Frauen und Bücher

Eine Leidenschaft mit Folgen

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»Lies, um zu leben!« – faszinierende Begegnungen mit berühmten Leserinnen

Wussten Sie, dass Marilyn Monroe eine passionierte Leserin war und eines ihrer Lieblingsbücher der »Ulysses« von James Joyce? Dass der Studienabbrecher Friedrich Gottlieb Klopstock 1750 die Dichterlesung erfand, als er einer Schar junger Frauen seine Oden vortrug und dafür Küsse kassierte? Dass Jane Austen nur Frauen für voll nahm, die Romane lieben? Oder dass vor 150 Jahren Eugenie Marlitt, eine entlassene Vorleserin, zur ersten Bestsellerautorin der Welt aufstieg?

Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden, das von Klopstocks Zeit bis in die Gegenwart führt und von aktuellen Phänomenen wie Fanfiction und "Shades of Grey" berichtet. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!«

»Was für ein Geschenk. Stefan Bollmann führt mit »Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen« in die Welt des Lesens. Überraschend und unterhaltsam.«

Brigitte (04. Dezember 2013)

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mit Abb.
ISBN: 978-3-641-09153-8
Erschienen am  08. Oktober 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

✎ Stefan Bollmann - Frauen und Bücher

Von: Jane

30.01.2016

Ich bin eigentlich an so vielem, was mit Büchern zusammenhängt, interessiert - so war es auch nicht verwunderlich, dass es dies auf meine Wunschliste geschafft hatte. (und jetzt habe ich es endlich davon befreit ;)) Ich bin nicht direkt enttäuscht von diesem Buch, aber ich muss schon sagen, dass es mir einige beschwerliche Lesestunden beschert hat. Ich dachte, ich fliege durch das Buch, weil es Informationen enthält, die mich interessieren, die mich fesseln, aber ich habe über 2 Wochen für diese knapp 450 Seiten gebraucht.. Es war nicht so, dass mich der Inhalt nicht interessiert hat - er wurde auch mit dem ein oder anderen Bild angereichert -, aber ich fand es schon schwierig, mich mit dem Stil, der mir doch ein wenig zu langweilig war, anzufreunden. Toll fand ich die Verweise auf Bücher aus den jeweiligen Zeiten. Das hat mich auch - mal wieder - daran erinnert, was ich eigentlich schon die ganze Zeit mal lesen will. (es kommt der Zeitpunkt, da werde ich es auch tun ;)) Jedoch waren dadurch auch Längen gegeben, die mich schon manchmal an meine Grenzen brachten, obwohl ich ja gespannt war, wie es weitergeht. Eindeutig gefehlt hat mir hier aber der Vergleich. Ganz besonders hätte mich natürlich interessiert, wie sich Frauen gegenüber den Männern entwickelt haben. Dass beide lesen, war klar. Dass Frauen jetzt mehr lesen, hat man erfahren. Aber ist es tatsächlich so, dass sich das Ganze jetzt umgekehrt hat, dass jetzt mehr Frauen als Männer lesen? (was ja vielerorts behauptet wird) Auch fand ich das letzte Kapitel irgendwie unpassend. Dort werden Frauen auf "Shades of Grey" reduziert - hatte ich zumindest ein wenig das Gefühl -, aber vielleicht habe ich diese Stelle auch einfach mit den falschen Augen gelesen.. Trotzdem kann ich sagen, dass ich dieses Buch weiterempfehlen würde, aber: Nehmt euch Zeit! Stefan Bollmann hat in die Recherchen auch sehr viel Zeit gesteckt, was man an allerlei Dingen sehen kann: Zitate aus Briefen, Bilder aus den jeweiligen Zeiten, Bücher und deren Inhalt und deren Bedeutung für die jeweilige Bevölkerung - und diese Zeit sollte man einfach auch ins Lesen investieren.

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Buch-Service und Internethandel

Von: Dana Schneider aus Schwepnitz

28.08.2013

Ein Mann der über die Frauen schreibt: erstaunlich objektiv und liebevoll. Gefällt mir!

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Vita

Stefan Bollmann, geboren 1958, promovierte nach einem Studium der Literatur, Geschichte und Philosophie über Thomas Mann. 1998 tauschte er den Beruf des Hochschullehrers gegen den des Lektors in Publikumsverlagen. Stefan Bollmann hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Mit seinen Bestsellern „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ (2005) sowie „Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug“ (2010), beide erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, ist er dem Wandel der Lesekultur nachgegangen und hat den Boom des Themas mit angestoßen, das er in "Frauen und Bücher. Eine Leidenschaft mit Folgen" (DVA 2013) noch umfänglicher betrachtet hat. Seine Bücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und verkauften sich annähernd eine halbe Million Mal.

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Zitate

»[E]ine vergnüglich wie interessante Lektüre.«

DIE ZEIT (28. November 2013)

»[Bollmanns] Begeisterung für das Thema ist durchgängig zu spüren und überträgt sich auf den Lesenden. Alles in allem eine charmante, kurzweilige und anregende Lektüre.«

Lesart (01. Oktober 2013)

»Stefan Bollmann schildert kenntnisreich und klug, wie sie anfing und wohin sie führte: Die weibliche Leselust.«

Deutschlandradio Kultur (15. Oktober 2013)

»Endlich hat sich einmal ein Mann mit diesem spannenden Thema befasst. Wie unterhaltsam er es tut, ist eine Lust zu lesen.«

Die Rheinpfalz, 02.08.2014

»Nun rollt [Bollmann] gründlich und amüsant die Kulturgeschichte des Lesens aus der weiblichen Perspektive auf.«

Bücher (01. Oktober 2013)

»Die pointierte Erzählweise deckt neue Zusammenhänge auf und öffnet den Blick für originelle Details. Eine charmante, kurzweilige und anregende Lektüre. Genau das, was Frauen schätzen.«

Lesart

»Kann ein literaturhistorisches Sachbuch ein Schmökervergnügen sein? Wenn der Autor Stefan Bollmann heißt, kann es. […] Eine in jeder Hinsicht lohnenswerte Lektüre [...]«

Buechertreff.de, 16.10.2013

»Stefan Bollmann hat die (Kunst-)Geschichte lesender Frauen recherchiert - betörende Trouvaillen!«

Die literarische Welt über "Frauen, die lesen, sind gefährlich" (12. März 2005)

»Ausführlich hat Stefan Bollmann die Geschichte recherchiert und sie amüsant aufgeschrieben.«

SZ über "Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug" (05. November 2010)

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