Feuer & Flut

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Ein atemberaubendes Wettrennen um Leben und Tod

Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht …

"Immens viel Spannung und ein paar überraschende Wendungen."

WDR 1Live (26. Mai 2015)

Aus dem Englischen von Michaela Link
Originaltitel: Fire & Flood #1
Originalverlag: Scholastic, US
eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-13686-4
Erschienen am  25. Mai 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Feuer & Flut-Romane

Leserstimmen

Konnte die Erwartungen leider nicht erfüllen

Von: Nadine

15.03.2018

Feuer und Flut ist ein Jugendbuch von Victoria Scott, das 2015 im cbt Verlag erschienen ist. Die 17-jährige Tella ist mit ihrer Familie in die Einöde Montanas gezogen, um dem Stress der Großstadt zu entfliehen und ihrem todkranken Bruder Cody damit ein angenehmeres Leben zu ermöglichen. Eines Tages findet Tella ein mysteriöses Hörgerät auf ihrem Bett, welches sie zum Brimestone Bleed einlädt. Dabei handelt es sich um ein geheimes Wettrennen um Leben und Tod, dessen Preis ein Heilmittel gegen jede Art von Krankheit darstellt. Über hundert Mitstreiter müssen sich drei Monate lang durch vier verschiedene Ökosysteme kämpfen. Jeder Teilnehmer erhält vor Beginn ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier mit speziellen Fähigkeiten, welches seinen Kandidaten bei dieser Aufgabe unterstützen soll. Die ersten Etappen führen Tella und ihren kleinen schwarzen Fuchs Madox durch den dicht bewachsenen Dschungel und eine weite Wüstenlandschaft. Die ersten paar Tage ist sie auf sich allein gestellt, bis sie sich im Verlauf der Geschichte mit anderen Kandidaten zu einer kleinen eingespielten Gruppe verbündet. Dazu gehört auch der geheimnisvolle Guy, zu dem Tella sich hin gezogen fühlt. Es entstehen Freundschaften, aber auch Feindseligkeiten, je näher sie der Ziellinie kommen. Jeder kämpft für einen ihm nahestehenden Menschen. Bald wird Tella klar, dass sie nicht nur um das Leben ihres Bruders kämpft, sondern auch um ihr eigenes. Zu Beginn der Geschichte erleben wir die 17-jährige Tella in Gedanken über ihre Frisur und fehlende Stylingprodukte. Aufgrund der schweren Erkrankung ihres Bruders Cody ist die ganze Familie aufs Land gezogen und das nächste Einkaufszentrum scheint meilenweit entfernt zu sein. Tella plagt die Langeweile und so scheint die Einladung an einem gefährlichen Wettrennen eine willkommene Abwechslung zu sein. Die Autorin verkauft uns die Protagonistin zu diesem Zeitpunkt noch als abenteuerlustig und mutig. Auch als Tella bei der Auswahl der Pandora Eier von einer Mitstreiterin fest an den Haaren gepackt wird, schneidet sie sich ihre Mähne kurzerhand ab. Im Dschungel selbst überkommen sie dann aber ernsthafte Zweifel und Ängste. Das ist soweit auch völlig in Ordnung, denn nicht jedes Buch braucht eine Badass Protagonistin. Allerdings ist es doch schwer nachzuvollziehen, dass Tella in gefährlichen Situationen darüber nachdenkt, ob ihr strassbesetztes Kapuzenshirt noch im Schrank liegt. Ich bin nur ein Mädchen, das Lila und griechisches Essen und Maniküren und Pediküren und schiefe Gesangseinlagen liebt. Ein Mädchen, das fast alles darum geben würde, von hier zu verschwinden. Solche Gedankengänge sind leider kein Einzelfall und häufen sich im Verlauf der Geschichte. Man wird das Gefühl nicht los, dass Victoria Scott ihre Protagonistin so auf die Zielgruppe münzen wollte. Bis zum letzten Kapitel konnte ich Tella als Charakter nicht richtig einschätzen und bin so auch nicht mit ihr warm geworden. Sie ist naiv, handelt unüberlegt und entwickelt sich bis zum Schluss auch nicht weiter. Leider ist mir bis auf Harper auch keiner der anderen Charaktere ans Herz gewachsen. Die Nebenfiguren wurden für meinen Geschmack zu wenig ausgeschmückt, der Fokus lag zu sehr auf der Gedankenwelt der Hauptfigur. Auch der kleine Pandora Madox konnte mich nicht bei Laune halten. Während er im ersten Abschnitt noch eine große Rolle eingenommen hat, wurde er in der zweiten Hälfte des Buches kaum noch erwähnt. Generell hat es der Geschichte an Spannung gefehlt. Im ersten Abschnitt des Rennens hatte man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Tella sich in einer wirklichen Gefahr befand. Alle schwierigen Situationen konnten schnell, meist von den Nebenfiguren oder Pandoras, gemeistert werden. Auch als Tella sich zum Ende hin in einer moralisch fragwürdigen Situation befand, hat die Autorin die Situation schnell aufgelöst. Feuer und Flut konnte mich leider nicht überzeugen. Meine hohen Erwartungen an das Buch durch zahlreiche positive Stimmen wurden nicht erfüllt. Die Idee konnte nicht voll ausgeschöpft werden und entspringt einer Mischung aus „Die Tribute von Panem“ und „Pokémon“. Die Umsetzung ist leider nicht gelungen. Es fehlt der Geschichte an Spannung, die Protagonistin ist kein Sympathieträger und die Nebenrollen bekommen zu wenig Aufmerksamkeit. Die Suche nach Antworten führt einen durch die Geschichte. Wer hat dieses Wettrennen ins Leben gerufen und warum? Gibt es das versprochene Heilmittel? Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

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Spannendes und mitreißendes Rennen durch die schwierigsten Ökosysteme mit genmanipulierten Tieren als Begleiter

Von: Script of Life

17.08.2015

Inhalt: Tellas Leben ist alles andere als toll. Denn ihr Bruder ist todkrank und ihre Familie ist gerade aus Boston mitten in die Einöde Montanas gezogen. Sie hat all ihre Freunde verloren und langweilt sich zu Tode. Doch dann bekommt Tella eine mysteriöse Einladung zum Brimstone Bleed, die ihre Eltern vor ihr verheimlichen wollen. Das Brimstone Bleed ist ein Wettrennen, in dem die Teilnehmer Abschnitte in allen vier Elementen (Dschungel, Wasser, Berge und Wüste) absolvieren müssen. Und nur der Gewinner bekommt am Ende einen sehr begehrten Preis, nähmlich ein Heilmittel, dass einen sehr kranken Angehörigen garantiert heilen soll. Dies ist Tellas Chance das Leben ihres Bruders zu retten. Jedem Teilnehmer wird außerdem ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, zur Verfügung gestellt, dass seinen Besitzer bei dem Rennen unterstützen soll. Cover und Gestaltung: Das Cover ist sehr schlicht und sagt nicht viel über die Geschichte aus. Da der Titelschriftzug aber sehr groß und in knalligen Farben gestaltet wurde, sticht es einem schon ins Auge. Sehr schön finde ich, dass der Titel in den Farben der vorkommenden Elemente und in jeweils feuriger bzw. wässriger Schrift gestaltet wurde. Meine Meinung: Die ganze Idee mit dem tödlichen Wettrennen, bei dem die Teilnehmer gegeneinander antreten ist bei weitem nicht neu. Man kennt das aus so einigen anderen Dystopien. Dennoch ist die Umsetzung der Geschichte hier sehr gut gemacht, da sie vor allem eines ist: mitreißend und spannend. Besonders toll fand ich die Pandoras, Tiere die durch Genmanipulation verschiedene unglaubliche Fähigkeiten entwickelt haben, um ihren Besitzer zu schützen, ihm im Kampf zu helfen und unbeschadet zum Ziel zu führen. Dabei ist jeder Pandora sowohl in seiner Gestalt, als auch in seinen Fähigkeiten unterschiedlich. Am Anfang hatte ich da ja so etwas meine Zweifel, ob es mir dann dadurch nicht doch zu sehr in die Fantasyrichtung abdriftet, aber die Pandoras sind wirklich das einmalige an der Geschichte, die Würze sozusagen, die sie von anderen unterscheidet. Der Einstieg in das Buch fällt sehr leicht. Man lernt kurz Tellas Familie und ihren todkranken Bruder Cody kennen. Und dann erhält sie auch schon ein Aufnahmegerät mit der Einladung zum Brimstone Bleed, einem Wettrennen, bei dem sie die Chance hat ein Heilmittel zu gewinnen, dass ihrem Bruder garantiert helfen wird. Tella weiß genauso wie auch der Leser überhaupt nichts über das Rennen und was dabei auf sie zukommen wird, aber ihr bleibt nicht viel Zeit zum Überlegen und so bricht sie heimlich in einer Nacht und Nebelaktion auf. Angekommen muss sie sich zunächst ein Ei aussuchen, aus dem später ihr Pandora schlüpfen wird und ihr wird erklärt, dass das Brimstone Bleed ein Wettrennen ist, dass die Kandidaten innerhalb von 3 Monaten durch insgesamt 4 Ökosysteme führt. In jedem Ökosystem haben die Kandidaten 2 Wochen Zeit sich bis zu einem Basislager durchzukämpfen. Begonnen wird im Dschungel. Das sind die einzigen Informationen die Tella und der Leser für eine lange Zeit bekommen. Die Geschichte ist sehr spannend und mitreißend geschrieben, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Allein die verschiedenen Settings und die damit verbundenen immer wieder neuen Herausforderungen und Schwierigkeiten sorgen für einen konstant hohen Spannungsbogen und auch die Suche nach Verbündeten, bei denen man sich wie Tella nie sicher sein konnte, ob sie vertrauenswürdig sind, hat viel Potential. Denn alle Teilnehmer nehmen natürlich aus ihren eigenen unbekannten Motiven an diesem Rennen teil und mit der Entwicklung mancher Charaktere hätte man nicht unbedingt gerechnet. Im Hinterkopf ist da natürlich immer noch der Gedanke, dass es sich um ein Wettrennen handelt, mit denen man einem Menschen aus seiner Familie retten könnte. Dieses Zusammenspiel zwischen dem Wettrennen, dem Kampf ums Überleben, Freundschaft und sogar Liebe ist da natürlich ziemlich heikel. Eine kleine Liebesgeschichte ist wie angedeutet auch mit eingeflochten. Die Entwicklung dieser ging mir persönlich aber viel zu schnell. Gut fand ich aber, dass diese nicht allzu viel Raum eingenommen hat und eher so nebenher lief. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Tella erzählt, einen für mich doch eher schwierigen Charakter. Am Anfang war sie mir wirklich unsympathisch, da sie doch ein recht verwöhntes und eher oberflächliches und zickiges Mädchen ist, dessen ganze Welt sich um Schminke, Mode und Jungs dreht und die andere nur nach ihrem Aussehen beurteilt. Das änderte sich während des Rennens ein wenig, denn sie hat durchaus einen tollen Humor und Hang zur Ironie. Außerdem ist sie nicht so ein Übermensch, wie man ihn häufig in Dystopien oder Abenteuerromanen präsentiert bekommt, sondern eher eine Mitläuferin. Sie besitzt zwar eine große innere Stärke, aber ihr gelingt bei weitem nicht alles und sie ist oft auch ängstlich und verzweifelt, was sie authentischer macht. Aber sie behält auch während des ganzen Rennens ihre etwas naive Ader und scheut sich auch nicht in lebensbedrohlichen Situationen über ihre Haare oder darüber, ob ihr Hintern zu dick ist nachzudenken. Dieses skurille Kopfkino von Tella, dass der Leser ja sozusagen aus erster Hand mitbekommt, sorgte bei mir für eine Mischung aus schmunzeln und Augenrollen. Aber auch wenn sie mir im Verlauf des Buches nicht mehr so unsymphatisch war, so richtig nah konnte sie mir trotz der Ich-Perspektive bis zum Schluss nicht kommen. Einzig ihr Verhalten gegenüber der Pandoras fand ich toll. Hier zeigte sie sich sehr feinfühlig und verantwortungsbewusst. Die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, da sie sehr vielfältig, individuell und facettenreich gezeichnet waren und man nie wußte, was man von ihnen zu erwarten hat. Außerdem tauchen auch immer mal wieder neue Nebencharaktere auf, was zur Spannung beitrug. Leider bekommt man erst fast zum Ende einige Informationen zu den Hintergründen des Brimestone Bleed und diese waren dann doch auch sehr schwammig, so dass bei mir eigentlich noch viel mehr Fragen dazu offen sind, als in diesem ersten Band geklärt wurden. Dies finde ich immer schwierig bei Reihen, da ich mir eigentlich schon gewisse Hintergrundinformationen von Beginn an wünsche. Ich hoffe allerdings, dass man sich die Antworten nur für den zweiten Teil aufgehoben hat und man dort dann auch neben dem weiteren Verlauf noch mehr über die Hintergründe des ganzen Rennens erfährt. Fazit: "Feuer und Flut" ist ein kurzweiliger und mitreißender Reihenauftakt zu einem spannenden und gnadenlosem Rennen durch die schwierigsten Ökosysteme der Erde mit tollen Pandoras als Accessoires. Einzig mit der Protagonistin konnte ich mich nicht immer zu 100% identifizieren.

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Vita

Victoria Scott ist die Autorin der "Dante Walker"-Serie sowie von "Feuer & Flut", dem Auftakt einer atemberaubenden Serie um ein Wettrennen um Leben und Tod. "Salz & Stein" ist der Abschluss und die Ziellinie des Brimstone Bleed. Victoria Scott lebt mit ihrem Mann in Dallas, Texas.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Eine starke Protagonistin und eine Geschichte voller überraschender Wendungen."

OWL am Donnerstag (04. Juni 2015)

"Das erste Abenteuer mit Tella, einer starken und äußerst liebenswerten Heldin."

buch aktuell (01. Juli 2015)

"Ich konnte in die Story eintauchen, Tellas Emotionen miterleben und war total gefesselt."

"Feuer & Flut hat mich total vom Hocker gehauen, anders kann ich es nicht sagen. [...] LEST ES!"

"Nicht nur unglaublich spannend, sondern ebenso herzlich, schockierend, überraschend und lässt den Leser mitfiebern."

"Die Orte des Wettkampfs finde ich ebenso gut beschrieben wie die Pandoras... Von ihnen lebt dieses Buch."

"Eine genial Jagd quer durch den Dschungel und die Wüste."

"Neue und erfrischende Ideen, eine starke Protagonistin sowie eine rasante Handlung machen dieses Buch zu meinem Highlight."

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