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Früher war alles besser

Ein rücksichtsloser Rückblick

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Vier Männer wagen den Blick zurück: polemisch, ironisch, herrlich böse

Tatsächlich, früher war wirklich alles besser: Kulenkampff erfüllte den Kulturauftrag. Küsse schmeckten besser als Männer noch Männer und Frauen allein für die Verhütung zuständig waren. Drogen ohne Chemie machten das Leben bunt. Und die Kindheit war auch viel schöner, weil noch geschlagen werden durfte … Es gab Buchclubs und die DDR, Wählscheibentelefone, Kriegsversehrte und Kröpfe. Vorehelicher Geschlechtsverkehr war ein Delikt, Mädchen trugen modische Schlüpfer und die Putzfrauen waren deutsch. Wie schade, dass die Eiswaffel (weiland 20 Pfg) bald genauso verschwunden sein wird wie Dujardin in der Eckkneipe, die Sekretärin – und womöglich die SPD. Anderes war tatsächlich immer schon überflüssig: die Dritte Klasse in der Bahn, Dritte Welt, Kannenwärmer und Kalter Krieg. In diesem Buch geht die unkonventionellste Viererbande des deutschen Journalismus durch die Bestände unseres Lebens und führt uns auch vor Augen, was wir alles bekommen können, wenn wir nicht so viel zurückdenken: Mobiltelefone und medizinischen Fortschritt, kernlose Weintrauben und rasierte Achseln.

Eine total andere Kultur- und Sozialgeschichte von vier der einflussreichsten Journalisten Deutschlands.


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ISBN: 978-3-641-05089-4
Erschienen am  01. Oktober 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

FRÜHER WAR ALLES BESSER – EIN RÜCKSICHTSLOSER RÜCKBLICK

Von: Franka

07.01.2016

Ja, ich bin vernarrt in die guten alten Zeiten. Auch, wenn ich weiß, dass nicht alles besser war. Oder doch? Das Buch Früher war alles besser ist ein rücksichtsloser und wirklich unterhaltsamer Rückblick. FRÜHER WAR ALLES BESSER – EIN RÜCKSICHTSLOSER RÜCKBLICK Das Buch ist nicht nur für Vintage-Liebhaber gedacht. Ich denke, dass jeder geschichtsinteressierte Mensch seine Freude daran hat. Es ist ideal für zwischendurch, denn es ist alphabetisch sortiert. Zu jedem Buchstaben finden sich Erklärungen. Von A wie Adenauer über F wie Fräulein bis zu Z wie Zigarettenspitze könnt ihr in kleinen Texten Wissenswertes und Amüsantes nachlesen. Dabei nehmen die vier Autoren einen ganz schön auf die Schippe, denn natürlich war früher nicht alles besser. Sie liefern Fakten ironisch verpackt und bringen mich beim Lesen einige Male zum Schmunzeln. Sie schreiben über Zeiten, „als Rauchen noch cool war, die GIs den Rock´n´Roll brachten und Oswald Kolle die gewagte These aufstellte, über Sex könne man sprechen“. KURZ UND KNACKIG Einige der aufgelisteten Begriffe werden in nur einem oder zwei Sätzen erklärt. So wurde das Poesialbum durch Facebook ersetzt. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter waren früher noch Jahreszeiten, heute sind sie nur noch ein Beweis für die Klimakatastrophe. Und die Teenager, die früher Halbstarke waren, sind heute nur noch mit zwei Smartphones wirklich ihren Artgenossen zu zuordnen. FÜR WEN IST DAS BUCH? Ein lustiges Geschenk für die ewigen Vergangenheits-Idealisten und Dauermeckerer der heutigen Zeit. Wer sich selbst mit dem Buch etwas Gutes tun möchte oder aber einen Vergangenheits-Idealisten etwas ärgern möchte, der kann das Buch hier für 16,99 € kaufen.

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Vita

Michael Miersch, geb. 1956, ist Buch- und Filmautor. Er hat sich seit langem auf Naturthemen und Ökologie spezialisiert. Sein gemeinsam mit Dirk Maxeiner verfasstes Lexikon der Öko-Irrtümer stand 1998 monatelang auf den Bestsellerlisten.

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Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz/ Polen, ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Seine Hauptthemen sind Judentum, Islam, Nationalsozialismus und die deutsche Linke. Broder schreibt für die "Welt" sowie für den politischen Blog "achgut.com". Er lebt in Berlin und Virginia/USA.

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Josef Joffe ist seit dem Jahr 2000 Herausgeber der ZEIT. Davor war er Ressortleiter Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Er lehrte Internationale Politik in München, an der Johns Hopkins University und in Harvard, in Stanford unterrichtet er seit 2004. Als Kenner der amerikanischen Politik veröffentlichte Joffe zahlreiche Sachbücher, zuletzt "The Myth of America’s Decline" (2013). Joffe ist Mitglied im Aufsichtsrat des Leo Baeck Institut New York, das ein reichhaltiges Archiv der deutsch-jüdischen Geschichte pflegt. In Deutschland ist er Vorsitzender des Kuratoriums des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam.

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Dirk Maxeiner, geb. 1953, ist Buchautor und Journalist. Er gründete das innovative Umweltmagazin Chancen. Dort und bei natur arbeitete er als Chefredakteur. Sein Buch Öko-Optimismus (zusammen mit M. Miersch) wurde 1996 zum "Wissenschaftsbuch des Jahres" gewählt.

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