Gott, du kannst ein Arsch sein

Stefanies letzte 296 Tage

(8)
eBook epub
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Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.


Originaltitel: Gott, du kannst ein Arsch sein
Originalverlag: Tour des Lebens
eBook epub (epub), 14 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-641-19604-2
Erschienen am  09. Mai 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Pferd als Sterbebegleiter?

Von: Elisabeth kreuzer

11.09.2018

Es mutet seltsam an, sich ein Pferd als Sterbebegleiter vorzustellen. Doch nach der Lektüre des Buches “Gott, du kannst ein Arsch sein” ist das die selbstverständlichste Sache der Welt. Die Tagebuchnotizen der 15-jährigen Stefanie beginnen von dem Moment an, ab dem sie erfährt, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit einer unverfälschten jugendlichen Ausdrucksweise lässt die junge Frau uns teilhaben an ihren Gedanken, die sie im Hinblick auf ihr baldiges Lebensende bewegen: Kommt für sie ein Suizid in Frage? Was erwartet sie überhaupt nach dem Tod? Der weitaus größere Teil ihrer Fragen ist jedoch auf ihren “normalen Alltag” gerichtet, den sie fortan im Wechsel zwischen Krankenhaus und ihrem Zuhause verbringt. Jede kostbare Stunde, die sie noch geschenkt bekommt, auch in Zeiten größter körperlicher Schwäche, weiß Stefanie zu schätzen und zu leben. Bei ihrem Pferd Luna findet sie in stillem Einvernehmen Zuflucht, wenn Ihre Gefühlswelt sie übermannt oder sie ihre Familie mit manchen Themen nicht belasten will. Ob im Krankenhaus vom Arzt, der Lieblingsschwester, einer besonderen Mitpatientin, von ihrer Familie oder Nachbarschaft: dadurch, dass Stefanie mit ihrem absehbaren Sterben offen umgeht, bekommt sie von ihren Mitmenschen auch offene und ehrliche Antworten auf ihre vielen Fragen. Mehr noch, sie bekommt vielfältigste Unterstützung auf ihrem Weg, den sie beschreitet. Bewundernswert ist es, wie Stefanie sich immer wieder neue Ziele setzt, die sie zuletzt dahin führen, nach und nach auf ganz individuelle Weise Abschied zu nehmen vom Leben und von allen ihr wichtigen Menschen. Die Tagebuchnotizen werden abgerundet von kurzen Berichten ihr nahestehender Personen. So erfahren die Leser von Stefanies Sterbestunde im Zusammensein mit ihrem Pferd und von der Zeit danach. Es wird deutlich, dass Stefanie das Leben vieler Menschen nachhaltig positiv verändert hat. Durch ihre zuversichtliche und liebevolle Art hat sie mindesten so viel Mut, Hoffnung und Unterstützung verschenkt wie sie selbst von Anderen bekommen hat. Frank Pape: “Gott, du kannst ein Arsch sein” Stefanies letzte 296 Tage Erschienen im Heyne Verlag

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Lässt keinen kalt.

Von: Elanda Pandelfe

29.06.2017

In dem Buch „Gott, du kannst ein Arsch sein – Stefanies letzten 296 Tage“ erzählt die 15-jährige Stefanie, wie der Krebs ihr das Leben nimmt. Authentisch, ehrlich und offen schildert Stefanie ihre Sicht über die Diagnose Krebs, die Therapie und den Abschied von Familie und Freunden. Eindrucksvoll und berührend wird einem gezeigt, wie schnell eine (leider meist) tödliche Krankheit das Leben ändern und auch nehmen kann. Die letzten Augenblicke in Stefanies Leben werden von Frank Pape, einem Nachbarn und guten Freund der Familie, geschildert. Er hat Stefanie in ihrer schweren Zeit begleitet und ermutigt Tagebuch zu führen und so dieses Buch als Vermächtnis zu hinterlassen. Eine wichtige Rolle in dem Buch spielen neben Freunden und Familie auch ihre Pferde. Besonders Luna liegt ihr sehr am Herzen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Stefanies letzter Wunsch herzzerreißend schön und zutiefst traurig zur gleichen Zeit ist. Mich hat das Buch sowohl vom Cover (Taschenbuch-Ausgabe), als auch vom Inhalt her sofort angesprochen. Durch eingefügte Bilder von Stefanies Tagebucheinträgen und Briefen, wird man noch mehr in die Gedanken und Gefühle des Mädchens hineingezogen. Mir kamen am Ende des Buches die Tränen, sodass die letzten Seiten und Einträge ihres Vaters und des Freundes für mich vorerst nicht lesbar waren. Dieses Buch kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, da es einem Mut macht, das Leben trotz aller Schwierigkeiten, die es gibt, zu genießen und wertzuschätzen. Man sollte sich auch im Klaren darüber sein, dass Stefanie nicht mehr lebt und nichts verherrlicht hat. Ein sehr bewegendes Buch, welches mich zutiefst berührt hat.

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Vita

Frank Pape

Frank Pape, geboren 1970, hat Stefanies Geschichte aufgeschrieben. Er arbeitet seit vielen Jahren in der Präventions- und Jugendarbeit sowie als Feuerwehr- und Notfallseelsorger in der Akutbetreuung. Ehrenamtlich engagiert er sich aktiv in der Hospizarbeit und der Begleitung sterbender Patienten, Stefanie hat ihre letzten Wochen auf seinem Familienhof verbracht. Frank Pape hat vier Kinder und lebt in Ostwestfalen.

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