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Engelskalt Thriller

Ein Fall für Kommissar Munch (1)

Kundenrezensionen (85)

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CHF 12,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15254-3

Erschienen: 20.04.2015
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Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

»Schaurig gut!«

Jolie (10.04.2015)

SAMUEL BJÖRK: DIE KOMMISSAR-MUNCH-ROMANE

Ein Fall für Kommissar Munch

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Samuel Bjørk (Autor)

Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. Sein erster Thriller, „Engelskalt“, wurde ein Bestseller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.


Gabriele Haefs (Übersetzerin)

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

»Schaurig gut!«

Jolie (10.04.2015)

»Ein von der ersten Seite an spannender Erstling des norwegischen Autors, der in jeden Urlaubskoffer eines Krimiliebhabers gehört.«

News (24.07.2015)

"Ein ebenso spannender wie komplexer Thriller, der am Ende noch einmal überrascht und definitiv Lust auf mehr macht."

Buchjournal (08.10.2015)

„Wer Spannung von der ersten bis zur letzten Seite auf höchstem Thriller-Niveau mag, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.“

Aufbruch (01.12.2015)

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: Det henger en engel alene i skogen
Originalverlag: Vigmostad & Bjørke

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15254-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.04.2015

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Ich reise allein

Von: Mikka Liest Datum: 15.05.2015

mikkaliest.blogspot.de

Es gab eine Sache, die mir fast von Anfang an klar war. Ich wusste, dass etwas ganz Bestimmtes früher oder später passieren würde - und als es dann tatsächlich passierte, wollte ich mich schon darüber ärgern, dass der Autor es mir so einfach machte... Tja. Reingefallen, nach allen Regeln der Kunst! Bis ganz zum Schluss hat mich Samuel Bjørk immer wieder auf falsche Fährten geführt, und ich wäre nie, nie, niemals darauf gekommen, wie die ganzen Hinweise und widersprüchlichen Informationen zusammenpassen. Deswegen blieb das Buch für mich auch bis zum letzten Kapitel spannend und konnte mich immer wieder überraschen.

Aber vor allem lebte es für mich von seinen Charakteren, lebte und atmete sozusagen durch sie.

Da haben wir den Kommissar der Mordkommission, Holger Munk, der sich selber als dicken, sympathischen Nerd beschreibt, der klassische Musik, Mathematik und Schach liebt und grundsätzlich keinen Alkohol anrührt. Er hat eine gebrechliche Mutter im Pflegeheim, die auf ihre alten Tage noch religiös wird, eine zornige Tochter, die ihm die Scheidung ihrer Eltern nie verziehen hat (obwohl die Mutter ihn betrogen hat und nicht umgekehrt), und eine kleine Enkelin, die er sehr liebt und nach Strich und Faden verwöhnt.

Ihm zur Seite steht Mia Krüger, das kriminologische Wunderkind, der Superstar der Mordermittlung. Sie weiß ganz intuitiv, wie die Dinge zusammenhängen, wie die Menschen ticken. Sie sieht die Querverbindungen, die andere nicht erkennen. Aber sie ist auch psychisch krank und selbstmordgefährdet, trinkt zu viel und nimmt wahllos Tabletten. Seit einer persönlichen Tragödie fühlt sie sich schuldig dafür, dass sie noch lebt. Eigentlich hatte sie nicht vor, jemals wieder zu ermitteln, aber der Fall spricht zu ihr und sie kann sich ihrer Verantwortung nicht entziehen...

Ich fand die Freundschaft zwischen Mia und Holger unglaublich rührend. Die beiden sind in vielen Dingen so unterschiedlich, wie man nur sein kann, aber auf einer ganz elementaren Ebene verstehen sie sich einfach und bedeuten sich sehr viel.

Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen; sie sind alle sehr lebendig. Keiner ist wie der andere, jeder hat seine komplexe Hintergrundgeschichte, und doch sind sie alle miteinander irgendwie vernetzt und verwoben. Der Autor lässt auch die Menschen am Rand des Geschehens immer mal wieder ins Rampenlicht treten und mit sorgfältig ausgewählten Details zum Leben erwachen. Nötig für die Geschichte? Vielleicht nicht. Aber dadurch wirkte sie für mich wie direkt aus dem Leben gegriffen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er liest sich unterhaltsam und flüssig, hat dabei aber etwas ganz Außergewöhnliches, denn dem Autor gelingt eine interessante Mischung: die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, und dennoch bleibt der Schreibstil ganz nah dran an den Gedanken der jeweiligen Charaktere, unverfälscht und authentisch.

Da wiederholt sich schon mal etwas oder wirkt unbeholfen formuliert, denn ein Mensch denkt nun mal nicht immer druckreif. Aber das wirkte auf mich echt und lebensnah, und es gab den verschiedenen Charakteren ihre ureigene Stimme.

Wenn wir Mia folgen, dann wird der Schreibstil oft abgehackt, abstrus, chaotisch - denn so funktioniert ihre Gabe: sie lässt sich mitreißen vom Strom ihrer Gedanken und wartet ab, wohin er sie trägt.

"Sie war jetzt weit weg. Tief drinnen. Die Stadt gab es nicht. Das Justisen gab es nicht. Den Tisch gab es nicht. Das Bier gab es nicht. Springseil, ja. Schultaschen, ja. Puppenkleider, ja. Narkose, ja. Schweineblut, nein, unecht. Bye, bye, birdie, nein, nicht wichtig. Who's there?"

Fazit:
"Engelskalt" ist zwar nicht der erste Roman des Autors, aber der erste Thriller, und meiner Meinung nach ein mehr als gelungenes Debüt. Samuel Bjørk erweckt seine Charaktere mit einem ungewöhnlichen Schreibstil zum Leben und lässt sie durch eine komplexe Geschichte wandern, die für mich bis zum Schluss spannend und überraschend blieb.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Genialer Reihenauftakt!

Von: Angi Datum: 12.10.2016

blog.beastybabe.de

Die Geschichte:
Ein Spaziergänger macht eine schreckliche Entdeckung: ein kleines Mädchen in einem seltsamen Kleid hängt tot an einem Baum, um ihren Hals trägt sie eine Botschaft, auf ihrem Rücken eine Schultasche. Was will der Mörder damit ausdrücken?
Das müssen Kommissar Holger Munch und sein Team herausfinden … und das wird zu einer extrem schweren und obendrein gefährlichen Aufgabe. Die Hinweise deuten immer mehr auf einen persönlichen Bezug zu Holger hin, was die Sache noch verzwickter macht. Eine große Hilfe bei den Ermittlungen ist Mia Krüger: eine junge Polizistin mit bewegter Vergangenheit, die leider gerade eine schwere Phase durchmacht …

Meine Meinung:
Anfangs lernen wir die beiden Hauptermittler Holger Munch und vor allem seine (Ex-)Kollegin Mia Krüger näher kennen. Mia hat den Tod ihrer Zwillingsschwester niemals verkraftet und befindet sich gerade in einer sehr depressiven Phase. Doch Holger braucht sie, denn Mias Fähigkeiten könnten die entscheidenden Hinweise liefern in einem Fall, in dem es um zwei tote kleine Mädchen geht.
Die beiden Ermittler waren mir gleich sympathisch, genau wie praktisch der ganze Rest des ungewöhnlichen Teams. Obgleich vor allem Mia und Holger auch einiges an privaten Problemen mit sich herumschleppen, wirken sie nie verbittert. Es macht einfach Spaß, sie und ihre Kollegen bei der Arbeit zu begleiten. Kluge, engagierte Leute, die sich immer aufeinander verlassen können. Keine Intrigen oder Sticheleien, naja, abgesehen natürlich vom Umgang mit einem unangenehmen Vorgesetzten.

Die Ermittlungen wirken auch recht glaubwürdig, es ist alles prima nachvollziehbar und nicht übertrieben, wie es oft in Thrillern der Fall ist. An Spannung fehlt es trotzdem an keiner Stelle. Das liegt auch daran, dass man einige der involvierten Personen schnell ins Leserherz schließt und deshalb noch mehr mit ihnen mitfiebert.
Durch den flüssig lesbaren und sehr lebendigen Schreibstil mit vielen Dialogen fliegen die Seiten nur so dahin. Die Story fesselt, einige Überraschungen und Wendungen sorgen zusätzlich für beste Unterhaltung.
Mir hat der Auftakt zur neuen Reihe super gefallen und ich freue mich schon sehr auf Nachschub.
Das Ende des Buches lässt noch einige Fragen offen. Nicht zum Fall an sich, denn der wurde stimmig aufgelöst, aber im Privatleben der Ermittler liegt noch einiges im Argen.
Die Kombination zwischen Kriminalfall und Nebenschauplätzen ist dem Autor übrigens bestens gelungen, denn alles wirkt wie aus einem Guss, nichts erscheint überflüssig oder unpassend – einfach toll geschrieben!

Fazit:
Genialer Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ein tolles Team, über das ich unbedingt noch mehr lesen will! Thrillerunterhaltung vom Feinsten: spannend, emotional und super durchdacht!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Susanne Deigendesch aus Mindelheim Datum: 26.06.2015

Buchhandlung: Bücher Thurn

Spannende Story. Flüssige Schreibweise (kein Leerlauf).

Super! Werde es weiterempfehlen.

Von: Wilding aus Leoben Datum: 26.06.2015

Buchhandlung: Leykam Buchhandelsges. m.b.H.

Dieses Buch war sehr spannend und auf jeden Fall lesenswert!

Es ist einem Stieg Larsson würdig.

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