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Sie ist Stockholms beste Ermittlerin. Doch dieser Fall kann sie alles kosten.

Nie wieder wollte Charlie Lager in ihren Heimatort Gullspång zurückkehren. Doch die brillante Stockholmer Ermittlerin ist gezwungen, diesen Schwur zu brechen, als sie von einem ungelösten Fall Wind bekommt: Vor dreißig Jahren verschwand die sechzehnjährige Francesca aus Gullspång und wurde nie gefunden. Das große verfallene Herrenhaus ihrer Familie steht seitdem leer. Sobald das düstere Gebäude vor Charlie aufragt, spürt sie, dass ihr dieser Fall alles abverlangen wird – denn sie erinnert sich dunkel an diesen Ort. Und Charlie ahnt, dass sie alles zu verlieren hat: Wenn sie die Wahrheit um Francescas Verschwinden ans Licht zerrt, kann sie ihr eigenes Leben für immer zerstören.

»Atmosphärischer Schwedenkrimi mit aufregenden Cliffhängern.«

Dresdner Morgenpost (16. August 2020)

Aus dem Schwedischen von Sabine Thiele
Originaltitel: Francesca (in the Charlie Lager series)
Originalverlag: Bokförlaget Forum
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23537-6
Erschienen am  01. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Charlie-Lager-Serie

Leserstimmen

Kein lebensfroher Mensch weit und breit

Von: Pandana

03.09.2020

Die Geschichte beginnt mit einem Blick in die Vergangenheit zu Francesca Mild (Prolog). Wie oft bei einem Prolog ist dieser etwas verwirrend und man kann erst einmal überhaupt nichts mit diesen Informationen anfangen. Im ersten Kapitel lernen wir dann gleich Charlie die Ermittlerin kennen. Sie hat ein Alkoholproblem und wurde deshalb von ihrem Chef zur Psychiaterin beordert. Dann springt die Geschichte von Kapitel zu Kapitel zwischen den Protagonisten Charlie und Francesca und zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit. Charlie erzählt die Geschichte in der Gegenwart und springt immer wieder zurück in Ihre Vergangenheit als sie noch ein Kind gewesen ist. Francesca erzählt ihre Geschichte ebenfalls in ihrer Gegenwart (Charlie war zu diesem Zeitpunkt noch ein kleines Mädchen) und ebenfalls in der Vergangenheit ein paar Wochen bevor sie dann verschwand. Diese Zeitsprünge und Wechsel der Erzähler sind zum Einem anstrengend, zum Anderen auch spannend weil immer mehr kleine Puzzlestücke sich zusammenfügen zu scheinen. Das Ende kam recht flott und unerwartet. Man hat das Gefühl, dass es kein richtiges Ende gibt. Mag aber auch daran liegen, dass es bald einen Dritten Teil der Reihe geben soll. Die Alkoholsucht der Ermittlerin Charlie war mir von Anfang an sehr unsympathisch und ich kann einfach kein Mitgefühl oder Verständnis für das Alkoholproblem aufbringen. Es hätte gereicht, wenn Charlie öfter mal einen über den Durst getrunken hätte in der ein oder anderen Situation. Eine Alkoholikerin als Ermittlerin finde ich persönlich einfach nicht gut. Generell schein das ganze Dorf in dem die Geschichte spielt ein großes Alkoholproblem zu haben. Ein positives Bild von Schweden bekommt man hier nicht. Das Dorf ist geprägt von Arbeitslosigkeit und tristem Alltag und keinerlei Zukunftsperspektiven. Alles scheint zu verfallen. Das hat mir auch überhaupt nicht gefallen und ist soweit auch mein einziger Kritikpunkt zum Buch. Die Spannung in der Story ist da und kann sich auch halten aber als Thriller kann ich die Geschichte nicht einstufen meiner Meinung ist es eher ein schöner spannender Krimi.

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Hagebuttenblut (Lina Bengstdotter)

Von: Poldi

21.08.2020

Unwillig kehrt Charlie Lager in ihr Heimatdorf Gullspang zurück, um einen ungelösten Fall zu lösen. Denn vor über 30 Jahren verschwand ein Teenager aus der Gegend – und Charlie hat vage Erinnerungen daran, das Mädchen gekannt zu haben. Immer mehr aus Charlies Vergangenheit kommt wieder an die Oberfläche, sodass sie sich bald die Frage stellt, ob sie nicht weiter in den Fall verstrickt ist, als sie sich eingestehen will… Mit „Löwenzahnkind“ hat die schwedische Autorin Lina Bengstdotter den ersten Teil ihrer Trilogie vorgelegt, der eng mit ihrem Heimatdorf Gullspang verbunden ist. So ganz scheint sie ihre Kindheit darin noch nicht verarbeitet zu haben. Denn auch der zweite Teil „Hagebuttenblut“ ist mit vielen düsteren Geheimnissen eben dieses Dorfs gespickt. Und wie bereits im ersten Teil ausgeführt, hat die Hauptfigur so einige psychische Probleme aus der Vergangenheit, die sie immer noch quälen und in diesem Band noch mehr denn zuvor quälen. Das ist intensiv umgesetzt und interessant aufbereitet, manchmal aber allzu bruchstückhaft umgesetzt. Die Gedankenfetzen, die eingestreut wurden, stören immer wieder den Erzählfluss und lassen sich teils nur schwer einordnen und erschließen sich nur im Laufe der Zeit erschließen. Diese psychische Komponente nimmt viel Raum ein und verleiht der Geschichte einen düsteren Touch, was eine Stärke ist, sich in der Umsetzung aber einige Schwächen erlaubt. Der Kriminalfall an sich über das vor 30 Jahren verschwundene Mädchen tritt dabei schon etwas in den Hintergrund, weil Charlies Psyche eng mit der Handlung verbunden ist. Leider wird der Spannungsaufbau auch dadurch gehemmt, dass die Ereignisse schon so lange zurückliegen und sich in der Gegenwart keine neue Entwicklung aufbaut (mit Ausnahme des zunehmenden Erkenntnisgewinns der vergangenen Ereignisse). Schade, denn die Idee hinter der Geschichte ist packend und dramatisch, zumal eben nicht so viele Klischees und Stereotypen des Genres vorhanden sind. Das Finale ist dann auch wirklich spannend geraten und lässt die vorigen Ereignisse in einem anderen Licht erscheinen. Doch ein Quäntchen mehr davon hätte der eigentlichen Handlung auch sehr gutgetan. „Hagebuttenblut“ fällt gegenüber seinem Vorgänger zwar etwas ab, da ein Verbrechen aus ferner Vergangenheit ohne zusätzlichen Spannungsaufbau in der Gegenwart nicht durchgängig aufregend wirkt. Die Vertiefung von Charlies psychischen Problemen und die Verknüpfungen mit der Vergangenheit sind jedoch sehr gelungen und sorgen für einige sehr markante Momente, die in Erinnerung bleiben. Es macht Spaß, das zu erkunden, was den Roman dann auch lesenswert macht, auch wenn die eigentliche Handlung nicht so stark ist wie beim Vorgänger

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Vita

Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer Thriller-Serie um die Ermittlerin Charlie Lager machte. »Löwenzahnkind«, der erste Teil der Reihe, wurde zu einem Sensationserfolg: Es war das bestverkaufte Debüt des Jahres in Schweden und erscheint in 20 Ländern. Lina Bengtsdotter lebt heute in Stockholm.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»›Thriller‹ ist das keiner, wie’s auf dem Deckel steht. Düster ist das. Vom Vorgänger bleibt die Tristesse in der schwedischen Provinz, Bullerbü war einmal.«

Kurier (11. September 2020)

»Die Handlung ist komplex aufgebaut und gekonnt verwoben, sodass eine fesselnde Geschichte entsteht um die Ermittlerin Charlie Lager, die einem mit jeder Seite sympathischer wird.«

LZ Rheinland (06. Oktober 2020)

»Am Himmel der Krimis gibt es einen neuen Stern. Das Debüt von Lina Bengtsdotter vereint alle Zutaten eines perfekten Schwedenkrimis.«

Kölner Express über »Löwenzahnkind«

»Spannender Thriller, nicht nur für Schwedenkrimi-Fans. Ein äußerst vielschichtiger Roman, bei dem die Spannung konstant hoch bleibt.«

hr2 »Büchertipp« über »Löwenzahnkind«

»Spannung pur!«

Freizeit illustrierte über »Löwenzahnkind«

»Lina Bengstdotter macht mit ›Löwenzahnkind‹ Appetit auf mehr. Wer außergewöhnliche Ermittler und psychologische Ränkespielchen liebt, wird das Buch kaum aus der Hand legen können.«

Ruhr Nachrichten über »Löwenzahnkind«

»Wie in einer nebligen Nacht mit ihren Schatten zeigt uns dieser Thriller alles ... erst auf den zweiten Blick.«

Dagens Nyheter

»Ein Weltbestseller!«

Sunday Times über »Löwenzahnkind«

»Erstklassig!«

CRIME TIME über »Löwenzahnkind« (29. Mai 2019)

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