Flavia de Luce 3 - Halunken, Tod und Teufel

Roman

(5)
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Mord ist ihr größtes Vergnügen

Eigentlich wollte Flavia nur ein paar vergnügte Stunden auf dem Jahrmarkt verbringen, wo sie jedoch aus Versehen das Zelt der Wahrsagerin Fenella abfackelt. Getrieben vom schlechten Gewissen lädt sie Fenella ein, auf dem Anwesen der Familie de Luce zu campieren. Doch dann wird ihre neue Freundin bezichtigt, vor Jahren ein Baby entführt und so eine Familie zerstört zu haben. Und schon bald findet Flavia die Wahrsagerin von einem schweren Schlag auf den Kopf niedergestreckt – wie tot – in ihrem Wohnwagen vor. Flavia macht sich schreckliche Vorwürfe. Wenn sie nicht gewesen wäre, wäre das alles nicht passiert. Aber da macht sie eine Entdeckung, die sie all das erst mal vergessen lässt: Am Poseidonbrunnen des Anwesens hängt eine Leiche! Flavia ist sofort Feuer und Flamme. Ein Mord ist aufzuklären, und bestimmt benötigt die Polizei dabei ihre Unterstützung …

„Hurra, endlich der dritte Teil der wunderbaren Flavia de Luce- Reihe des Kanadiers Alan Bradley."

Freundin (05. Oktober 2011)

Aus dem Englischen von Katharina Orgaß, Gerald Jung
Originaltitel: A Red Herring Without Mustard
Originalverlag: Orion, London 2011
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-06631-4
Erschienen am  24. Oktober 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Flavia de Luce - Halunken, Tod und Teufel (Alan Bradley)

Von: Poldi

21.09.2020

Obwohl Flavia de Luce als Giftmischerin und Detektivin definitiv andere Hobbys hat als andere Elfjährige, will auch die sofort den Jahrmarkt in ihrer Heimatstadt besuchen. Doch nachdem sie sich die Zukunft einer Wahrsagerin hat lesen lassen, steckt sie versehentlich deren Zelt an, das vollkommen abbrennt. Als Wiedergutmachung bietet sie an, dass Fanella in ihrem Garten zelten kann. Und Flavia hat deswegen schon bald einen neuen Fall aufzuklären, denn ihre neue Freundin wird seit Jahren bezichtigt, ein Kind entführt zu haben… Mit „Helden, Halunken und Tod“ hat Alan Bradley bereits den dritten Teil der Buchreihe um seine ungewöhnliche Hauptfigur Flavia de Luce veröffentlicht, der sich trotz des jungen Alters von Flavia keinesfalls ausschließlich an Kinder richtet – im Gegenteil werden auch Erwachsene das morbide Setting zu schätzen wissen. Auch in diesem Band wird dies natürlich weiter fortgeführt und die junge Detektivin als potente Giftmischerin dargestellt, die fasziniert von dem Tod ist und sich liebend gern der Qual ihrer verzogenen Schwestern widmet. Der Fall, der dabei erzählt wird, wirkt noch etwas vielschichtiger als in den beiden Vorgängerromanen, da Flavia tief in die Vergangenheit eintauchen muss. Das ist durchaus trickreich erzählt und bietet einige überraschende Wendungen, die das Geschehen kurzweilig halten. Auch die Auflösung des Ganzen ist gelungen und bietet noch einmal eine andere Sichtweise auf die Ereignisse. Besonders gut gefällt mir aber, dass die lieb gewonnenen Figuren noch mehr an Tiefe gewinnen, was besonders für Flavia und ihre Familie gilt. Es werden einige Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit aufgedeckt, auch was mit ihrer früh verstorbenen Mutter passiert ist. Erst in diesem Band wird so richtig klar, welche Spuren das alles hinterlassen hat, beispielsweise warum Flavias Schwestern so agieren, wie sie es nun einmal tun. Auch die finanzielle Situation der Familie wird stärker beleuchtet, und auch Flavias Trauer um die verlorene Mutter bekommt mehr Tiefe. Das sorgt für einige emotionale Momente, die sich allerdings stimmig und dezent einfügen und die verschrobene Szenerie eben nur um eine gelungene Facette erweitern. „Helden, Halunken und Tod“ führt die Rahmenhandlung um die morbide Titelheldin gekonnt fort und verleiht ihr mehr Tiefe, konzentriert sich aber dennoch auf einen eigenständigen Fall. Dieser ist spannend erzählt und mit vielen markanten Szenen gespickt, die im Gedächtnis bleiben und die düstere und humorvolle Szenerie gelungen gestalten. Wieder sehr lesenswert, wobei sich der gesamte Charme entfaltet, wenn man die beiden Vorgänger gelesen hat (was sich ebenfalls lohnt).

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Die reine Wahrheit???

Von: tinaliestvor

17.01.2019

Flavia wird im dritten Fall der Jugendkrimireihe klar, wie es um ihr Heim in Wahrheit steht. Während ihr Vater begnadet versucht, mit der Auflösung des Haushalts die Mutterlose Familie über Wasser zu halten, kümmert sich einzig der Butler Dodger um Flavias Erziehung. Die Schwestern, geplagt von ihrem Eifer, möglichst reich zu heiraten, tragen Flavia den Tot der gemeinsamen Mutter nach. Alan Bradley schafft mit Flavia de Luce eine neugierige junge Dame, deren Kreativität in Flüchen, Racheplänen und Giftmischereien keine Grenzen gesetzt sind. Allerdings wird auch deutlich, dass der frühe Tot der so geliebten Mutter auch bei Flavia tiefe Spuren hinterlassen. Mit Flavia begeben wir uns in kriminelle Situationen, dubiose Mordfälle und auf die Spur von dunklen Machenschaften, die selbst bei dem kriegsversehrten Butler Dodger ab und an nur Kopfschütteln hervorrufen. Flavias großem Herzen zu entkommen, fällt selbst dem hartnäckigsten Krimiverweigerer schwer und man betet inständig darauf, dass die Fortsetzung möglich schnell in die Buchläden kommt.

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Vita

Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.‹

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Katharina Orgaß, Jahrgang 1963, lebt in Berlin und übersetzt seit 1997 Kinder- und Jugendbücher. Als Kind ist sie selbst gern in Bücherwelten eingetaucht. Heute macht es ihr Freude, bei der Arbeit an Formulierungen zu tüfteln, um Texte für ihre jungen Leserinnen und Leser in eine sowohl klare als auch fantasievolle Sprache zu übertragen.

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Gerald Jung

Gerald Jung studierte Germanistik, Amerikanistik und Anglistik, und übersetzt seit vielen Jahren Literatur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zum seinem Übersetzungswerk gehören u.a. AutorInnen wie Joyce Carol Oates, Jeffery Deaver, Ray Bradbury, Terry Pratchett, Mary E. Pearson und Jonathan Stroud. Seit einigen Jahren übernimmt er auch Übersetzungen im Bereich Kino- und TV-Filme. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Literatur, Kino, Musik, Geschichte und Motorradfahren.

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Pressestimmen

„Witzig und liebenswert.“

Laura (22. Februar 2012)

„Ein echter Lesespaß für Freunde des klassischen Krimis.“

Berliner Kurier (01. Oktober 2011)

„Jeden Fan von Spannung, klugem Humor, skurrilen Charakteren und starken Frauen dürfte diese Krimireihe in ihren Bann ziehen. Lesenswert für (fast) die ganze Familie!“

agm – Das Medienmagazin (01. Januar 2011)

„Tolle Unterhaltung für kalte Winterabende, zum Miträtseln ebenso geeignet wie zum Staunen.“