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Geständnisse Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18321-9

Erschienen: 27.03.2017
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Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (19.03.2017)

Kanae Minato (Autorin)

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller "Geständnisse", der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (19.03.2017)

"Minato beschreibt in 'Geständnisse' mit entomologischer Präzision den Prozess einer gnadenlosen Rache."

Süddeutsche Zeitung (04.04.2017)

"Ein böses Buch. Eins über uns aus Japan. Was der Krimigott doch alles hinbekommt!"

Elmar Krekeler in "Die Welt" (25.04.2017)

"Eine bizarre Geschichte über die Albträume eines ganzen Landes. Selbst aus einer Entfernung von knapp 10.000 Kilometren Luftlinie läuft es einem kalt den Rücken herunter."

Der Tagesspiegel (30.05.2017)

»Man könnte fast denken, diesen Roman hätte Friedrich Dürrenmatt vor Augen gehabt, als er sagte, eine Geschichte sei erst dann wirklich zu Ende erzählt, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.«

Frankfurter Neue Presse (10.07.2017)

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Aus dem Japanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Kokuhaku (Confessions)
Originalverlag: Futabasha Publishers, Tokyo 2008

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18321-9

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 27.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Perfides Dilemma

Von: BlueSiren Datum: 17.09.2017

thebluesirenblog.wordpress.com

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Kanae Minato erzählt uns auf brillante Weise durch die Sicht verschiedener Charaktere eine böse, dramatische Geschichte von der wir bereits am Anfang merken, dass sie wohl nicht gut enden wird. Sehen wir anfangs klar, wer der Schuldige ist, verschwimmt diese Klarheit Seite für Seite und wir fragen uns, wie es dazu kommen konnte. Dass Charaktere so handeln, wie sie es tun, was sie zu diesen bösen Taten treibt. Und die Antworten, die Kanae Minato uns gibt sind beunruhigend und verstörend. So sind es kleine Zahnräder, belanglose Dinge, unachtsame Handlungen und Worte, die das Schicksal unser Protagonisten besiegeln. Zusätzlich wird deutlich, dass sich unsere Mentalität an vielen Stellen von der japanischen Mentalität unterscheidet - an anderen Punkten wiederum kaum.
Ein fesselndes, hochspannendes und intelligent konstruiertes Kammerspiel, das einen dunklen Einblick in die menschliche Psyche gewährt.

Einzigartig und schockierend

Von: BuboBubo Datum: 17.09.2017

bubobuboslesewelt.blogspot.de/

Die Lehrerin Yuko Moriguchi kündigt ihren Job als Lehrerin. Als sie das letzte Mal vor ihre Klasse tritt, beschuldigt sie zwei ihrer Schüler ihre kleine vierjährige Tochter umgebracht zu haben. Statt die beiden Jungen der Polizei zu übergeben, plant Moriguchi selbst Rache zu üben und teilt ihr Vorhaben der Klasse mit und entlässt sie in die Ferien. Die Geschichte wird nicht nur aus Sicht der Lehrerin geschildert, sondern auch aus der Perspektive von Personen, die direkt oder indirekt mit dem Mord in Verbindung stehen. Dadurch erfahren wir durch jeden Erzählstrang etwas mehr von der Wahrheit und was genau mit dem kleinen Mädchen passiert ist. In jedem Kapitel stellt der Leser sich Fragen und nach und nach bekommen wir die Antworten durch die unterschiedlichen Perspektiven geliefert.
Nach und nach kommen dunkle Geheimnisse ans Licht und das Geschehen rückt immer weiter in den Hintergrund. Nach den Ferien kommt nur einer der Täter wieder zurück in die Schule. Doch selbst nach langer Zeit der Abwesenheit platzt noch eine Bombe… das Grauen hat noch lange kein Ende gefunden.

Die Geschichte spielt in Japan, einer Kultur die fernab von unserer deutschen und europäischen Kultur ist. Dennoch konnte ich mich in das Geschehen gut reinversetzen.
Der Stil des Buches ist einzigartig. Bereits zu Beginn bekommt der Leser mitgeteilt, was passiert ist und dass die Täter bereits bekannt sind. Es geht nicht darum die Täter zu identifizieren, sondern um die menschlichen Abgründe und die Motive hinter der Tat.
Dadurch dass die Kapitel von unterschiedlichen Personen geschildert worden, wirkt die ganze Story sehr plastisch und manchmal musste ich echt schlucken weil ich es nicht fassen konnte, wie die Denkweiser mancher Personen war. Da das Buch sehr kurz ist, kann man es innerhalb kürzester Zeit weg lesen. Nach jedem Kapitel wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht und wie die einzelnen Personen über die Ereignisse denken und wie sie darin verwickelt sind. Die Kapitel, besonders das erste, welches aus Sicht von Yuko Moriguchi geschrieben worden ist, lassen sich wie lange Monologe lesen. In dieser Art habe ich noch nie etwas gelesen und es konnte mich von Anfang an überzeugen.
Dadurch bekommt der Leser, manchmal sehr ungewollt, einen Einblick in die Köpfe der Charaktere.
Teilweise war es schockierend, gruselig, traurig, aber manchmal auch bewegend und verständnisvoll.
Mit zwei Wörtern würde ich dieses Werk als einzigartig und schockierend betiteln.

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