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Everland Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16367-9

Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

Interview mit Rebecca Hunt zu Everland Zum Interview

»Es ist ein Abenteuerbuch, das diesen Namen absolut verdient.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27.07.2017)

Rebecca Hunt (Autorin)

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, studiert. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. Ihr erster Roman „Mr. Chartwell“ stand auf der Longlist des Guardian First Book Award und auf der Shortlist des Galaxy National Book Award, ihr zweiter Roman „Everland“ kam auf die Shortlist des Encore Award 2014.

»Es ist ein Abenteuerbuch, das diesen Namen absolut verdient.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27.07.2017)

»«Ein großartiger Abenteuer-Roman!

Freundin (26.07.2017)

»Hinreißende Schilderungen von Schnee, Licht, Atmosphäre.«

Alexander Kluy / Buchkultur (21.07.2017)

»Die Britin beweist großes psychologisches Gespür, wenn sie schildert, wie sich die zwischenmenschlichen Beziehungen der zwei Dreierteams in der lebensfeindlichen Umwelt verändern.«

Roana Brogsitter / B5 aktuell (11.07.2017)

»Ein erfrischener Thriller in der Kälte, packend geschrieben. Packeis eben.«

Stef Stauffer / Berner Zeitung (05.07.2017)

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Aus dem Englischen von pociao
Originaltitel: Everland
Originalverlag: Fig Tree

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16367-9

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 13.06.2017

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Ein bewegendes Drama - spannend und sehr gut geschrieben!

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 29.06.2017

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Eine Insel, zwei Forschungsteams und einhundert Jahre...

Im Jahr 1913: Während einer Expedition in der Antarktis entdeckt das britische Schiff Kismet eine noch unbekannte, kleine Insel und gibt ihr den Namen "Everland". Kurz darauf machen sich drei Freiwillige mit einem Beiboot auf, um die Insel zu erforschen. Doch das kleine Boot gerät in einen Sturm und die drei können sich gerade noch an Land retten. Da aber die Kismet zunächst keine Möglichkeit hat zurückzukehren, wird die Expedition zu einem dramatischen Überlebenskampf...
Fast einhundert Jahre später macht sich erneut ein Forschungsteam auf den Weg nach Everland um Feldforschung zu betreiben, denn die Insel ist ein beliebter Brutplatz für Robben und Pinguine. Zugleich soll diese Reise auch eine Gedenkfahrt sein, auf den Spuren der Kismet und der damaligen Tragödie. Auch wenn das Team, ebenfalls aus drei Personen bestehend, heute besser ausgerüstet ist als die Männer vor einem Jahrhundert, läuft auch hier nicht alles wie geplant. Zudem machen den Forschern die plötzlichen Wetterumbrüche zu schaffen. Plötzlich geht alles ganz schnell und sie befinden sich im Kampf mit den Naturgewalten der Insel...

"Millet-Bass starrte ins Leere und antwortete nicht. Es kam ihm vor, als verliehe die Sonne den Farben etwas Exaktes, fast so, als wären sie gestärkt. Blickte man landeinwärts, war der Vulkan von Everland mattschwarz und der Himmel darüber absolut weiß." -Seite 57, eBook

Nachdem mich der Roman "Herz auf Eis" von Isabelle Autissier sehr begeistert hatte, bin ich kurz darauf auf dieses Buch aufmerksam geworden, das zwar eine sehr ähnliche Thematik hat, aber doch eine ganz andere Geschichte enthält. Hier geht es um die kleine Insel Everland, die von zwei Antarktisexpeditionen erforscht wird - im Abstand von einhundert Jahren. Während sich im März 1913 eine Tragödie anbahnt, läuft auch im November 2012 nicht alles nach Plan. Die Lage spitzt sich bei beiden Expeditionen dramatisch zu...
Der Roman überzeugt schon von Beginn an mit einem detaillierten, klaren Schreibstil. Die Kapitel wechseln regelmäßig zwischen den Geschehnissen in der Vergangenheit und der Expedition in der Gegenwart. Dieses ist sehr gut gewählt, da man bei beiden Teams genau die zum Teil dramatischen Ereignisse verfolgen kann. Neben der Beschaffenheit der Insel lernt man auch die Charaktere sehr gut kennen. Hier wird es vor allem psychologisch sehr spannend: Ihr denken, handeln und fühlen im Zusammenhang mit der Einsamkeit und den Naturgewalten der Insel wird hier unheimlich gut beschrieben. Und auch der Verlauf der Handlung ist spannend - nach und nach erfährt man, was im Jahr 1913 wirklich geschehen ist und inwieweit sich Parallelen mit der Forschungsreise im Jahr 2012 auftun. Das Ergebnis ist überraschend.
Anfangs habe ich ein wenig gebraucht, um mich an den ständigen Zeitenwechsel und an die Personen zu gewöhnen, die teilweise nur mit ihrem Nachnamen genannt werden. Doch nach kurzer "Eingewöhnungsphase" hat mich die Geschichte schließlich gepackt.
Auch das Cover spiegelt den Roman sehr gut wieder - schlicht in weiß-blau gehalten mit einem Segelschiff in der Mitte - sehr schön gestaltet.

"Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen." - Seite 218, eBook

Mein Fazit: "Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem." - Dieser Aussage aus dem Klappentext kann ich auf jeden Fall zustimmen. Die Geschichte ist facettenreich und atmosphärisch sehr dicht. Zusammen mit den unterschiedlichen Charakteren und einem besonderen Schauplatz macht es dieses Buch zu einem fesselnden Leseerlebnis, in dem es mitunter sehr bewegend, manchmal etwas beklemmend und dramatisch wird. Wer Romane wie "Herz auf Eis" mag, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Sehr lesenswert!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

[Gelesen] Everland

Von: Janine Amberger Datum: 30.08.2017

https://poesielos.blog/

Bei einer Insel habe ich fast automatisch zuerst Wärme, Sonne und Palmen vor Augen – genau diese Dinge wird man allerdings auf der Insel Everland in Rebecca Hunts gleichnamigen Roman vergeblich suchen. Everland liegt nämlich mitten in der Antarktis und verlangt mit seinem rauen Klima den Charakteren einiges ab.

„Everland war still, leblos und auf brutale Weise unspektakulär. Mehr als trostlos, es war hässlich.“ – Seite 34

1913 VS 2013

Die Geschehnisse in Everland und die Insel selbst sind fiktiv, es gibt aber Anklänge zu wirklichen Expeditionen ins Eis wie die Shackleton-Mission oder den Wettlauf zum Südpol von Robert Falcon Scott und Roald Amundsen. In ihrem Roman schickt Hunt gleich zwei Expeditionen mit jeweils drei Personen auf die unscheinbare Insel im ewigen Eis: Zum einen ist da das Gespann aus Napps, Millet-Bass und Dinners, welche als erste Menschen im Jahr 1913 die Insel betreten. In ihrer Geschichte springt die Autorin, als Leser erfährt man sowohl gleich zu Beginn das Ende der Expedition als auch den Weg dorthin. Zum Jubiläum folgen hundert Jahre später Decker, Jess und Brix dem Gespann der drei Männer, wohlwissend um den Werdegang ihrer Vorgänger.

TRIO WIDER WILLEN

Neben der Personenanzahl wird im Verlauf der Seiten immer klarer, wie sehr sich die beiden Zeitebenen ähneln beziehungsweise wie nah sie sich doch sind. Denn trotz modernerer Technik ist die Antarktis auch 2013 noch eine lebensfeindliche Umgebung für den Menschen und die Isolation wirkt auf die Gruppen ähnlich verheerend. Das wird vor allem dadurch bestärkt, dass sich weder die Gruppe um Napps noch die um Decker ihr Los ganz freiwillig in der jeweiligen Form ausgesucht hat. Diese Spannungen in den Gruppen und ihr Zusammenspiel liest sich unglaublich faszinierend. Wie wird in den einzelnen Situationen reagiert? Arbeit man zusammen oder gegeneinander? Hunt betrachtet jeden ihrer sechs Hauptcharaktere sehr aufmerksam und lässt den Leser die Ereignisse aus den verschiedenen Blickwinkeln erleben. Und in so mancher Szene scheint es, als würde nur der gemeinsame Wille, Everland wieder zu verlassen, die Gruppen zusammenhalten…

DER PREIS DES ÜBERLEBENS

Was ist man bereit zu tun, um nach Hause zurückzukehren? Und wie viel von der eigenen Menschlichkeit und Moral büßt man hierfür ein? Die Männer im Jahr 1913 wissen nicht, ob und wann sie die Insel verlassen werden, während für die Gruppe hundert Jahre später die Zeit auf der Insel von vornherein fest begrenzt ist. Trotzdem wirkt sich die Natur und (mangelnde) Interaktion auf jeden einzelnen Charakter aus, führt zu zweifelhaften oder kompletten Fehlentscheidungen. Da der Leser aber einmal durch die Augen jedes Charakters blickt, zeigt sich schnell, dass diese Entscheidungen für diesen eben doch gerechtfertigt sind. Dieses Zusammenspiel des äußeren Kampfes gegen die Natur gepaart mit dem inneren Kampf gestaltet Hunt unendlich spannend.

Everland ist vielleicht weniger der Abenteuerroman, den ich im Vorfeld erwartet hatte, aber die gelungene Mischung unterschiedlicher Handlungselemente hat mir unglaublich gut gefallen. Es war nicht nur spannend, die Entwicklungen der sechs Charaktere und ihrer Beziehungen zu beobachten, sondern auch wie sich meine eigene Meinung zu ihnen im Verlauf des Aufenthalts auf der Insel änderte. Immer wieder glaubte ich, dass Netz, welches Hunt spinnt, zu durchblicken, nur um auf den nächsten Seiten wieder komplett von den Entwicklungen überrascht zu werden. Immer wieder ruft Hunt gelungen mit ihren Beschreibungen beim Lesen das Gefühl von Kälte, peitschendem Wind und der Willkür, der sich die Charaktere ausgeliefert sehen, hervor und ich bin mir sicher, viele Anspielungen oder Hinweise erst beim zweiten Lesen zu entdecken. Wer seine Freude an ruhigeren, sehr auf das Innenleben seiner Charaktere bezogenen Geschichten hat, wird mit Everland sicher auch seine Freude haben – und ich hoffe sehr, dass dieses Kleinod seine Leser findet.

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