude auf dem Stuhl hin und her und grinse bei der Entdeckung eines guten Gerichts von Ohr zu Ohr. Hier herrschte Eiszeit, ha!

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„Ice, Ice, Baby.“

Von: losgelesen

06.01.2019

„Endlich, “ möchte man ausrufen, „endlich wieder ein Buch (für Erwachsene) von Jasper Fforde“, der die wunderbare Serie um die Literaturagentin Thursday Next („Der Fall Jane Eyre“) geschaffen hat. Und Fforde hat wieder eine phantasievolle Welt in seinem neuen Roman „Eiswelt“ beschrieben, der im Heyne Verlag erschienen ist. In einer Welt, die der uns bekannten nicht unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört und so hält die Mehrzahl der Menschen während der eisigen Wintermonate Winterschlaf in riesigen Schlafstätten, den sogenannten Dormitorien. In dieser Zeit wachen die Winterkonsuln über die Schlafenden und beschützen sie vor den unzähligen Gefahren des Winters, wie beispielsweise die allgegenwärtigen Schurken, aber auch vor den Nachtwandlern und der Gronk und natürlich vor der Kälte. Der junge Charlie beginnt seine erste Wintersaison als Novize und bereits diese hat es von Beginn an in sich, denn er gerät unvermittelt in eines der größten kriminalistischen Geheimnisse der Eiswelt und sieht sich mit einer Vielzahl von Gefahren konfrontiert. Fforde hat in seinem neusten Werk eine detailliert beschriebene Parallelwelt erschaffen, die in sich vollkommen stimmig ist. Die Geschichte beginnt ruhig und nimmt den Leser behutsam an die Hand und stellt ihm diese bekannte, aber doch so fremde, Welt vor. Nach und nach entwickelt sich die phantasievolle Geschichte und breitet sich wie eine Schneedecke immer weiter aus, bis man schließlich am liebsten im dicken Wintermantel eingehüllt auf dem Sofa sitzen möchte, um sich in dieser einzigartigen literarischen Winterlandschaft zu wärmen. Die Spannung steigt im Verlauf der Handlung stetig an und wird dabei nicht langweilig. Auch werden alle Geheimnisse gelüftet und so erfährt der Leser schließlich auch, um was es sich bei den Nachtwandlern oder die Gronk handelt. „Eiswelt“ ist somit eine absolute Leseempfehlung für (aber nicht nur) die kalte Jahreszeit.

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Vita

Jasper Fforde, Jahrgang 1961, ist gebürtiger Londoner und war viele Jahre in der Filmindustrie tätig, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein erster Roman »Der Fall Jane Eyre« um die Zeitdetektivin Thursday Next war weltweit ein großer Erfolg. Mit »Eiswelt« schlägt Fforde nun ein neues Kapitel in seinem Schreiben auf. Der Autor lebt in seiner Wahlheimat Wales.

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