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Eine falsche Tote – ein wahr gewordener Albtraum …

Noch auf der Schwelle zu ihrem Zuhause sieht Abigail Campano die Glasscherben. Den blutigen Fußabdruck auf dem Dielenboden. Und den Mann, der sich über den leblosen Körper eines Mädchens beugt. Ihre Tochter! Sie stürzt sich auf ihn, bringt ihn zu Fall, und in einem erbitterten Kampf um Leben und Tod erwürgt sie ihn. Das Mädchen, sieht sie, wurde erschlagen. Der Körper ist mit Bisswunden und Prellungen übersät. Doch es ist nicht ihre Tochter Emma, sondern deren beste Freundin Kayla. Emma ist wie vom Erdboden verschluckt.

Special Agent Will Trent weiß: Die Chance, das Mädchen lebend zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer. Doch noch entsetzlicher ist die Vorstellung, dass der sadistische Täter ungeschoren davonkommen könnte …

Der zweite Fall für Will Trent und seine neue Partnerin Faith Mitchell – Nervenkitzel pur!


Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr
Originaltitel: Fractured (Will Trent 2)
Originalverlag: Bantam
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-04920-1
Erschienen am  21. August 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Will-Trent-Serie

Leserstimmen

flüssig geschrieben

Von: Karin Schrempf-Güttinger

08.11.2016

Auch dieses 2. Buch der Will Trent - Serie hat sich anfangs etwas gezogen, die Beweise wurden gesammelt, und es war durchaus immer amüsant zu sehen, wie sich Will mit seiner "Leseschwäche" so durchschummelt. Das Verbrechen ansich war durchaus grausam, und die Aufklärung kam so häppchenweise. Ab der Mitte wird es zunehmend spannender und man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und spannungsaufbauend bis hin zum wirklich spannungsgeladenen Ende. Wie bereits im 1. Buch der Will Trent - Serie, überschlagen sich die Ereignisse ab dem 2/3 und es wird immer prickelnder und teilweise auch einfühlsamer zu lesen. Ein sehr gut gelungenes Buch bis zum Ende! PS: wie gewohnt will ich nicht die xte Inhaltsangabe schreiben (das kann man ja auf div. Seiten nachlesen). Wie jemand das Buch für sich empfunden hat, finde ich viel aufschlussreicher

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Nur am Anfang und am Ende spannend

Von: schnäppchenjägerin

30.09.2015

Abigail Campano kommt nach einer Tennisstunde nach Hause und sieht während eines Telefonats mit ihrem treulosen Ehemann Paul Blutspuren im Haus. Sie folgt ihnen und findet ihre Tochter bis zur Unkenntlichkeit entstellt und ermordet in ihrem Zimmer vor. Über ihr steht ein junger Mann mit einem Messer in der Hand. In einer Mischung aus Angst und Wut schafft sie es, den vermeintlichen Mörder ihrer Tochter im Kampf zu erwürgen. Noch am Tatort stellt sich heraus, dass das tote Mädchen nicht Emma, sondern deren Freundin Kalya ist. Der junge Mann wird als Student Adam identifiziert, bei dem es sich vermutlich um Emmas Freund handelte, der selbst schwer verletzt war und den Mädchen vermutlich nur helfen wollte. Abigail ist bestürzt. Sie hat offensichtlich den einzigen Menschen, der den Mörder von Kayla und mutmaßlichen Entführer von Emma gesehen hat, getötet. Die Beschreibung des Thrillers hört sich spannend an, die Handlung in dem Buch bewegt sich aber nur sehr zäh, vor allem weil nicht viel passiert. Schon die Beschreibungen des Tatorts am Beginn von "Entsetzen" ziehen sich in die Länge und auch in der Ermittlungsphase selbst kommt durch kleinteilige Beschreibungen und Einschübe zum Privatleben der Ermittler Will Trent und Faith , die aber immer nur angerissen und nicht weiter ausgeführt werden, wenig Spannung auf. Das Thema Legasthenie/ Analphabetismus nimmt einen großen Raum ein, das aber nicht wirklich zur Aufklärung des Falls beiträgt. Mir fehlt auf der Suche nach dem Mörder und den Ermittlungen zur Rettung von Emma ein roter Faden und mehr Enthusiasmus bei den Kommissaren. Der Beginn des Thrillers war ganz spektakulär und gegen Ende wurde er bei der Suche nach Emma auch wieder spannend. Die Passagen dazwischen zogen sich aber zu sehr in die Länge, so dass "Entsetzen" insgesamt ein Krimi ist, in dem zu wenig passiert, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

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Vita

Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 37 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft worden.

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Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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