Gestalkt – Tagebuch der Angst

Wie ich mich gegen meinen Verfolger zur Wehr setze

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Von einem Stalker verfolgt und bedroht – eine Frau erkämpft sich ihr Leben zurück

Der Horror beginnt mit einer Morddrohung auf ihrer Mailbox. Ein Unbekannter kapert ihre Internetidentität, verfasst unter ihrem Namen Postings und erstellt eine Webseite, auf der er sie als Prostituierte anpreist. Silvia Meixner wurde Opfer eines Stalkers. Die Polizei ist hilflos, die Gesetzeslage dehnbar wie Kaugummi. Doch eines Tages beginnt Silvia Meixner sich zu wehren: Sie spricht offen mit Bekannten über ihre Lage, führt akribisch Buch über die Taten des Stalkers und wagt sich nun damit an die Öffentlichkeit. Erschütternd, mutig, stark – ein Tagebuch der Angst, aber auch eines der Befreiung.


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ISBN: 978-3-641-14518-7
Erschienen am  11. Mai 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Hilfe für Betroffene

Von: Justine Wynne Gacy

27.12.2015

Zugegeben, ganz ohne Grund war ich nicht an diesem Buch interessiert. Blogger stehen in der Öffentlichkeit und es dauert nur ein paar Klicks, bis jemand die Telefonnummer und/oder Adresse hat … Da wundert es also wenig das auch ich ab und an komische Anrufe, Emails oder Briefe bekomme. Doch zum Glück habe ich bisher keinen Starker - und ich hoffe das bleibt auch so … In dem Buch berichtet ein Opfer hautnah von ihren Erlebnissen. Angst und Hilflosigkeit sind dabei die Schlüsselwörter. Der Freund und Helfer in Grün weigert sich zu helfen und die Betroffene steht (fast) alleine da … Wie man aus diesem Horror ausbricht und wieder in ein „normales“ Leben zurück findet, wird in diesem Buch berichtet. Besonders gut finde ich die Interviews mit anderen Betroffenen und Psychologen. Die Beispiele stammen aus aller Welt und zeigen, dass Stalking wirklich jeden treffen kann. Einen Punkt Abzug gibt es von mir dennoch - stellenweiße ist es etwas zu trocken und zu Fakten bezogen. Der Lesefluss wird ab und an gestört, aber eine Empfehlung bleibt es auf jeden Fall!

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Kein Kavaliersdelikt: Stalking ,Klar auf den Punkt: Kein Kavaliersdelikt

Von: Juristischer-Gedankensalat.de ,J. Große-Wortmann

29.08.2015

Der § 238 StGB begegnet einem im Studium sehr selten. Was auch daran liegen mag, dass er noch verhältnismäßig „jung“ ist. Die Problematik hierbei: Das Gesetz definiert nicht klar und deutlich welches Verhalten des mutmaßlichen Täters eigentlich unter § 238 StGB fällt. Das macht es für einen Stalker einfach. Solange Polizei und Staatsanwaltschaft keinen roten Faden haben, wann sie tätig werden müssen, bleibt der bittere Beigeschmack des Täterschutzes. Natürlich ist die Grenze zwischen einer harmlosen Beobachtung und Stalking oftmals verschwommen, aber im Fall von Frau Meixner ist nicht nachvollziehbar warum hier keinerlei Ermittlung stattgefunden hat. Offensichtlich bedarf es bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft einer Schulung bezüglich der Auswirkungen auf Opfer. Denn nur so kann auch erwartet werden, dass geholfen wird. Eine Morddrohung ist nicht harmlos, das verharren vor dem Wohnhaus eines Menschen ist nicht harmlos und Cyberstalking ist ebenso wenig. Dieses Buch bietet eine Gelegenheit sich mit einer Thematik zu befassen die bisher kaum beachtet wurde. Es bietet die Möglichkeit den Blick zu schärfen und beim nächsten Stalking Opfer nicht wegzusehen.

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Vita

Silvia Meixner

Silvia Meixner, Jahrgang 1966, wurde in Wien geboren und lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Nach beruflichen Stationen als Redakteurin unter anderem bei Die Welt, Bunte und BILD arbeitet sie heute als Autorin und freie Journalistin mit den Schwerpunkten Reportage, Reisen, Wirtschaft und Diplomatie. Ihr Lebensmittelpunkt ist Berlin.

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