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Fern wie Sommerwind

Ab 13 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-09746-2

Erschienen: 13.05.2013
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So viele Leben wie Funken im Meer ... und eine Liebe am Strand!

Ganz ehrlich! Noras größtes Problem ist, dass sie sich ihr Leben lieber vorstellt - in den verrücktesten Visionen ihrer Zukunft -, als es einfach zu leben. Doch jetzt kommen die letzten Ferien, der Sommer der großen Entscheidungen. Nora verbringt ihn an einem hübschen Badeort am Meer und jobbt als Drachenverkäuferin am Strand. Neben dem Kaffeemädchen und den Eisverkäufern ist da auch noch Popcornjunge Martin, mit dem schönen Lächeln und dem sonnengelben Haar. Als Martin sich immer wieder in Noras Tagträumereien verirrt, wird klar: Wenn es um ihn geht, sollte das Leben auf keinen Fall nur im Kopf stattfinden …

"Wunderschönes Gedankenkino!"

Mädchen (03.07.2013)

Patrycja Spychalski (Autorin)

Patrycja Spychalski, 1979 in Polen geboren, zog im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern nach Berlin. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Schauspielausbildung, wandte sich dann aber einem ganz anderen Bereich zu: Seit 2002 arbeitet sie in vielfältigen sozial-kulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen. Mit "Heute sind wir Freunde" erscheint bereits ihr sechstes Jugendbuch bei cbt.

"Wunderschönes Gedankenkino!"

Mädchen (03.07.2013)

"Ein lesenswerter Roman, der eine leichte Sommerbrise einfängt und weitergibt."

mediamania.de (06.08.2013)

"Ein sehr unterhaltsamer Jugendroman, der definitiv Reisefieber auslöst, der für Spass und gute Laune sorgt, der aber auch das wahre Leben zeigt."

Bloggerstimme (31.10.2013)

»„Fern wie Sommerwind“ war für mich ein echtes Lesehighlight. Ich habe jede einzelne Seite bewusst genossen.«

ankas-geblubber.blogspot.de (12.07.2017)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-09746-2

€ 6,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 13.05.2013

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Wie ein Kurztrip ans Meer

Von: Ankas Geblubber Datum: 12.07.2017

www.ankas-geblubber.de

Patrycja Spychalski zählt zu meinen liebsten Jugendbuch-Autorinnen und schafft es immer wieder, mich mit ihren berührenden und unheimlich authentischen Geschichten in ihren Bann zu ziehen – so auch mit dieser hier. „Fern wie Sommerwind“ ist ein toller Coming-of-age-Roman, der eine schöne (Liebes-)Geschichte erzählt und dabei vergisst kitschig zu sein.

Die 17-jährige Nora ist eine Protagonistin, mit der sich bestimmt viele LeserInnen identifizieren können. In einem Jahr wird sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben und vor der großen Frage „Und was nun?“ stehen. Auf diese Frage weiß Nora jedoch hunderte Antworten, schließlich hat sie sich ihre Zukunft bereits in den unterschiedlichsten Szenarien vorgestellt. Auch ich bekam ein paar Einblicke in diese und musste das eine oder andere Mal über Noras grenzenlose Phantasie schmunzeln. Doch bevor es so weit ist und Nora eine Entscheidung treffen muss, verbringt sie ihre letzten Sommerferien als Drachenverkäuferin am Meer.

Patrycja Spychalski setzt ihre LeserInnnen in den Zug und schickt sie an einen wunderschönen Urlaubsort. Obwohl ich im tiefsten Schwabenländle wohne, habe ich mich dem Meer plötzlich sehr nah gefühlt. Das Kreischen der Möwen, die salzige Luft, der böige Wind, das Lachen der Kinder, das Rauschen der Wellen, die auf den Strand treffen – die Atmosphäre war greif- und spürbar.

Angekommen am Meer habe ich mich schnell mit Nora angefreundet, ein sehr herziges Mädchen, das mir mit seinen Gedanken und Gefühlen sofort sehr vertraut war. Für mich persönlich war die Zeit rund ums Abi eine unheimlich intensive und aufregende. Das erste Mal muss und darf man wichtige Entscheidungen treffen und das erste Mal macht man sich ernsthafte Gedanken um seine Zukunft. Wie geht es nach der Schule weiter? Welchen Beruf möchte man erlernen? Wo liegen die eigenen Stärken und Schwächen? Wovon träumt man?

Nora träumt sehr viel und hat täglich neue Vorstellungen von ihrer Zukunft. Doch welchen Weg soll sie einschlagen? Ein Partner oder eine Partnerin darf natürlich auch nicht fehlen – Nora hat da ganz genaue Ideen und Bilder im Kopf. Neuerdings verirrt sich auch Martin immer wieder in ihre Tagträume. Ihn und einige andere junge Leute lernt sie während ihres Ferienjobs kennen. Nach getaner Arbeit sitzen sie abends gern in ihrer Lieblingspizzeria zusammen und freunden sich schnell an. Diese unbeschwerte Stimmung hat mir unheimlich gut gefallen.

„Fern wie Sommerwind“ war für mich ein echtes Lesehighlight. Ich habe jede einzelne Seite bewusst genossen. Noras Geschichte ist so herrlich unaufdringlich. Sie lebt von ihrer Authentizität, von ihren liebevollen Figuren, von all den schönen Sätzen, die teils zum Nachdenken, teils zum Schmunzeln einladen und der locker-leichten Urlaubsatmosphäre am Meer. Die Herausforderungen und Probleme, denen sich Nora innerhalb dieser Geschichte stellen muss, haben für mich perfekt ins „Große Ganze“ gepasst und wirkten weder überdramatisiert noch konstruiert. Die leisen Töne waren ebenso berührend wie die lauten. Ich habe mitgefühlt - von der ersten bis zur letzten Seite. Nachdem ich das Buch am Ende mit einem glücklichen Seufzer zugeschlagen habe, hatte ich tatsächlich das Gefühl, aus einem erholsamen und wohltuenden Kurzurlaub am Meer zurückzukehren.

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