Everland

Roman

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Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

»Es ist ein Abenteuerbuch, das diesen Namen absolut verdient.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27. Juli 2017)

Aus dem Englischen von pociao
Originaltitel: Everland
Originalverlag: Fig Tree
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16367-9
Erschienen am  13. Juni 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Atmosphärische Erzählung von Extremsituationen

Von: Ponine T.

20.12.2017

Die Besatzung des britischen Forschungsschiffs „Kismet“ entdeckt 1913 eine Insel in der Antarktis und gibt ihr den Namen „Everland“. Ein drei Mann starkes Expeditionsteam macht sich auf den Weg, diese Insel zu erforschen. 100 Jahre später macht sich erneut ein Team auf den Weg, um die Geheimnisse von Everland zu entdecken. Heute wie damals machen die extremen Wetterbedingungen und die Macht der Natur den Menschen das Leben schwer und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt… Ah, endlich mal wieder ein Abenteuer, dachte ich, als ich mir dieses Buch vom Bloggerportal gewünscht habe. Allerdings muss ich gleich vorwarnen, dass den Leser hier nicht ein Thriller im klassischem Sinn erwartet, sondern etwas völlig anderes. Rebecca Hunt hat ein Händchen für extrem gute atmosphärische Beschreibungen, vor allem die Expedition 1913 konnte ich förmlich vor Augen sehen und miterleben. In sehr schönen, mitreißenden Bildern nimmt sie einen mit in eine Landschaft, in der Menschen an ihre Grenzen gehen müssen, um zu überleben. Und mit genau derselben Detailverliebtheit und einem seismographischen Sinn widmet sie sich dann dem eigentlich spannenden an dieser Situation: die Frage danach, was das mit uns macht. Wie reagiert menschliche Psyche in Extremsituationen? Mich hat das Buch nach dem Lesen wirklich noch einige Zeit beschäftigt. Das liegt vor allem daran, dass ich einerseits die Protagonisten an sich sehr unsympathisch fand und mich nicht wikrlich auf sie einlassen konnte, dass ich aber mit Fortschreiten des Buches trotzdem immer mehr ihre Sichtweisen nachvollziehen wollte und mit ihnen mitgelitten habe. So eine zwiegespaltene Leserhaltung hatt eich beim letzten Mal bei "Evangeline", in der ebenfalls Menschen in einer Extremsituation vor Entscheidungen stehen, die man nicht selbst fällen müssen will. "Everland" schlägt in genau dieselbe Kerbe und deshalb fand ichd as Buch wirklich empfehlenswert, auch wenn man sich wirklich darauf einlassen können muss.

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Ein bewegendes Drama - spannend und sehr gut geschrieben!

Von: Nicoles Bücherwelt

29.06.2017

Eine Insel, zwei Forschungsteams und einhundert Jahre... Im Jahr 1913: Während einer Expedition in der Antarktis entdeckt das britische Schiff Kismet eine noch unbekannte, kleine Insel und gibt ihr den Namen "Everland". Kurz darauf machen sich drei Freiwillige mit einem Beiboot auf, um die Insel zu erforschen. Doch das kleine Boot gerät in einen Sturm und die drei können sich gerade noch an Land retten. Da aber die Kismet zunächst keine Möglichkeit hat zurückzukehren, wird die Expedition zu einem dramatischen Überlebenskampf... Fast einhundert Jahre später macht sich erneut ein Forschungsteam auf den Weg nach Everland um Feldforschung zu betreiben, denn die Insel ist ein beliebter Brutplatz für Robben und Pinguine. Zugleich soll diese Reise auch eine Gedenkfahrt sein, auf den Spuren der Kismet und der damaligen Tragödie. Auch wenn das Team, ebenfalls aus drei Personen bestehend, heute besser ausgerüstet ist als die Männer vor einem Jahrhundert, läuft auch hier nicht alles wie geplant. Zudem machen den Forschern die plötzlichen Wetterumbrüche zu schaffen. Plötzlich geht alles ganz schnell und sie befinden sich im Kampf mit den Naturgewalten der Insel... "Millet-Bass starrte ins Leere und antwortete nicht. Es kam ihm vor, als verliehe die Sonne den Farben etwas Exaktes, fast so, als wären sie gestärkt. Blickte man landeinwärts, war der Vulkan von Everland mattschwarz und der Himmel darüber absolut weiß." -Seite 57, eBook Nachdem mich der Roman "Herz auf Eis" von Isabelle Autissier sehr begeistert hatte, bin ich kurz darauf auf dieses Buch aufmerksam geworden, das zwar eine sehr ähnliche Thematik hat, aber doch eine ganz andere Geschichte enthält. Hier geht es um die kleine Insel Everland, die von zwei Antarktisexpeditionen erforscht wird - im Abstand von einhundert Jahren. Während sich im März 1913 eine Tragödie anbahnt, läuft auch im November 2012 nicht alles nach Plan. Die Lage spitzt sich bei beiden Expeditionen dramatisch zu... Der Roman überzeugt schon von Beginn an mit einem detaillierten, klaren Schreibstil. Die Kapitel wechseln regelmäßig zwischen den Geschehnissen in der Vergangenheit und der Expedition in der Gegenwart. Dieses ist sehr gut gewählt, da man bei beiden Teams genau die zum Teil dramatischen Ereignisse verfolgen kann. Neben der Beschaffenheit der Insel lernt man auch die Charaktere sehr gut kennen. Hier wird es vor allem psychologisch sehr spannend: Ihr denken, handeln und fühlen im Zusammenhang mit der Einsamkeit und den Naturgewalten der Insel wird hier unheimlich gut beschrieben. Und auch der Verlauf der Handlung ist spannend - nach und nach erfährt man, was im Jahr 1913 wirklich geschehen ist und inwieweit sich Parallelen mit der Forschungsreise im Jahr 2012 auftun. Das Ergebnis ist überraschend. Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um mich an den ständigen Zeitenwechsel und an die Personen zu gewöhnen, die teilweise nur mit ihrem Nachnamen genannt werden. Doch nach kurzer "Eingewöhnungsphase" hat mich die Geschichte schließlich gepackt. Auch das Cover spiegelt den Roman sehr gut wieder - schlicht in weiß-blau gehalten mit einem Segelschiff in der Mitte - sehr schön gestaltet. "Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen." - Seite 218, eBook Mein Fazit: "Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem." - Dieser Aussage aus dem Klappentext kann ich auf jeden Fall zustimmen. Die Geschichte ist facettenreich und atmosphärisch sehr dicht. Zusammen mit den unterschiedlichen Charakteren und einem besonderen Schauplatz macht es dieses Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis, in dem es mitunter sehr bewegend, manchmal etwas beklemmend und dramatisch wird. Wer Romane wie "Herz auf Eis" mag, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Sehr lesenswert!

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Interview mit Rebecca Hunt zu Everland
Ein Interview mit Rebecca Hunt über ihren Roman "Everland"

Vita

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, studiert. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. Ihr erster Roman „Mr. Chartwell“ stand auf der Longlist des Guardian First Book Award und auf der Shortlist des Galaxy National Book Award, ihr zweiter Roman „Everland“ kam auf die Shortlist des Encore Award 2014.

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Zitate

»«Ein großartiger Abenteuer-Roman!

Freundin (26. Juli 2017)

»Hinreißende Schilderungen von Schnee, Licht, Atmosphäre.«

Alexander Kluy / Buchkultur (21. Juli 2017)

»Die Britin beweist großes psychologisches Gespür, wenn sie schildert, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen der zwei Dreierteams in der lebensfeindlichen Umwelt verändern.«

Roana Brogsitter / B5 aktuell (11. Juli 2017)

»Ein erfrischener Thriller in der Kälte, packend geschrieben. Packeis eben.«

Stef Stauffer / Berner Zeitung (05. Juli 2017)

»Die Gewalt der Natur, die Zwergenhaftigkeit der menschlichen Existenz schildert die Autorin genauso meisterhaft wie die psychologischen Auseinandersetzungen der ausgelieferten Menschen. «

Brigitte (05. Juli 2017)

»Je eisiger die Tour de Force wird, umso schöner strahlt mein Tag am Badesee. Die perfekte Abkühlung!«

Janis Voss / emotion (03. Juli 2017)

»Wie differenziert Rebecca Hunt die zwischenmenschlichen Verhältnisse beobachtet und die Konflikte ihrer Figuren beschreibt, ist außergewöhnlich und sehr gelungen.«

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