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Es geschah in dunkler Nacht Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19901-2

Erschienen:  23.04.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Kind verschwindet spurlos, ein nicht enden wollender Albtraum beginnt …

Die Ärztin Emma begleitet ihren Ehemann Adam mit den gemeinsamen Kindern Alice, Zoë und Sam für ein Jahr nach Botswana, wo Adam an einem Forschungsprojekt arbeiten soll. Das vermeintliche Abenteuer ihres Lebens entpuppt sich jedoch als Albtraum, denn eines Abends verschwindet Sam spurlos. Die verzweifelte Suche nach ihm bleibt erfolglos, und die ganze Familie droht daran zu zerbrechen. Schließlich kehren sie zurück nach England. Doch es scheint unmöglich, in ihren Alltag zurückzukehren. Denn auch ein Jahr nach Sams Verschwinden plagt Emma die Ungewissheit. Was geschah damals wirklich in Afrika?

»Interessant und lesenswert.«

Krimi-Couch Online (22.06.2018)

Jane Shemilt (Autorin)

Jane Shemilt ist praktische Ärztin und hat neben dieser Tätigkeit noch ein Diplom in Creative Writing an der Universität in Bristol erlangt. Daraufhin legte sie nach und machte auch noch ihren Master mit Auszeichnung. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, einem Professor für Neurochirurgie, und ihren fünf Kindern in Bristol. Nach Am Anfang war die Schuld erscheint mit Es geschah in dunkler Nacht ihr zweiter Roman bei Blanvalet.

»Interessant und lesenswert.«

Krimi-Couch Online (22.06.2018)

Aus dem Englischen von Anja Schäfer
Originaltitel: The Drowning Lesson
Originalverlag: Penguin, London 2015

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19901-2

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  23.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ein bewegender Roman, der erst in Fahrt kommen muss

Von: Thea Datum: 04.06.2018

krimines-buecherblog.blogspot.de/

In der Ehe von Emma und Adam läuft nicht immer alles glatt. Als engagierte Ärzte bleibt ihnen oft viel zu wenig Zeit, um für die gemeinsamen Kinder da zu sein. Ein Zustand, der sich ändern soll, als Adam das Angebot für ein Forschungsprojekt in Botswana erhält und Emma und die Kinder mitnehmen will. Doch anstatt in der Abgeschiedenheit Afrikas zusammenzurücken, geschieht etwas, das die Familie von einem Tag auf den anderen zerstört. Sam, ihr jüngstes Kind wird aus seinem Kinderbettchen entführt und alle Versuche ihn zu finden, bleiben ohne Erfolg. Von Zweifel und Trauer geplagt, kehrt Emma mit den Kindern nach England zurück, schafft es aber nicht mit den Geschehnissen klarzukommen. Deshalb reist sie erneut nach Afrika, wo sie durch Zufall Ungeheuerliches entdeckt.

"Es geschah in dunkler Nacht" ist ein subtiler Spannungsroman, der lange braucht, um in Fahrt zu kommen. Zwar steht von Beginn an fest, dass der kleine Sam das Opfer einer Entführung wird und dramatische Ereignisse folgen. Aber bis es so weit ist, lernt der Leser zunächst einmal die Familie kennen, die aus Emma, ihrem Mann Adam und den beiden Mädchen Alice und Zoë besteht. Dabei taucht er tief in ihren Alltag ein, bemerkt, genau wie eine Lehrerin, dass Alice Probleme hat, während Zoë auch ohne große Aufmerksamkeit ihrer Eltern zurechtzukommen scheint. Doch das Augenmerk der Autorin ist vor allem auf die Beziehung zwischen Emma und Adam gerichtet, die zwar auf beständiger Liebe basiert, aber auch von starkem Konkurrenzdenken geprägt ist. Eine Mischung, die ihnen zum Verhängnis wird, als Sam geboren wird und keiner von ihnen beruflich zurückstecken will.

Ein flüssiger Schreibstil lässt den Leser nur so über die Seiten fliegen, während viele bildhafte Elemente dafür sorgen, dass eine passende Atmosphäre entsteht. Stets hat der Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein und so fällt es ihm nicht schwer, Anteil am Schicksal der Familie zu nehmen. Doch trotz dieser gelungenen Erzählweise fehlt es dem Roman zeitweilig an Spannung, um die unterschwellige Bedrohung voll auskosten zu können. Dafür aber werden die Figuren in allen ihren Facetten dargestellt, was sie sehr lebendig agieren lässt. Hinzu kommt, dass das Finale mit einer ungewöhnlichen Lösung überrascht und der Zauber Afrikas mit allen seinen Geheimnissen und Gefahren im zweiten Teil des Buches eine große Rolle einnimmt.

Fazit:
Ein Roman über den schrecklichen Albtraum einer Familie, der bewegend in Erscheinung tritt, allerdings auch einige Zeit braucht, um die in ihm schwelende Bedrohung entwickeln zu können.

Mitreißend und intensiv

Von: eulenmatz liest Datum: 28.05.2018

https://eulenmatz-liest.com/

INHALT:
Die Ärztin Emma begleitet ihren Ehemann Adam mit den gemeinsamen Kindern Alice, Zoë und Sam für ein Jahr nach Botswana, wo Adam an einem Forschungsprojekt arbeiten soll. Das vermeintliche Abenteuer ihres Lebens entpuppt sich jedoch als Albtraum, denn eines Abends verschwindet Sam spurlos. Die verzweifelte Suche nach ihm bleibt erfolglos, und die ganze Familie droht daran zu zerbrechen. Schließlich kehren sie zurück nach England. Doch es scheint unmöglich, in ihren Alltag zurückzukehren. Denn auch ein Jahr nach Sams Verschwinden plagt Emma die Ungewissheit. Was geschah damals wirklich in Afrika?

MEINUNG:
Seit dem Debütroman von Jane Shemilt, Am Anfang war die Schuld, der mir sehr gut gefallen hat, habe ich ein Auge auf die Autorin geworfen. Mir gefällt einfach die Intensivität, wie sie Familien aufgreift, die von heute auf morgen durch ein schreckliches Ereignis, den Verlust eines Kindes, aus der Bahn geworfen werden.

Genauso wie in ihrem Erstlingswerk gibt es eine Mutter, die Ärztin ist, aus deren Sicht die Geschichte erzählt ist und deren Kind plötzlich verschwunden ist. In diesem Fall ist Emma und ihr neugeborenes Baby Sam. Auch wenn sich hier Parallelen finden lassen, ist der Roman doch ganz anders. Ich würde sagen, dass es hier der Klappentext ein kleines Manko ist, denn er erzählt eigentlich schon die ganze Geschichte. Es bleibt scheinbar nur noch die Frage offen, was mit Sam passiert ist und ob Emma und ihre Familie ihn wiedersehen werden. Dennoch liegt hier in meinen Augen nicht der Fokus auf dem Verbrechen und der Ermittlung (es ist kein Krimi oder Thriller), sondern auf dem familiären Konstrukt.

Sowohl Emma als auch ihr Mann Adam sind Ärzte und leben für ihren Beruf. Es ist für beide nicht immer leicht, die Familie, zu diesem Zeitpunkt nur Alice und Zoë, und den Job unter einen Hut zu bekommen. Man spürt schon sehr deutlich, dass hier ein Ungleichgewicht vorliegt, denn Fokus liegt bei beiden doch mehr auf ihrem Beruf. Zwischen beiden spürt man auch eine gewisse Rivalität, die aber vor allem von Emma ausgeht. Als Adam das Angebot bekommt nach Botswana zu gehen, möchte Emma zunächst nicht mitkommen. Diese Entscheidung ist weniger zum Wohle der Kinder gefallen, sondern eher wegen der eigenen beruflichen Interessen: Es würde sie zurück werfen in der eigenen Forschung. Man spürt schon zu diesem Zeitpunkt, dass vor allem die ältere Tochter Alice darunter leidet. Ich hätte beide auch manchmal gerne geschüttelt und gebeten weniger auf die eigene Karriere fixiert zu sein.

Als die Familie dann doch geschlossen mit nach Afrika geht, beruhigt sich die Lage etwas. Alle scheinen etwas zur Ruhe zu kommen und die Kinder fühlen sich wohl. Die Geschichte wird zum Teil rückwärts erzählt und trifft dann ungefähr ab der Hälfte des Buches auf den Gegenwartsstrang zum dem Zeitpunkt als Sam verschwunden ist. Es werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um ihn zu finden. Die Familie ist davon schwer traumatisiert und die Ehe von Emma und Adam droht daran zu zerbrechen. Die Autorin streut so ein paar Hinweise ein, was mit Sam passiert sein könnte, aber so richtig hat man keine Ahnung, obwohl man sich das Schlimmste ausmalt. Gut hat mir auch die Beschreibungen in Afrika gefallen. Ich konnte förmlich die Hitze auf der Haut spüren und die afrikanische Landschaft vor meinen Augen sehen.
Mein einziger Kritikpunkt ist hier das Ende bzw. die Auflösung. Das war mir ein bisschen zu sehr „Herr Zufall“, obwohl es gut gemacht war und ich auch mitgefiebert habe. Da hätte die Autorin ein bisschen mehr darauf hinarbeiten können, denn die Lage war ziemlich aussichtslos und mir war nicht klar, wie die Autorin das zu Ende bringen wollte. Es erschien etwas willkürlich.

FAZIT:
Jane Shemilt konnte mich diesem Buch wieder abholen, auch wenn es für mich nicht an das erste Buch heranreichte. Trotz minimaler Kritikpunkt ein intensives Leseerlebnis.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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