Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

eBook epubNEU
12,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 16,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Auf der Suche nach Ruhe und Kraft - eine Reise durch die einsame Bergwelt des Himalaja

Paolo Cognetti nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise in die Ferne, die uns zu uns selbst zurückführt. Schon als Junge träumte er von den kargen Bergen Nepals, nun endlich macht er sich mit seinen zwei engsten Freunden auf den Weg. Sie überqueren 5000er Pässe, kommen an Herden von Blauschafen vorbei, an buddhistischen Klöstern, dem einsamen Hochland immer weiter entgegen. Doch nicht die entlegene Himalaja-Region Dolpo ist Cognettis eigentliches Ziel, auch der Gipfel des Kristallbergs nicht, sondern das Gehen ist seine Mission, sein Zeit- und Raummaß, seine Art zu denken. Mit jedem Schritt, mit jedem Atemzug schärft sich die Wahrnehmung für das Hier und Jetzt, für das, was wesentlich ist: Verbundenheit, Mitgefühl und Verantwortung.

Der Penguin Verlag dankt dem italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation für die großzügige Förderung der Übersetzung dieses Buchs.

Questo libro è stato tradotto grazie ad un contributo alla traduzione assegnato dal Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale italiano.

»Literarischer Feingenuss um das große philosophische Thema, dass eben ›der Weg das Ziel‹ ist.«

ALPIN (01. Dezember 2019)

Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Senza mai arrivare in cima
Originalverlag: Einaudi
eBook epub (epub)
Mit 12 s/w-Illustrationen des Autors im Innenteil
ISBN: 978-3-641-25350-9
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Reise durch die Bergketten des Himalaja

Von: Jasmin

04.12.2019

Das Buch ist eine schöne Kombination aus Kunst, Reisebericht und Lebensphilosophie. Es gibt keinen langen Vorlauf, keine langen Erklärungen. Im Fokus steht die Reise die auch schon auf Seite 1 startet. Die Handlung plätschert so vor sich in und man kann sich leicht in Fernweh verlieren, wenn man den Landschaftsbeschreibungen Nepals folgt. Doch eine richtige Spannungskurve gibt es nicht, was dem Prinzip des Berg umrunden statt Berg besteigen natürlich zuspielt. Über die Personen erfährt man dabei jedoch wenig und auch über die Einwohner*innen der bereisten Dörfer lernt man praktisch nichts. Ich fand es gut, dass er das Thema Tourismus und Umweltverschmutzung beiläufig erwähnt hat, hätte dazu aber gerne noch mehr gelesen. Ich wundere mich nur, warum Paolo so viel Menschen dabei hatte. Neben seinen Freunden waren auch haufenweise Ortskundige etc dabei. Das hat bei mir im Kopf irgendwie das Bild einer Bus-Reisegruppe geweckt. Es gab einige schöne philosophische Ausführungen und auch die Gefühle gegenüber der Natur wurden gut beschrieben. Mir war das Buch einfach ein Stück zu gediegen, aber ich verstehe, dass das mit der Message des Buches konform geht. Als ich mit Freunden ein Wochenende in der Sächsischen Schweiz wandern war, haben wir uns abwechselnd aus dem Buch vorgelesen. Dafür war es sehr gut geeignet und hat Spaß gemacht. Einige Lieblingsstellen: "Währenddessen nahm der Gedanke Gestalt an, dass der See alles reflektiert und daher aus dem besteht, was sich darin spiegelt-in diesem Moment also auch aus mir." "Das ist kein Zelt, das ist unser kleines gelbes Haus. - So also sah das ein Künstler mit Sauerstoffmangel!" "Nichts von dem, was im Lauf meines Lebens geschehen war, hatte dort oben Spuren hinterlassen." "Verwelkte Kräuter, verdampfende Nachtfeuchtigkeit, von der Sonne erwärmtes Gestein, Morgenluft." "Der Berg reduzierte mich auf das Wesentliche." "Das Geheimnis der Berge besteht darin, dass sie einfach existieren [...]"

Lesen Sie weiter

ein interessantes und lesenswertes Buch

Von: Fred

04.12.2019

Eine interessant geschilderte Wanderschaft durch die Berge Nepals, eine Reise durch die Welt und zu sich selbst. Gut zu lesen und gut geschrieben und erzählt. Dieses Buch ist ein Lesevergnügen.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt seine Zeit am liebsten im Hochgebirge, und seine Erlebnisse in der kargen Bergwelt inspirieren den Mathematiker und Filmemacher zum Schreiben. Für seinen internationalen Bestseller »Acht Berge« (DVA, 2017), der ins Aostatal führt, erhielt er u. a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. In seinem neuesten Buch, »Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen« (Penguin, 2019), erzählt Cognetti von seiner Reise in die Dolpo-Region, eine der abgeschiedensten Gegenden im Himalaja.

Zur AUTORENSEITE

Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

zum Übersetzer

Pressestimmen

»Mehr als eine Reise nach Nepal ist es eine Reise ins Innere, zu sich selbst.«

La Lettura

»Paolo Cognetti hat eine Reise in die spröde Schönheit der Natur unternommen.«

La Repubblica

»Diese Reise ist ein beständiges Kreisen um Stille und Einsamkeit.«

Il Messaggero

»Dieser italienische Autor zeigt uns eine andere Art zu leben. Das ist ganz wunderbar.«

Lire (03. Juli 2019)

»Auch dieses Buch zeugt von der bescheidenen, respektvollen Einstellung dieses selbsternannten Erklimmers der Berge. Man schätzt an diesem Autor auch, dass er Worthülsen vermeidet und in einer nachahmenswerten Schlichtheit schreibt.«

LivresHebdo (26. April 2019)

»Eine Erzählung voller Humor, Feingefühl und Weisheit.«

L'Express (15. Mai 2019)

»Weit mehr als eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft, es ist eine Ode an die Berge. Eine intensive Leseerfahrung, bei der man im Geiste die Wanderschuhe schon an hat.«

B5 aktuell, Roana Brogsitter, über ACHT BERGE

»Ein ruhiges und eindringliches Buch, das in Italien als männliche Antwort auf Elena Ferrantes Werk gefeiert wurde.«

annabelle (CH), über ACHT BERGE

»Cognetti hat mit seinem dritten Roman einen Coup gelandet. … In seiner autobiografisch inspirierten Entwicklungsgeschichte vermittelt er eine uritalienische Erfahrung, die derzeit auf neue Resonanzräume stößt. … Geschmeidig entfaltet Cognetti die Innenwelt seines Erzählers. … Ihm gelingen nahezu impressionistische Landschaftsbeschreibungen, die Dramaturgie der Geschichte funktioniert und er hat ein Gespür für die Psychodynamik seiner Charaktere.«

Süddeutsche Zeitung, Maike Albath, über ACHT BERGE

»Die Beschreibung der Natur, ihrer Schönheit und Härte - und wie diese Freundschaft solche Gegensätze trägt: Bergwelt und Stadt, Bauer und Intellektueller - ist das leise, eindringlich nachwirkende Wunder dieses Romans.«

NDR Kultur, Neue Bücher, Annemarie Stoltenberg, über ACHT BERGE

»Die Geschichte dieser Freundschaft, subtil mit Verständnis für das Karge und Archaische der formenden Natur erzählt, gehört zum Besten dieses gleichsam doppelten Entwicklungsromans, der die Sehnsucht nach dem Einfachen und Unverstellten, nach Aufrichtigkeit und Würde feiert. ... Meisterhaft.«

Wiener Zeitung, Oliver vom Hove über »Acht Berge«

»Die Erzählung des menschlichen Wollen und Handelns gespiegelt in der Gewalt und Schönheit der Berglandschaft machen diesen Roman zu etwas Besonderem.«

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung über »Acht Berge«

Weitere E-Books des Autors