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Fest der Finsternis Historischer Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19054-5

Erschienen: 13.02.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Paris im September 1805. Der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché regiert die Stadt mit eiserner Hand. Doch die Bewohner der Weltmetropole sind ergriffen von Angst. In finsteren Gassen werden die Leichen blutjunger Mädchen gefunden, die Brutalität der Morde ist beispiellos. Der für seinen Jagdinstinkt berühmte Polizist Louis Marais arbeitet wie besessen an dem Fall. Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er greift auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses von Charenton sein Leben fristet. Doch damit führt Marais den Alptraum erst zu seiner wahren Größe …

»Fest der Finsternis ist ein mit Lust ausgedachter, in Mythen und Maskierungen schwelgender, historischer Serienkiller-Roman.«

Tobias Gohlis, recoil.togohlis.de (11.02.2017)

Ulf Torreck (Autor)

Ulf Torreck, geboren 1972 in Leipzig, arbeitete bereits früh als Rausschmeißer und Barmann, später als Journalist und Filmkritiker. Nach längeren Aufenthalten in Südostasien, Frankreich, Irland und Großbritannien begann er, Novellen und Romane zu schreiben. Für seinen historischen Thriller »Das Fest der Finsternis« recherchierte Torreck mehrere Jahre lang und befasste sich intensiv mit den dunklen Seiten des Menschen.

»Fest der Finsternis ist ein mit Lust ausgedachter, in Mythen und Maskierungen schwelgender, historischer Serienkiller-Roman.«

Tobias Gohlis, recoil.togohlis.de (11.02.2017)

»... ist ein grandioser Thriller, überaus facettenreich von amüsant über hart und brutal bis satanisch und gar abscheulich, aber immer fesselnd.«

Philipp Elph, krimilese.wordpress.com (20.02.2017)

»Ein beeindruckender Roman.«

Martin Krist, wortgestalt-buchblog.de (30.03.2017)

21.12.2017 | 20:00 Uhr | Leipzig

Lesung mit Boris Koch und Ulf Torreck

Eintritt: € 7,- / ermäßigt € 5,-
Einlass ab 19.30 Uhr

Karten-Telefon: 0157/71369895
Reservierung per Mail: kontakt@theaterpack.com

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19054-5

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 13.02.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Fest der Finsternis

Von: Niklas' Leseblog Datum: 10.06.2017

niklas-leseblog.jimdo.com

Paris im September 1805. Der intrigante Polizeiminister Joseph Fouché regiert die Stadt mit eiserner Hand. Doch die Bewohner der Weltmetropole sind ergriffen von Angst. In finsteren Gassen werden die Leichen blutjunger Mädchen gefunden, die Brutalität der Morde ist beispiellos. Der für seinen Jagdinstinkt berühmte Polizist Louis Marais arbeitet wie besessen an dem Fall. Marais weiß, dass es ein Monster braucht, um ein Monster zu jagen. Er greift auf die Hilfe eines alten Bekannten zurück, der hinter den Mauern des Irrenhauses von Charenton sein Leben fristet. Doch damit führt Marais den Alptraum erst zu seiner wahren Größe …



Ein düsterer Thriller, der im historischen Frankreich spielt.

Die Geschichte ist spannend, unheimlich und vor allem eines: sehr, sehr düster. Die Kombination des historischen Frankreichs mit einem grausamen Mordfall und unheimlichen Geschehnissen, dazu skurriler Ermittler, die ungleicher nicht sein könnten. Eine Mischung, die voll aufgeht.
Die Charaktere sind grandios gut angelegt: Sie haben eine Geschichte, machen eine Entwicklung durch, wirken währenddessen authentisch und erfüllen ihre Rolle perfekt.
Dazu eine spannende, abwechslungsreiche und voller Wendungen angelegte Story, die gut recherchiert wurde.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig zu lesen und kann Spannung erzeugen und den Leser somit an die Geschichte fesseln.



Fazit:
Alles in allem ein sehr gelungener historischer Thriller mit zwei weltklasse angelegten Progatonisten.

Komm mit, zum Fest der Finsternis

Von: Kaisu Datum: 09.05.2017

life4books.de

„Im August 1805 herrschte die Pest bereits den dritten Monat über Brest. Leise wie ein Dieb in der Nacht war sie aus einer der Gossen aufgestiegen und hatte die Stadt und ihre Bewohner innerhalb weniger Tage in ihren Bann geschlagen.“ (S.11)

Und ganz so schnell werden die Menschen den schwarzen Tod auch nicht mehr loswerden. Dennoch schwebt noch eine andere Angst, als die der Ansteckung in der Luft Paris‘ umher. Seit geraumer Zeit, werden immer wieder Leichen junger Frauen gefunden. Nichts ungewöhnliches zu jener Zeit, mag man denken. Doch allesamt waren schwanger und hatten kurz vor ihrem Tod entbunden. Nur fehlt von dem Nachwuchs jede Spur.

Der örtliche Polizeichef Fouché ist mit dem Fall komplett überfordert und ordert den einst verbannten Polizisten Louis Marais zurück ins Amt. Dieser ist natürlich verwundert und argwöhnisch. Dennoch verbeißt er sich recht schnell in den Fall und merkt, dass er Hilfe braucht. Mit diesem Killer ist nicht zu spaßen und er bewegt sich auf einem Terrain, wo sich Marquis de Sade wesentlich besser auskennt. Somit wird dieser ins Boot geholt.

Stückchenweise kommen sie dem Täter auf die Spur und trotzdem drehen sie sich im Kreis. Erst als sie eine weitere weibliche Person zu Rate ziehen, bekommt der Mörder ein Gesicht und ihnen wird bewusst, in was sie sich da verfangen haben. Die Herrin der Nacht selbst begleitet die beiden Männer dabei natürlich nicht, sondern schickt eine ihrer vertrautesten Damen als Hilfe mit.

„Ein Polizeiagent, ein berüchtigter Schriftsteller und die Thronerbin der Herrin der Nacht. Eine interessante Kombination.“ (S.268)

Kaum zerren sie erste Wahrheiten an das grelle Tageslicht, kommen sofort die Widersacher daher und wollen ihre Arbeit zunichte machen. Da haben wohl auch mächtigere Wesen ihre Hände im Spiel, als man von Angesicht zu Angesicht in Gesprächen zugeben mag. Somit beginnt eine Katz-Maus-Jagd quer durch die Straßen von Paris, die letztlich nur eine Seite gewinnen kann.

Diese Jagd nach dem grausamen Killer ist nicht auf 300 Seiten abgehandelt. Ulf Torreck hat hier alle Register gezogen und einen extrem gut recherchierten Roman vorgelegt, der viele wahre Daten oder Gesichter aus der damaligen Zeit mit einbindet. Zudem werden viele französische Begriffe und Titel genannt. Man hat dadurch wirklich das Gefühl sich in Frankreich zu befinden.

Wem dies alles zu viel wird, der findet auf den letzten Seiten eine kurze Auflistung der wichtigsten Gesichter.

Die Spannung kommt dabei natürlich nicht zu kurz. Hat man sich erst einmal einen Überblick verschafft und sich in die Welt der Pariser eingefunden, will man auch nicht mehr davon weg. Ich empfehle zudem das kurze ebook „Vor der Finsternis“, vor diesem Buch hier zu lesen. Man erfährt hier noch einiges mehr über Marais. Vor allem über seine Vergangenheit und versteht seine Beweggründe besser.

Alles in allem war ich positiv überrascht von dem Buch. Muss aber dennoch ein paar Abstriche machen. So hat es eine Weile gedauert, bis ich für das dicke Büchlein bereit war und mich komplett in der Story verbeißen konnte. Zudem kommt es durch die wunderbare Ausführlichkeit gelegentlich zu langen Passagen, wo ich mich arg zusammenreißen musste, diese nicht zu überfliegen. Wer über diese kleinen Makel hinwegsehen kann, sollte zugreifen!

Lesenswerte Lektüre, die einen intensiv in die Abgründe der Pariser Welt entführt!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Kerstin Hahne aus Bielefeld Datum: 11.05.2017

Buchhandlung: Thalia Universitätsbuchhandlung GmbH

Torreck hat es durchaus verstanden, mich zu fesseln, auch wenn es ein klein wenig dauerte, bis die Spannung in die Hufe kam, dafür waren aber die Akteure toll geschildert:

Schon der Titel dieses historischen Kriminalromans ist Programm: Ulf Torreck versteht es, dem Leser das düstere Paris nach der großen Revolution näher zu bringen. Denn Beleuchtung war in der damaligen Zeit um 1805 so gut wie nicht vorhanden, nur die „Superreichen“ wie die Minister und Generäle Napoleons konnten ihre Palais taghell illuminieren, der Rest der Stadt lag tatsächlich nachts in Finsternis. Sein atmosphärischer Roman um eine rätselhafte Mordserie an jungen Frauen bringt uns dabei einige historische Figuren dieser Zeit glaubhaft näher. Der erfolgreiche Mordermittler Louis Marais, verbissen und bislang tiefgläubig, hat den plötzlichen Pest-Tod von Frau und Kind, die er auf dem Land in Sicherheit wähnte, noch nicht verwunden, als er vom Polizeiminister Fouche zurück nach Paris beordert wird. Dort verstrickt er sich in eine gefährliche Mordserie, die nicht nur ihn um Kopf und Kragen bangen lässt. Als er schließlich nicht mehr weiter weiß, verbündet er sich sogar mit dem alten, dicklichen Genie und Ungeheuer, dem frivol-blasphemischen Marquis de Sade und befreit ihn aus dem Irrenhaus, damit er ihm hilft, dem mörderischen Treiben ein Ende zu setzen. Der Autor hat viel recherchiert, seine verdreckte Kloake Paris erzeugt Kopfkino und seine Protagonisten wachsen dem Leser zwar nicht ans Herz, aber sie agieren glaubhaft und manchmal sogar witzig. Abgesehen von ein, zwei Längen ein spannender Krimi mit interessantem Personal und Interieur!

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