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Galaktische Mission Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18614-2

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mit dem Rücken zur Wand

Die Menschen haben ferne Planeten und fremde Welten besiedelt – unter den misstrauischen Augen der Aliens und unter dem Schutz der Kolonialen Union. Wenn diese nun wie geplant aufgelöst wird, wären die menschlichen Kolonien den feindlich gesinnten Aliens hilflos ausgeliefert. Ausgerechnet in dieser prekären Lage taucht ein neuer Feind auf, der Menschen und Aliens gegeneinander ausspielt. Für Lieutenant Harry Wilson beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sollte er nicht herausfinden, wer hinter dem intergalaktischen Intrigenspiel steckt, sind Menschen und Aliens gleichermaßen dem Untergang geweiht ...

John Scalzi (Autor)

John Scalzi, Jahrgang 1969, wuchs in Kalifornien auf. Nach dem College arbeitete er zunächst als Filmkritiker und später als Redakteur des Internet-Magazins America Online. Bereits sein Debütroman Krieg der Klone war so erfolgreich, dass John Scalzi sich von da an hauptberuflich dem Schreiben seiner Science-Fiction-Romane widmete. Nebenbei unterhält er schon seit Jahren seinen vielbesuchten Blog The Whatever. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt der Autor in Ohio.

www.whatever.scalzi.com

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: The End of All Things
Originalverlag: Tor Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18614-2

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Galaktische Mission

Von: Würfelheld Datum: 05.01.2017

wuerfelheld.wordpress.com

Ruck-zuck ist auch hier wieder Dampf auf dem Kessel, denn ein hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums der Kolonialen Union beschließt zu den Rebellen überzulaufen und nimmt dabei keine großes Rücksicht auf ihn begleitende oder im Weg stehenden Personen.

Die Rebellen machen sich so interessantes Wissen zu nutze und können ihre Pläne bzw. ihr Vorhaben, die beiden Konfliktparteien weiterhin gegeneinander auszuspielen, verfeinern und fortführen, ohne auf dem deren Schirm aufzutauchen.

Als einem der entführten Piloten schließlich die Flucht gelingt kommen die Taten der Rebellen zwar ans Licht, doch irgendwie scheint das niemanden mehr wirklich zu interessieren, da sich die Koloniale Union und Konklave soweit in die Machenschaften verstrickt haben, das ein Krieg unausweichlich erscheint.

Meine Meinung:
Wie man es von John Scalzi und aus den Vorgängerbänden aus dem Klonkrieger Zyklus gewohnt ist, bekommt man die Story aus der Sichtweise mehrerer Protagonisten um die Ohren gehauen. Allerdings findet sich hier in zwischen den Buchdeckeln nicht der gewohnte Zynismus und Sarkasmus wieder, sondern hier geht es mehr um eine Storyline. Auch die technische Detailverliebtheit aus den Vorgängerbänden lässt Scalzi ein wenig vermissen. Wer einen vollgepackten Actionschmöker erwartet wird hier nicht einhundert-prozentig bedient werden, denn dieser Band lebt eher von der Darstellung und Zuspitzung der politischen Ereignisse.

Ich für meinen Teil empfand die Fortführung des Klonkrieger-Zyklus als gut gemacht, allerdings aus den oben genannten Änderungen auch ein wenig Unerwartet und etwas unpassend. Wer die anderen Bände kennt, sollte sich diese aber trotzdem zu Gemüte führen, es ist dann halt doch ein Scalzi und somit gut konsumierbar.

Meine Wertung:
3,25 von 5 Klonkriegern

Old Man's Fun

Von: Alexander D. Datum: 09.10.2016

www.kultplatz.net

Um es kurz zu machen: Großartig. Ein spannender, verwickelter, streckenweise sehr bissiger und komischer Roman, der das Universum der Klone beträchtlich erweitert und an den Rand eines Umsturzes führt. Wir begegnen neuen und vertrauten Figuren, einer Ausgangssituation, die man wohl nur als verzwickt sehen kann und kaum weniger seltsamen Versuchen, die Koloniale Union aus dem Desaster hinauszuführen.

Der Roman besteht aus zwei Teilen, die eher locker miteinander in Verbindung stehen, wobei der zweite Teil schon wieder fast wie eine Sammlung von längeren Erzählungen organisiert ist. Alles zusammen eröffnet dem Leser mehrere Sichtweisen auf dasselbe Problem und das wiederum ist eine erfrischende Variation und Neuerung in den Old Man’s War Romanen.

Was nicht neu, aber deutlicher als sonst zutage tritt, ist die kritische Haltung vieler Figuren ihrer eigenen Organisation gegenüber. Die Koloniale Union ist nicht nur bei den Alienvölkern verhasst, sondern auch innerhalb der menschlichen Gemeinschaft stark umstritten und zum Widerstand anregend. Und letztlich kann man viele Ereignisse, die hier breiten Raum einnehmen, auf Handlungen zurückführen, die John Perry, der Protagonist der ursprünglichen drei Romane (Krieg der Klone, Geisterbrigaden, Die letzte Kolonie), gesetzt hat. Das ist in meinen Augen sehr geschickt eingefädelt.

Ich mag John Scalzi wirklich gern. Er wird oftmals mit Robert Heinlein verglichen – was nach meiner Meinung nur bedingt stimmt – und mit diesem Zyklus der Military SF zugerechnet. Dabei widerspricht das, was er schreibt, eigentlich dem, was man mit diesen Kategorisierungen verbindet. Unterm Strich ist das Etikett ziemlich egal. Scalzi schreibt pure, nahezu klassische Science Fiction mit Weltraumschlachten, politischen Wirrspielen, zahllosen Alien-Völkern und allem Zubehör.

Als Besonderheit enthält der Roman – von einer Einleitung des Autors erklärt – ein alternatives Kapitel, das in der Form nicht im finalen Roman existiert. Wer sich für den Prozess des Schreibens interessiert, wird daran wohl besonderes Interesse haben. Tolle Sache.

Galaktische Mission ist Space Opera und Action von erstklassiger Qualität. Spannend erzählt, gut durchdacht und voll Witz führt Scalzi die Geschichte seines an sich selbst zerbröselnden Sternenbundes der Menschen weiter auf den Abgrund zu.

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