Gespräche mit Freunden

Roman

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Frances und ihre Freundin Bobbi, Studentinnen in Dublin, lernen das gut zehn Jahre ältere Ehepaar Melissa und Nick kennen. Sie treffen sich bei Events, zum Essen, führen Gespräche. Persönlich und online diskutieren sie über Sex und Freundschaft, Kunst und Literatur, Politik und Genderfragen und, natürlich, über sich selbst. Während Bobbi von Melissa fasziniert ist, fühlt sich Frances immer stärker zu Nick hingezogen … Ein intensiver Roman über Intimität, Untreue und die Möglichkeit der Liebe, eine hinreißende, kluge Antwort auf die Frage, wie es ist, heute jung und weiblich zu sein.

»Ihre Bücher stolpern nie. Sie sind so scharfsinnig und elegant komponiert, dass man ihnen schon auf der ersten Seite verfällt.«

Carolin Würfel / DIE ZEIT (18. Juli 2019)

Aus dem Englischen von Zoë Beck
Originaltitel: Conversations with Friends
Originalverlag: Faber & Faber
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20560-7
Erschienen am  22. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Highlight

Von: Emily

29.07.2020

Die Geschichte wird komplett aus der Sicht der jungen irischen Studentin Frances erzählt. Frances erzählt uns eine Geschichte. Sie erzählt was passiert ist und durch den einzigartigen Schreibstil der Autorin hatte ich das Gefühl, dass Frances vor mir sitzt und mir als einer Freundin erzählt was damals zwischen ihr, Bobbi, Melissa und Nick passiert ist. Frances und Bobbi kennen sich schon einige Jahre und waren mal ein Paar. Nun sind sie Freunde. Bei einem Auftritt lernen sie Melissa und Nick kennen. Das Ehepaar ist um die zehn Jahre älter als die Studentinnen. Er ist nicht ganz so erfolgreicher Schauspieler und sie ist eine nicht ganz so erfolgreichen Schriftstellerin die aber auch eine starke Leidenschaft zum Fotografieren hat. Die vier lernen sich kennen und werden sowas wie Freunden. Nick und Melissa laden Frances und Bobbi in ihren Freundeskreis und ihre vier Wände ein. Es werden tatsächlich viele Gespäche geführt. Aber wie es halt auch in Wirklichkeit ist. Es wird nie alles gesagt. Es wird sich oft bis immer missverstanden. Die wahren Gefühle und Beweggründe werden für sich behalten. Wahre und schwerwiegende Probleme tot geschwiegen und kommt es zu Missverständnissen. Es geht in diesem Buch um Freundschaft, um Geheimnisse unter Freunden, treue und Untreue zwischen Freunden und Paaren. Dieses Buch und seine Protagonisten sind aus dem Leben gegriffen und diese Figuren exstieren wahrscheinlich in jeder Stadt und in fast jedem Freundeskreis. Und genau das wahr es was mir auch so gut gefallen hat. Das Buch ist ungeschönt und irgendwie echt. Die Figuren haben mit unter wirklich schwerwiegenden Probleme und diese werden nicht schön geredet und lösen sich nicht wegen eines Happy Ends plötzlich in Luft auf. Die Geschichte wirkt echt. Und das war wirklich mal was angenehmes anderes. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

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Gespräche mit Freunden

Von: Words_like_roses

05.07.2020

Worum geht's? Der Roman handelt von Frances und ihrer Freundin Bobbi, zwei Studentinnen in Dublin, welche auf einer Veranstaltung Melissa kennenlernen, welche einen Artikel über sie schreiben möchte. Dafür läd Melissa die beiden Freundinnen zu sich nach Hause ein, wo sie dann auch Melissas Ehemann Nick kennen lernen. Sie treffen sich bei Events, zum Essen, führen Gespräche. Persönlich und online diskutieren sie über Sex und Freundschaft, Kunst und Literatur, Politik und Genderfragen und, natürlich, über sich selbst. Während Bobbi von Melissa fasziniert ist, fühlt sich Frances immer stärker zu Nick hingezogen Meine Meinung: Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen! Erst war ich etwas skeptisch, vorallem, da ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen musste und da in dem Buch keine Anführungszeichen vor wörtlicher Rede verwendet werden. Doch nachdem ich mich erstmal eingelesen hatte, viel es mir unsagbar schwer, das Buch wieder aus den Händen zu legen! Die Protagonistin Frances ist 21 Jahre alt, also nur 3 Jahre älter als ich es bin. Die Themen, über die sie nachdenkt, beschäftigen mich teilweise ebenfalls - Beziehungen, Zukunft, Selbstfindung & Freundschaft. Man sollte sich bevor man das Buch liest darüber bewusst sein, dass es keine weltbewegende Handlung hat, sondern das Innenleben der Protagonistin im Vordergrund steht. Sie wird von Selbstzweifeln geplagt und hat oft das Gefühl, langweilig, nervig oder unbedeutend zu sein. Alle samt Gedankengänge, die ich nachvollziehen kann. Das Buch handelt nicht davon, wie Frances diese Gedankengänge los wird oder wie sie lernt, wie viel sie wert ist, sondern, wie sie lernt, damit zu leben. Was mich jedoch sehr gestört hat, ist, dass ich die Handlungen und Gedanken der Figuren nicht nachvollziehen konnte, da ihr Charakter nicht deutlich wurde. Sie erscheinen oft irgendwie leer. Bobbi wirkt oft wie eine überhebliche Zicke und Frances wie ein pubertierender Teenager. Dennoch bin ich mit der Zeit gut mit Frances warm geworden, was aber größtenteils daran liegt, dass ich mich oft mit Frances identifizieren konnte. Wer kennt diese Was-Wäre-Wenn-Gedanken und Gedankenspiralen nicht? Fazit: Zusammenfassend kann man sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat, mich einige Aspekte jedoch sehr genervt haben. Daher reicht es nicht für die 5 Sterne. Ich gebe Fraces' Geschichte 4 Sterne. ⭐

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Vita

Sally Rooney wurde 1991 geboren, ist in Castlebar, County Mayo, aufgewachsen und lebt in Dublin. Ihre frühen Arbeiten sind erschienen in The New Yorker, Granta, The White Review, The Dublin Review, The Stinging Fly, Kevin Barrys Stonecutter und der Anthologie Winter Pages. Sie studierte am Trinity College Dublin, zunächst Politik, machte dann ihren Master in Literatur. Sie war dort 2013 die Nr. 1 bei den European University Debating Championships. Rooneys Debütroman »Gespräche mit Freunden« war Book of the Year in Sunday Times, Guardian, Observer, Daily Telegraph und Evening Standard. Der Roman kam auf die Shortlist des Sunday Independent Newcomer of the Year Award 2017, des International Dylan Thomas Prize und des Rathbones Folio Prize 2018. Rooney war die Gewinnerin des Sunday Times/Peters Fraser & Dunlop Young Writer of the Year Award 2017, den u.a. auch Zadie Smith und Sarah Waters gewannen. Rooney ist inzwischen Redakteurin des irischen Literaturmagazins The Stinging Fly. Ihr zweiter Roman »Normal People« wurde für den Man Booker Prize 2018 nominiert und gewann u.a. den Costa Novel Award, den An Post Irish Novel of the Year Award und den British Book Award (Novel of the Year und Book of the Year).

Zur AUTORENSEITE

Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

zoebeck.net

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Pressestimmen

»Der ganze Hype ist in diesem Fall glücklicherweise komplett berechtigt«

Meredith Haaf / Süddeutsche Zeitung (20. Juli 2019)

»Es ist eine Geschichte über Liebe, Treue, Freundschaft, Ehrlichkeit, Kunst auch und Literatur. So frisch und frei geschrieben, so voller Leben, so inspirierend schön. Lesen!«

Katja Kraft / tz München (09. August 2019)

»Wenn in ›Gespräche mit Freunden‹ von Sally Rooney drei Frauen und ein Mann über Liebe, Sex und Freundschaft reden, wird man selbst zum Voyeur. Sogwirkung.«

Cosmopolitan (13. Juni 2019)

»Faszinierend wie Rooney die Ménage-à-quatre beschreibt und daneben noch Raum findet für hochaktuelle gesellschaftliche Themen.«

Kristina Appel / Emotion (08. Juli 2019)

»Schnörkellos und mondän ist die Sprache ihres Realismus, atemberaubend sind ihre Dialoge, die hin und her springen, sich aneinander hoch- und wieder herunterschrauben.«

Diba Shokri / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (21. Juli 2019)

»›Gespräche mit Freunden‹ ist ein Debütroman, der zärtlich und psychologisch feinsinnig von einem Lebensgefühl erzählt, das noch nach seinem literarischen Ausdruck sucht.«

Miriam Zeh / Deutschlandfunk (23. Juli 2019)

»Mit ihrem Verständnis von Weiblichkeit zeigt Sally Rooney eindrücklich, was es in der heutigen Zeit bedeutet Frau zu sein.«

Simone Schlosser / WDR 5 (20. Juli 2019)

»Die Irin Sally Rooney gilt als literarische Stimme der 20- bis 30-Jährigen.«

Frauke Fentloh / Focus (20. Juli 2019)

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