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Elfenliebe

Die Elfen-Romane (2)

Ab 12 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-05376-5

Erschienen: 23.03.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Ein Mädchen zwischen Schulalltag und Elfenwelt, irdischer Liebe und übernatürlicher Romanze

Als Laurel den Sommer in Avalon verbringt, wo sie die Lebensweise der Elfen kennenlernen soll, rückt die Menschenwelt für sie in weite Ferne. Dabei konnte Laurel sich die Zeit ohne ihren Freund David erst gar nicht vorstellen. Aber jetzt, in der Elfenwelt, ist alles neu, alles so wundersam – und da ist der attraktive, geheimnisvolle Frühlingself Tamani, der ihr zur Seite steht und der sie liebt, wie noch nie ein Mensch sie geliebt hat ... nach ihrer Rückkehr merkt Laurel, wie sehr ihr der Alltag in der Menschenwelt und vor allem David gefehlt haben. Sie spürt: Schon bald wird sie eine schwere Entscheidung treffen müssen ...

ALLE TITEL IN DER ÜBERSICHT

Die Elfen-Romane

Ein Mädchen zwischen Schulalltag und Elfenwelt, irdischer Liebe und übernatürlicher Romanze

Die Göttin-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Aprilynne Pike (Autorin)

Aprilynne Pike denkt sich Elfen-Geschichten aus, seit sie ein Kind ist. Sie studierte kreatives Schreiben und schloss sich später derselben Schriftstellergruppe an, zu der auch Stephenie Meyer gehört. »Elfenkuss«, der erste Band ihrer Elfen-Fantasy, machte sie über Nacht zur gefeierten Bestsellerautorin. Pike lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Utah.

Aus dem Englischen von Anne Brauner
Originaltitel: Wings # 2 - Spells
Originalverlag: HarperCollins US

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-05376-5

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 23.03.2011

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Zwischen zwei Welten

Von: Mikka Liest Datum: 26.04.2016

mikkaliest.blogspot.de

Mir hat im ersten Band der Reihe schon außerordentlich gut gefallen, was für eine einzigartige Erklärung für Elfen sich die Autorin ausgedacht hat. In diesem Band erfährt der Leser noch Einiges mehr über die Elfenwelt, in einem wahren Feuerwerk einfallsreicher Details. Laurel verbringt den Sommer in Avalon, und durch ihre Augen sehen wir eine exotische, fremdartige Gesellschaft von Wesen, die den Menschen einerseits sehr ähnlich sind, andererseits jedoch oft ganz anders denken und fühlen. Ich habe den Teil der Geschichte, der in Avalon spielt, geradezu verschlungen, weil ich ihn so unterhaltsam fand!

Die Elfen leben in einer Art Kastensystem. Frühling, Sommer, Herbst und Winter - zu jeder Jahreszeit gehört eine Gruppe von Elfen, wobei die Frühlingselfen die unterste Kaste darstellen und die Winterelfen die höchste. Der Umgang zwischen den Kasten ist streng reglementiert; so müssen Frühlingselfen zum Beispiel immer zwei Schritte hinter Herbst- und Winterelfen gehen, und die Könige und Königinnen waren (bis auf eine Ausnahme) immer Winterelfen. Der Zeitpunkt der Geburt bestimmt die Fähigkeiten einer Elfe und damit auch ihre Kaste. Eltern aus Frühlings- oder Sommerfamilien dürfen höherrangige Kinder nicht behalten, denn diese werden gesondert erzogen.

Die junge Herbstelfe Katya, die Laurel unter ihre Fittiche nimmt, ist Laurel gegenüber sehr sympathisch und fürsorglich, aber an ihr sieht man auch deutlich, wie sehr sie das Kastensystem verinnerlicht hat - sie findet es ganz normal und kein bisschen ungerecht, während Laurel entsetzt über diese soziale Ungerechtigkeit immer wieder wütend aufbegehrt.

Mir hat sehr gut gefallen, wie kritisch Laurel die Zustände in der Elfenwelt hinterfragt; sie ist zwar begeistert über die unvergleichliche Schönheit, die sie allerorten umgibt, lässt sich dadurch aber nicht ablenken von ihren Fragen: Ist das Kastensystem gerecht? Ist es Unterdrückung, wenn sich die unteren Kasten scheinbar gar nicht unterdrückt fühlen?

Ich musste öfter an Hermine aus "Harry Potter" denken, die die Hauselfen befreien will, obwohl die anscheinend gar nicht befreit werden wollen...

Überhaupt hat mir Laurel in diesem Band noch besser gefallen als im ersten; sie kam mir reifer vor. Sie hinterfragt nicht nur das elfische Kastensystem, sondern auch ihr eigenes Verhalten. Denn sie steht immer noch zwischen Tamani und David...

Normalerweise hasse ich es wie die Pest, wenn die Heldin eines Buches sich nicht zwischen zwei Jungen entscheiden kann, aber hier macht es irgendwie Sinn, denn es spiegelt wider, dass Laurel unentschlossen zwischen zwei Welten steht. Einerseits fühlt sie sich als Mensch, andererseits wird sie unwiderstehlich von Avalon angezogen, wo sie nicht verstecken muss, wer und was sie ist.

Tamani kann ihre menschliche Seite nicht verstehen, und David wird ihr Leben in der Elfenwelt niemals teilen können. Aber Laurel begreift auch, wie ungerecht und selbstsüchtig es von ihr ist, wenn sie keine klare Entscheidung trifft.

Viele der Probleme, mit denen Laurel sich konfrontiert sieht, kann man fast schon als Parabel auf das reale Leben verstehen - so wie Laurel sich entscheiden muss, ob sie auf eine Ausbildung in Avalon verzichtet, um David nicht zu verlieren, muss sich ein normales junges Mädchen vielleicht entscheiden, ob sie nach der Schule wirklich in München studieren will, wenn ihr Freund doch in Hamburg bleibt.

In meinen Augen ist dieser Band spannender als der erste, denn es gibt verschiedene Handlungsstränge, die alle auf verschiedene Art und Weise spannend sind. Zum einen gibt es die stete Bedrohung durch die Trolle, die im Laufe des Buches immer mehr zunimmt und schließlich zu einer sehr gefährlichen Situation hochkocht. Deswegen muss Laurel auch versuchen, in kürzester Zeit das Wissen nachzuholen, das sie sich normalerweise als junge Elfe angeeignet hätte - aber sie muss feststellen, dass es nicht damit getan ist, jeden Tag stundenlang zu pauken. Frustriert muss sie gegen ihre Selbstzweifel und Ängste ankämpfen, und da hilft es nicht, dass ihre Mutter sich ihr gegenüber immer distanzierter benimmt, als könne sie einfach nicht akzeptieren, dass Laurel kein Mensch ist. Dann greift eines Tages auch noch eine Fremde in das Geschehen ein, und Laurel muss sich fragen, ob sie ihr trauen kann oder nicht.

Den Schreibstil fand ich wieder sehr angenehm, locker-flockig und wunderbar runter zu lesen.

Fazit:
In diesem zweiten Band lernt Laurel die Welt der Elfen besser kennen und verbringt einen Sommer in Avalon, wo sie in den Dingen unterrichtet wird, die eine junge Herbstelfe eben können und wissen muss. Aber sie fühlt sich hin- und hergerissen zwischen den beiden Welten, und dazu kommt auch noch, dass die Gefahr durch die Trolle keineswegs gebannt ist...

Bisher finde ich die Elfenreihe sehr originell, spannend und einfallsreich, und Laurel ist für mich eine sehr sympathische, glaubwürdige Heldin, mir der sich viele junge Leserinnen bestimmt identifizieren können. Meiner Meinung nach sollte man nicht zu viel Anspruch erwarten, aber eine nette Fantasygeschichte, die man wunderbar zwischendurch lesen kann.

[Rezension] Elfenliebe - Aprilynne Pike

Von: Zeilensehnsucht Datum: 26.04.2016

zeilensehnsucht.blogspot.de/

Titel: Elfenliebe
Originaltitel: /
Reihe: Wings #2
Autor: Aprilynne Pike
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Seitenanzahl: 400
Erscheinungsdatum: Oktober 2012
Preis: 16,99 € [Gebunden]

Meine Erwartungen:
Der erste Band hat mir soweit ganz gut gefallen und die Geschichte der Elfen ist durchaus interessant, weswegen ich nun auf diese SuB-Leiche zurückgegriffen habe um endlich zu erfahren wie es mir Laurel, der Herbstelfe, nun weiter geht! :-)

Das Cover:
Das Cover ist prinzipiell dasselbe wie das des Vorbandes. Dieselbe Person hat hier Model gestanden und nur die Farben sind verändert. Durch die Flügel und die schöne Farbwahl gefällt es mir wieder gut, auch wenn ich mal wieder feststellen musste, dass ich mir Laurel nicht so vorstelle, obwohl die Person auf dem Cover wohl die Hauptprotagonistin darstellen soll.

Die Charaktere:
Laurel geht auf in ihrem Elfendasein. Sie hat sich daran „gewöhnt“ eine Elfe zu sein, sich damit abgefunden und es zu lieben gelernt!
Sie ist hin und hergerissen, wenn sie vor die Wahl gestellt wird – Menschen oder Elfen.
Sie ist einem noch immer sympathisch und wirkt auf mich durch all ihre kleinen Fehler und Verfehlungen echt.

Tamani wird dem Leser in diesem Teil etwas näher gebracht und doch habe ich das Gefühl das er mir noch immer fremd ist. Das letzte Kapitel hat meine Sympathie zu ihm wirklich noch einmal rumgerissen und ich kann nun guten Gewissens behaupten, dass er mir im Gegensatz zum ersten Teil sehr gut gefällt.

David oh David… Er ist einfach eine toller Mensch, mit einem großen Herzen und einer guten Prise Mut. Wenn man bedenkt was er mit Laurel alles mitmachen muss und bisher erlebt hat, muss man einfach seinen Hut vor ihm ziehen! Er zweifelt kein einziges Mal.

Zitate:
"Während der Lehrer über mehratomige Ionen redete, stelle sich Laurel immer schlimmere Dinge vor, die David passiert sein konnten. David von Orks getötet. David von Orks entführt und gefoltert. David von Orks verschleppt, als Falle für sie, damit sie gefoltert werde konnte. Als die Stunde vorbei war, erschienen ihr all diese Möglichkeiten nicht nur glaubhaft, sondern wahrscheinlich." (S. 266 / Laurel)

Meine Meinung:
Der Leser wird gleich zu Beginn in die wundervolle Welt der Elfen entführt. Laurel geht für 8 Wochen nach Avalon um dort zu lernen was eine Herbstelfe können muss. Der Leser und sie werden mit einer völlig neuen Welt konfrontiert in der es ganz anders zugeht als in der Menschenwelt.

Dieser Band ist durchzogen mit ein paar Action-Elementen durch Kämpfe und überwiegend ruhigeren Phasen in denen man Avalon erkundet oder miterlebt, wie sich die Hauptprotagonistin am Tränke brauen versucht.

Man erfährt viel über Elfen, wodurch man auch dem Vorgänger Band etwas besser versteht.

Das Hin und Her zwischen Tamani und David ist nicht mehr ganz so ausgeprägt wie im vorherigen Band. Es war jedoch nicht immer nachvollziehbar, wie Laurel tatsächlich zu den beiden steht. In einem Moment spricht sie davon, was für eine Anziehungskraft Tamani doch auf sie auswirkt und im nächsten beschreibt sie wie sehr sie doch in David verliebt ist.

Sie denkt im Regelfall immer an den, mit dem sie gerade zusammen ist und mir ist es schleierhaft wie sie während sie mit Tamani zusammen ist nicht an ihren Freund David denkt und anders herum.

Ich finde es, da (fast) alles aus ihrer Perspektive geschieht, einfach etwas verwirrend. Natürlich, sie ist sich selbst nicht über ihre Gefühle im Klaren. Und doch wird man einfach nicht schlau daraus.

Ich habe jedoch eine sehr starke Vorahnung wie das Drama um diese Dreiecksbeziehung aufgeht und ich bin mir keineswegs sicher ob mir das so passen wird. Um ganz ehrlich zu sein muss ich Tamani zwar zugestehen dass er unglaublich toll zu Laurel ist und die beiden wohl gut zueinander passen könnten, und trotzdem muss ich sagen, dass mir David noch immer lieber ist. Bestimmt kommen jetzt lauter Buh-Rufe aus der Leserreihe. :D

Das letzte Kapitel ist nicht aus Laurels Perspektive, sondern aus Shars – das hat der Geschichte noch mal eine gewisse Spannung verpasst. Insbesondere für die Neugierde auf die Fortsetzung. Aprilynne Pike schmeißt ein neues Geheimnis ins Geschehen und jeder Leser hat nun zuzusehen wie er sich schnellstmöglich den dritten Band anschafft.

Elfenliebe ist eine wirklich gelungene und doch sehr einfach gestrickte Fortsetzung und erhält von mir 4 von 5 Sterne.

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