Haarmann

Kriminalroman

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Der spektakulärste Kriminalfall Deutschlands - psychologisch raffiniert und extrem fesselnd

Im Hannover der 1920er-Jahre verschwinden Jungs, einer nach dem anderen, spurlos. Steckt ein bestialischer Massenmörder dahinter? Für Robert Lahnstein, Ermittler im Fall Haarmann, wird aus den Gerüchten bald schreckliche Gewissheit: Das Deutschland der Zwischenkriegszeit, selbst von allen guten Geistern verlassen, hat es mit einem Psychopathen zu tun. Lahnstein, der alles dafür gäbe, dass der Albtraum aufhört, weiß bald nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht: das Schicksal der Vermissten; das Katz-und-Maus-Spiel mit dem mutmaßlichen Täter; die dubiosen Machenschaften seiner Kollegen bei der Polizei; oder eine Gesellschaft, die nicht mehr daran glaubt, dass die junge Weimarer Republik sie vor dem Verbrechen schützen kann.

Dirk Kurbjuweit inszeniert den spektakulärsten Serienmord der deutschen Kriminalgeschichte psychologisch raffiniert und extrem fesselnd. Eindringlich ergründet er die dunkle Seite der wilden 1920er-Jahre, zeigt ein Zeitalter der traumatisierten Seelen, der politischen Verrohung, der massenhaften Prostitution. So wird aus dem pathologischen Einzelfall ein historisches Lehrstück über menschliche Abgründe.

»Dirk Kurbjuweit verarbeitet den Fall zu einem spannenden Krimi und vielschichtigen Gesellschaftsporträt der frühen Weimarer Republik.“ «

Stern Crime (01. Februar 2020)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23801-8
Erschienen am  17. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

sehr sachlich, Zeitgeschehen spielt eine wichtige Rolle

Von: Astrid Schütte

30.03.2020

Vor diesem Buch hatte ich ein wenig "Muffensausen" - ich bin seit 30 Jahren Vegetarierin :-) Interesse am Thema Haarmann habe ich, seit ich den Film der "Totmacher" gesehen habe. Ein Kinderlied kenne ich auch: "In Hannover an der Leine, Neue Straße Nummer 8, wohnt der Menschenfresser Haarmann, der aus Menschen Sülze macht..." Das Cover ist düster und bedrohlich, es spricht mich als Krimifan auf jeden Fall an. Hier eine kurze Zusammenfassung des Geschehens. Kommissar Robert Lahnstein soll die Fälle von vermissten Jungen untersuchen und aufklären. Das gestaltet sich sehr schwierig. Es existieren kaum verwertbare Spuren, immer mehr Jungen verschwinden, die Zeit drängt!. Lahnstein muss außerdem zwischen Korruption, Vertuschung und Verleumdung ermitteln. Er scheint persönlich an diesem Fall zu zerbrechen, dann gibt es Hinweise, die ihn auf die richtige Spur bringen. Kann er dem Verdächtigen die Morde nachweisen? Der Kampf ums Geständnis beginnt. Das Buch ist gut geschrieben hat aber seine Längen, vor allem am Anfang. Der Schreibstil des Autors ist sachlich, schnörkellos fast spröde, was dem Thema zuträglich ist. Der Autor spart mit Beschreibungen der Personen und Umgebungen. Die Gespräche sind im Fließtext eingewoben, ohne Satzzeichen, was ungewohnt für mich, aber nicht störend war. Die Ermittlungen sind realistisch dargestellt. Ich fand es gut, wie der Autor das politische Zeitgeschehen eingebaut hat. Das Buch ist sehr gut recherchiert, was das Thema und deren Behandlung glaubwürdig macht. Wie bereits erwähnt, hat das Buch einige Längen, während der Schluss fast zu schnell abgehandelt wir. Der Kriminalroman um den Serienmörder Haarmann wurde sehr realitätsnah und sachlich verfasst. Manche Teile empfand ich als zu langatmig. Ein Kriminalroman mit kritischem Blick auf das damalige Zeitgeschehen, psychologisch ergänzt, der es lohnt gelesen zu werden.

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Interessante Mischung

Von: JosephinW

30.03.2020

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fande die Mischung aus Krimi und Geschichte sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Der Autor schreibt sehr detailreich und es kommt von Anfang an Spannung auf. Er wechselt in der Geschichte auch immer mal die Perspektive des Protagonisten, mal aus seiner Gegenwart, mal aus seiner Vergangenheit. Interessant fande ich sehr den teilweise wahren geschichtlichen Hintergrund. Der Autor hat das gut in der Geschichte verwoben. Die Kapitel sind recht lang, da es aber zwischendurch kürzere Abschnitte gibt, kann man auch mal mit weniger Zeit etwas lesen. Stilistisch werden Passagen, in denen von anderen Personen die Rede ist in einer anderen Schrift (Kursiv) dargestellt. Empfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall für Krimifans. Aber auch geschichtlich Interessierte könnten auf ihre Kosten kommen. Es ist für Leser und Leserinnen gleich gut geeignet. Es ist aber keine Literatur zur reinen Entspannung, da die geschichtlichen Ereignisse eine große Rolle spielen.

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Vita

Dirk Kurbjuweit, geboren 1962 in Wiesbaden, zählt zu den vielseitigsten und produktivsten Autoren unserer Gegenwart. Als Zeit- und Spiegel-Reporter einer breiten Leserschaft bekannt, überzeugte er schon früh als Erzähler. Nach dem Debüt »Die Einsamkeit der Krokodile« (1995) wurden besonders die Novelle »Zweier ohne« (2001) und der Roman »Angst« (2013) von der Kritik gefeiert. Etliche seiner literarischen Erfolge dienten als Vorlage für Verfilmungen, Theaterstücke und Hörspiele.

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Events

31. Aug. 2020

Lesung mit Dirk Kurbjuweit

20:00 Uhr | Osnabrück | Lesungen
Dirk Kurbjuweit
Haarmann

06. Okt. 2020

Lesung mit Dirk Kurbjuweit

19:30 Uhr | Barsinghausen | Lesungen
Dirk Kurbjuweit
Haarmann

Pressestimmen

»Ein wahrer Roman Noir.«

dpa, Sebastian Fischer (18. Februar 2020)

»Auch wer bis dato glaubte, alles über die 20er Jahre schon gelesen zu haben, wird den Roman nicht aus der Hand legen.«

Nürnberger Zeitung, Raimund Kirch (20. Februar 2020)

»atmosphärisch dicht mit viel Zeitkolorit und teils so drastisch, wie der Fall Haarmann eben war.«

»Spannend – und erschreckend aktuell.«

Münchner Merkur (25. Februar 2020)

»Kurbjuweit schafft dabei auf grandiose Weise, Spannung mit realistischen Einblicken in die damalige Zeit zu verknüpfen.«

»Ein präziser Blick in menschliche, gesellschaftliche und politische Abgründe.«

HÖRZU (28. Februar 2020)

»Der Roman 'Haarmann' kombiniert True Crime mit einer fiktiven Geschichte und erzählt fesselnd einen der brutalsten Fälle der deutschen Kriminalgeschichte.«

»'Haarmann' [ist] kein helles, aber allemal ein erhellendes Buch. Und gut geschrieben ist es auch.«

»Der Journalist Dirk Kurbjuweit hat die Geschichte des 'Vampirs von Hannover' aufgegriffen und daraus einen extrem spannenden Kriminalroman gemacht«

Münchner Merkur, Dominique Salcher (29. Februar 2020)

»Im allgemeinen Roaring-Twenties-Taumel stellt Dirk Kurbjuweits Roman über den „Kannibalen von Hannover“ eine wohltuende, allerdings schwer verdauliche Abwechslung dar.«

»Mit stilsicher rhythmisierter Sprache und kluger Struktur [...] komponiert der Autor einen fesselnden Krimi über Deutschlands grausamsten Verbrecher«