Er will sie sterben sehen

Thriller

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Er hat ihre Schwester ermordet. Jetzt ist sie dran.

Die 22-jährige Susana verschwindet nach ihrem Junggesellinnenabschied spurlos. Was die Polizei vorfindet, als man sie Tage später zum Fundort der Leiche ruft, weckt das kalte Grauen: Die junge Frau wurde ermordet, indem man ihr Löcher in den Schädel bohrte und Würmer einführte, die bei lebendigem Leib das Gehirn fraßen. Dann stellt sich heraus, dass Susanas ältere Schwester auf dieselbe Art und Weise umgebracht wurde – und für diese Tat sitzt ein Mann hinter Gittern. Hat man den Falschen verurteilt und weggesperrt? Oder gibt es einen Nachahmer? Und warum mussten beide Schwestern ausgerechnet am Vorabend ihrer Hochzeit sterben?


Aus dem Spanischen von Sybille Martin
Originaltitel: La novia gitana
Originalverlag: Alfaguara, Madrid 2018
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23820-9
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Thriller? Davon habe ich leider nichts feststellen können

Von: Franzys Buchsalon

02.09.2019

Anfang Anfangs wirkt es wie ein Spiel. Jemand hat den Jungen in einen dunklen Raum gesperrt, und er muss versuchen, auf eigene Faust wieder herauszukommen. Als Erstes müsste er den Lichtschalter finden, aber er sucht nicht danach, weil er glaubt, dass die Tür gleich wieder aufgehen wird. Die Tür geht nicht auf. Positiv Nach dem Klappentext habe ich so wahnsinnig viel von dem Buch erwartet - und vielleicht war das auch mein Problem. So viel Positives ist mir beim Lesen nämlich leider nicht untergekommen. Toll fand ich die kurzen Kapitel. Meist unter zehn Seiten kommt man wahnsinnig schnell voran und denkt sich immer wieder 'Ach komm...das kurze Kapitel kannst du ja noch schnell lesen'. Ehe man sich versieht hat man dann wieder 50 Seiten gelesen, ohne dass es einem aufgefallen wäre. Das mag ich wirklich gerne. In anderen Büchern haben Kapitel meist zwischen 30 und 50 Seiten und schrecken so dann doch eher ab. Zumindest geht es mir so. Je länger die Kapitel sind, umso langsamer und schleppender komme ich persönlich meist voran. Das Buch ist in fünf Teile gegliedert und bevor jeder Teil startet, ist immer ein Kapitel über einen eingesperrten Jungen zu lesen. Diese Passagen sind stellenweise wirklich abstoßend und eklig, aber so ganz anders als die restliche Geschichte. Für mich auch um einige Stufen besser. Ich habe mich im Endeffekt durch das Buch gehangelt um zu erfahren wie es mit diesem Jungen weitergeht. Wäre doch das ganze Buch in dieser Art und Weise geschrieben worden... Nachdem mir das Buch an sich eigentlich nicht so gut gefallen hat, kam das abschließende Kapitel, das meinen Puls hat höher schlagen lassen. Das letzte Kapitel war mit großem Abstand das beste im ganzen Buch. Warum hat die Autorin das nicht durch die gesamte Geschichte geschafft? Negativ Die Autorin ist Spanierin und auch die Geschichte spielt in diesem Land. Da ist es nur natürlich, dass die Figuren spanische Namen haben. Und obwohl ich tatsächlich mal ein bisschen Spanisch sprechen konnte, waren die Namen doch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Wie das eben immer ist, wenn man mal was völlig anderes liest. Das ist auch an sich kein Minuspunkt, da ich mich schnell daran gewöhnt habe. Wer allerdings so gar nichts mit der Sprache am Hut hat, könnte beim Lesen öfter stolpern. Ich habe sehr lange auf den Thriller und die Spannung gewartet. Ich muss sagen, dass diese Hoffnung leider vergebens war. Bis auf die Stellen über den Jungen und das letzte Kapitel empfand ich leider keinerlei Spannung, Puls- oder Herzrasen, habe mich oft gelangweilt und eigentlich nicht wirklich unterhalten gefühlt. Die Autorin lässt den Leser sehr detailliert an der Ermittlungsarbeit und dem Privatleben einzelner Figuren teilhaben - da liegt jetzt nicht mein persönliches Interessensgebiet, wenn ich ein Buch lese, auf dem Thriller steht. Auch wenn man viel über gewisse Charaktere erfahren hat, war mir keiner so wirklich sympathisch. Ich konnte mich nicht mal im Ansatz mit dem ein oder anderen identifizieren und prinzipiell war mir auch egal wie deren Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft aussehen mag. Das letzte Kapitel lässt darauf schließen, dass ein zweiter Teil zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen ist. Ich persönlich würde allerdings keinen weiteren Band lesen - auch wenn mich das letzte Kapitel dann endlich hat stocken lassen. Schreibstil Der Schreibstil an sich war gut und wenn man nicht an den spanischen Namen hakt, kommt man sehr schnell und flüssig voran. Allerdings hat mir jegliche Spannung gefehlt (bis auf die oben beschriebenen Ausnahmen). Fazit Mal wieder ein Buch, auf dem Thriller steht, das aber inhaltlich keinen besitzt - zumindest nicht für mich. Der Klappentext hat so viel versprochen, was dann leider nicht gehalten werden konnte. Meiner Meinung nach sollte die Geschichte eher in die Kategorie (Spannungs)Roman oder Krimi eingeordnet werden. Dann wäre ich auch mit weniger Erwartungen rangegangen.

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Spannende Story, allerdings mochte ich die Ermittlerin gar nicht

Von: Nordlicht liest

30.08.2019

Bei diesem Buch sprach mich sofort der krasse Klappentext an. Das Buch kommt aus Spanien und ist dort eingeschlagen wie eine Bombe. Am Anfang zieht sich alles etwas, ich hatte zwar in Spanisch immer eine 1 aber die ganzen Spanischen Namen und Straßen haben mich verwirrt und den Lesefluß enorm gestört. Ich habe mir dann alles genau aufgeschrieben und habe dann immer nachgeschlagen, nach einer Weile hatte ich die Namen dann intus. Der Fall ist extrem spannend. Das Thema neu und ich finde es spannend, dass es diese Maden wirklich gibt. Sie sind die Larven der Schraubenwurm Fliege. Die Ermittlungen laufen zäh an, ich muss gestehen, dass ich die Leiterin der Sondereinheit Elena Blanco überhaupt nicht leiden konnte. Ich verstehe, dass die meisten Autoren ihren Ermittlern Ecken und Kanten auf den Leib schreiben, aber diese Dame war zuviel des guten. Überhaupt scheint das Polizeiwesen in Spanien anders zu funktionieren als in Deutschland und die Ermittler ticken ganz anders. Wenn man darüber hinwegsieht, dass ich sie wirklich GAR nicht mochte, dann haben wir einen geschickt konstruierten Fall. Ab der Hälfte des Buches nimmt es richtig Fahrt auf und wird immer undurchschaubarer. Ab dem Moment habe ich jeden verdächtigt und es wurde immer spannender. Zum Ende hin gibt es nochmal einige Wendungen die der Story richtig gut getan haben. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, musste unbedingt wissen wie nun alles zusammenhängt. Der Fall wurde komplett aufgeklärt und diesbezüglich bleiben keine Fragen offen, allerdings aus dem Leben von Elena ergibt sich SO ein mieser Cliffhänger am Ende, dass ich schreien möchte, dass ein weiterer Teil auf Deutsch wohl noch in weiter Ferne schwebt. Der Inhalt ist nichts für zartbesaitete, aber ich glaube die würden nach dem lesen des Klappentextes schon weglaufen 😉 Wer etwas abkann und spannende Ermittlungen mag der ist hier an der richtigen Stelle – in Sternen wären es 4 (einen Abzug wegen der unsympathischen Ermittlerin)

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Vita

Carmen Mola

Carmen Mola bevorzugt es, ihre wahre Identität nicht preiszugeben. Ihr Thriller »Er will sie sterben sehen« wurde schon vor dem Erscheinen in zahlreiche Länder verkauft und stieg in Spanien direkt in die Top Ten der Bestsellerliste ein.

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