Falsche Austern

Der vierte Fall für Kommissar Leblanc

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Honfleur, Normandie, an einem Sonntagmorgen im September: Albert Barat, Leiter des Kunstmuseums, verlässt sein Haus, um eine kleine Segeltour entlang der Küste zu unternehmen. Er braucht dringend Ablenkung von seinen quälenden Gedanken, denn vor zwei Tagen hat er erfahren, dass das bedeutendste Gemälde seines Museums, »Stillleben mit Austern und Zitrone«, eine Fälschung ist. Außerdem fühlt er sich verfolgt. Als Barat sein Segelboot betritt, trifft ihn ein tödlicher Schuss aus dem Hinterhalt. Das Letzte, was er in seinem Leben wahrnimmt, ist der von Nebelschleiern verhangene Himmel über Honfleur. Kommissar Leblanc übernimmt den Fall, ist aber nicht ganz bei der Sache, da er unter Liebeskummer leidet. Und das hat beinahe fatale Folgen ...

»Der vierte Fall um Kommissar Leblanc unterhält bestens.«

Schweizer Familie (24. Mai 2018)

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ISBN: 978-3-641-19298-3
Erschienen am  19. Februar 2018
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Kommissar Leblanc ermittelt

Leserstimmen

Privatleben vs. Job

Von: Christiane D.

02.08.2020

Als Albert Barat, Leiter des Kunstmuseums, ermordet aufgefunden, und Kommissar Leblanc mit dem Fall betraut wird, ahnt dieser noch nicht was ihn erwartet. Nicht nur, dass die Zusammenarbeit verschiedener Kommissariate gefördert werden soll und Leblanc sich mit einem unliebsamen Kollegen herumschlagen muss, auch privat gerät gerade alles aus den Fugen. Kommissar Leblanc folgt gerne seinem Instinkt und bedient sich durchaus der ein oder anderen unkonventionellen Methode. So ist es nicht verwunderlich, dass er – plötzlich in eine Art Teamarbeit gezwungen – häufiger denn je aneckt. Seine Stimmung verschlechtert sich zusehends als auch sein privates Glück, das er glaubte gefunden zu haben, ins Schwanken gerät. Sicherlich kann der Leser Leblancs Gedanken und Handlungen weitestgehend nachvollziehen, hin und wieder aber scheint er sich, auf Grund der inneren Unausgeglichenheit, zu verrennen. Das Geschehen bleibt von Anfang bis Ende undurchsichtig. Ein paar wenige Fragen werden hinlänglich beantwortet, einiges aber scheint lieber vertuscht zu werden. Somit bleibt allerdings auch die Spannung leider zunehmend auf der Strecke. Zunächst eröffnen sich diverse Theorien, denen nachzugehen mal mehr mal weniger erfolgversprechend erscheint. Doch mit der Zeit flacht die Kurve immer weiter ab, je mehr Hindernisse den Ermittlern in den Weg gelegt werden und je kürzer die ein oder andere Recherche abgefertigt wird. Welcher „Fall“ dem Kommissar nun wichtiger ist – der private oder der dienstliche – sei einmal dahingestellt, schlussendlich wird man als Leser nicht so ganz zufriedengestellt. Sicherlich gibt es eine offizielle Version der Geschehnisse und vieles klingt auch plausibel, nichtsdestotrotz fragt man sich unweigerlich wer da im Hinter- oder Untergrund tatsächlich die Fäden zieht. Da es sich zumeist jedoch um kaum belegbare, theoretische Ansätze handelt, lässt man es schließlich gut sein.

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Authentisches französisches Lebensgefühl

Von: Queen Bee

12.11.2018

Zuallererst muss ich darauf eingehen, wie unglaublich gut die Autorin dieses Normandie-Lebensgefühl, die typisch französische Lebensart und Eigenheiten in ihrem Buch beschrieben hat! Herbst in der Normandie, es gibt nicht Schöneres! Wir leben seit Jahren an dieser Küste und sind oft in Honfleur und in Deauville - dort wo die Ermittler zu Mittag essen (Le Central) sind wir Stammgäste - und somit konnte ich mich - während ich dieses Buch las - an genau diese Orte denken! Ich hätte es mit Sicherheit auch tun können, wenn ich nicht jede einzelne genannte Straßenecke kennen würde, denn Catherine Simon beschreibt alles wunderbar authentisch! Was die Ermittlung angeht - so ein bisschen hat man ein Tatort-Team im Kopf, das seinen nächsten Fall lösen muss. "Der vierte Fall" von Kommissar LeBlanc ist durchaus als alleinstehender Krimi gut verständlich - für mich war es das erste Buch dieser Reihe und ich habe dadurch Lust bekommen, die ersten nun auch zu lesen. Das Buch ist zu keiner Zeit langweilig, sondern spannend, fesselnd und überraschend. Die Liebe kommt ebenfalls nicht zu kurz - mehr wird hier nicht verraten... ;-)

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Vita

Catherine Simon ist das Pseudonym für Sabine Grimkowski. Bis Ende 2017 arbeitete sie als Redakteurin beim Südwestrundfunk. Regelmäßig fährt sie in die Normandie und wohnt in Trouville im legendären Hôtel des Roches Noires, wo schon Marcel Proust logierte und Marguerite Duras eine Wohnung besaß. Seit Anfang 2018 lebt Sabine Grimkowski als freie Autorin in Hamburg.

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