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Fireman Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20393-1

NEU
Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

»Joe Hill verfügt über einen untrüglichen Sinn für erzählerischen Rhythmus. Er schreibt schnell und langsam und erzeugt so einen Sog, der seine Leser im Handumdrehen in den Bann schlägt.«

Mitteldeutsche Zeitung (27.05.2017)

Joe Hill (Autor)

Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ray Bradbury Fellowship", dem "Bram Stoker Award" und dem renommierten "World Fantasy Award". Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. Seine Bücher erscheinen im Heyne Verlag, zuletzt der Roman Christmasland.

»Joe Hill verfügt über einen untrüglichen Sinn für erzählerischen Rhythmus. Er schreibt schnell und langsam und erzeugt so einen Sog, der seine Leser im Handumdrehen in den Bann schlägt.«

Mitteldeutsche Zeitung (27.05.2017)

»Joe Hill hat den Grusel mindestens so gut drauf, wie sein Vater Stephen King.«

maxi (30.06.2017)

Aus dem Amerikanischen von Ronald Gutberlet
Originaltitel: The Fireman
Originalverlag: William Morrow

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-20393-1

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 09.05.2017

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Originelle Endzeitidee, leider mit schwacher und langatmiger Umsetzung

Von: Script of Life Datum: 05.07.2017

scriptoflife-buecherblog.blogspot.de/

Inhalt:

Eine furchtbare Seuche namens Dragonscale bricht über die Erde herein. Bei den Infizierten bildet sich auf der Haut als Vorbote zunächst ein Tattoo ähnliches Muster. Dies bedeutet, dass die Betroffenen nur noch wenige Wochen zu leben haben, bevor sie in Flammen aufgehen und verbrennen. Keiner weiß, wie sich die Seuche verbreitet und welche Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind. Die öffentliche Ordnung geht verloren, alles versinkt mehr und mehr in Chaos, Lebensmittel werden knapp und die Menschheit droht daran unterzugehen.
Auch die junge Krankenschwester Harper Grayson entdeckt bald Dragonscale Male auf ihrer Haut. In dem verzweifelten Versuch das Leben von sich und ihrem ungeborenen Kind zu schützen, trifft sie auf einen geheimnisvollen Fremden, der sie zu einer Gemeinschaft führt, die das Virus anscheinend kontrollieren kann.



Cover und Gestaltung:

Das Cover ist mit der dunklen Farbgebung und den hellen Flammen in der Mitte ein echter Hingucker. Inmitten der Flamen ist die Silhouette des "Firemans" zu sehen, was ich jedoch wie den Titel etwas irreführend finde, da dieser gar nicht so eine entscheidende Rolle einnimmt wie Titel und Cover suggerieren.


Meine Meinung:

Als ich den Klappentext las, erwartete ich mir einen tollen Endzeiroman. Dies schien sich zumindest auch auf den ersten ca. 150 Seiten zu bewahrheiten. Man wurde mitten ins Geschehen hinein geworfen, die Pandemie war bereits ausgebrochen und Großteile des Landes bereits in Rauch und Asche gelegt. Dieses Szenario beschreibt Joe Hill in erschreckenden, bildgewaltigen und stimmungsvollen Bildern und schafft somit gleich zu Beginn eine tolle Endzeit Atmosphäre.

Wir begleiten Harper, eine junge Krankenschwester, die bald die ersten Hautveränderungen an sich entdeckt. Mit etwas Glück stößt sie zu einer Gruppe, die gelernt hat die Infektion zu kontrollieren und damit am ausbrechen zu hindern.
Und ab diesem Punkt ging das Buch dann aber in eine ganze andere Richtung. Es konzentrierte sich leider nur noch auf eine kleine Gruppe Überlebender und so ging sehr viel von der Endzeit Atmosphäre verloren und man bekam fast überhaupt nichts mehr von der Außenwelt mit. Viel lieber hätte ich gelesen, wie die Protagonisten sich durch die zerstörte Welt und Schutt und Asche kämpfen müssen, anstatt was sich in Camp Wyndham abspielt.

Das Buch hatte zwar trotzdem noch sehr interessante Facetten, in dem es zum Beispiel sehr gut die Gruppendynamik innerhalb dieses Camps darstellte. Auch wie sich die Dragonscale Seuche verbreitet und zum Beispiel das Bewusstsein der Infizierten ändert fand ich sehr originell von Joe Hill ausgearbeitet.
Aber das waren leider sehr wenige Glanzpunkte auf den 960 Seiten. Und das ist das größte Problem für mich an dem Buch gewesen. Es war einfach viel zu langatmig, besonders im Mittelteil, der sich nur auf die zwischenmenschlichen Beziehungen in dieser Gruppe konzentrierte. Hätte man das Buch stark gekürzt auf einen normalen Roman von etwa 400-500 Seiten Länge, hätte es trotz meiner anderen Erwartungshaltung dennoch eine gute Geschichte werden können. So aber langweilte es mich den größten Teil über doch sehr und man musste sich schon etwas hindurch quälen.

Die Charaktere sind eigentlich sehr gut gezeichnet, da ja auch ein großer Teil aus dieser Charakterstudie besteht. Leider konnte mich aber auch niemand davon emotional mitreißen und mich dadurch an das Buch fesseln.
Zur Protagonistin Harper, die seit ihrer Kindheit für Mary Poppins schwärmt, konnte ich leider von Anfang an keine richtige Bindung aufbauen, da ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Das Buch wird aus ihrer Perspektive erzählt, was ich für einen 960 Seiten Roman aber auch etwas eintönig fand. Da hätte ich lieber noch aus der ein oder anderen Perspektive mehr erfahren.
Der Fireman ist zwar am Anfang noch eine mysteriös anmutende Person wie man sie sich anhand des Klappentextes vorstellt. Doch schon bald ist er gar nicht mehr so unnahbar und eher ein Typ, der alles ziemlich locker nimmt.
Auch der Titel "Fireman" ist sehr irreführend. Denn dieser mutiert leider bald zu einer reinen Nebenfigur und hat auch nicht die herausstechende Rolle inne, die man bei dem Titel und Klappentext vermuten würde.


Fazit:

"Fireman" ist ein Endzeitroman mit einer originellen Grundidee und anfangs beklemmender und bildgewaltiger Atmosphäre. Leider verschwindet diese nach dem tollen Anfang nahezu ganz und der Roman beschränkt sich größtenteils auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Gruppendynamik innerhalb einer sektenähnlichen Gemeinschaft und weniger auf den Untergang der Welt.
Dazu ist er viel zu lang geraten und wäre auch locker mit der Hälfte der Seiten ausgekommen.
Deshalb kann ich ihn nur geduldigen Lesern mit Interesse an solchen Gruppendynamiken in Extremsituationen empfehlen. Endzeitflair bekommt man hier leider weniger.

Eine spannende und außergewöhnliche Dystopie

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 16.05.2017

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Eine mysteriöse Pandemie und ihre Folgen...

Plötzlich ist nichts mehr wie es war - Amerika liegt in Schutt und Asche. Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, die sich rasend schnell verbreitet. Bei den Infizierten zeigt sich zuerst ein Muster auf der Haut, das ähnlich wie ein Tattoo aussieht und daher Dragonscale genannt wird. Nach den ersten Anzeichen ist es dann meist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Betroffenen urplötzlich in Flammen aufgehen. Die Krankenschwester Harper Grayson kümmert sich aufopferungsvoll um die Betroffenen, bis sie schließlich selbst die ersten verschlungenen Muster auf ihrer Haut entdeckt. Doch sie will kämpfen, denn sie ist schwanger. Um sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen, macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, der von allen nur "Fireman" genannt wird - er scheint das Feuer kontrollieren zu können. Ihr Weg führt sie schließlich zu einer Gemeinschaft, die Unglaubliches entdeckt hat...
Jedoch spitzt sie die weltweite Lage immer mehr zu...

"Mit einem Mal war ihr das 21. Jahrhundert abhanden gekommen, genauso plötzlich wie ihre maskierten Besucher. Es war ohne Vorwarnung und ohne Entschuldigung ganz einfach verschwunden und ließ sie nun völlig auf sich allein gestellt zurück." -Seite 94, eBook

Dieses ist nur ein kleiner Einblick in den 960 Seiten starken Roman, der eine außergewöhnliche Geschichte bereit hält: Eine Pandemie, die sich durch schwarz-goldene Muster auf der Haut bemerkbar macht und von allen "Dragonscale" genannt wird, verbreitet sich rasend schnell und lässt die Menschen urplötzlich in Flammen aufgehen - ganze Städte wurden durch die Feuer schon vernichtet. Auch die schwangere Harper hat die Male auf der Haut und hofft sich Hilfe vom mysteriösen Fireman, der Dragonscale anscheinend kontrollieren kann....
Nach einem spannendem Anfang, wo beschrieben wird, wie sich nach und nach immer mehr Menschen die Dragonscale-Male aufweisen, ist man sofort mittendrin in der Geschichte. Der Schreibstil von Joe Hill -der, wie schon bekannt, der Sohn von Stephen King ist- ist klar und sehr gut verständlich. Man lernt die Charaktere sehr gut kennen und bekommt einen guten Einblick in die Situation. Diese Dystopie hat einige Facetten: In einer oft düsteren und manchmal auch beklemmenden Atmosphäre gibt es neben abenteuerlichen Abschnitten auch unheimliche Fantasy- und Horror-Elemente.
Nach einem rasanten Anfang wird es aber dann erst mal etwas ruhiger, wo doch ab und an mal einzelne Längen auftauchen - doch das Durchhalten lohnt sich: In der zweiten Hälfte kommt Schwung in die Geschichte und entwickelt sich im Gesamten so ganz anders, als ich zuerst vermutet hätte...

"Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte dieses Gerät die Zukunft symbolisiert, dachte Harper, aber jetzt gab es kein Gerät auf der Welt, das so sehr die Vergangenheit repräsentierte wie ein Smartphone." -Seite 436, eBook

Mein Fazit: Eine spannende und außergewöhnliche Dystopie, die mit seinen vielen Facetten und einem unvorhersehbaren Verlauf überrascht. Detailliert und sehr klar schildert der Autor die dramatischen Szenen und den Verlauf der Pandemie, die anscheinend aus dem Nichts aufgetaucht ist. Auftauchende Fragen werden im Laufe der Geschichte beantwortet. Bis auf einzelne Längen in der ersten Romanhälfte ein sehr lesenswertes Buch, bei dem mir das packende Finale am besten gefallen hat.

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