Firefight

Roman

Ab 14 Jahren
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Gegen Tyrannen aus Stahl braucht man ein Herz aus Feuer

Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt …


Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Firefight - Reckoners Book 2
Originalverlag: Delacorte Press
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16582-6
Erschienen am  26. Oktober 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

In einer Welt wo die Helden die Bösen sind

Von: Lunas Leseecke

14.08.2018

"Ich sah Calamity aufgehen" (S.7) Steelheart, der titelgebende Epic des ersten Bandes ist besiegt. Doch mit seinem Tod ist Davids Mitgliedschaft bei den Rächern noch lange nicht beendet. Zusammen mit dem Rächer-Team unter der Führung des Profs macht sich David auf den Weg nach Babilar, dem ehemaligen New York City, dass von der mächtigen Epic Regalia beherrscht wird. Dort scheint etwas großes vor sich zu gehen und Regalia und ihre Schergen stellen David vor eine schwierige Herausforderung. Und dann wäre da auch noch Megan, die Frau, die David liebt, die Frau, die auch als „Firefight“ bekannt ist, und ebenfalls zu den Epics gehört. David kann einfach nicht glauben, dass er sich in ihr getäuscht hat, doch ihr noch einmal zu vertrauen könnte ihn das Leben kosten. Zusammen mit seinen Gefährten stellt sich David der Gefahr und beweist dabei immer wieder Mut, Einfallsreichtum, seine Intelligenz und vor allem eine große Portion Risikobereitschaft. Für ihn gibt es keine halben Sachen. Obwohl David manchmal ein sehr eigensinniger Charakter ist, mag ich ihn als Protagonisten sehr gerne. Er ist clever, lässt sich niemals unterkriegen und gibt immer alles. Im Vergleich zum ersten Band merkt man immer deutlicher, wie sehr in die Ereignisse verändert haben und er an ihnen gewachsen ist. War er anfangs noch ein Nerd mit einer unglaublichen Obsession für Epics, insbesondere für Steelheart, so ist er nun ein geschickter und waghalsiger Kämpfer, der es mit Hilfe seines Teams schafft, sogar mächtige Epics auszuschalten. Er ist ein tolles Beispiel für eine gelungene Charakterentwicklung. Über die anderen Charaktere, leider auch über den sehr interessanten Prof, erfährt man leider nicht so viel. Dies ist allerdings auch Story-bedingt, da die Rächer sich einander aus Sicherheitsgründen nicht zu viel Preis geben. Dennoch gab es ein paar Charaktere, die ich besonders mochte, allen voran die junge Ingenieurin Mizzy, die mit ihrer übersprudelnden Art einfach begeistern kann. Am Anfang bin ich gut in die Geschichte herein gekommen, auch wenn es erst recht langsam angelaufen ist. Einmal in Babilar angekommen nicht die Spannung durch die anhaltende Bedrohungssituation und diverse Ereignisse jedoch schnell zu und vor allem im letzten Drittel geht es richtig zur Sache. "Wir töten Verbrecher, Mizzy.« Ich hob die Hand, legte die Kette an und stand auf. »Wir üben Gerechtigkeit an denen, die gemordet haben. Wir töten sie nicht für das, was sie sind. Wir töten sie, weil sie andere Menschen bedrohen". (S. 397) Fazit „Firefight“ ist ein gut gelungener Mittelteil, der einen gekonnten Auftakt zum großen Finale bietet und einiges an Spannung, Emotionen und Charakterentwicklung mit sich bringt. Her mit dem großen Finale.

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Eine Fortsetzung, die besser ist als der erste Band!

Von: Daughter of Ink and Paper

10.02.2016

Meine Meinung: Superhelden üben schon seit jeher eine Faszination aus. Die Möglichkeit Superkräfte zu besitzen und die Frage, für was wir sie einsetzen könnten, beziehungsweise würden, hat viele Geschichten inspiriert. Brandon Sanderson zeigt das schlimmstmögliche Szenario, die Welt ist bevölkert von Superschurken, die sich wie rachsüchtige und willkührliche Götter benehmen. Im ersten Band hatte ich ein paar kleine Probleme mit dem Protagonisten, der zu kindisch und zu naiv war. Mittlerweile ist er reifer, obwohl er immer noch der liebenswerte David aus dem ersten Band ist. Das, was mich am meisten überzeugt, ist, dass er so schnell denken kann. Er befindet sich in einer aussichtslosen Situation und schon schafft er es mit einem Plan daher zu kommen, der meistens schief geht … Ein weiterer sehr gut ausgebauter Charakter ist der Prof, der als Mentor für David funktioniert. Anders als David ist er dunkler, grüblerischer und verkörpert das Gegenteil des draufgängerischen, risikofreudigen Protagonisten. Während der Charakter Megan im ersten Band nur als Love-Interest fungiert, ist sie hier eine eigenständige Person. Das hat mir mitunter am besten gefallen. Es gefällt mir auch, dass die Liebesgeschichte zwischen ihr und David eher im Hintergrund abläuft. Das Setting, in welcher die Welt kozipiert ist, wird weiter ausgebaut. Der Autor nimmt uns mit in eine andere Stadt und zeigt, wie sich die Dinge nach dem Auftreten der Superschurken in aderen Städten entwickelt haben. Wir lernen mehr über die Kräfte der Epics und alles macht auf wundervolle Art Sinn. Hier merkt der Leser, dass die Geschichte wasserdicht aufgebaut wurde und wie viele Gedanken der Autor sich gemacht hat. Ganz untypisch für einen zweiten Band ist die Handlung ziemlich rasant. Auch die ruhigeren Szenen stecken voller Informationen, ohne den Leser in einem Infodump untergehen zu lassen. Bewertung:Vielleicht fällt euch auf, dass ich ein paar Wassermetaphern in diese Rezension gepackt habe. Dies ist eine kleine Hommage an die Superschurkin, die in diesem Band ihr Unwesen treibt. Unterhalstame Dialoge, gut ausgebaute Charaktere und ein Schluss, das einen nur noch neugieriger auf den letzen Band macht. Es beschleicht mich das Gefühl, dass Brandon Sanderson zu einem meiner Lieblingsautoren wird.

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Vita

Brandon Sanderson

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Sein Debütroman »Elantris« avancierte in Amerika auf Anhieb zum Bestseller. Seit seiner »Steelheart«-Trilogie und den epischen »Sturmlicht-Chroniken« ist Brandon Sanderson auch in Deutschland einer der großen Stars der Fantasy. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

www.brandonsanderson.com

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Events

15. Mai 2019

Lesung mit Brandon Sanderson

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16. Mai 2019

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20:15 Uhr | München | Lesungen
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17. Mai 2019

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