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Fuchs 8 war immer schon neugierig und ein bisschen anders als die anderen Füchse seiner Gruppe. So hat er die menschliche Sprache gelernt, weil er sich gern in den Büschen vor den Häusern versteckte und zuhörte, wenn die Menschen ihren Kindern Gutenachtgeschichten vorlasen. Die Macht der Worte und Geschichten befeuert seine Neugier auf diese Wesen, bis Gefahr am Horizont auftaucht: Der Bau eines riesigen Einkaufszentrums zerstört den Wald, in dem die Füchse leben, und sie finden kaum noch Nahrung. Dem stets belächelten Tagträumer Fuchs 8 bleibt nur eines: Er beschließt, seine Fuchsfamilie zu retten, und macht sich auf den Weg zu den Menschen …


Aus dem Amerikanischen von Frank Heibert
Originaltitel: Fox 8: A Story
Originalverlag: Random House NY
eBook epub (epub), 26 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-641-25146-8
Erschienen am  28. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Fuks erzählt.

Von: Wuschel

06.11.2019

Beschreibung: Fuchs 8 war stets unbeschwert, liebte die Menschen und wollte von ihnen lernen. So lernte er ihre Sprache, lernte sie kennen und wurde von seinem Rudel dafür ausgelacht. Doch dann kommt der Tag, an dem der Bau eines Einkaufszentrums seine Heimat zerstört. Auf der Suche nach Hilfe begibt er sich zu den Menschen, die doch immer so gut, so mächtig, erscheinen und möchte seine Familie vor dem drohenden Untergang bewahren. Meinung: Eigentlich müsste das Buch "Fuks 8" heißen, denn der Fuks, der kann zwar die Sprache der Menschen, denn sonst könnte er seine Geschichte erst gar nicht nieder schreiben, doch der Fuks kann diese Sprache nur so, wie er sie gelernt hat, nämlich wie er sie hörte. Da ich mich jedoch schon beim Lesen der kurzen Lektüre von 56 Seiten schwer tat mit der Art, zumindest bis ich einmal drin war, möchte ich euch die Rezension in richtiger Form präsentieren. Dieses Buch ist einfach ein kleines Meisterwerk. Mir standen buchstäblich die Tränen in den Augen. Es ist als Brief an die Menschheit verfasst und erzählt von den Geschehnissen kurz vor dem Bau des Zentrums sowie der Zeit danach. Wie der Fuchs zu dem wurde, wer er war. Ich weiß gar nicht, was ich groß erzählen soll um nicht zu viel zu verraten. Es hat mich sehr bewegt, da der Fuchs zwar die Sprache der Menschen beherrscht, sie für ihre Größe bewundert, aber einfach nicht verstehen kann, wie sie handeln. Dieses Geschichte ist für mich ein Appell an die Menschlichkeit. Es führt gekonnt vor Augen, dass wir unser Handeln besser überdenken sollten; über den Tellerrand schauen, denn wir sind nicht allein auf dieser Welt. Mehr möchte ich gar nicht mehr dazu sagen. Lest dieses Buch, lasst es wirken und vergesst es nicht, denn aus meiner Sicht ist dies ein sehr wichtiges Buch. Grausam und doch herzergreifend.  Fazit: Eine gekonnte Darstellung über das Leben als Fuchs, der unser menschliches Handeln wohl bewundert, aber nicht verstehen kann. 

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Wie ein kleiner Fuchs mir das Herz brach

Von: Cherry

03.11.2019

Dieses Buch hat es geschafft, mir mit wenigen Worten das Herz zu brechen. Ganz unbekümmert beginnt die Geschichte über Fuchs 8, sein Rudel und den Menschen, die er so faszinierend findet, dass er ihre Sprache erlernt. Als der heimische Wald jedoch eines Tages einem Einkaufszentrum weichen muss, lernt unser tierischer Protagonist, dass nicht alle Menschen Gutes im Schilde führen. Das Buch wurde als Fuchs 8s Brief an die Menschheit verfasst, in dem er seine Geschichte erzählt, aber auch einiges an Fragen stellt. Der Brief beinhaltet dabei eine abgewandelte Theodiezee-Frage an das menschliche Wesen. Wie kann etwas so wundervolles, dermaßen mächtiges gleichzeitig grausam und ungerecht sein? Die Seiten sind gefüllt mit Unverständnis und Schmerz und werden wohl selbst dem abgebrühtesten Leser nahe gehen. Es fällt schwer, etwas über dieses dünne Büchlein zu sagen, ohne zu viel zu verraten, aber mir sind selten Worte so nahe gegangen wie hier. Es ist dabei vor allem die Unschuld des Protagonisten und die beschriebene Desillusionierung, die das Lesen an vielen Stellen unbequem werden lassen. Unbequem, aber eben auch unfassbar gut.

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Vita

George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, Shortlist für den Golden Man Booker Prize, Premio Gregor von Rezzori 2018, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste Platz 1 und Spiegel-Bestseller.

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