Gespräche mit Freunden

Roman

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Frances und ihre Freundin Bobbi, Studentinnen in Dublin, lernen das gut zehn Jahre ältere Ehepaar Melissa und Nick kennen. Sie treffen sich bei Events, zum Essen, führen Gespräche. Persönlich und online diskutieren sie über Sex und Freundschaft, Kunst und Literatur, Politik und Genderfragen und, natürlich, über sich selbst. Während Bobbi von Melissa fasziniert ist, fühlt sich Frances immer stärker zu Nick hingezogen … Ein intensiver Roman über Intimität, Untreue und die Möglichkeit der Liebe, eine hinreißende, kluge Antwort auf die Frage, wie es ist, heute jung und weiblich zu sein.

»Ihre Bücher stolpern nie. Sie sind so scharfsinnig und elegant komponiert, dass man ihnen schon auf der ersten Seite verfällt.«

Carolin Würfel / DIE ZEIT (18. Juli 2019)

Aus dem Englischen von Zoë Beck
Originaltitel: Conversations with Friends
Originalverlag: Faber & Faber
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20560-7
Erschienen am  22. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Gedanken einer 21-Jährigen

Von: marvellous.books

08.10.2019

Frances ist eine 21-jährige Studentin, als sie zusammen mit ihrer besten Freundin Bobbi das Ehepaar Melissa und Nick kennen lernt. Melissa und Nick sind um einige Jähre älter als die beiden Studentinnen, Nick ein semi-erfolgreicher Schauspieler. Aber weder das Alter noch die unterschiedlichen Lebenssituationen sind ein Problem für die vier, sie treffen sich immer öfter, sie trinken und essen zusammen, führen Gespräche über das Leben, doch im Luft liegt etwas schwereres, etwas knisterndes und funkelndes… Ich habe schon, bevor ich es gelesen habe, viel zu viel über dieses Buch gehört, es wurde teils überschwänglich gelobt. Wird es diesem Hype gerecht? Vielleicht nicht ganz, ein grundsolides Buch ist es aber trotzdem. Es passiert im Grunde nicht sehr viel, doch diese etwas triviale Geschichte über die Macht der Anziehungskraft, Untreue und Beziehungsgeflechte, ist sprachlich ganz fabelhaft verpackt. Es kam bei mir keinerlei Langeweile auf, teilweise habe ich mich wiedererkannt, mein junges, zweifelndes Selbst von vor 10 Jahren, und die Dialoge und Themen genossen, die angeschnitten wurden: Liebe, Eifersucht, innere Zerrissenheit, Stolz und Depression sind nur einige der Gefühle, durch die uns die Protagonistin führt. Wer mit weniger Informationen an die Geschichte herangeht, der wird belohnt.

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Gespräche mit Freunden

Von: Bearnerdette

07.10.2019

Die junge Frances driftet durchs Leben, studiert und jobbt, hat aber kein richtiges Ziel. Gemeinsam mit ihrer Freundin und ehemaligen Partnerin Bobby nimmt sie an Poetry Slams teil, wobei sie in erster Linie für das Schreiben der Texte verantwortlich ist. Eines Tages lernen die beiden das Ehepaar Melissa und Nick kennen, sie Autorin, er Schauspieler. Die beiden sind weltgewandt, erfolgreich und einige Jahre älter als die jungen Frauen. Während Bobby sich zu Melissa hingezogen fühlt, beginnt Frances eine Affäre mit Nick. Doch bald schon ist Nick für Frances mehr als nur ein Liebhaber. Die irische Schriftstellerin Sally Rooney wird gerade auf Instagram und co. sehr gehypt, und ich kann gut verstehen warum. Sie schreibt über junge gebildete Menschen, über unangepasste Frauen und verhängnisvolle Beziehungen und hat dabei einen eingängigen angenehmen Schreibstil. Ihre Charaktere sind dreidimensionale Unsympathen, und selbst Hauptfigur Frances war mir bis zum Ende nicht wirklich sympathisch. Allerdings stört mich das gar nicht, Figuren mit Ecken und Kanten sind mir lieber als Mary Sues. Man könnte dem Buch vorwerfen, intelektueller sein zu wollen, als es ist, aber ich mochte die Art, wie Rooney erzählt. Etwas frustriert hat mich lediglich das Ende, welches ich aber natürlich nicht verrate. Davon abgesehen war das Buch unterhaltsam, überzeugte mich mit starken Charakteren und einer unvorhersehbaren Handlung. Von Frau Rooney würde ich gerne mehr lesen.

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Vita

Sally Rooney wurde 1991 geboren, ist in Castlebar, County Mayo, aufgewachsen und lebt in Dublin. Ihre frühen Arbeiten sind erschienen in The New Yorker, Granta, The White Review, The Dublin Review, The Stinging Fly, Kevin Barrys Stonecutter und der Anthologie Winter Pages. Sie studierte am Trinity College Dublin, zunächst Politik, machte dann ihren Master in Literatur. Sie war dort 2013 die Nr. 1 bei den European University Debating Championships. Rooneys Debütroman »Gespräche mit Freunden« war Book of the Year in Sunday Times, Guardian, Observer, Daily Telegraph und Evening Standard. Der Roman kam auf die Shortlist des Sunday Independent Newcomer of the Year Award 2017, des International Dylan Thomas Prize und des Rathbones Folio Prize 2018. Rooney war die Gewinnerin des Sunday Times/Peters Fraser & Dunlop Young Writer of the Year Award 2017, den u.a. auch Zadie Smith und Sarah Waters gewannen. Rooney ist inzwischen Redakteurin des irischen Literaturmagazins The Stinging Fly. Ihr zweiter Roman »Normal People« kam auf die Longlist des Man Booker Prize 2018, war Waterstones Book of the Year, ist auf der Shortlist des Costa Novel Award und gewann den An Post Irish Novel of the Year Award.

Zur AUTORENSEITE

Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

zoebeck.net

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Pressestimmen

»Der ganze Hype ist in diesem Fall glücklicherweise komplett berechtigt«

Meredith Haaf / Süddeutsche Zeitung (20. Juli 2019)

»Es ist eine Geschichte über Liebe, Treue, Freundschaft, Ehrlichkeit, Kunst auch und Literatur. So frisch und frei geschrieben, so voller Leben, so inspirierend schön. Lesen!«

Katja Kraft / tz München (09. August 2019)

»Wenn in ›Gespräche mit Freunden‹ von Sally Rooney drei Frauen und ein Mann über Liebe, Sex und Freundschaft reden, wird man selbst zum Voyeur. Sogwirkung.«

Cosmopolitan (13. Juni 2019)

»Faszinierend wie Rooney die Ménage-à-quatre beschreibt und daneben noch Raum findet für hochaktuelle gesellschaftliche Themen.«

Kristina Appel / Emotion (08. Juli 2019)

»Schnörkellos und mondän ist die Sprache ihres Realismus, atemberaubend sind ihre Dialoge, die hin und her springen, sich aneinander hoch- und wieder herunterschrauben.«

Diba Shokri / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (21. Juli 2019)

»›Gespräche mit Freunden‹ ist ein Debütroman, der zärtlich und psychologisch feinsinnig von einem Lebensgefühl erzählt, das noch nach seinem literarischen Ausdruck sucht.«

Miriam Zeh / Deutschlandfunk (23. Juli 2019)

»Mit ihrem Verständnis von Weiblichkeit zeigt Sally Rooney eindrücklich, was es in der heutigen Zeit bedeutet Frau zu sein.«

Simone Schlosser / WDR 5 (20. Juli 2019)

»Die Irin Sally Rooney gilt als literarische Stimme der 20- bis 30-Jährigen.«

Frauke Fentloh / Focus (20. Juli 2019)